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Podium Pflegeethik zwischen Religion, Kultur und Praxis

Institut für Islamische Theologie13:50 381 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 82 Zeilen
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  1. ich nutze die Zeit und möchte mich noch mal bedanken bei allen für die Vorträge und für ihre Anwesenheit auch von mir vielen Dank für
  2. die interessanten Vorträge also meine Frage richtet sich eigentlich an alle Referenten inwiefern kann man die Seelsorge denn als
  3. christlich jüdisch oder islamisch bezeichnen oder WD man ja sagen dass das eine Notlösung in der heutigen Gesellschaft
  4. ist also ich glaub ich habe noch nicht ganz verstanden sie haben zum Schluss gesagt
  5. eine Notlösung genau weil also aus islamischer Sicht z.B ist das ja eigentlich die Aufgabe der Angehörigen der Familie der Gemeinschaft jetzt
  6. verstehe ich was Sie sagen wollen ist Seelsorge sozusagen Ersatz für das was eigentlich ja in einem stimmigen reliös geprächten Umfeld Familie die soziale
  7. Gemeinschaft und so leisten müssten äh ja und nein also wenn wir im christlichen Verständnis davon ausgehen dass jede und jeder Berufen ist
  8. Seelsorgerin oder Seelsorger zu sein das also nicht nur eine Beschreibung ist für einen hohen Grad an Professionalität theologisch und
  9. entsprechend auch seelsorglich gebildeter Persönlichkeiten die also z.B eine Zusatzausbildung in Krankenhaus
  10. Seelsorge oder palliativ Seelsorger oder ähnliches Geriatrie gemacht haben äh dann würde ich sagen es ist nicht so
  11. entscheidend wer seelsorglich handelt sondern das Seelsorge passiert und also das Verständnis V christlicher Gemeinde ist wesentlich auch ein Raum zu
  12. sein der so hat das der jungst Verstorbene religionspsychologe James W fauler mal formuliert äh einen Raum
  13. bildet der eine haltende Umgebung ist eine haltende Umgebung für Menschen äh die in welcher Situation auch immer Unterstützung Beratung Begleitung
  14. ausglauben und im Glauben brauchen und das Besondere oder der Unterschied zwischen Beratung und Seelsorge ist und deshalb kommt dann Professionalität auch
  15. äh an passender Stelle ins Spiel ähm das äh Seelsorgerinnen und Seelsorger die theologisch gebildet sind die Möglichkeit haben
  16. vor allem über das Gespräch dass ja immer noch die bedeutendste Form also der individuellen Seelsorge ist die Möglichkeit hat mit dem Patienten
  17. zusammen zu erschließen was das was ihm oder ihr geschieht oder wieder fährt auch an Leid und Schmerzen an Fragen die damit auch verbunden sind
  18. nämlich wieso ich wieso passiert mir das und ist das nicht ungerecht auch von Seiten Gottes her
  19. diese Fragen also mit Begleitung zu stellen wo dann eben auch theologische Angebote in Form von passenden biblischen Worten oder
  20. Erzählungen oder teiltraditionen angeboten werden können aber zunächst mal ist jede und jeder aus christlicher Perspektive zumindest aufgerufen
  21. Seelsorgerin und Seelsorger für die anderen zu sein ich habe meine gehört zu haben von meinem muslimischen Kollegen von meinem
  22. jüdischen Kollegen dass das auch die Sicht der abrahamischen relionen verbindet ne wer für einen etwas tut tut für die
  23. Menschheit etwas und wer einem schadet der schadet der menschal das ist dasselbe
  24. Grundverständnis im islamischen Sinne gibt es äh das gleiche Prinzip aber es gibt auch die Stufen der regigiosität des Glaubens
  25. beispielsweise ich ne mal den den also das als der erste Kalif abak am Sterben lag hat man ihm gesagt bestimmte Sachen wo man ihn beruh sagte ich brauche keine
  26. Medikation mehr ich möchte gerne do treffen also tiefgläubige Menschen brauchen keine Seelsorge andere Menschen die manchmal familiär belastet bzw wie
  27. auch die Situation ist dass sie auch an Gott Zweifel B auch an die barmhzigkeit oder
  28. an ihre Sünden spielt diese eine große Rolle dass sie auch erinnern dass etwas noch machbar ist menschlich und bevor man auch stirbt wir merken auch manchmal
  29. bei den Fällen die wir auch berufen werden sagen ja helfen Sie uns bei diesem Fall wir haben Patient XY der hat das um das und dann merken wir mal aha
  30. da ist hier ein Problem schicken wir jemanden wenn wir bei manchen gemeinen haben wir das aber wir kommen langsam die Realität wie tief der Glaube ist und
  31. wie auch die Konfrontation ist mit sowohl dies Seen als auch jenes Leben wie manche in diesem Moment vergessen sie zum Teil darauf zu konzentrieren wir
  32. helfen Ihnen einfach dass sie ganz in R entspannt denken was ist noch für Sie wichtig das ist auch ein kleiner Teil aber entscheidend Teil Teil besonders in
  33. Bezug auf also das Verborgene alles was geschieht ist Gottes aber der Mensch hat auchte
  34. Situation ja also im Judentum so dass eins der größten Gebote ist die Kranken zu besuchen und es geht ja nicht nur darum dass man sie besucht sondern ein
  35. Teil des erfü von diesem Gebot ist dass man auch Zeit mit verbringt dass man versucht bisschen das Leiden von ihm zu zu verringern und steht dass jemand der
  36. ein Kranken besucht nimmt ein 60 von von seiner Krankheit mit ja das heißt der wenn ein Mensch nicht allein ist wenn er besucht wird wenn wenn er weiß dass
  37. jemand sich um ihn kümmert dann geht es ihn auch ein bisschen besser und also dieses Gebot liegt an jedem Einzelnen aber ja wir kennen nicht alle
  38. Kranken und es kann und nicht alle haben Freunde und nicht alle haben Verwandten und es kann sein dass unter Umständen auch es jemanden gibt der von jemanden
  39. besucht wird und da müssen wir als Gesellschaft natürlich einspringen und jemanden als Gesellschaft zur Verfügung stellen der diese Menschen betreut also
  40. dieses Gebot gilt sowohl für jeden Einzelnen als auch für die Gesellschaft ja ich kann vielleicht noch kurz ich
  41. verstehe mich ja eigentlich in meiner Tätigkeit nicht als seelsäuger ich bin ja als ärztlich tätig ich hate es ja gesagt dass ich eigentlich versuche eine
  42. Atmosphäre zu schaffen eine ruhige Atmosphäre weil ja oft sehr viel Aufgeregtheit da ist von Angehörigen aber auch von pflegedien ich hab einmal
  43. erlebt wurde ich zu einem jungen Mann gerufen der im Steigen eines pankraskarzinoms da lag und ich kam da das relativ kleinen
  44. Zimmer wo er dann lag mit vielen Schläuchen Flaschen und sonst was um sich herum es waren vier Kranken schestern und die eh frrau im Raum und
  45. der Patient lag ziemlich hos in der Mitte und ich kam dann auch noch dazu ich habe dann nur sehr kurz äh m ih begrüßt kurz mit den Schwestern
  46. gesprochen und was was ich aufschreiben musste und bin da wieder gegangen hab gesagt ich komm heute Abend wieder dann ist mir roh dann unterhalten wir uns mal
  47. also ich sehe meine Aufgabe meh da dran wirklich eine gute Atmosphäre zu schaffen wei wenn sie nicht da s ist meistens sowieso da oder ein bisschen zu
  48. kanalisieren werden Fragen kommen die ich aus buddhistischer Sicht beantworten kann dann tue ich das wenn keine kommen dann ist das für mich
  49. auch glaub ich noch eine Frage bitte sehr vielen Dank an alle Referenten mein Name ist Hal ich bin
  50. niedergelassene Arzt Internist Onkologe und Palliativmedizin es wurde heute viel die Theorie V diese
  51. kultursz Plege gesprochen ich finde das ist gut und muss sein aber auf die andere Seite vermisse ich genauso die praktische Umsetzung in die
  52. Gesellschaft unsere Gesellschaft entwickelt sich schneller als wir denken und Theorien stellen und leider solche
  53. Ansätze in unsere Gesellschaft in gerade in die Instituten für Pflege sowohl im Krankenhaus als auch im ambulanten Bereich viel weniger und
  54. später umgesetzt werden als äh Anbieter ob ein Krankenhaus oder ein äh
  55. Pflegedienst interessieren wir uns mehr Patienten von allen Kulturen zu gewinnen zu behandeln zu betreuen aber denken wir weniger wie
  56. dass wir mit diesen Patienten mit ihren Kultur umgehen könen und als Beispiel äh darf ich ganz kurz entschuldigen sie B dass sie Beispiel wie viel Muslimen
  57. gerade junge motivierten Muslimen in Pflege Personal eingesetzt werden oft werden diesen jungen motivierten äh Mädchen oder Frauen abgewiesen aufgrund
  58. ihrer Religion und ihrre Religion Zugehörigkeit und im gegenit ein gutes Beispiel ist große Hilfe für unsere Arbeit und unsere Patienten dass wenn
  59. wir in unserem pflegeepersonal oder Krankenhauspersonal Personen in diese Kulturen beschäftigen und auch gerade mit
  60. Patienten das ist ein ein Punkt zweit Punkt auch schnell praktisch noch schneller bitte noch schneller äh für mich als Arzt interessiert mich nicht
  61. nur die medizinische Anamnese des Patienten als auch viel wichtiger auch seine kulturelle religiöse annese und ich kann sicherlich nicht alle äh Regeln
  62. und Interessen von Ihnen wissen aber kann man ihn immer fragen was für ihn gut sein kann und das HT mir viel und schafft viel Vertrauen zu meine B vielen
  63. Dank für vielen Dank ja also ich habe jetzt auf die Uhr geschaut es ist jetzt Mittagspause wir hten es 14: 155 uh
  64. jetzt Mittagspause ist noch eine dringende Frage da ganz ganz dringend nein doch ganz
  65. dringend vielleicht können Sie der Mittagspause noch mal die Referenten dann ansprechen
  66. vielleicht okay wenn wenn die Zuhörer und Zuhörerin auch einverstanden sind dann noch mal ganz kurz die letzte Frage ich mchte auch no mal bedanken für ih
  67. Vorträge das ist so dass wir bitte lauter noch lauter aber es ist so dass wir über pflegeethik über Personen gesprochen
  68. haben die kurz V sterben sind aber wir sind nicht auf den Punkt eingegangen über die Pflege von geistig behinderten Menschen und es ist so
  69. dass Gesellschaft diese Menschen immer von der Gesellschaft ageschlossen werden egal wie wie die Region einzeln dazu stehen ist immer so pris anders aussieht
  70. wie erklären dieses Phänomen bzw was W sie dagegen also sie sehen schon die Frage ist total wichtig und auch berechtigt
  71. nur es ist noch mal es öffnet noch mal ein ganz anderes eine andere Perspektive noch mal ein anderes Thema an sich deshalb aber vielen Dank noch mal für
  72. den Input okay Einsatz hören wir noch aber ich ermutige sie noch mal mit den Referenten Referentin zu sprechen vielen Dank ja vielleicht also wir hatten ich
  73. glaube im anbetraag der Zeit jeder hat 20 Minuten und wir haben ja gesagt klar Sterben und Tod das ist so ein Bereich da kann jeder sofort sagen das betrifft
  74. mich das habe ich irgendwo schon mal erlebt wir hatten ja wo wir dran waren auch auch die anderen ne Geburt ist ein anderer Punkt und sicherlich sind
  75. Menschen mit geistigen Beeinträchtigung automatisch eingeschlossen mit wenn wir sagen wir wollen Religion sensibel pflegen oder der jüdische Mensch achtet
  76. auf bestimmte Dinge der musl muslimische Mensch der katholische alles das ist mit einbegriffen und tatsächlich es ist alles auch so im Werten viele
  77. Krankenhäuser setzen einige Dinge schon um machen Punkte an die Wände wo die Richtung mecker ist ne vielleicht zu ihn auch noch mal also noch nicht alle
  78. deswegen machen wir das in der in der Schule in der Ausbildung von denen auszubinden natürlich das ist ein wichtiger Faktor mit aber geislich
  79. beeinträchtigte in irgendeiner Weise die sind mit eingeschlossen in dem was wir sagen also das ist jetzt nicht dass wir nur
  80. über einen Bereich sprechen ich glaub das ist in Anbetracht der Zeit das alles Seen letzten endees sind aus buddhistischer Sicht sogar tierer mit
  81. eingesörz es geht um alle fühlenden Wesen das war ein schönes Schlusswort ich wünsche Ihnen guten Appetit vielen Dank für Ihre
  82. aufmerksamkeitit

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