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Zellzyklus und Mitose | STARK erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 40 Zeilen
- Kennst du das? Es gibt so Tage, da willst du einfach nur faul rumhängen, obwohl wichtige Prüfungen anstehen. Gut,
- dass dein Körper etwas pflichtbewusster ist und sich seinen Aufgaben stellt, auch wenn du mal einen Durchhänger hast.
- Der hat nämlich ständig damit zu tun, abgestorbene Zellen durch neue zu ersetzen. Und auch Wachstumsprozesse
- sind in deinem Organismus nur möglich, wenn neue Zellen gebildet werden. [Musik]
- Neue Zellen können nur aus bereits vorhandenen entstehen. Den Prozess nennt man Zellteilung.
- Bevor sich eine deiner Zellen teilen kann, muß sich aber auch ihr Zellkern mit samt dem Erbgut verdoppeln. Dieser
- Vorgang wird als Mythose bezeichnet und ist echt wichtig, damit die beiden aus der Mutterzelle entstehenden
- Tochterzellen das gleiche Erbgut haben, sonst würdest du ganz schön alt aussehen. Dass dein Erbgut in Form von
- Chromosomen vorliegt, ist ja klar. Bei der Mythose werden die Schwester Chromatiden jedes deiner 46 Chromosomen
- gleichmäßig auf die Tochterzellen verteilt. Danach kommt die Interphase, in der die Ein Chromatitchromosomen
- wieder zu zwei Chromatitchromosomen vervollständigt werden. Mythosephase und Interphase bilden zusammengenommen den
- Zellzyklus. Laß uns jetzt erst einmal die Mythose genauer anschauen. Damit man den
- Überblick behält, ist die Mythose in mehrere Abschnitte eingeteilt. Während der Prophase kondensieren die zwei
- Chromatitchromosomen. Man spricht auch davon, dass sie sich spiralisieren.
- Das ist wichtig, damit die Schwesterchromatiden später auf die Tochterzellen aufgeteilt werden können,
- ohne sich zu verhädern. Gleichzeitig lösen sich die Kernmembran und das Kernkörperchen auf.
- Die beiden Zentrosomen aus je einem Zentriolenpaar wandern zu den entgegengesetzten Zellpolen. Zwischen
- ihnen bildet sich der Spindelfaserapparat aus, der die beiden Chromatiden später
- voneinander trennt. In der Metaphase sind die Kernmembran und das Kernkörperchen komplett
- verschwunden. Die Chromosomen sind inzwischen maximal spiralisiert und werden durch die Spindelfasern in der
- Äquatorialebene der Zelle ausgerichtet. Die Spindelfasern halten die Chromosomen dabei an ihren Zentrummeeren, also dem
- Bereich, an dem die Schwesterkromatiden miteinander verbunden sind. Die Anerphase erkennt man daran, dass
- die Schwesterromatiden aller Chromosomen durch die Spindelfasern zu den entgegengesetzten Spindelpolen gezogen
- werden. In der Telophase wird der Spindelfaserapparat wieder abgebaut und die Einromatitchromosomen fangen an sich
- wieder zu entspiralisieren. Die beiden Tochterzellen sind nun bereit, ihre eigenen Wege zu gehen und
- schnüren sich voneinander ab. Außerdem bilden sie jeweils eine neue Kernhülle und ein neues Kernkörperchen aus. Das
- war's mit der Mitose. Danach kommt die Interphase. Auch die ist wieder unterteilt. Keine Panik, diesmal sind es
- nur drei Abschnitte. In der G1 Phase sind die Einchromatitchromosomen komplett
- entspiralisiert. Nur in dieser fädigen Form ist es möglich, dass die DNA abgelesen wird und die
- Proteinbiosynthese stattfinden kann. Dadurch wächst die Zelle. Außerdem werden die DNA Bausteine bereitgestellt.
- In der S-Phase müssen sich die Einchromatitchromosomen endlich nicht mehr so einsam fühlen.
- Durch identische Replikation der DNA entstehen aus ihnen wieder zwei Chromatitchromosomen.
- Während der G2 Phase läuft die Proteinbiosynthese weiter. Die Zelle wächst und bereitet sich auf die nächste
- Mythose vor. Oh Mann, ganz schön. Was los im Zellzyklus? Fassen wir doch das Wichtigste noch
- einmal zusammen. Der Zellzyklus besteht aus der Mythose und der Interphase. Durch die Mythose wird sichergestellt,
- dass die aus einer Mutterzelle hervorgehenden Tochterzellen das gleiche Erbgut aufweisen. Das wird dadurch
- erreicht, dass die beiden Schwestergromatiden jedes Chromosoms gleichmäßig auf die Tochterzellen
- verteilt werden. Die dadurch vorliegenden Ein Chromatitchromosomen werden während der Interphase wieder zu
- zwei Chromatitchromosomen vervollständigt. Außerdem kommt es während der Interphase
- zur Proteinbiosynthese.
Zum Nachlesen
MitoseBei der Mitose findet keine Änderung des Chromosomensatzes statt, der Ploidiegrad bleibt gleich. War die Ausgangszelle haploid, so sind auch die Kerne der …
InterphaseDie Interphase (lateinisch inter ‚zwischen') ist der Abschnitt des Zellzyklus teilungsaktiver eukaryotischer Zellen, der zwischen zwei Kernteilungen …
ZellzyklusDa der DNA-Gehalt einer Zelle bzw. eines Zellkerns bei der Teilung (Mitose) halbiert wird, muss er vor der nächsten Teilung wieder verdoppelt werden. Diese …
SpindelapparatZu Beginn der Prophase einer Mitose werden dann Mikrotubuli gebildet, welche die zwei Zentrosomen je in entgegengesetzte Bereiche der Zelle schieben – als die …