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Zellzyklus - Grundlagen und Phasen erklärt

Einfach Medizin10:09 106.075 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 94 Zeilen
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  1. der Körper eines erwachsenen Menschen besteht aus Billionen von Zellen das sind ganz schön viele dabei befinden
  2. sich viele dieser Zellen einem kontinuierlichen Kreislauf dem Zellzyklus was in den verschiedenen
  3. Phasen dieses zellzyklusses passiert und welche Veränderung die Zelle währenddessen durchmacht darum soll es
  4. heute gehen viel Spaß der Zellzyklus gliedert sich in vier Hauptphasen dabei unterscheiden wir die G1 Phase die S
  5. Phase die G2 Phase und die mitoseephase in der mitthose findet die eigentliche Zellteilung statt das heißt hier
  6. entstehen aus einer Zelle zwei identische Tochterzellen G1 S und g2 bilden zusammen die Interphase Inter
  7. bedeutet auch dazwischen und steht für den Zeitraum zwischen zwei Zellteilung bevor wir uns den Zellzyklus jetzt
  8. genauer anschauen sollten wir einen Blick darauf werfen welche Merkmale der Zelle wichtig sind um die Phasen
  9. voneinander abzugrenzen dafür schauen wir uns das Erbgut der Zelle an also die DNA die DNA ist ein sehr langes Molekül
  10. auf dem alle Informationen für unseren Körper gespeichert sind in unseren Zellen befindet sie sich im Zellkern
  11. insgesamt teilt sich diese lange DNA auf 46 Untereinheiten auf den sogenannten Chromosom ein Chromosom besteht dabei
  12. immer aus einem kurzen und einem langen Arm den kurzen Arm nennt man auch p-arm den langen q-arm ein P und ein qarm
  13. bilden zusammen ein chromatit es gibt Phasen im Zellzyklus da liegt eine identische Kopie der gesamten DNA vor
  14. dann besteht ein Chromosom nicht aus einem chromatit sondern es kommt noch ein zweites dazu auf dem die genetische
  15. Information ein zweites Mal vorliegt diese beiden identischen Chromatiden nennt man auch Schwesterchromatiden über
  16. das sogenannte Zentromer welches hier einmal markiert ist sind die beiden miteinander verbunden um die DNA nun
  17. beschreiben zu können müssen wir zwei Faktoren unterscheiden hierfür müssen wir uns zum einen die Anzahl der
  18. Chromosomen anschauen und zum anderen wie viele Chromatiden sich gerade in der Zelle befinden schauen wir zuerst auf
  19. die Menge der Chromosomen im Normalfall befinden sich 46 Chromosomen in einer Zelle dies kann man im sogenannten
  20. kariogramm sehr gut kennen die eine Hälfte der Chromosomen stammt dabei vom Elternteil a und die andere Hälfte vom
  21. Elternteil B immer zwei Chromosomen bilden zusammen ein homologes Chromosomenpaar homolog bedeutet in
  22. diesem Fall dass wir auf beiden Chromosomen die Information zu den gleichen Merkmalen finden schauen wir
  23. uns das ganze mal an einem Beispiel an bei diesem Chromosomenpaar sehen wir dass sich auf dem Chromosom von
  24. Elternteil a das geerbte Merkmal Augenfarbe braun befindet auf dem homologen Chromosom von Elternteil B
  25. befindet sich nun aber das Merkmal Augenfarbe Blau welches dieser Merkmale nun in Erscheinung tritt damit
  26. beschäftigt sich die Genetik aber darum soll es heute erstmal nicht gehen liegen jetzt alle 46 Chromosomen in der Zelle
  27. vor nennt man das einen dipluiden oder doppelten Chromosomensatz da wir von allen Merkmalen eine doppelte
  28. Information haben in der Kurzform schreibt man einen dipluiden chromosomsatz als 2n manchmal kommt es
  29. dazu dass sich die Zelle aufteilt und dabei werden die homologen chromosompaare aufgetrennt und auf zwei
  30. neue Zellen aufgeteilt die diese Zellen haben dann einen harploiden oder einfachen Chromosomensatz man schreibt
  31. das dann als ein N so etwas finden wir z.B bei der maiose in den Keimzellen bei der Menge der Chromosomen können wir
  32. also unterscheiden zwischen 2n und 1N also zwischen dipluid und harploid wollen wir eine Zelle genauer
  33. beschreiben müssen wir außerdem angeben wie viele Chromatiden in der Zelle vorhanden sind haben wir z.B also einen
  34. einfachen also hbluiden chromosomsatz liegt nur das Chromosom eines Elternteils vor ist zusätzlich die DNA
  35. noch nicht verdoppelt finden wir nur eine einzige Information bezüglich eines Merkmals z.B der Augenfarbe wir sprechen
  36. dann von ein C da nur ein chromatit Pro Chromosom vorliegt in den meisten Fällen liegt jedoch ein diploider also
  37. doppelter chromosomsatz vor wir haben also wie gerade besprochen nicht nur von Elternteil a die Information bezüglich
  38. der Augenfarbe sondern auch von Elternteil B bei nicht verdoppelter DNA gibt es also pro Merkmal zwei
  39. Chromatiden das nennen wir dann 2c wird die DNA einmal kopiert verdoppelt sich damit auch die Anzahl der Chromatiden
  40. wir haben damit für ein bestimmtes Merkmal wieder Augenfarbe nun insgesamt vier Chromatiden und das nennt man dann
  41. 4c bei der Menge der Chromatiden müssen wir also zwischen 1 c 2c und 4c unterscheiden jetzt wissen wir auf was
  42. wir während des zellzyklusses achten müssen machen wir also nun weiter mit den einzelnen Phasen wenn sich die Zelle
  43. in der G1 Phase befindet durchlebt sie ihren ganz normalen zellaltag das heißt es werden z.B Proteine synthetisiert
  44. Zellorganellen gebildet und der normale Stoffwechsel findet statt in dieser Phase liegt das erbgutter Zelle als wre
  45. aufgelockerte Spaghetti im Zellkern damit alle Enzyme gut an die DNA herankommen und ihre Arbeit verrichten
  46. können wie ist aber jetzt der Chromosomensatz also die genaue Anzahl der Chromosomen unter Chromatiden in
  47. dieser Phase zum besseren Verständnis schauen wir uns die Chromosomen aber jetzt einmal in ihrer kondensierten also
  48. kompakten Form an lange Spaghetti lassen sich nämlich nur sehr schwer zählen in der G1 Phase befinden sich insgesamt 46
  49. Chromosomen in der Zelle also jeweils 23 von Elternteil a und 23 von Elternteil B es liegt also ein dipluider
  50. chromosomsatz vor die DNA ist allerdings noch nicht verdoppelt und pro Chromosom haben wir nur ein chromatit aus diesem
  51. Grund können wir in der G1 Phase den chromosomsatz der Zelle zusammenfassen als 2n 2c von der G1 Phase geht die
  52. Zelle über in die S-Phase oder auch synthesephase aber bevor das passiert muss die Zelle einen Kontrollpunkt
  53. meistern den G1 Kontrollpunkt nämlich hier wird z.B geschaut ob der Zelle für die nachfolgenden Syntheseschritte
  54. genügend Nährstoffe zur Verfügung stehen oder ob es DNA Schäden gibt die zuerst noch repariert werden müssen eine
  55. wichtige Rolle spielt hierbei das Protein p53 es sorgt bei einem Schaden dafür dass der Zellzyklus zunächst
  56. angehalten wird im Anschluss wird die DNA repariert und falls dies nicht möglich ist wird die Apoptose der Zelle
  57. eingeleitet also der programmierte zelltot aufgrund dieser wichtigen Kontrollfunktion wird das Protein p53
  58. auch als Wächter des Genoms bezeichnet wenn kein Schaden zu finden ist oder wenn alles repariert ist geht nun die G1
  59. Phase weiter in die S-Phase über in der S-Phase oder synthesephase wird jetzt die DNA einmal verdoppelt dabei liegt
  60. sie ganz W und aufgelockert im Zellkern da so alle Enzyme für die Verdopplung gut an die DNA herankommen wie lässt
  61. sich die Zelle also jetzt beschreiben wir haben immer noch einen diploiden also doppelten Chromosomensatz jedoch
  62. haben wir jetzt pro Chromosom zwei Chromatiden da die DNA einmal kopiert wurde am Ende der S-Phase kann man den
  63. Chromosomensatz also beschreiben als 2n 4c von der S-Phase geht es über in die G2 Phase in dieser Phase dreht sich
  64. alles um die reparature der DNA die Zelle kontrolliert ob in der synthesephase alles korrekt verdoppelt
  65. wurde gibt es Fehler werden sie von bestimmten Reparaturmechanismen korrigiert man nennt diesen Vorgang auch
  66. G2 Kontrollpunkt sind alle Fehler repariert setzt die Zelle den Zellzyklus fort kann ein Fehler nicht korrigiert
  67. werden kann der Zellzyklus an dieser Stelle auch angehalten werden in der G2 Phase liegt die DNA immer noch als
  68. wirger spaghettihaufen im Zellkern der chromosomsatz bleibt unverändert 2n 4c gibt es den Daumen hoch dass die DNA
  69. korrekt verdoppelt wurde geht die Zelle über in die eigentliche Zellteile die sogenannte Mitose dabei teilen sich die
  70. Chromosomen am Zentrum Meer und die DNA wird gleichmäßig auf beide Tochterzellen aufgeteilt die dabei eh enden
  71. Tochterzellen sind identisch damit bei der Zellteilung möglichst keine Fehler passieren wird das Erbgut also die DNA
  72. zu Beginn kondensiert so entsteht zum ersten Mal im Zellzyklus die typische kompakte chromosomenform in den anderen
  73. Phasen habe ich diese kompakte Form lediglich zum besseren Verständnis gewählt der chromosomsatz teilt sich von
  74. 2n4c gleichmäßig auf in 2n 2c wie genau die Mitose abläuft und welche Phasen dabei durchlaufen werden das werde ich
  75. dir in einem weiteren Video erklären machen wir nun aber weiter mit der G0 Phase welche wir bisher noch nicht
  76. besprochen haben befindet sich eine Zelle in der G0 Phase teilt sie sich nicht mehr weiter sondern differenziert
  77. sich das bedeutet sie übernimmt eine bestimmte Funktion beispielsweise als Muskelzelle man kann die G0 Phase auch
  78. als Ruhestadium der Zelle beschreiben das bedeutet jedoch nicht dass die Zelle währenddessen nicht arbeitet sondern nur
  79. dass sie nicht mehr den Zellzyklus durchläuft und sich somit auch nicht mehr teilt dabei gibt es Zellen die für
  80. immer in dieser Ruhephase verbleiben so z.B Nerven oder Muskelzellen viele andere Zellen wie z.B
  81. die von der Leber oder den Nieren können auch jederzeit wieder in die G1 Phase zurückkehren und sich erneut Teilen
  82. fassen wir das Ganze noch einmal kurz zusammen der Zellzyklus gliedert sich in vier Phasen die G1 Phase die S-Phase die
  83. G2 Phase und die mitoseephase in der G1 Phase findet der Alltag der Zelle statt es werden Proteine synthetisiert und
  84. Zellorganellen gebildet der chromosomsatz ist ist 2n 2c doch was bedeutet das noch mal 2n bedeutet dass
  85. wir ein dipluiden also doppelten chromosomsatz haben also pro Merkmal je ein Chromosom von Elternteil a und eins
  86. von Elternteil B und pro Merkmal gibt es nur zwei chromatide in der sphase wird nun im Anschluss die DNA verdoppelt und
  87. der chromosomsatz verändert sich zu 2n 4c in der nachfolgenden G2 Phase wird die verdoppelte DNA kontrolliert und
  88. gegebenfalls repariert der Chromosomensatz bleibt weiterhin bei 2n 4c wenn keine Fehler mehr vorliegen geht
  89. die Zelle in die eigentliche Zellteilung über die sogenannte Mitose hier wird der Chromosomensatz von 2n 4c gleichmäßig
  90. auf zwei identische Tochterzellen aufgeteilt die dann ein Chromosomensatz von 2n 2c besitzen befindet sich eine
  91. Zelle in der G0 Phase teilt sie sich nicht mehr sondern differenziert sich zu einem bestimmten Zelltyp wie z.B einer
  92. Muskelzelle oder einer Nervenzelle ich hoffe dir hat dieses Video über den Zellzyklus gefallen wenn
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