Herzzyklus - Systole, Diastole und Druck-Volumen-Diagramm einfach erklärt Einfach Medizin https://www.youtube.com/watch?v=H_iJRKciRm0 Transkript (automatisch erstellt) 0:00 damit das Herz gleichmäßig undkontrolliert das Blut in unseren Kreislauf pumpen kann durchläuft es während der Herzaktion verschiedene 0:07 Phasen welche man ganz allgemein zunächst in Systole und Diastole einteilen kann wie genau nun diese einzelnen Schritte ablaufen und was 0:15 dabei zu beachten ist das werden wir uns in diesem Video genauer anschauen als erstes befassen wir uns mit den Phasen der Systole und der Diastole im 0:23 Anschluss schauen wir uns dann das druckvolumendiagramm an und was man daraus jeweils ableiten kann viel Spaß pro Herzschlag durchläuft das Herz 0:32 zeitlich insgest vier verschiedene Phasen welche den sogenannten Herzzyklus darstellen nämlich die Anspannungsphase die austreibungsase die entspannungsase 0:42 und die füllungsphase schauen uns diese Vorgänge jetzt beispielhaft am linken Vorhof und Ventrikel ein wenig genauer an dieses tole beginnt nun mit der 0:52 Anspannungsphase wie wir gut an der Abbildung erkennen können sind sowohl die Segelklappen als auch die Taschenklappen wähend dieser Phase 0:59 geschlossen doch warum ist das so durch die beginnende Kontraktion der Ventrikel steigt der Druck in den Kammern das soll einmal durch die schwarze Linie hier in 1:07 dem Diagramm dargestellt werden da der Druck in den ventrikeln größer ist als in den Vorhöfen verschließen sich die Segelklappen aktuell ist der Druck in 1:15 der Orter noch größer als der ventrikeldruck weshalb auch die erordenklappe geschlossen ist da Blut nun weder zufließen noch abfließen kann 1:23 ist das Füllungsvolumen in den Kammern während dieser Phase konstant schlau ausgedrückt bezeichnet man dies als isovolumet 1:30 die Kontraktion der Kammern um dieses konstante Volumen führt schnell zu einem steilen Druckanstieg von ca 4 bis 6 mm Hg auf etwa 80 mm Hg übersteigt der 1:41 Druck im linken Ventrikel den Druck in der Orter beginnt die zweite Phase der sistole die sogenannte Austreibungsphase durch die 1:48 Druckunterschiede öffnen sich die Taschenklappen passiv wodurch das Blut vom linken Ventrikel nun in die Aorta strömt wie wir anhand des 1:56 volumendiagramms erkennen können wird mehr als die Hälfte des Volumens aus dem Ventrikel gepumpt man bezeichnet diese Menge auch als Schlagvolumen hier in 2:04 diesem Beispiel sind es ca 70 ml die Muskulatur des Herzens kontrahiert sich während dieser Phase weiter was ebenfalls zunächst zu einem weiteren 2:13 Druckanstieg in den ventrikeln aber auch in der Orter führt dies wird ebenfalls im druckdiagramm dargestellt durch die Kontraktion der ventrikelmuskulatur 2:22 bewegt sich außerdem die ventilebene also die bindegewebige Trennschicht zwischen Vorhof und Kammer in Richtung Herzspitze auf diese Weise dehnen sich 2:31 die Vorhöfe und es entsteht eine Sogwirkung die dazu führt dass sich die Vorhöfe beginnen zu füllen am Ende der Austreibungsphase beginnt der Druck im 2:39 Ventrikel langsam abzufallen bis er schließlich unterhalb des erordendrucks liegt diese Druckdifferenzen führen nun wieder dazu dass sich die Taschenklappen 2:47 passiv verschließen nachdem nun die beiden Phasen der Systole durchlaufen wurden beginnt im Anschluss die erste Phase der Diastole nämlich die 2:57 Entspannungsphase wie der Name schon erahnen lässt ist diese Phase dadurch gekennzeichnet dass sich die Herzmuskelzellen wieder entspannen und 3:05 dadurch sinkt der Druck im Ventrikel wieder deutlich ab wie wir anhand des Diagramms sehr gut erkennen können während der Entspannungsphase sind alle 3:13 Klappen also sowohl die Segelklappen als auch die Taschenklappen geschlossen weshalb das Restvolumen innerhalb der Kammern konstant bleibt es handelt sich 3:21 also hierbei um eine isovolumetrische Entspannung sobald die Druckverhältnisse in den ventrikeln kleiner sind als in den vorhöf öffnen sich die Segelklappen 3:31 und die letzte Phase der Diastole beginnt nämlich die füllungsphase durch die Öffnung füllen sich die Kammern wieder zügig mit Blut 3:39 interessant ist hierbei dass sich bereits innerhalb des ersten Drittels der füllungsphase die Ventrikel umfasst 80% des Schlagvolumens gefüllt haben 3:48 einen wesentlichen Anteil für die schnelle und effektive Füllung hat der sogenannte ventilebenenmechanismus wie wir bereits 3:54 während der Austreibungsphase gesehen haben bewegt sich die ventilebene während der S in Richtung Herzspitze durch die Erschlaffung des myokarts 4:03 kommt es nun zu einer entgegengesetzten Bewegung was dazu führt dass die ventilebene sich quasi über das Blutvolumen in den Vorhöfen stübt und 4:12 dadurch resultiert nun diese schnelle ventrikelfüllung ganz zu Beginn um jetzt dafür zu sorgen dass am Ende der füllungsphase die Ventrikel vollständig 4:21 gefüllt sind kontrahieren sich noch die Vorhöfe allerdings stellt dies nur einen wirklich kleinen Teil der ventrikelfüllung da nämlich ca 10 bis % 4:30 schauen wir uns jetzt abschließend noch die Druckkurven an sobald der Druck im Ventrikel wieder größer ist als der Druck im Vorhof kommt es zum Verschluss 4:38 der Taschenklappen und der Herzzyklus beginnt erneut von vorne mit der Anspannungsphase nachdem wir nun die verschiedenen Phasen der syistole und 4:48 der Diastole kennengelernt haben und den Herzzyklus damit einmal durchgegangen sind ist hier noch mal für dich zur Wiederholung eine 4:57 übersichtsgrafik neben dieser darstell ellung ist es außerdem hilfreich zu wissen welche Phasen des EKGs mit welchen herzzyklusphasen einhergehen aus 5:06 diesem Grund habe ich dir einmal ein typisches EKG parallel zum Herzzyklus dargestellt wie wir sehen können findet die elektrische Erregung der Kammern vor 5:15 allem die erzacke und die szacke des QS komplexes während der Anspannungsphase statt gegen Ende der Austreibungsphase kann man im EKG die TW erkennen also die 5:26 erregungsrückbildung der Kammern die noch fehlenden Bestandteile nämlich die P-Welle und auch die qzacke treten dann während der Diastole in der 5:35 füllungsphase auf neben der bishierigen Darstellung des Herzzyklus lassen sich die einzelnen Phasen auch in Form eines druckvolumendiagramms darstellen auf der 5:44 x-Achse befinden sich die Angaben zum ventrikelvolumen in Milliliter und die Y-Achse gibt den ventrikeldruck in Millimeter HG an tragen wir doch einfach 5:53 die ersten Werte ein und schauen uns an welches Bild sich dadurch ergibt ganz zu Beginn in der spannungsphase beträgt das Volumen im Ventrikel ungefähr 140 ml und 6:04 der Druck ist noch verhältnismäßig niedrig wie wir bereits besprochen haben kommt es in dieser Phase zu einem isovolometrischen Druckanstieg und das 6:12 zeigt sich auch im Diagramm das Volumen bleibt nämlich gleich und der Druck steigt deutlich an die Strecke von Punkt A nach Punkt B also diese gerade Linie 6:22 einfach nach oben entspricht also der Anspannungsphase im Anschluss folgt die Austreibungsphase und diese wird Diagramm mit der Strecke zwischen Punkt 6:31 B und C dargestellt wie wir sehen können kommt es während dieser Phase sowohl zu Veränderung in der ventrikelfüllung als auch beim Druck die Verbindung der 6:40 beiden Punkte C und D zeigt die Entspannungsphase und damit die erste Phase der Diastole auch hier handelt es sich wieder um einen isovolumetrischen 6:49 Vorgang da sich nur der Druck drastisch verändert aber nicht das Volumen was noch fehlt ist die füllungsphase also die Strecke zwischen Punkt D und Punkt A 6:58 an anhand des Diagramms können wir entnehmen dass es zu einem deutlichen Anstieg der ventrikelfüllung kommt im Gegensatz dazu verändert sich der 7:06 ventrikeldruck allerdings nur leicht durch diese vier Punkte wird eine Fläche gebildet die hier einmal im blau markiert wurde und diese Fläche sieht 7:14 nicht nur nett aus sondern zeigt uns auch an wie viel Arbeit das Herz jetzt während des Herzzyklus geleistet hat genau gesagt wie viel druckvolumenarbeit 7:23 in der Einheit Joule ebenfalls leistet das Herz noch ein klein wenig Arbeit bei der Beschleunigung des Blut dies ist allerdings nur ein sehr kleiner 7:31 Anteil weshalb man ihn oft nicht weiter erwähnt neben diesen vier Punkten kann man diese Abbildung noch mit einigen weiteren Kurven ergänzen die man in 7:39 Experimenten an speziell angepassten Herzen ermittelt hat dadurch hat man z.B die Ruhe dehnungskurve erhalten auf dieser Kurve liegen exakt die Punkte D 7:50 und A und das nicht ohne Grund die Ruhe dehnungskurve gibt nämlich die passive Dehnbarkeit des Herzens während der Diastole an am Anfang lässt sich mit 7:59 einem geringen Druck wie er in der füllungsphase herrscht eine große Volumenänderung im Ventrikel erzielen mit zunehmender Füllung muss man 8:07 allerdings einen immer größeren Druck aufwenden um zusätzliches Volumen in die Kammer zu bekommen weshalb die Kurve gegen Ende auch deutlich steiler 8:15 verläuft wir bewegen uns dann aber schon in Bereichen die nicht mehr wirklich physiologisch sind als nächstes schauen wir uns einmal die Kurve der 8:22 isovolometrischen Maxima an diese erhält man wenn man experimentell an einem Herzen zunächst die ausstrumbahn verschließt und anschließend die 8:31 Ventrikel mit einem festgelegten Volumen füllt wenn wir das Ganze nun mit Hilfe von ein wenig Strom zum Schlagen bringen würde das Herz eine isovolumetrische 8:39 Kontraktion durchführen dadurch den Verschluss kein Blut aus dem Ventrikel gepumpt werden kann und das Volumen während der Kontraktion konstant bleibt 8:47 der dabei entstehende Druck wird gemessen und wenn wir das ganze mehrere Male wiederholen mit jeweils unterschiedlichen ventrikelvolumen 8:54 würden wir die Kurve der isovolometrischen Maxima erhalten was hier einmal e gezeichnet ist warum diese kurbe für uns interessant ist sehen wir 9:03 wenn wir noch ein weiteres Experiment durchführen dieses Mal haben wir ein Herz so angepasst dass es mit einem konstanten Druck das Schlagvolumen 9:11 auswirft dadurch wollen wir also die Frage beantworten wie viel Volumen wird bei einem jeweils gleichbleibenden Druck also bei einer Isobaren Kontraktion 9:20 rausgepumpt auch hier wiederholen wir das ganze mit unterschiedlichen drücken und Messen im Anschluss das jeweilige Schlagvolumen das Ergebnis ist die Kurve 9:28 der Isobaren Maxima die hier einmal eingezeichnet ist jetzt kann ich dir auch endlich die Frage beantworten warum ich dir gerade die drei Kurven und die 9:36 Experimente vorgestellt habe mit diesen können wir nämlich nun ebenfalls die Herzarbeit wenn auch nur in der Theorie beschreiben anhand der Ruhe 9:44 dehnungskurve konnten wir bereits erkennen dass nur wenig Druck nötig ist damit in der füllungsphase eine adäquate ventrikelfüllung zustande kommt die 9:53 Punkte D und A liegen also auf der Ruhe dehnungskurve nachdem die Anspannungsphase abgelaufen ist ist und wir einen Druck erzeugt haben der in 10:01 etwa dem diastolischen Druck entspricht haben wir aber ein Problem wie stellen wir in diesem Diagramm am besten die Austreibungsphase da und genau da kommen 10:09 jetzt die beiden anderen Kurven ins Spiel da sich in dieser Phase sowohl das Volumen als auch der Druck stark verändern von der Ruhe dehnungskurve 10:17 ausgehend bestimmt man zunächst die dazugehörigen isovolumetrischen und Isobaren Maxima im Anschluss verbindet man diese beiden Punkte mit einer Linie 10:26 und erhält dadurch die Kurve der unterstützungsmaxima und genau diese Kurve der unterstützungsmaxima brauchen wir jetzt um die Austreibungsphase 10:34 entsprechend darstellen zu können abhängig vom syistolischen Blutdruck in unserem Fall ca 120 mm Hg zeigt der Schnittpunkt mit dieser Kurve nämlich 10:42 das Ende der Austreibungsphase an abschließend folgt noch die relativ simple Entspannungsphase diese zusätzlichen 10:52 Kurven sind ebenfalls hilfreich wenn es darum geht die Regulation der Herztätigkeit z.B und Form des Frank stahling Mechanismus zu verstehen dieses 11:00 Thema werden wir uns aber in einem kommenden Video noch ein wenig genauer anschauen ich hoffe dir hat dieses Video über den Herzzyklus geholfen wenn du 11:07 mehr Videos zu verschiedenen Themen der Anatomie oder Physiologie sehen möchtest abonniere doch gerne meinen Kanal