Aggregatzustände im Teilchenmodell | Basiswissen Chemie Basiswissen Chemie https://www.youtube.com/watch?v=BVrdh4Qq-go Transkript (automatisch erstellt) 0:03 [Musik] Zunächst betrachten wir die Grundlagen des Teilchenmodells. Dieses Modell besagt, dass alle Stoffe, also wirklich 0:17 alles um uns herum, jede Materie aus Teilchen besteht. Diese Teilchen sind kugelförmig und sie unterscheiden sich in ihrer Größe und 0:27 ihrer Masse. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein Stoff immer nur aus derselben Art von Teilchen besteht. Zwischen den 0:36 Teilchen ist leerer Raum. Das bedeutet, dass dort tatsächlich nichts ist. Es können zwischen den Teilchen entweder gar keine oder anziehende oder auch 0:46 abstoßende Kräfte wirken. Wichtig ist außerdem, dass die Teilchen immer in Bewegung sind, selbst in einem Festkörper. Es gibt drei 0:54 Aggregatzustände, die wir uns im Teilchenmodell ansehen werden. Einmal den Festen Zustand. Fest kennt ihr z.B. von Holz oder aber auch Steinen oder 1:03 einfach alles, was um uns herum ist, was tatsächlich eine feste, nicht unmittelbar veränderbare Form hat. Dann gibt es den flüssigen 1:11 Aggregatzustand. Den kennt ihr aus dem Alltag z.B. von Wasser oder auch diversen Getränken. Und zu guter Letzt gibt es noch den gasigen oder auch 1:21 gasförmigen Zustand. Ein gutes Beispiel hierfür ist Sauerstoff, wie er auch in unserer Umgebungsluft vorkommt. Im festen Aggregatzustand befinden sich 1:32 alle Teilchen auf festen Plätzen. Man sagt auch, dass wir hier eine hohe Ordnung haben. Die einzige Bewegung, die die Teilchen hier vollführen, sind 1:40 Schwingungen um die Ruhelage. Das kann man sich wie ein Zittern vorstellen. Im flüssigen Aggregatzustand haben die Teilchen keine festen Plätze mehr. Man 1:49 sagt auch, man hat hier eine geringe Ordnung oder eben nur eine sogenannte Nahordnung. Die Abstände zwischen den Teilchen sind klein, aber unregelmäßig. 2:00 Das heißt, die Abstände können in gewissem Maße etwas variieren. Hier können sich die Teilchen frei bewegen, das heißt, sie gleiten so aneinander 2:08 vorbei. Im gasigen Zustand haben die Teilchen ebenfalls keine festen Plätze mehr und hier ist die Ordnung vollständig aufgehoben. Die Abstände der 2:19 Teilchen zueinander ist sehr groß und die Bewegung ist chaotisch. Auch ist die Teilchenbewegung, also die Strecken, die die Teilchen zurücklegen und auch die 2:28 Teilchengeschwindigkeit deutlich größer als in den anderen Aggregatzuständen. Die einzelnen Aggregatzustände können ineinander 2:36 überführt werden. Wenn wir z.B. von einem festen Aggregatzustand in den Gasförmigen übergehen, so spricht man von Suplimieren oder Suplimation. Den 2:46 umgekehrten Vorgang nennt man entsprechend resupplimieren oder Resublimation. Gehen wir jetzt vom festen Zustand in 2:55 den flüssigen über, so nennt man das ganze schmelzen und umgekehrt erstarren. Gehen wir dann vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über. Also spricht 3:05 man von Verdampfen und umgekehrt von kondensieren. Du möchtest noch mehr über Chemie wissen, vielleicht etwas über das Schalenmodell oder wie man molare Massen 3:17 berechnet? Dann sieh dir eins meiner anderen Videos an. Ja.