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Aggregatzustände im Teilchenmodell | Basiswissen Chemie

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  1. [Musik] Zunächst betrachten wir die Grundlagen des Teilchenmodells. Dieses Modell besagt, dass alle Stoffe, also wirklich
  2. alles um uns herum, jede Materie aus Teilchen besteht. Diese Teilchen sind kugelförmig und sie unterscheiden sich in ihrer Größe und
  3. ihrer Masse. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein Stoff immer nur aus derselben Art von Teilchen besteht. Zwischen den
  4. Teilchen ist leerer Raum. Das bedeutet, dass dort tatsächlich nichts ist. Es können zwischen den Teilchen entweder gar keine oder anziehende oder auch
  5. abstoßende Kräfte wirken. Wichtig ist außerdem, dass die Teilchen immer in Bewegung sind, selbst in einem Festkörper. Es gibt drei
  6. Aggregatzustände, die wir uns im Teilchenmodell ansehen werden. Einmal den Festen Zustand. Fest kennt ihr z.B. von Holz oder aber auch Steinen oder
  7. einfach alles, was um uns herum ist, was tatsächlich eine feste, nicht unmittelbar veränderbare Form hat. Dann gibt es den flüssigen
  8. Aggregatzustand. Den kennt ihr aus dem Alltag z.B. von Wasser oder auch diversen Getränken. Und zu guter Letzt gibt es noch den gasigen oder auch
  9. gasförmigen Zustand. Ein gutes Beispiel hierfür ist Sauerstoff, wie er auch in unserer Umgebungsluft vorkommt. Im festen Aggregatzustand befinden sich
  10. alle Teilchen auf festen Plätzen. Man sagt auch, dass wir hier eine hohe Ordnung haben. Die einzige Bewegung, die die Teilchen hier vollführen, sind
  11. Schwingungen um die Ruhelage. Das kann man sich wie ein Zittern vorstellen. Im flüssigen Aggregatzustand haben die Teilchen keine festen Plätze mehr. Man
  12. sagt auch, man hat hier eine geringe Ordnung oder eben nur eine sogenannte Nahordnung. Die Abstände zwischen den Teilchen sind klein, aber unregelmäßig.
  13. Das heißt, die Abstände können in gewissem Maße etwas variieren. Hier können sich die Teilchen frei bewegen, das heißt, sie gleiten so aneinander
  14. vorbei. Im gasigen Zustand haben die Teilchen ebenfalls keine festen Plätze mehr und hier ist die Ordnung vollständig aufgehoben. Die Abstände der
  15. Teilchen zueinander ist sehr groß und die Bewegung ist chaotisch. Auch ist die Teilchenbewegung, also die Strecken, die die Teilchen zurücklegen und auch die
  16. Teilchengeschwindigkeit deutlich größer als in den anderen Aggregatzuständen. Die einzelnen Aggregatzustände können ineinander
  17. überführt werden. Wenn wir z.B. von einem festen Aggregatzustand in den Gasförmigen übergehen, so spricht man von Suplimieren oder Suplimation. Den
  18. umgekehrten Vorgang nennt man entsprechend resupplimieren oder Resublimation. Gehen wir jetzt vom festen Zustand in
  19. den flüssigen über, so nennt man das ganze schmelzen und umgekehrt erstarren. Gehen wir dann vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über. Also spricht
  20. man von Verdampfen und umgekehrt von kondensieren. Du möchtest noch mehr über Chemie wissen, vielleicht etwas über das Schalenmodell oder wie man molare Massen
  21. berechnet? Dann sieh dir eins meiner anderen Videos an. Ja.

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