Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Herzzyklus - Systole, Diastole und Druck-Volumen-Diagramm einfach erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 79 Zeilen
- damit das Herz gleichmäßig undkontrolliert das Blut in unseren Kreislauf pumpen kann durchläuft es während der Herzaktion verschiedene
- Phasen welche man ganz allgemein zunächst in Systole und Diastole einteilen kann wie genau nun diese einzelnen Schritte ablaufen und was
- dabei zu beachten ist das werden wir uns in diesem Video genauer anschauen als erstes befassen wir uns mit den Phasen der Systole und der Diastole im
- Anschluss schauen wir uns dann das druckvolumendiagramm an und was man daraus jeweils ableiten kann viel Spaß pro Herzschlag durchläuft das Herz
- zeitlich insgest vier verschiedene Phasen welche den sogenannten Herzzyklus darstellen nämlich die Anspannungsphase die austreibungsase die entspannungsase
- und die füllungsphase schauen uns diese Vorgänge jetzt beispielhaft am linken Vorhof und Ventrikel ein wenig genauer an dieses tole beginnt nun mit der
- Anspannungsphase wie wir gut an der Abbildung erkennen können sind sowohl die Segelklappen als auch die Taschenklappen wähend dieser Phase
- geschlossen doch warum ist das so durch die beginnende Kontraktion der Ventrikel steigt der Druck in den Kammern das soll einmal durch die schwarze Linie hier in
- dem Diagramm dargestellt werden da der Druck in den ventrikeln größer ist als in den Vorhöfen verschließen sich die Segelklappen aktuell ist der Druck in
- der Orter noch größer als der ventrikeldruck weshalb auch die erordenklappe geschlossen ist da Blut nun weder zufließen noch abfließen kann
- ist das Füllungsvolumen in den Kammern während dieser Phase konstant schlau ausgedrückt bezeichnet man dies als isovolumet
- die Kontraktion der Kammern um dieses konstante Volumen führt schnell zu einem steilen Druckanstieg von ca 4 bis 6 mm Hg auf etwa 80 mm Hg übersteigt der
- Druck im linken Ventrikel den Druck in der Orter beginnt die zweite Phase der sistole die sogenannte Austreibungsphase durch die
- Druckunterschiede öffnen sich die Taschenklappen passiv wodurch das Blut vom linken Ventrikel nun in die Aorta strömt wie wir anhand des
- volumendiagramms erkennen können wird mehr als die Hälfte des Volumens aus dem Ventrikel gepumpt man bezeichnet diese Menge auch als Schlagvolumen hier in
- diesem Beispiel sind es ca 70 ml die Muskulatur des Herzens kontrahiert sich während dieser Phase weiter was ebenfalls zunächst zu einem weiteren
- Druckanstieg in den ventrikeln aber auch in der Orter führt dies wird ebenfalls im druckdiagramm dargestellt durch die Kontraktion der ventrikelmuskulatur
- bewegt sich außerdem die ventilebene also die bindegewebige Trennschicht zwischen Vorhof und Kammer in Richtung Herzspitze auf diese Weise dehnen sich
- die Vorhöfe und es entsteht eine Sogwirkung die dazu führt dass sich die Vorhöfe beginnen zu füllen am Ende der Austreibungsphase beginnt der Druck im
- Ventrikel langsam abzufallen bis er schließlich unterhalb des erordendrucks liegt diese Druckdifferenzen führen nun wieder dazu dass sich die Taschenklappen
- passiv verschließen nachdem nun die beiden Phasen der Systole durchlaufen wurden beginnt im Anschluss die erste Phase der Diastole nämlich die
- Entspannungsphase wie der Name schon erahnen lässt ist diese Phase dadurch gekennzeichnet dass sich die Herzmuskelzellen wieder entspannen und
- dadurch sinkt der Druck im Ventrikel wieder deutlich ab wie wir anhand des Diagramms sehr gut erkennen können während der Entspannungsphase sind alle
- Klappen also sowohl die Segelklappen als auch die Taschenklappen geschlossen weshalb das Restvolumen innerhalb der Kammern konstant bleibt es handelt sich
- also hierbei um eine isovolumetrische Entspannung sobald die Druckverhältnisse in den ventrikeln kleiner sind als in den vorhöf öffnen sich die Segelklappen
- und die letzte Phase der Diastole beginnt nämlich die füllungsphase durch die Öffnung füllen sich die Kammern wieder zügig mit Blut
- interessant ist hierbei dass sich bereits innerhalb des ersten Drittels der füllungsphase die Ventrikel umfasst 80% des Schlagvolumens gefüllt haben
- einen wesentlichen Anteil für die schnelle und effektive Füllung hat der sogenannte ventilebenenmechanismus wie wir bereits
- während der Austreibungsphase gesehen haben bewegt sich die ventilebene während der S in Richtung Herzspitze durch die Erschlaffung des myokarts
- kommt es nun zu einer entgegengesetzten Bewegung was dazu führt dass die ventilebene sich quasi über das Blutvolumen in den Vorhöfen stübt und
- dadurch resultiert nun diese schnelle ventrikelfüllung ganz zu Beginn um jetzt dafür zu sorgen dass am Ende der füllungsphase die Ventrikel vollständig
- gefüllt sind kontrahieren sich noch die Vorhöfe allerdings stellt dies nur einen wirklich kleinen Teil der ventrikelfüllung da nämlich ca 10 bis %
- schauen wir uns jetzt abschließend noch die Druckkurven an sobald der Druck im Ventrikel wieder größer ist als der Druck im Vorhof kommt es zum Verschluss
- der Taschenklappen und der Herzzyklus beginnt erneut von vorne mit der Anspannungsphase nachdem wir nun die verschiedenen Phasen der syistole und
- der Diastole kennengelernt haben und den Herzzyklus damit einmal durchgegangen sind ist hier noch mal für dich zur Wiederholung eine
- übersichtsgrafik neben dieser darstell ellung ist es außerdem hilfreich zu wissen welche Phasen des EKGs mit welchen herzzyklusphasen einhergehen aus
- diesem Grund habe ich dir einmal ein typisches EKG parallel zum Herzzyklus dargestellt wie wir sehen können findet die elektrische Erregung der Kammern vor
- allem die erzacke und die szacke des QS komplexes während der Anspannungsphase statt gegen Ende der Austreibungsphase kann man im EKG die TW erkennen also die
- erregungsrückbildung der Kammern die noch fehlenden Bestandteile nämlich die P-Welle und auch die qzacke treten dann während der Diastole in der
- füllungsphase auf neben der bishierigen Darstellung des Herzzyklus lassen sich die einzelnen Phasen auch in Form eines druckvolumendiagramms darstellen auf der
- x-Achse befinden sich die Angaben zum ventrikelvolumen in Milliliter und die Y-Achse gibt den ventrikeldruck in Millimeter HG an tragen wir doch einfach
- die ersten Werte ein und schauen uns an welches Bild sich dadurch ergibt ganz zu Beginn in der spannungsphase beträgt das Volumen im Ventrikel ungefähr 140 ml und
- der Druck ist noch verhältnismäßig niedrig wie wir bereits besprochen haben kommt es in dieser Phase zu einem isovolometrischen Druckanstieg und das
- zeigt sich auch im Diagramm das Volumen bleibt nämlich gleich und der Druck steigt deutlich an die Strecke von Punkt A nach Punkt B also diese gerade Linie
- einfach nach oben entspricht also der Anspannungsphase im Anschluss folgt die Austreibungsphase und diese wird Diagramm mit der Strecke zwischen Punkt
- B und C dargestellt wie wir sehen können kommt es während dieser Phase sowohl zu Veränderung in der ventrikelfüllung als auch beim Druck die Verbindung der
- beiden Punkte C und D zeigt die Entspannungsphase und damit die erste Phase der Diastole auch hier handelt es sich wieder um einen isovolumetrischen
- Vorgang da sich nur der Druck drastisch verändert aber nicht das Volumen was noch fehlt ist die füllungsphase also die Strecke zwischen Punkt D und Punkt A
- an anhand des Diagramms können wir entnehmen dass es zu einem deutlichen Anstieg der ventrikelfüllung kommt im Gegensatz dazu verändert sich der
- ventrikeldruck allerdings nur leicht durch diese vier Punkte wird eine Fläche gebildet die hier einmal im blau markiert wurde und diese Fläche sieht
- nicht nur nett aus sondern zeigt uns auch an wie viel Arbeit das Herz jetzt während des Herzzyklus geleistet hat genau gesagt wie viel druckvolumenarbeit
- in der Einheit Joule ebenfalls leistet das Herz noch ein klein wenig Arbeit bei der Beschleunigung des Blut dies ist allerdings nur ein sehr kleiner
- Anteil weshalb man ihn oft nicht weiter erwähnt neben diesen vier Punkten kann man diese Abbildung noch mit einigen weiteren Kurven ergänzen die man in
- Experimenten an speziell angepassten Herzen ermittelt hat dadurch hat man z.B die Ruhe dehnungskurve erhalten auf dieser Kurve liegen exakt die Punkte D
- und A und das nicht ohne Grund die Ruhe dehnungskurve gibt nämlich die passive Dehnbarkeit des Herzens während der Diastole an am Anfang lässt sich mit
- einem geringen Druck wie er in der füllungsphase herrscht eine große Volumenänderung im Ventrikel erzielen mit zunehmender Füllung muss man
- allerdings einen immer größeren Druck aufwenden um zusätzliches Volumen in die Kammer zu bekommen weshalb die Kurve gegen Ende auch deutlich steiler
- verläuft wir bewegen uns dann aber schon in Bereichen die nicht mehr wirklich physiologisch sind als nächstes schauen wir uns einmal die Kurve der
- isovolometrischen Maxima an diese erhält man wenn man experimentell an einem Herzen zunächst die ausstrumbahn verschließt und anschließend die
- Ventrikel mit einem festgelegten Volumen füllt wenn wir das Ganze nun mit Hilfe von ein wenig Strom zum Schlagen bringen würde das Herz eine isovolumetrische
- Kontraktion durchführen dadurch den Verschluss kein Blut aus dem Ventrikel gepumpt werden kann und das Volumen während der Kontraktion konstant bleibt
- der dabei entstehende Druck wird gemessen und wenn wir das ganze mehrere Male wiederholen mit jeweils unterschiedlichen ventrikelvolumen
- würden wir die Kurve der isovolometrischen Maxima erhalten was hier einmal e gezeichnet ist warum diese kurbe für uns interessant ist sehen wir
- wenn wir noch ein weiteres Experiment durchführen dieses Mal haben wir ein Herz so angepasst dass es mit einem konstanten Druck das Schlagvolumen
- auswirft dadurch wollen wir also die Frage beantworten wie viel Volumen wird bei einem jeweils gleichbleibenden Druck also bei einer Isobaren Kontraktion
- rausgepumpt auch hier wiederholen wir das ganze mit unterschiedlichen drücken und Messen im Anschluss das jeweilige Schlagvolumen das Ergebnis ist die Kurve
- der Isobaren Maxima die hier einmal eingezeichnet ist jetzt kann ich dir auch endlich die Frage beantworten warum ich dir gerade die drei Kurven und die
- Experimente vorgestellt habe mit diesen können wir nämlich nun ebenfalls die Herzarbeit wenn auch nur in der Theorie beschreiben anhand der Ruhe
- dehnungskurve konnten wir bereits erkennen dass nur wenig Druck nötig ist damit in der füllungsphase eine adäquate ventrikelfüllung zustande kommt die
- Punkte D und A liegen also auf der Ruhe dehnungskurve nachdem die Anspannungsphase abgelaufen ist ist und wir einen Druck erzeugt haben der in
- etwa dem diastolischen Druck entspricht haben wir aber ein Problem wie stellen wir in diesem Diagramm am besten die Austreibungsphase da und genau da kommen
- jetzt die beiden anderen Kurven ins Spiel da sich in dieser Phase sowohl das Volumen als auch der Druck stark verändern von der Ruhe dehnungskurve
- ausgehend bestimmt man zunächst die dazugehörigen isovolumetrischen und Isobaren Maxima im Anschluss verbindet man diese beiden Punkte mit einer Linie
- und erhält dadurch die Kurve der unterstützungsmaxima und genau diese Kurve der unterstützungsmaxima brauchen wir jetzt um die Austreibungsphase
- entsprechend darstellen zu können abhängig vom syistolischen Blutdruck in unserem Fall ca 120 mm Hg zeigt der Schnittpunkt mit dieser Kurve nämlich
- das Ende der Austreibungsphase an abschließend folgt noch die relativ simple Entspannungsphase diese zusätzlichen
- Kurven sind ebenfalls hilfreich wenn es darum geht die Regulation der Herztätigkeit z.B und Form des Frank stahling Mechanismus zu verstehen dieses
- Thema werden wir uns aber in einem kommenden Video noch ein wenig genauer anschauen ich hoffe dir hat dieses Video über den Herzzyklus geholfen wenn du
- mehr Videos zu verschiedenen Themen der Anatomie oder Physiologie sehen möchtest abonniere doch gerne meinen Kanal
Zum Nachlesen
HerzDas Herz bewirkt die Strömung des Blutes und sichert so die Versorgung aller Organe. Höherentwickelte Herzen, beispielsweise bei den Wirbeltieren, arbeiten wie …
LungenkreislaufAls Lungenkreislauf oder kleiner Kreislauf, genannt auch kleiner Blutkreislauf, wird der Teil des Blutkreislaufs bezeichnet, der das Blut vom Herzen zur Lunge …
KörperkreislaufDer Körperkreislauf ist der Teil des Blutkreislaufs der Menschen und der wechselwarmen Wirbeltiere, der das Blut durch den größten Teil des Körpers leitet.