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Zellzyklus und Mitose | STARK erklärt

STARK Verlag4:54 197.617 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 40 Zeilen
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  1. Kennst du das? Es gibt so Tage, da willst du einfach nur faul rumhängen, obwohl wichtige Prüfungen anstehen. Gut,
  2. dass dein Körper etwas pflichtbewusster ist und sich seinen Aufgaben stellt, auch wenn du mal einen Durchhänger hast.
  3. Der hat nämlich ständig damit zu tun, abgestorbene Zellen durch neue zu ersetzen. Und auch Wachstumsprozesse
  4. sind in deinem Organismus nur möglich, wenn neue Zellen gebildet werden. [Musik]
  5. Neue Zellen können nur aus bereits vorhandenen entstehen. Den Prozess nennt man Zellteilung.
  6. Bevor sich eine deiner Zellen teilen kann, muß sich aber auch ihr Zellkern mit samt dem Erbgut verdoppeln. Dieser
  7. Vorgang wird als Mythose bezeichnet und ist echt wichtig, damit die beiden aus der Mutterzelle entstehenden
  8. Tochterzellen das gleiche Erbgut haben, sonst würdest du ganz schön alt aussehen. Dass dein Erbgut in Form von
  9. Chromosomen vorliegt, ist ja klar. Bei der Mythose werden die Schwester Chromatiden jedes deiner 46 Chromosomen
  10. gleichmäßig auf die Tochterzellen verteilt. Danach kommt die Interphase, in der die Ein Chromatitchromosomen
  11. wieder zu zwei Chromatitchromosomen vervollständigt werden. Mythosephase und Interphase bilden zusammengenommen den
  12. Zellzyklus. Laß uns jetzt erst einmal die Mythose genauer anschauen. Damit man den
  13. Überblick behält, ist die Mythose in mehrere Abschnitte eingeteilt. Während der Prophase kondensieren die zwei
  14. Chromatitchromosomen. Man spricht auch davon, dass sie sich spiralisieren.
  15. Das ist wichtig, damit die Schwesterchromatiden später auf die Tochterzellen aufgeteilt werden können,
  16. ohne sich zu verhädern. Gleichzeitig lösen sich die Kernmembran und das Kernkörperchen auf.
  17. Die beiden Zentrosomen aus je einem Zentriolenpaar wandern zu den entgegengesetzten Zellpolen. Zwischen
  18. ihnen bildet sich der Spindelfaserapparat aus, der die beiden Chromatiden später
  19. voneinander trennt. In der Metaphase sind die Kernmembran und das Kernkörperchen komplett
  20. verschwunden. Die Chromosomen sind inzwischen maximal spiralisiert und werden durch die Spindelfasern in der
  21. Äquatorialebene der Zelle ausgerichtet. Die Spindelfasern halten die Chromosomen dabei an ihren Zentrummeeren, also dem
  22. Bereich, an dem die Schwesterkromatiden miteinander verbunden sind. Die Anerphase erkennt man daran, dass
  23. die Schwesterromatiden aller Chromosomen durch die Spindelfasern zu den entgegengesetzten Spindelpolen gezogen
  24. werden. In der Telophase wird der Spindelfaserapparat wieder abgebaut und die Einromatitchromosomen fangen an sich
  25. wieder zu entspiralisieren. Die beiden Tochterzellen sind nun bereit, ihre eigenen Wege zu gehen und
  26. schnüren sich voneinander ab. Außerdem bilden sie jeweils eine neue Kernhülle und ein neues Kernkörperchen aus. Das
  27. war's mit der Mitose. Danach kommt die Interphase. Auch die ist wieder unterteilt. Keine Panik, diesmal sind es
  28. nur drei Abschnitte. In der G1 Phase sind die Einchromatitchromosomen komplett
  29. entspiralisiert. Nur in dieser fädigen Form ist es möglich, dass die DNA abgelesen wird und die
  30. Proteinbiosynthese stattfinden kann. Dadurch wächst die Zelle. Außerdem werden die DNA Bausteine bereitgestellt.
  31. In der S-Phase müssen sich die Einchromatitchromosomen endlich nicht mehr so einsam fühlen.
  32. Durch identische Replikation der DNA entstehen aus ihnen wieder zwei Chromatitchromosomen.
  33. Während der G2 Phase läuft die Proteinbiosynthese weiter. Die Zelle wächst und bereitet sich auf die nächste
  34. Mythose vor. Oh Mann, ganz schön. Was los im Zellzyklus? Fassen wir doch das Wichtigste noch
  35. einmal zusammen. Der Zellzyklus besteht aus der Mythose und der Interphase. Durch die Mythose wird sichergestellt,
  36. dass die aus einer Mutterzelle hervorgehenden Tochterzellen das gleiche Erbgut aufweisen. Das wird dadurch
  37. erreicht, dass die beiden Schwestergromatiden jedes Chromosoms gleichmäßig auf die Tochterzellen
  38. verteilt werden. Die dadurch vorliegenden Ein Chromatitchromosomen werden während der Interphase wieder zu
  39. zwei Chromatitchromosomen vervollständigt. Außerdem kommt es während der Interphase
  40. zur Proteinbiosynthese.

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