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Kalorimetrische Bestimmung molarer Reaktionsenthalpien - Einführung in die Kalorimetrie

Chemie - echt fetzig9:54 9.827 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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  1. liebe Schülerinnen und Schüler herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Chemie echt fetzig in diesem Video geht
  2. es um die kalorimetrische Bestimmung molarer reaktionsenthalpien ob in der Thermodynamik bei der Energiebilanz oder
  3. sogar in der Ernährungswissenschaft die Kalorimetrie spielt eine vielseitige Rolle die Kalorimetrie ist eine
  4. experimentelle Methode zur Bestimmung von reaktionwärmen hier findet also die
  5. Messung der Wärmemenge statt die bei chemischen Reaktionen vom System an seine Umgebung abgegeben oder vom System
  6. aus der Umgebung aufgenommen wird um die Reaktionswärme kalorimetrisch bestimmen zu können muss eine chemische Reaktion
  7. drei Voraussetzungen erfüllen die chemische Reaktion muss schnell verlaufen sie muss weitgehend
  8. vollständig ablaufen und eine ausreichend große Reaktionswärme haben sind diese Bedingungen erfüllt kann ich
  9. kalorimetrische Bestimmungen vornehmen im Mittelpunkt der Experiment Ermittlung der reaktionswärmen steht bei der
  10. Kalorimetrie das Kalorimeter die Reaktionswärme wird im Kalorimeter auf eine wasserportion übertragen diese
  11. wiederum stellt eine begrenzte Umgebung dar ein Kalorimeter ist ein Gefäß das gegen den Wärmeaustausch mit der
  12. Umgebung isoliert ist der Wärmeaustausch mit der begrenzten Umgebung also der wasserportion ist möglich im sogenannten
  13. bombenkalorimeter einem abgedichteten Stahlbehälter bleibt das Volumen des Systems während der der Reaktion
  14. konstant die Reaktionswärme entspricht der Reaktionsenergie hingegen entspricht die Reaktionswärme in einer offenen
  15. Apparatur der Reaktionsenthalpie in der schulchemie verwendet man oftmals sogenannte lowcost
  16. corimeter also selbstgebaute Kalorimeter die nicht viel kosten und einfach aufzubauen sind die Isolation eines
  17. Kalorimeters ist nie perfekt sodass ich bedenken muss dass es während der Reaktion zum Wärmeaustausch zwischen dem
  18. Kalorimeter und der Umgebung kommt das hier dargestellte Kalorimeter besteht aus zwei Pappbechern die ineinander
  19. gestellt sind in dem oberen befindet sich ein Thermometer das man durch das Loch des Deckels stecken kann es eignet
  20. sich wenn beim bestimm der Reaktionswärme mindestens ein Reaktionspartner als wässrige Lösung
  21. vorliegt weil die chemische Reaktion direkt im Gefäß durchgeführt werden kann zu beachten ist dabei nur dass die
  22. Reaktionspartner dieselbe Starttemperatur haben eine andere Möglichkeit ein einfaches Kalorimeter zu
  23. bauen ist dass man auch ein Reaktionsgefäß z.B ein kleines Becherglas nehmen könnte ind dem die
  24. Reaktion ablaufen soll dieses Reaktionsgefäß stellt man in ein Wasserbad das Grundprinzip der
  25. Kalorimetrie basiert auf dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik Energie kann weder erzeugt noch vernichtet werden
  26. sondern nur von einer Form in eine andere Form umgeandelt werden in einem Kalorimeter wird die von der chemischen
  27. Reaktion freigesetzte oder aufgenommene Wärmeenergie genutzt um die Temperatur eines Mediums meist Wasser zu ändern
  28. diese Temperaturänderung wird gemessen um die Wärmemenge zu berechnen wie du bereits aus meinem Video über die
  29. Änderung der inneren Energie eines Systems weißt kann man den Absolutwert der inneren Energie eines Systems nicht
  30. experimentell bestimmen messbar ist allerdings die Änderung der inneren Energie stellen wir uns also vor dass
  31. eine exotherme Reaktion abläuft dabei wird die frei werdende Wärme aners Wasser im Kalorimeter übertragen die
  32. reaktionsproduktteilchen des Systems haben eine geringere innere Energie als die ausgangsstoffteilchen der Grund
  33. liegt vor allem in der abgegebenen Wärmemenge die vom Wasser im Kalorimeter aufgenommene Reaktionswärme ist
  34. proportional zur Temperaturdifferenz die Temperaturdifferenz ermittelt man indem man die ermittelte Anfangstemperatur von
  35. der Endtemperatur abzieht weiterhin ist die vom Wasser aufgenommene Reaktionswärme proportional zur Masse
  36. des Wasser die Reaktionswärme QR und damit die Änderung der inneren Energie eines Systems berechnet man mit
  37. folgender Gleichung qr= cph2o mal mh2o mal deltaat die
  38. Temperaturänderung eines Kalorimeters ist von seiner Wärmekapazität abhängig die Wärmekapazität beschreibt dabei die
  39. Wärmemenge die zur Erhöhung seiner Temperatur um ein Kelvin benötigt wird die molare Wärmekapazität ist die
  40. Wärmemenge die zur Erhöhung der temper um ein Kelvin für ein Mol eines reinstoffes gebraucht wird die
  41. spezifische Wärmekapazität die auch kurz spezifische Wärme genannt wird gibt an wie viel Wärmeenergie 1 Gramm eines
  42. Stoffes aufnehmen muss um die Temperatur des Stoffes um ein Kelvin zu erhöhen sie zeigt an wie gut ein Stoff Wärme
  43. speichern kann als kalorimeterfüssigkeit nutzt man oftmals Wasser weshalb man die spezifische
  44. Wärmekapazität von Wasser kennen sollte diesen Wert kann man den Wertetabellen entnehmen Wasser hat bei normalem Druck
  45. eine spezifische Wärmekapazität von 4,18 Joule pro Gamm mal Kelvin das heißt dass 1 g Wasser eine Energie von 4,18
  46. Joule aufnimmt wenn die Temperatur um 1 Kelvin steigt stell dir also vor dass die Temperatur beispielsweise 22° csus
  47. für 1 g Wasser beträgt diese soll auf 23° csus erhöht werden dafür ist eine Energie von 4,18 jou nötig manche
  48. Wertetabellen geben die spezifische Wärme Kapazität von Wasser mit 4,19 Joule pro Gamm mal Kelvin an zurück zu
  49. unserer Gleichung für die Berechnung der Reaktionswärme QR = CP von Wasser mal m von Wasser mal Delta t CP ist also die
  50. spezifische Wärmekapazität für Wasser hierfür setzt man den Wert 4,18 Joule pro Gramm mal Kelvin ein die Masse des
  51. Wassers wird vorher abgewogen und notiert den Wert für die Masse an Wasser setzt man ein angegeben in Gramm die
  52. Temperaturdifferenz ermittelt man wie vorhin schon angesprochen indem man von der Endtemperatur die Starttemperatur
  53. subtrahiert eine Temperaturdifferenz in Grad Celsius ist gleichzusetzen mit einer Temperaturdifferenz angegeben in
  54. Kelvin da es sich hier ausschließlich um die Veränderung der Temperatur die sich auf beiden Skalen betrachtet entweder
  55. gleich erhöhen oder gleich senken würde Wärme kann nur von einem stofflichen System auf ein anderes System übertragen
  56. werden wenn beide im Wärmeaustausch stehen dabei wird die Wärme des Systems mit der höheren Temperatur auf ein
  57. System mit einer niedrigeren Temperatur übertragen solange bis beide dieselbe Temperatur haben somit ist die
  58. abgegebene Wärmemenge des Systems mit der ursprünglich höheren Temperatur entsprechend des ersten Hauptsatzes der
  59. Thermodynamik gleich der entgegengesetzten aufgenommenen Wärmemenge des Systems mit der
  60. ursprünglich niedrigeren Temperatur kehren wir noch mal zurück zur Gleichung - deltau = QR = CP von Wasser mal der
  61. Masse von Wasser mal der Temperaturänderung Delta t diese Gleichung beschreibt die Übertragung der
  62. Reaktionswärme auf das Wasser dabei ist Q die Wärmemenge die das Wasser aufnimmt wenn die Reaktion exotherm ist die
  63. Betrachtung aus Sicht des Wassers bedeutet dass eine Temperaturerhöhung des Wassers auf eine Aufnahme von Wärme
  64. hinweist weil Q für das Wasser größer als 0 ist da die Reaktion exotherm ist gibt das System diese Wärme ab wenn du
  65. die Reaktionswärme als die vom System an die umgeb abgegebene Energie betrachten möchtest musst du das Vorzeichen ändern
  66. die Produkte die nach der Reaktion vorliegen sind energieärmer als die Ausgangsstoffe die innere Energie und
  67. damit die Reaktionsenthalpie hat abgenommen der Wert für die Reaktionsenthalpie bekommt somit ein
  68. negatives Vorzeichen die Reaktionsenthalpie kann berechnet werden durch die Gleichung Delta RH = - CP von
  69. Wasser mal Masse von Wasser mal Temperaturänderung Delta t der Wert der Reaktionsenthalpie
  70. ist abhängig von der eingesetzten Stoffmenge abhängig von der Größe der Stoffportion der reagierenden Stoffe
  71. werden für die reaktionsenthalpien unterschiedliche Werte ermittelt um die Reaktionsenthalpie chemischer Reaktionen
  72. miteinander vergleichen zu können wurde die molare Reaktionsenthalpie Delta RHM eingeführt dabei bezieht man die
  73. Reaktionsenthalpie Delta R auf einen bestimmten Stoffumsatz somit bezieht sich die molare Reaktionsenthalpie immer
  74. auf ein konkrete Reaktionsgleichung den Wert für die molare Reaktionsenthalpie berechnet man durch die Division der
  75. experimentell ermittelten Reaktionsenthalpie und der dabei umgesetzten Stoffmenge abschließend
  76. möchte ich noch auf drei Regeln eingehen die bei der Verwendung thermochemischer Gleichungen und enthalpiediagrammen
  77. hilfreich sind die Enthalpie ist eine extensive Größe das bedeutet dass die Enthalpie eine physikalische Größe ist
  78. wobei der Betrag delta H direkt proportional zur zur Menge des während der chemischen Reaktion verbrauchten
  79. Stoffes ist setze ich die doppelte Menge des Ausgangsstoffes ein so entsteht auch die doppelte Wärmemenge bei der
  80. Umkehrung einer chemischen Reaktion ändert sich das Vorzeichen aber nicht der Betrag der Enthalpieänderung die
  81. Änderung der Enthalpie einer chemischen Reaktion ist abhängig vom Zustand der Ausgangsstoffe und Reaktionsprodukte
  82. deshalb ist es wichtig in thermochemischen Gleichungen die Aggregatzustände der Ausgangsstoffe und
  83. Reaktionsprodukte anzugeben zu zusammenfassend halte ich fest dass die Kalorimetrie eine Möglichkeit bietet
  84. reaktionswärmen experimentell zu bestimmen und somit auch die Änderung der Reaktionsenthalpie zu ermitteln sie
  85. basiert auf dem Energieerhaltungssatz und wird in vielen wissenschaftlichen und praktischen Bereichen
  86. eingesetzt sei auch nächstes Mal wieder dabei wenn es heißt Chemie echt fetzig

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