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Ostern - was ist das? | Mehr auf KiKA.de

KiKA von ARD und ZDF19:58 147.588 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 166 Zeilen
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  1. Untertitel: Norddeutscher Rundfunk 2022 Hallo, ich bin Marlene und zeig, wie ich Ostern feier.
  2. Ich bin in München, das ist in Süddeutschland, in Bayern. Marlene hat mich eingeladen, um Ostern zu feiern.
  3. Ich denke bei Ostern an Ostereier und an Osterhasen. Aber bei Marlene soll's richtig abgehen.
  4. Es soll großen Krach geben und ein großes Feuer. Ich freu mich schon.
  5. Hallo, Marlene. Hallo, Soraya. Schön, dich zu sehen. Warum treffen wir uns hier an dieser Kirche?
  6. Das ist die Kirche, in der ich zum Gottesdienst gehe und in der wir unseren Oster-Gottesdienst feiern.
  7. Du siehst besonders aus. Was ist das für 'n Outfit? Das ist das Ministranten-Gewand.
  8. Das tragen wir beim Gottesdienst. Alle das Gleiche.
  9. Darf ich mal anfassen? Ja, klar. Gehört die Kette dazu? Ja, die gehört dazu. Schön.
  10. Aber da fehlt noch was: unser Cingulum. Das ist ein Gürtel.
  11. Wir können ihn gemeinsam anziehen. Klar. Ich komm mit.
  12. Das ist das Ministranten-Zimmer. In dem ziehen wir unsere Gewänder an,
  13. wie hier in dem Schrank in verschiedenen Größen. Und das Cingulum ist hier drin.
  14. Das was? Das Cingulum!
  15. Ah, okay. Und heute, an Karfreitag, tragen wir rot.
  16. An jedem Feiertag tragen wir andere Farben. Okay. Du trägst das jetzt zum Gottesdienst. Und beim Ratschen gleich auch noch.
  17. Was bedeutet Ratschen? Das Ratschen hat man gemacht, weil am Karfreitag,
  18. weil es eine Trauerstimmung war, keine Glocken geläutet wurde. Darum musste man die Leute
  19. anders auf den Gottesdienst aufmerksam machen. Dann lief man mit Holzkisten durch die Straßen und hat Krach gemacht.
  20. Einfach Krach. Damit die Leute wussten: Jetzt beginnt der Gottesdienst.
  21. Okay, also Gottesdienst, Ratschen ... Cingulum.
  22. Das ist alles ganz schön viel. Aber warum ist Ostern überhaupt ein trauriges Fest?
  23. Die Osterzeit ist doch eigentlich schön. Die Antworten dazu stehen in der Bibel,
  24. dem heiligen Buch der Christinnen und Christen. Einige Tage vor Ostern waren Jesus und seine zwölf Jünger
  25. nach Jerusalem gekommen. Jünger werden die Schüler und engsten Freunde von Jesus genannt,
  26. die ihn begleiten. Sie hören ihm zu und wollen von ihm lernen.
  27. Viele Menschen in Jerusalem sind sehr glücklich über Jesus' Ankunft. Sie haben gehört, dass er viel Gutes tut und Wunder vollbringen kann.
  28. Jesus betet mit den Jüngern, und er teilt das Essen mit ihnen. Sie feiern ein richtiges Fest mit leckerem Essen.
  29. Für Christen ist dieses Abendessen besonders wichtig. Sie nennen es "das Abendmahl".
  30. Es wird bis heute in christlichen Kirchen gefeiert, um an Jesus zu erinnern.
  31. Und daran, dass es wichtig ist zusammenzuhalten. Heute gibt es beim Abendmahl in der Kirche nicht mehr so viele Speisen -
  32. nur noch Brot, Saft oder Wein. Eine Kirche ist ja schließlich kein Restaurant!
  33. Nur Jesus weiß, dass dies der letzte Abend mit seinen Jüngern ist. Gott hat es ihm vorausgesagt, denn etwas Schlimmes wird passieren.
  34. Doch das sagt Jesus ihnen nicht. Er wäscht allen Jüngern die Füße, um zu zeigen,
  35. wie gern er jeden Einzelnen hat. Wirklich kein einfaches Fest - dieses Ostern.
  36. Die Ratsche ist da. * Hölzernes Klingen *
  37. Den heutigen Freitag nennen Christinnen und Christen Karfreitag. Das bedeutet "Trauer-Freitag".
  38. An diesem Tag soll besonders an den traurigen Teil von Jesus' Geschichte gedacht werden.
  39. Nach dem Abendmahl, so steht es in der Bibel, geht Jesus mit seinen Jüngern in den Garten Gethsemane.
  40. Dort will er beten. Da taucht einer seiner Jünger, Judas, mit einigen Soldaten auf.
  41. Judas hat den Soldaten verraten, wo Jesus zu finden ist. Sie haben ihn gesucht, weil sie ihn für einen Feind halten.
  42. Das ist Jesus! Nehmt ihn fest!
  43. Jesus wird dem römischen Anführer Pontius Pilatus vorgeführt. Der entscheidet, dass Jesus noch am selben Tag
  44. an ein großes Kreuz genagelt werden und sterben soll. Die Römer lachen Jesus aus
  45. und setzen ihm eine Krone aus Dornenzweigen auf. Und so muss Jesus das schwere Holzkreuz
  46. quer durch die ganze Stadt bis auf den Hügel Golgatha tragen. Dort wird er ans Kreuz genagelt und stirbt.
  47. Ein grausamer Tod. Jesus' Jüngerin Maria Magdalena und Jesus' Freunde sind sehr traurig.
  48. Sie wickeln ihn in ein Tuch und legen ihn in ein Felsengrab. Vor den Eingang rollen sie einen schweren Stein,
  49. um das Grab zu verschließen. So hat man das früher gemacht.
  50. Jesus wurde an ein Kreuz genagelt. Das ist der schrecklichste Tod, den ich mir vorstellen kann.
  51. Eine grausame Geschichte. Jetzt ergibt es auch Sinn, warum es so viele Kreuze gibt
  52. in Kirchen oder an christlichen Veranstaltungen. Wenn du 'n Kreuz siehst,
  53. denkst du dann an die grausame Geschichte von Jesus? Um ehrlich zu sein, nicht.
  54. Vor allem in der Kirche sieht man ja überall das Kreuz. Aber vor allem an Karfreitag wird einem dann wieder klar,
  55. worum es geht und warum er am Kreuz hängt. Bedeutet das, dass Ostern ein trauriges Fest ist?
  56. Nein, weil die Geschichte geht ja noch weiter. Am Ostersonntag kommt noch viel mehr dazu.
  57. Das ist beruhigend. Klingt nach einem Happy End. Marlene schlägt vor, dass wir zu ihr gehen.
  58. Ich kann mich nützlich machen. Sie hat noch keine Eier gefärbt, und ich kann ihr dabei helfen.
  59. Das Grün ist 'ne tolle Farbe. Sieht echt schön aus. Meins hat noch weiße Flecken.
  60. Meins auch ein bisschen, aber deins hat noch mehr. Marlene, magst du Eier? Ja, klar.
  61. Aber in der Fastenzeit habe ich wenige bis keine gegessen, weil ich auf tierische Produkte verzichten wollte.
  62. Voll cool, ich kenne nur Leute, die auf Süßigkeiten verzichten. Mach ich auch. Klingt voll gut.
  63. Fiel dir das schwer? Oder hast du schon mal was Veganes ausprobiert?
  64. Mit den Eiern eher weniger. Aber vor allem mit der Milch,
  65. weil ich sehr gerne Joghurt und Frischkäse esse. Aber ich habe nur Aufstriche und veganen Joghurt gegessen.
  66. Das ist gut. Und willst du es dann ...
  67. Die Fastenzeit ist an Ostern vorbei, oder? Genau. Ist ja nicht mehr lange.
  68. * Musik * Marlene, du hast erzählt, dass du Süßigkeiten fastest.
  69. Hab ich die jetzt umsonst mitgebracht? Übermorgen ist die Fastenzeit vorbei.
  70. Dann leg ich sie hierhin - kannst du mit deiner Familie teilen. In der Bibel steht nichts von Osterhasen.
  71. Weißt du, wo die herkommen? Ich habe keine Ahnung.
  72. Der Osterhase wird zum ersten Mal vor 500 Jahren erwähnt. Er steht für den Frühlingsbeginn
  73. und kommt in vielen Familien am Osterfest zu Besuch. Der größte Schokoladen-Hase der Welt wurde in Brasilien hergestellt
  74. und wog über vier Tonnen. Das ist in etwa so viel wie sieben ausgewachsene Kühe.
  75. Da hat man ganz schön lange was zu naschen. Das Osterfest findet nicht jedes Jahr an einem festen Tag statt,
  76. wie Weihnachten. Das feiern die Christen immer am 24. Dezember.
  77. Ostern dagegen richtet sich nach dem Mond. Der Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling ist der Ostersonntag.
  78. Das Fest fällt jedes Jahr auf ein anderes Datum. Ganz schön kompliziert.
  79. Auch die Osterferien sind ja jedes Jahr wann anders! Marlene, du hast alles gegeben beim Eierfärben.
  80. Nägel lackieren musst du nicht mehr. Ostern ist noch zwei Tage hin. Was machst du morgen?
  81. Morgen gehen wir zur Oster-Nachtwache, wo wir die ganze Nacht über das Feuer wachen.
  82. Im Anschluss gehen wir zum Gottesdienst. Wir können die ganze Nacht wach bleiben? Genau.
  83. Aber davor können wir noch gemeinsam was machen. Ein langer Karfreitag geht zu Ende.
  84. Noch zwei Tage bis zum Osterfest. * Hahnenschrei *
  85. Ich habe versucht, möglichst lange zu schlafen, bin aber immer noch aufgeregt.
  86. Ich mein: ein Osterfeuer? Und Marlene hat was von 'ner Überraschung erzählt.
  87. Na ja, ich muss warten. Ostern wird von Christinnen und Christen weltweit gefeiert,
  88. überall etwas anders. Ich habe Videos aus der ganzen Welt bekommen.
  89. Ich bin Yessica und elf Jahre alt. Ich komme aus Adelaide in Australien und zeige euch meine Ostertradition.
  90. Wir haben viele australische Ostereier in diesem Korb. Ich glaub, solche Eier habt ihr in Deutschland nicht.
  91. Wenn ihr mal nach Australien kommt, müsst ihr sie probieren. Sie schmecken wirklich gut!
  92. Hallo, ich heiße Timon, ich bin zehn Jahre alt und wohne in Madrid und gehe hier auf die deutsche Schule.
  93. Gleich fängt hier eine Prozession an. Das ist eine der bekanntesten Prozessionen in Madrid.
  94. Diese Figur wird "Christus von Medinaceli" genannt. * Pompöse Prozessionsmusik *
  95. Hallo, ich bin Maia und lebe in Sofia. Das ist in Bulgarien.
  96. Heute erzähle ich euch, wie wir Ostern feiern. Am Heiligen Donnerstag werden die Ostereier ausgemalt.
  97. Das erste Ei ist immer rot. Das symbolisiert das Blut und die Auferstehung von Jesus.
  98. Mit diesem Ei macht die älteste Frau von der Familie ein Kreuz an den Stirnen der Kinder.
  99. Das ist für Gesundheit und Munterheit. Eine der schönsten Sitten für die Kinder ist Kämpfen mit Eiern.
  100. Ich sehe, du bist künstlerisch aktiv. Was hast du da vor?
  101. Wir können gemeinsam Osternkarten basteln. Hier, solche.
  102. Och, die sehen ja süß aus. Bastelst du immer an Ostern Karten?
  103. Ja, meistens schon, weil's netter ist. Wo man auch sieht, dass ich mir Mühe gegeben habe.
  104. Betest du nur in der Kirche oder betest du auch zu Hause? Zu Hause bete ich relativ selten.
  105. Um ehrlich zu sein, auch nur, wenn man ein Anliegen hat, wie man das oft kennt.
  106. Zum Beispiel bei einer Schulaufgabe oder einem Test. Oder wenn mich etwas sehr bedrückt.
  107. Hast du das Gefühl, dass das hilft? Ja, schon. Ich habe das Gefühl, dass jemand da ist, der mir die Hand reicht.
  108. Dass ich nicht alleine bin und dass Gott mir helfen würde. * Ruhige Musik *
  109. Ich habe jetzt schon angefangen, meins hat dann krumme Beine. Boah, ist dunkel geworden! Müssen wir los?
  110. Ja, ich hole schon meine Sachen. Was packst du alles ein? Eigentlich kaum was.
  111. Nur 'ne Ersatzhose, ein T-Shirt, natürlich Zahnbürste und Zahnpasta. Worauf freust du dich am meisten?
  112. Am lustigsten wird das Wachbleiben. Ich bin noch nie eine ganze Nacht wach geblieben.
  113. Noch nie? Noch nie. Nicht mal an Silvester? Nein.
  114. Das ist was Besonderes. Oder auf das Stockbrot.
  115. Wer macht das? Machen wir das selber? Ich schätze mal. Ich freu mich schon drauf.
  116. Alles eingepackt? Ja. Sehr gut.
  117. Dann kann es ja losgehen. * Ruhige Gitarrenmusik *
  118. Ihr dürft immer zu dem Holz gehen, was nehmen und reinschmeißen. Hauptsache, das Feuer bleibt an.
  119. * Ruhige Gitarrenmusik * Ich verstehe, warum du dich so sehr darauf gefreut hast,
  120. hierherzukommen. Wenn du jetzt hier dein Stockbrot machst,
  121. denkst du da an die Geschichte von Jesus und an Ostern? Jetzt gar nicht so.
  122. Aber das ist auch so 'ne Sache. Später in der Nacht werde ich mehr dran denken:
  123. Wenn man dann die ganze Nacht übers Feuer wacht, das hat ja auch einen Grund.
  124. Damals, so steht es in der Bibel, wollen einige Frauen nach dem Grab sehen.
  125. Doch sie erleben eine Überraschung. Jemand hat den Stein weggerollt! Und Jesus' Leichnam gestohlen!
  126. Da erscheint den Frauen ein Engel. Fürchtet euch nicht.
  127. Ich weiß, ihr sucht Jesus. Er ist nicht hier, denn er wurde auferweckt.
  128. Die Frauen können nicht glauben, was der Engel ihnen sagt. Was? Doch dann begegnet Jesus Maria Magdalena
  129. und auch zwei seiner Jünger. Jesus wurde von den Toten auferweckt und ist wieder lebendig geworden.
  130. Ein echtes Wunder! Das Feuer soll an die Kraft von Jesus erinnern.
  131. An vielen Orten werden an Ostern solche Feuer entzündet. Schmeckt gut!
  132. Glaubst du eigentlich an das Leben nach dem Tod? Ich denke eigentlich schon.
  133. Aber an so was wie Wiedergeburt denke ich zum Beispiel nicht. Aber irgendwas muss ja sein. Es kann ja nicht nichts sein.
  134. Deshalb denke ich mir schon, dass man in den Himmel kommt. Oder dass jeder in seinem eigenen Paradies lebt,
  135. quasi für sich selber angefertigt. Wenn jemand gerne an einem Ort war,
  136. dass er da noch mal hindarf. Dass er, was er gern gemacht hat, noch mal machen darf.
  137. Schöne Vorstellung Ich hab mir auch vorgestellt, dass es auf den Wolken blau ist,
  138. dass man so drüber schwebt und von Wolken zu Wolke hüpft. Und schaut, was seine Verwandten am Boden so tun.
  139. Es ist schon ganz schwarz. Oh Gott, warum sagst du nichts? Mein Brot brennt!
  140. * Lachen * * Hoffnungsvolle Musik *
  141. Eine gute Stunde vor Sonnenaufgang ist es soweit: Marlene zieht ihr Ministrantinnen-Gewand an.
  142. Der Gottesdienst geht gleich los. Er beginnt draußen am Feuer, das wir die Nacht über bewacht haben.
  143. "Warum ist diese Nacht so anders als alle anderen Nächte? Warum hören wir Geschichten von früheren Zeiten,
  144. von den Wunden, von der Rettung aus großer Gefahr?" * Optimistische Musik *
  145. * Sprechgesang * * Orgelmusik *
  146. * Schellen * Knapp zwei Stunden feiert die Gemeinde
  147. den Auferstehungs-Gottesdienst. Draußen ist es hell, wenn alle nach Hause gehen
  148. und mit der Familie Ostern feiern. Das ist ja schön hier. Ihr habt geschmückt! Klar.
  149. Hast du geholfen? Nein. Sucht ihr noch Eier oder nicht mehr?
  150. Mal so, mal so. Früher natürlich noch mehr. Aber schon.
  151. Nee, nur Vogelfutter. Auch nix.
  152. * Musik * Oh, was ist das denn?
  153. Veganer Eiersalat! Voll crazy, oder? Wie cool ist deine Mama?!
  154. Der Osterhase hier hat nichts mit Jesus zu tun. Das haben wir geklärt.
  155. Aber Eier schon. Das Ei ist für viele Christen
  156. ein Symbol für die Auferweckung von Jesus. Im Mittelalter begann man, Eier zu färben.
  157. Erst nur rot, um an das vergossene Blut von Jesus zu erinnern. Später färbte man dann die Eier in unterschiedlichen Farben,
  158. je nachdem, wann sie gelegt wurden. So konnte man die älteren Eier von den jüngeren unterscheiden.
  159. Am Ostersonntag haben sich die Menschen früher Eier geschenkt. Die Menschen wollten damit die Frühlingsgöttin Ostara ehren.
  160. Einigen gefiel dieser Brauch aber gar nicht, und sie verboten ihn. Deswegen begannen manche Menschen, sich heimlich Eier zu schenken.
  161. Sie versteckten sie. Dieser Brauch ist bis heute erhalten,
  162. weil es großen Spaß macht, sie zu suchen. Bist du müde? Du siehst total fit aus.
  163. Ich bin sehr müde - vor allem von der Oster-Nachtwache noch, weil das war ja doch anstrengend.
  164. Wir haben ja ganz viel gesungen ums Feuer. Doch, bin ich schon sehr müde.
  165. Ich fand es sehr, sehr schön! Es ist auch schön, dass ich mit euch frühstücken darf.
  166. Freut uns auch. Copyright Untertitel: NDR 2022 im Auftrag von Radio Bremen

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