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Nominativ, Akkusativ, Dativ & Genitiv in 15 Minuten
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 79 Zeilen
- ich gehe in der Stadt oder ich gehe in die Stadt kannst du mich helfen oder kannst du mir helfen und ich rufe dir an oder ich rufe Dich an hast du immer noch
- Probleme damit im Satz das Objekt richtig zu bestimmen und weißt nicht ob es im Nominativ Akkusativ oder Dativ steht dann solltest du dir dieses Video
- jetzt unbedingt anschauen denn ich erkläre dir hier wann wir welchen Kasus brauchen
- bevor ich mit der Erklärung loslege möchte ich dir noch einmal kurz die Formen in Erinnerung rufen hier sind also ein paar Tabellen die du auswendig
- lernen solltest damit das mit der kasusbestimmung auch reibungslos klappt klicke jetzt gerne auf Pause um sie dir genauer anzuschauen oder fotografiere
- sie dir oder lade dir einfach die PDF die ich dazu angefertigt habe herunter und drücke sie dir aus wenn möglich dann kannst du nämlich meinen Erklärungen
- vielleicht noch besser folgen den Link zur PDF findest du in der Videobeschreibung unten fangen wir mit den bestimmten und unbestimmten Artikeln
- in den unterschiedlichen Kasus an hier ist eine Tabelle mit den Pronomen in den unterschiedlichen Kasus
- und hier ist eine Tabelle mit den Possessivpronomen [Musik]
- und nun geht es an die Erklärung es gibt grob 2 wichtige Signale auf die Du achten musst um herauszufinden welcher Kasus folgen muss einmal das Verb und
- einmal die Präposition denn es gibt bestimmte Verben die einen bestimmten Kasus erfordern ebenso wie es bestimmte Präpositionen gibt die einen bestimmten
- Kasus brauchen um diese Regeln aber richtig zu verstehen musst du zuerst wissen wie ein Satz aufgebaut ist schauen wir uns einmal diesen Satz als
- Beispiel an meine Tante lebt in der Schweiz wir haben einmal das Verb Leben und am Satzanfang das Subjekt das Subjekt kann entweder eine Sache oder
- eine Person sein die Frage nach dem Subjekt ist immer wer oder was und daher steht es auch immer im Nominativ also meine Tante ist dann das Subjekt des
- Satzes besteht im Nominativ aber Achtung das Subjekt muss nicht immer am Satz Anfang stehen es kann auch gerne mal in der Mitte des Satzes stehen oder am Ende
- zum Beispiel in der Schweiz lebt meine Tante seit zehn Jahren wer oder was lebt in der Schweiz meine Tante du siehst also meine Tante bleibt auch hier nach
- wie vor Subjekt des Satzes obwohl es nicht auf Position 1 steht also lass dich nicht täuschen was aber nun mit diesem Satz hier mein Onkel ist ein
- netter Mann hier haben wir im Satz zweimal den Nominativ einmal mein Onkel und einmal ein netter Mann aber warum weil das Verb sein dort steht und nach
- sein brauchen wir immer den Nominativ es ist ja auch irgendwie logisch denn mein Onkel ist ja auch gleichzeitig ein netter Mann also es ist ein und dieselbe
- Person das heißt also wir haben Verben die signalisieren aha hier brauchen wir den Nominativ davon gibt es zum Glück nicht
- sehr viele um genau zu sein eine Handvoll und zwar sein werden bleiben heißen und scheinen halten wir also fest dass Subjekt im Satz steht immer im
- Nominativ oft steht es an Satzanfang manchmal aber auch in der Mitte des Satzes oder am Ende wenn keine weiteren Informationen mehr folgen wenn wir die
- Verben sein bleiben werden heißen und scheinen haben ist es möglich dass wir im Satz zwei Mal den Nominativ haben denn diese Verben erfordern wie gesagt
- diesen Kasus also den Nominativ gehen wir nun weiter und jetzt wird es interessant schauen wir uns diesen Satz einmal an der Nachbar hat einen Garten
- wer oder was hat einen Garten der Nachbar er ist also Objektes Satzes und steht im Nominativ und was ist mit einem Garten wenn der Nachbar das Subjekt ist
- dann ist der Garten das Objekt um genau zu sein das Akkusativobjekt das Akkusativobjekt kann sowohl eine Sache als auch eine Person sein und danach
- wird mit wem oder was gefragt also was hat mein Nachbar einen Garten warum steht hier aber plötzlich der Akkusativ und nicht der Nominativ wie in den
- Sätzen davor das ist ganz einfach ein Objekt kann nicht im Nominativ stehen und warum folgt der Akkusativ und nicht der Dativ weil das Verb haben den
- Akkusativ braucht wir haben also nicht nur Verben die den Nominativ brauchen sondern wir haben auch eine Gruppe von Verben die den Akkusativ brauchen und
- hier ist die Liste ein bisschen länger zum Beispiel brauchen schneiden kaufen Essen kochen besuchen machen lesen bestellen und so weiter all diese
- Verben und noch viele mehr gehören zu denen die den Akkusativ brauchen aber wir sind damit noch nicht am Ende was ist mit diesem Satz hier mein Nachbar
- geht in den Wald ist in den Wald ein Objekt nein es ist eine Ortsangabe oder grammatikalisch ausgedrückt ein adverbial die Frage lautet dann nicht
- wen oder was sondern wohin wir haben hier also kein Verb das den Akkusativ erfordert sondern Achtung eine Präposition es gibt nämlich wie vorhin
- schon erwähnt Präpositionen die nur den Akkusativ brauchen z.B für um bis durch ohne Gegend und es gibt Präpositionen die entweder den Akkusativ oder
- Dativ brauchen diese Präpositionen nennen wir dann wechselpräpositionen wenn du diese noch nicht kennst dann schau dir unbedingt
- das Video dazu an dass ich schon gemacht habe den Link findest du auch unter diesem Video wenn die wechselpräposition die Frage wohin beantwortet so muss der
- Akkusativ folgen wenn die wechselpräposition die Frage wo beantwortet folgt der Dativ hier ein Beispiel
- wohin gehst du hier geht es um eine Bewegungsrichtung er geht in wechselpräposition den Akkusativ bald wird aber die Frage wo beantwortet dann
- folgt wie gesagt der Dativ zum Beispiel wo ist er er ist in wechselpräposition dem Dativ Wald oder er ist im Wald also es wird keine Bewegung ausgedrückt wir
- halten also noch einmal fest der Akkusativ wird nur bei Objekten verwendet und wird von dem davor stehenden Verb bestimmt aber auch
- bestimmte Präpositionen verlangen den Akkusativ du musst diese Präposition leider wie immer auswendig lernen nun kommen wir zum Dativ denn wenn wir ein
- Akkusativobjekt haben dann haben wir natürlich auch ein Dativobjekt schauen wir uns dazu mehrere Beispielsätze an erstens er gratuliert dem Kollegen
- zweitens er geht mit dem Kollegen Weg 3 er steht in der Küche er ist Subjekt in allen drei Sätzen und daher steht er im Nominativ im ersten Satz haben wir das
- Verb gratulieren das genauso wie zum Beispiel helfen schmecken passen gefallen und so weiter den Dativ daher ist dem Kollegen das Dativobjekt
- des Satzes nach dem Dativ fragt man mit wem wem gratuliert er dem Kollegen einen kleinen Trick verrate ich Dir hier an dieser Stelle wenn du einmal nicht weißt
- ob das Verb im Satz ein Akkusativ oder Dativobjekt braucht dann kannst du schauen ob das Verb sich auf eine Sache beziehen kann wenn ja dann folgt
- höchstwahrscheinlich ein Akkusativobjekt denn ein Akkusativobjekt kann sich nicht nur auf Personen bzw Lebewesen sondern auch auf Sachen beziehen kann sich das
- Verb aber nur auf eine Person beziehen so folgt in den meisten Fällen der Dativ zum Beispiel kann ich einem Buch gratulieren nein ich kann nur einer
- Person gratulieren also steht nach gratulieren der Dativ kann ich einem Buch helfen nein ich kann nur Lebewesen helfen also braucht helfen auch den
- Dativ dativobjekte sind also typisch für Lebewesen also meistens Menschen und ab und zu Tiere dieser Trick funktioniert sehr oft obwohl es natürlich auch hier
- wieder Ausnahmen gibt aber wie gesagt in den meisten Fällen hilft einem diese kleine Regel oder dieser kleinen Trick weiter auch damit einem etwas gefällt
- oder schmeckt oder passt muss man ein Lebewesen sein daher sind auch diese Verben Dativ Verben schauen wir uns den nächsten dativsatz an er ist auch hier
- wieder das Subjekt des Satzes Gel ist das Verb mit seinem Kollegen Weg ist gehen jetzt dafür verantwortlich dass wir hier den Dativ haben nein denn hier
- geht es um die Präposition mit denn es gibt wie bereits erwähnt Präpositionen die immer den Dativ erfordern zu diesem Präpositionen dazu gehören unter anderem
- mit zu bei von nach seit außer gegenüber und ab und aus diese Präpositionen brauchen also immer den Dativ natürlich haben wir auch hier wieder die
- sogenannten wechselpräpositionen die ins Spiel kommen und die ich vorhin auch erwähnt habe die wechselpräpositionen sind in an
- auf über unter hinter neben zwischen vor wenn sich die Frage wo stellt oder wenn Sie die Frage wo beantworten dann folgt der Dativ Beispiel wo bist du in
- wechselpräposition der Stadt Dativ und damit kommen wir auch schon zum letzten Beispiel nämlich wo ist er in der Küche in ist hier also wieder die besagte
- wechselpräposition die Frage ist wo ist er also brauchen wir danach den negativ der Küche kommen wir nun endlich oder vielleicht leider zum Genitiv aber ich
- kann dich beruhigen hier musst du dir keinen Stress machen denn a der Genitiv wird er selten verwendet und B es gibt genau wie im Nominativ auch nur eine
- Handvoll von Verben die den Genitiv brauchen darunter fallen gedenken beschuldigen bedürfen Verdächtigen Anklagen besichtigen also vor allem
- juristische Begriffe die wir also nicht sehr häufig verwenden zum Beispiel er wird das Raubes beschuldigt er ist das Subjekt des Satzes und steht natürlich
- im Nominativ wird beschuldigt ist das Verb des Satzes und daher folgt danach der Genitiv und zwar des Raubes nach dem Genitiv fragt man mit wessen viel
- häufiger wird der Genitiv jedoch als Attribut verwendet und signalisiert Besitz also etwas gehört mir oder etwas gehört jemandem zum Beispiel wessen
- Stift ist das das ist Annas Stift wessen Auto ist das das ist das Auto meines Onkels ist der Genitiv ein Name wird einfach ein S dran gehängt wie im
- Englischen auch allerdings ohne Apostroph achtung bei allen anderen Nomen folgt zuerst der Besitz und dann der Besitzer im Genitiv also das ist das
- Auto meines Onkels das ist die Tasche meiner Tante bei Namen ist es genau umgekehrt das ist Michaels Besitzer Auto besitzt
- oder das ist Nataschas Besitzer Tasche Besitz ist der Besitzer maskulin oder neutral hängen wir auch noch anders Nomen ein S ans Ende ist der Besitzer
- oder die Besitzerin besser gesagt feminin oder sprechen wir von mehreren Personen fällt das S Weg zum Beispiel meines Onkels meines Kindes aber meiner
- Tante meiner Kinder natürlich sind wir hier auch noch nicht am Ende denn auch der Genitiv hat Präpositionen die zu ihm gehören und diese sind unter anderem
- während außerhalb innerhalb anlässlich wegen trotz dank statt aufgrund und so weiter ein Beispiel wegen des Regens kam der Zug zu spät dank seines Einsatzes
- konnte den Leuten geholfen werden aber in der Umgangssprache wird der Genitiv in diesen Fällen gerne auch einmal durch den Dativ ersetzt und das kannst du beim
- Sprechen natürlich auch machen also anstatt wegen des Regens sagen viele wegen dem Regen oder anstatt dank seines Einsatzes sagen wir dank seinem Einsatz
- nun hast du eine umfangreiche Erklärung dazu wann wir welchen Kasus verwenden nach dem Nominativ fragt man mit wer oder was nach dem Akkusativ mit wem oder
- was nach dem Dativ mit wem denn es bezieht sich meistens auf Menschen bzw Lebewesen und nach dem Genitiv fragt man mit wessen da ist besitzanzeigt grob
- zusammengefasst musst du auf zwei Sachen achten wenn es um den Kasus geht und zwar einmal auf das Verb denn das bestimmt welcher Kasus folgen muss und
- auf die Präposition die ebenfalls nach einem bestimmten Kasus verlangt und damit sind wir nun auch schon am Ende des Videos ich hoffe sehr dass es Dir
- geholfen hat das Thema Deklination und Kasus besser zu verstehen wenn ja freue ich mich wie immer über ein Like abonnieren gerne auch meinen
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Zum Nachlesen
NominativFall oder Wer-Fall genannt. Im Sprachvergleich erscheint der Nominativ meist als Teil eines Kasussystems, das man auch Nominativ-Akkusativ-System nennt und …
AkkusativIn vielen deutschen Grammatiken wird eine traditionelle Anordnung der Fälle verwendet, in der der Akkusativ dann als 4. Fall bezeichnet wird. In der …
DativFür den Dativ wird im Deutschen die Frage Wem? benutzt, er heißt in der deutschen Schulgrammatik daher auch Wem-Fall. Beispiel: Ich gebe der Frau einen …
GenitivSubstantivgruppen, die von einem anderen Substantiv abhängen. Beispiele im Standarddeutschen sind: „das Haus des Nachbarn“, „der Klang einer fernen Glocke“.