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Wilhelm Tell als Cartoon – Der komplette Schiller-Klassiker!

Olaf Liest27:05 12.138 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 155 Zeilen
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  1. Uri, Schwiz, Unterwalten. Vor langer Zeit lebten alle drei Kantone zusammen in Harmonie. Doch dann kam die Habsburg aus Österreich und alles änderte sich.
  2. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das Volk erhebt. Dies ist die Geschichte von Wilhelm T. Wir schreiben das Jahr 1291.
  3. Am Vierwaldstädtersee geht das kleine Volk fleißig seinen Pflichten nach. Oh, ich glaube, ein Sturm zieht auf. Schaut mal, da kommt ein Berg
  4. runtergerannt. Schnell, setz mich über. Ach Mensch, jetzt habe ich gerade den
  5. Karn festgebunden. Warum habt ihr es denn so eilig, wenn man fragen darf? Der Landfogt wollte meine Frau vergewaltigen. Da habe ich
  6. ihn mit der Axtlagen. Schnell, seine Soldaten sind hinter mir her. Fairmann. Schnell, setz nie über bei dem Sturm. Seid ihr verrückt? Und ich habe
  7. einen Doppelknoten gemacht. Dann ist dies wohl meine Ende. Moment. H auch diese Musik?
  8. Brauchte jemand einen Fmann? Was schaut ihr alles so? Ich stehe hier schon die ganze Zeit. Ihr rettet mir das
  9. Leben. Gib her den P. Ich werde es mit meiner schwachen Kraft versuchen. Oh, das ist ja ein Doppelknoten.
  10. Sag meinem Weib, ich habe getan, was ich nicht lassen konnte. Der Tell ist einfach ein krasser Typ. Verdammt, er ist uns entwischt. Äh
  11. vielleicht hätten wir nicht stehen bleiben sollen, als dieser Typ da von dem Felsen gesprungen ist. Ja, aber es war einfach so episch. Ich habe jetzt
  12. noch Gänsehaut. Na ja, dann ähm dann brennen wir einfach eure Häuser nieder, weil ihr ihnen geholfen habt.
  13. Am anderen Ufer des Vierwaldstädtersees, genauer gesagt in Schwietz, unterhalten sich gerade der Großbauer Werner Staufacher
  14. und seine Frau Gertrud. Seit Tagen bist du jetzt schon so betrübt. Was kann dein Herz beklemmen? Deine Scheumen sind doch voll und du
  15. hast Teil und das Geld. Es wank der Grund, auf dem wir bauen. Vor ein paar Tagen kam der Vog mit seinen Männern vorbeigeritten und na ja,
  16. also ich glaube, der kann uns nicht wirklich leiden. Du weißt schon, weil wir uns nicht diesen Österreichern anschließen wollen. Ich bin zwar nur
  17. eine Frau, aber ich habe einen klugen Vater. Lass mich dir einen Rat geben. Nicht nur du allein beklagst dich. In ganz Schweiz und auch in Uri und
  18. Unterwalen hört man die Leute über die Grausamkeit klagen. Schließt euch doch zusammen und plant einen Aufstand. Moment. Hast du mir gerade wirklich
  19. vorgeschlagen, dass wir ein paar kleine Bauern einen Aufstand gegen die Österreicher anzetteln sollen? Gute Idee.
  20. Aber Weib, sag mir eins. Wir Männer können tapferchten sterben. Aber was ist mit euch Frauen? Wir Frauen können doch auch kämpfen. Ach, stimmt, du hast ja
  21. recht. So würde der Dialog aussehen, wenn Schiller Wilhelm Tell heute geschrieben hätte,
  22. aber das hat er nicht. Aber Weib, sag mir eins. Wir Männer können tapferfechten sterben, aber was ist mit euch Frauen? Wir können uns ja
  23. immer noch von einer Brücke stürzen. Ich liebe dich.
  24. Nächster Halt. Haus von Werner Staufacher. Das Boot hält nur bei Bedarf. Gemeinsam machen sich Wilhelm Tell und
  25. Werner Staufacher auf den Weg nach Altdorf in Uri. Dort werden gerade Bauern und Handwerker gezwungen, eine Zwingburg zu bauen. Damit soll der Will
  26. der Uriana, ja, der Einwohner von Uri halt gebrochen werden.
  27. Das nimmst du geladen gleich das doppelte. Oh, hätte ich nie gelebt, um das zu schauen.
  28. Was ist denn jetzt das? Oh Gott, ist etwas schon wieder Fasching? Im Namen des Kaisers hört. Das hier ist der Hut des Landfuchts Gesessler. Wenn
  29. ihr an dem vorbeilauft, dann verbeugt euch. Der spinnt doch der Landfucht. Der spinnt doch. Ich verbeug mich doch nicht vor dem Hut. Wer den Hut missachtet,
  30. muss mit einer grausamen Strafe rechnen. Einfach nur lol. Ich denke, jetzt sollte auch der letzte Dep, dass die Habsburger die Bösen sind. Nun, dann gehe ich jetzt
  31. nach Hause. Ja. Moment. Und was ist mit dem Aufstand? Aufstand? Was für ein Aufstand? Ach so, ja. Also, wir planen einen Aufstand. Ach, cool. Ja, dann
  32. plant ihr mal schön, ne? Hä? Wie? Du bist nicht dabei. Das Stück trägt doch sogar deinen Namen. Welches Stück? Ja, Wilhelm Tell von Friedrich Schiller.
  33. Friedrich Schiller. Noch nie von ihr gehört. Na ja, also plant ihr mal schön euren Aufstand und könnst du noch kurz die Endcard machen? Danke. Verdammt, ich
  34. hatte fest mit dem Tell gerechnet. Während Wilhelm Tell also nach Hause geht, macht sich Werner Staufacher auf den Weg zu Tels Schwiegervater Walter
  35. Fürst. Dieser versteckt bei sich gerade den jungen Arnold vom Melchtal. So, sag doch, bringt ihr mir keine Nachrichten aus Unterwalten von meinem
  36. Vater? Seid leise, wir sind umringt von Speren. Ich halte das nicht mehr aus. Ich habe dem Soldaten doch nur seinen Finger
  37. gebrochen, weil er uns das beste Paar Ochsen ausspannen wollte. Aber der Soldat gehörte zum Land Vogt. Ihr hättet es ertragen müssen.
  38. Oh, mein armer Vater. Er ist alt und bedarf der Pflege und ich kann ihm nicht helfen. Schnell, versteckt euch.
  39. Oh, der Werner Staufacher. Das ist aber eine freudige Überraschung. Walter, du alter Mann. Was geht? Alles was Beine hat. Natürlich.
  40. Walter, wir müssen reden. Ich habe gerade die Zwingburg gesehen. Das ist doch unfucking fassbar. Und hast du das vom Arnold von Melchtal mitbekommen?
  41. Also was ist denn passiert? Ja, seinem Vater wollten sie das Beste paar Ochsen ausspannen und da hat sein Sohn dann einem Soldaten den Finger gebrochen und
  42. dann ist er abgehauen und jetzt haben sie seinem Vater mit dem Spitzen Stahl, seid still mit dem Spitzenstahl in sein Auge gebohrt. In die Augen, sagt er. Wer
  43. ist denn jetzt das? Der Arnold vom Milchtal. Oh Junge, das tut mir natürlich leid, dass sie deinem Vater so brutal das
  44. Augenlicht genommen haben. Oh, mein armer Vater. Das hat vielleicht geblutet. Also, das Licht der Sonne schaut der niemals wieder. Oh Gott,
  45. nein. Der Landvucht hat ihm alles genommen. Nichts hat er ihm gelassen, außer dem Stab, um nackt und blind von Tür zu Tür zu wandern.
  46. Du hast auch kein Taktgefühl, oder? Also jetzt sind die Habsburger wirklich zu weit gegangen. Zufälligerweise ist jeder von uns aus einem der drei Kantonen, die
  47. in Wilhelmtell eine Rolle spielen. Stimmt. Was für ein Zufall. Jeder von euch bringt zehn Männer aus seinem Kanton mit und dann treffen wir
  48. uns in Rückli und planen einen Aufstand. Alles klar, dann machen wir das so. Der zweite Akt von Wilhelm Tell beginnt in Uri. Dort hatte alte Werner von
  49. Atttinghausen seinen Sitz. Attinghausen gehört zwar zum Adel, aber er ist sein Untertan wohlgesonnen und vor allem gegen die Österreicher. Anders als ein
  50. Neffe Ulrich von Rudens, der steht nämlich voll hinter den Österreichern. Hier bin ich, Onkel. Was ist euer Wille? Ich sehe dich geget.
  51. Du willst nach Aldorf zu den Habsburgern. Ja, und ich muss auch echt los. Also, Junge, ich sterbe eh bald, also kannst
  52. du deinem Onkel wohl noch kurz zuhören. Oh nee, wie kannst du dich nur den Österreichern anschließen,
  53. während deine Heimat blutet? Jedes Biermannes Herz ist kummervoll ob der tyranischen Gewalt, die wir erdulden. Ja, und warum leidet ihr? Weil ihr euch
  54. nicht den Österreichern anschließen wollt, wie rings um alle Lande doch getan. Es kostet ein einziges leichtes Wort, um Augenblicks des Dranges losz
  55. sein. Muss ich das hören aus deinem Munde? Habt ihr nicht höheren Stolz als hier so ein paar Hirten zu regieren? Ist es
  56. nicht eine röhlichere Wahl, sich den königlichen Herrn anzuschließen, anstatt mit seinen eigenen Bauern Mittag zu essen? Ach, Ulli, du mach doch eh nur,
  57. weil du auf das Freulein Berta von Brunek stehst. Die ist ja auch echt ein heiser Fähiger, keine Frage. Aber genug habe ich gehört. Gehabt euch wohl.
  58. Wahnsinniger Jüngling, bleib. Er geht dahin. Während Wilhelm Tell entspannt daheim auf der Couch gechillt
  59. hat, haben Stauwacher, Fürst und Melchtal in ihren jeweiligen Kantonen nach Gleichgesinnten gesucht. Mit diesen machen sie sich nun, wie abgemacht auf
  60. den Weg nach Rüdley. Als erstes treffen dort die Landsleute aus Unterwalden ein. Ha, wir sind die ersten. Ah, ja, da hinten kommen ja schon die Leute aus
  61. Schwiz. Ach, Herr Staufer, ich habe meinen blinden Vater wieder gesehen. Na ja, komm, ich stelle euch die anderen Mitstreiter vor. Das hier ist der Meer
  62. von Sahnen. Nico Bellik aus GTA 4. Du stellst jetzt aber nicht jeden einzelnen unwichtigen Nebencharakter mit Namen vor, oder?
  63. Nein, nein, natürlich nicht. Unzählige Nebencharaktere später. Das hier ist Tix. Sein Bruder Trick und
  64. sein Bruder Track. Aha. Und wer ist das da hinten? Bin auch dabei.
  65. Das sind die Leute aus Uri. Dann können wir ja anfangen. Ich sehe den Walter Fürst und sogar den Pfarrer Rüsselmann. Aber wo ist der Tell?
  66. Der chillt bei seiner Alten. Ach schön. Wir haben uns heute hier versammelt, um ein neues Bündnis zu stiften. Also eigentlich ist es ja kein
  67. neuer Bund, sondern wir erneuern nur ein uraltes Bündnis. Aber boah, Digy, ich schreib Ren Klausur. Alter, was geht eigentlich bei dir? Du hast ja nicht mal
  68. abonniert, ey. Gut, dann überspringe ich eben den Part, dass wir eigentlich alle von einem Volk abstammen und komm gleich zur Sache, warum wir heute hier sind.
  69. Aha. Yeah. Ist dein Ernst? Diger sie kommen hierher und wollen alles haben. Unsere Freiheit, unsere Frauen,
  70. unser hab und gut, ich sag nein, so viel kann ein Mann nicht tragen. Kommt wir gehen ein paar Habsburger schlagen. Ja, halt. Da muss ich kurz intervenieren.
  71. Wir könnten ja auch einfach kooperieren. Uh, du Spacko, was geht eigentlich bei dir? Halt dein Maul und verpiss dich. Weg mit dir. Wir wollen sein einzig Volk
  72. von Brüdern. In keiner Not und Trennen und Gefahr. Wir wollen frei sein, wie die Väter waren.
  73. Er den Tod als in der Knechtschaft leben. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der
  74. Menschen. Yeah. Gut, dann wäre das ja geklärt. Dann gehen wir jetzt alle wieder nach Hause
  75. und wir sehen uns dann zum Aufstand wieder. Während sich in Rüli tapfere Landsleute gegen die Habsburger verschworen haben,
  76. hatte der gute Wilhelm Tell nun ja ein anderes Problem. Sein Gartentor ist nämlich kaputt. Doch es wäre nicht Wilhelm verdammt
  77. männlich, Tell, wenn ihn so etwas aufhalten würde. Ach, Telly, ich glaube, unser Gartentor ist kaputt. Da hilft wohl nur noch der
  78. Zimmermann. Halt, leg dieses Ding weg. Dafür habe ich doch meine neue Tell Universalx Pro 3000. Der Kopf hat ein Gewicht von 1500
  79. g und ist damit perfekt geeignet zum Fällen und Spalten von mittelgroßen Hölzern. Dank dem bruchstabilen Stil mit einer dreifachen Sicherheitsverkeilung
  80. ist die Tell Universal Pro 3000 optimal ausbalanciert und sofort einsatzbereit. Wow! Und das für nur 9,99 €. Die Axt im Haus erspart den Zimmermann. Die neue
  81. Tell Universalaxt Pro. Gut, dann gehe ich jetzt nach Altdorf zu deinem Vater. Nach Altdorf? Aber du hast nichts Böses
  82. vor, oder? Nein, wie kommst du darauf? In Rüdli haben sie sich gegen die Vögte verschworen. Du bist auch dabei, oder?
  83. Ich war nicht dabei, doch ich werde mich dem Lande nicht entziehen, wenn es ruft. Lass wenigstens die Armbrust hier. Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe
  84. fehlt. Denk doch einmal an deine Kinder. Nun gut, Walter, komm, wir gehen nach Altdorf.
  85. Nicht nach Altdorf. Da ist gerade der Landfurk. Du weißt, dass er uns kreft. Ach ja, der Landwucht, den habe ich letztens getroffen auf so einer engen
  86. Klippe. Nur wir beide, Mensch zu Mensch und neben uns der Abgrund. Der hat sich vielleicht eingeschissen. Haha, dachte B, ich schmeiß ihn von der Klippe.
  87. We dir. Du hast ihn schwach gesehen. Das vergisst ihr dir nie. Nun ähm also ich gehe ihm einfach aus dem Weg.
  88. Lass wenigstens den Jungen da. Nö, ich gehe mit dem Vater. Mutti, ich bleib bei dir. Also, der Tay ist echt ein Sturkopf und
  89. so männlich. Ach, ob das wohl gut geht? Wilhelm Tell und sein Sohn Walter machen sich also auf nach Altdorf in Uri. Währenddessen trifft Ulrich von Rudens
  90. bei der Jagd auf seine Flamme Berta von Brunek. Ulrich von Rudens, erinnert euch, das war der Typ, der sich gefühlt als einziger den Österreichern
  91. angeschlossen hat und das aus einem bestimmten Grund. Ach, Ulli, du mach doch eh nur, weil du auf das Freudein Berta von Brunek stehst.
  92. Und nun hat er endlich die Gelegenheit, eben dieser Berta von Bronek seine Liebe zu gestehen. Boah, ey, Berta, ich liebe dich voll.
  93. Ich dich auch voll. Nur doof, dass du dich den Österreichern angeschlossen hast. Oh, Moment, aber das mache ich doch nur
  94. wegen dir. Ja, du de, bist du bescheuert? Warum sollte ich mich Leuten anschließen, die unserem Volk Böses tun? Also, stimmt.
  95. Das macht wirklich keinen Sinn. Ja, dann kehr schnell zu deinem Volk zurück, dann schauen wir mal wegen der Hochzeit, du Vollidiot. Aber bevor du
  96. das machst, klickst du erstmal auf abonnieren, likest das Video und drückst diese komische Glocke. Ich schreibe sogar einen lustigen
  97. Kommentar. In Altdorf haben zwei Soldaten gerade Wachdienst und sollen aufpassen, dass auch wirklich jeder den Hut des
  98. Landvuchts Gessler grüßt. Ihr erinnert euch noch an den Hut. Das hier ist der Hut des Landfuchs Gessler. Wenn ihr an dem vorbeilauft, dann
  99. verbeugt euch. Schau mal da hinten, da kommt einer. Ah, Mist. Schau mal, schau mal da hinten, da kommen schon wieder zwei. Oh Gott, und
  100. das geht schon den ganzen Tag so. Wow. Halt, im Namen des Kaisers stehen bleiben. Ihr habt euch nicht vor dem Hut des
  101. Landvogs verbeugt. Komm, Walter, wir gehen weiter. Halt, ihr seid festgenommen. Der Vater festgenommen? Hilfe, Hilfe,
  102. Hilfe! Hey, las den Tell in Ruhe. Er hat den Hut nicht gegrüßt. Ja, und deshalb soll er jetzt ins
  103. Gefängnis. Oh nein, da kommt der Landfugt. Wer schreit hier nach Hilfe? Der T hat sich nicht vor eurem Hut
  104. verbeugt. Ja, sorry. Ähm, kommt nicht wieder vor. Ach, der Tell. Man sagte mir, du bist ein Meister auf der Armbrust.
  105. Nen Apfel schießt dir der Vater vom Baum auf 100 Schritte. Ach, tut er das? H nun T, wenn du wirklich so ein guter Schütze bist, dann kannst du ja
  106. sicherlich ein Apfel von dem Kopfe deines Knab schießen. Das würde ich nur zu gern sehen. Ich soll von dem Haupte meines Kindes.
  107. Das könnt ihr im Ernst von einem Vater nicht verlangen. Klar kann ich das. Eher sterbe ich. Du schießt oder du stirbst mit deinem Knab.
  108. Er seid so lustig. Das war kein Witz. Hier ist der Apfel und los geht's. Vater, du regelst das schon.
  109. Karen Schatz, ich bin zu Hause. Ich will die Scheidung. Der Apfel ist getroffen. Der Junge lebt. Hurra! Yeah! Geil, Mann! Hammer! Geiler
  110. Schuss. Party. Respekt, Tell. Aber sag mir eins, wofür war der zweite Pfeil? Was es auch sei, dein Leben ist
  111. dir sicher. Nun, wenn mein Leben sicher ist, mit diesem Pfeil durchschoss ich euch, wenn ich mein liebes Kind getroffen hätte und
  112. euer wahrlich hätte ich nicht gefehlt. Nun, dein Leben habe ich dir versichert und mein Wort will ich halten,
  113. aber führt ihn ab. Mit dem Tell in seiner Gefangenschaft macht sich der Landfugt per Schiff auf
  114. den Weg zu seinem Burgsitz in Küssnacht. Doch dabei geraten sie in einen gefährlichen Sturm. Oh Gott, da fährt das Schiff mit dem
  115. Landfucht und dem Tell auf der tosenden See. Oh Gott, nur der Tell könnte sie noch retten. Doch ihm sind Arm und Hände ja gefesselt.
  116. Hä, Teddel, wo kommst du denn her? Der Landfurgt wollte, dass ich das Steuer übernehme und dann bin ich einfach von Bord gesprungen. So mit einem coolen
  117. Flickflack und einem lässigen Salto. Ach, das hätte ich gerne gesehen. Tja, wo geht's denn hier nach Küssnacht? Ja, da vorne links und dann zweimal
  118. rechts. Ist sogar eine Abkürzung. Aber was willst du denn in Tell? Also, der Tell ist echt ein Teufelskerl. Ich bin so gespannt, wie es weitergeht. Auf
  119. seinem Landsitz in Uri liegt der Alte von Attinghausen im Sterben. Das ist der Adelige, der gegen die Österreicher ist. Ihr wisst schon, der Onkel vom Ulrich
  120. von Rudens. Oh je, der macht es nicht mehr lange, seuäuft. Wo ist mein Junge? Wie konnte der Tell nur auf dich zielen? Auf sein eigenes
  121. Kind. Der Landwucht hat ihn gereizt. Er hat es ja nicht freiwillig gemacht. Ja, und warum habt ihr nicht eingegriffen? Euch hat er ja auch über die Tosende See
  122. gefahren. Wir waren in der Unterzahl und unbewaffnet. Ja, jetzt ist eh egal. Ohne den T können
  123. wir das Ganze vergessen. Ihr seid doch nur ein Haufen Lappen. Er regt sich. Wo ist der Ulli? Ist er immer noch so ein Vollidiot?
  124. Nein, er ist jetzt wieder auf unserer Seite. Das ist ja toll. Und das mit den Habsburgern.
  125. Also, das kriegt ihr schon irgendwie hin. Seid einig, einig, einig. Ah,
  126. lebt er noch? Ach, verdammt. Blöder Feierabendverkehr. Na ja, ähm, ihr habt doch auf Rüli so einen Aufstand geplant, oder? Ich bin
  127. dabei. Der Landfucht hat meine geliebte Berta festgenommen. Heute Nacht geht's los. Moment, wir wollten eigentlich noch ein
  128. bisschen warten. Heute Nacht, aber erstmal liken, Abo da lassen und Glocke drücken. So viel Zeit muss sein.
  129. Auch ohne den Tell haben es der Landfucht und sein Gefolge geschafft, die tosende See zu bezwingen. Nun macht sich der Gessler auf den Weg zu seiner
  130. Burg in Küssnacht. Das weiß auch der Tell. Durch diese hohle Gasse muss er kommen. Es führt kein anderer Weg nach Küssnacht. Ich verstecke mich einfach
  131. hier hinter dem Gebüsch und wenn der Landfucht vorbeikommt, jage ich ihm ein Pfeilezerz aus Rache. Mach deine Rechnung mit dem Himmel fuggt. Deine
  132. Zeit ist abgelaufen. So, hier kann er mir nicht ausweichen. Was will denn jetzt die Troller da?
  133. Was geht denn bei dir? Ja, mach Platz. Gebt meinen Mann frei, den ihr festgenommen habt. Er ist unschuldig. Wen soll ich freilassen?
  134. Boah, die schiebt sich nicht. Jetzt verpiss dich, oder? Ark, der Landfur, er wurde getroffen. Das ist Telsgeschoss. Ark,
  135. frei sind die Hütten, sicher ist die Unschuld von dir. Du wirst im Lande nicht mehr schaden. So hilft ihm doch jemand. Du, also ähm
  136. war halt schon in der Arschloch so ne. Lass mich durch, ich bin Arzt. Oh, der Landfugt, der ist tot. Na ja, kann man nichts machen. Hat jemand seine letzten
  137. Worte vernommen? Ich glaube, er hat gesagt, wir sollen das Video liken und den Kanal abonnieren. Oh, und die Glocke drücken. Also als Arzt kann ich das nur
  138. unterstützen. Die Nachricht, dass der Tell den Gessler ermordet hat, verbreitet sich wie ein Lauffeuer und im ganzen Land erhebt sich
  139. das Volk. Der Ulli rettet seine geliebte Berta einer brennenden Burg, die er kurz davor erobert und selbst angezündet hat. Ups.
  140. Oh, mein Held. Und in Altdorf reißen sie Gesslas Hut von der Stange. Also das mit dem Aufstand hat
  141. erstaunlich gut geklappt. Oa, der Kaiser wird sich an uns rchen. Seine Soldaten sind bestimmt schon auf dem Weg zu uns.
  142. Hey Leute, habt ihr es schon gehört? Der Kaiser ist tot. Gut, du meinst den Kaiser, der überhaupt erst die Vög in unser Land gebracht hat? Also, das ist
  143. ja ein Zufall. Sein Neffe hat ihn umgebracht, weil er ihm sein Erbe vorenthalten wollte. Ist doch scheißegal, warum. Party Hart
  144. beim Chill. Alter, was geht dir? Staufen. Geil. Ich tr euch saufen
  145. saufen kontrolliert drinke. Das habe ich noch nie kn bei Familie Tell sind alle einfach nur
  146. froh, den Tell wieder bei sich zu haben und das ohne einen Land fogt, der ihn grollt. Da klopft ein Mönch an der Tür. Wilhelm Tell?
  147. Ja, der bin ich. Äh, Moment mal, du bist gar kein Mönch, du bist der Kaisermörder. Woher? Oh ja, ich dachte vielleicht
  148. verstehst du mich, weil du ja den Gessler um Ja, Moment mal, das war notwehr. Der Sparken wollte, dass ich auf mein
  149. eigenes Kind schieße. Ja, aber nichts. Aber du hast den Kaiser umgebracht, weil du scharf auf sein Erbe
  150. warst. Das doch nicht das gleiche, oder? Dasselbe? Also ja, jetzt hau ab. Geh nach Italien zum Papst. Der soll über dich richten.
  151. Vollidiot, ey. Hat bestimmt nicht mal abonniert. Von überall aus Uri, Schwietz und Unterwalten strömt das Volk zum Tell, um
  152. ihn zu bejubeln. Auf den Tell und unter all dem Jubel und Freudengesäng treten plötzlich der Ulli
  153. und die Berta vor. Hey Leute, wir werden heiraten. Freibier für alle. Der letzte zahlt und wenn sie nicht an einer
  154. Alkoholvergiftung gestorben sind, dann saufen sie noch heute. Dies war die Geschichte von Friedrich Schillers Wilhelm Tell.
  155. เฮ Vielen Dank fürs Schauen. Euer Wilhelm. M.

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