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Rechnen in der Chemie - Stoffmenge, Konzentration

Chemie - simpleclub9:04 578.992 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 82 Zeilen
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  1. Heute bekommt ihr die dritte Zusammenfassung für euer 1,0 Chemieabitur. Es geht nämlich um das
  2. Rechnen in der Chemie und dazu muss man schon einige Formel im Kopf haben, leider. Aber wir haben für euch eine
  3. super Liste mit allen Formeln zusammengestellt, damit ihr es euch einfacher beim auswendig Lernen machen
  4. könnt. Also, auf geht's. [Musik] So, wie ihr wisst, bestehen Formeln ja
  5. aus vielen, vielen Buchstaben. Klein, groß, dick und dünn und alle haben eine andere Bedeutung. Deshalb müssen wir die
  6. gut auswendig lernen, damit wir die nicht verwechseln. Fangen wir mal mit den einfachsten an. Das V steht für
  7. Volumen. Denkt daran, auch immer die richtigen Einheiten zu nehmen. Am häufigsten werden hier Milliliter und
  8. Liter gebraucht. Ab und zu kann es auch passieren, dass als Volumenangabe irgendeine Größe in Kubikmeter oder
  9. Kubikzentimeter da steht. Aber lasst euch da nicht verwirren. Rechnet einfach die Zahl in Kubik Dezimeter um, denn
  10. Kubik Dezimeter ist genau dasselbe wie Liter. In anderen Worten bedeutet das, wenn wir 10 len, die genau in 10 Kubik
  11. Dezm reinpassen. Cooler Trick, was? Das nächste wäre dann das kleine M. Das steht für die ganz normale Masse. In der
  12. Chemie bleiben wir hauptsächlich bei Gramm. Merkt euch das, Leute. Weiter geht's mit N. Das steht für die
  13. Stoffmenge. Heißt du gut wie? N gibt die Teilchenzahl einer Stoffortion an. So wie es bei Volumen den Liter gibt, gibt
  14. es hier auch eine Maßeinheit und die nennt sich Mol. Und ein Mol entspricht genau dem Wert der Avogad Konstanten.
  15. Die habt ihr sicher jetzt schon öfters gehört. Gerundet sind das nämlich 6,022 x 10 hoch 23.
  16. Also einfach eine sehr große Zahl, aber sie macht trotzdem Sinn für Berechnungen, denn sie ist so gewählt,
  17. dass genauso viele Protonen oder Neutronen eine Masse von 1 g haben. Referenz ist da der Kohlenstoff mit
  18. seinem normalen Zwölfer Isotop. Der hat nämlich sechs Protonen und sechs Neutronen im Kern und ein Mol von ihm
  19. wiegt demnach 12 g. Leider also diese Zahl vorsichtshalber auswendig lernen. So, das waren jetzt erstmal wirklich nur
  20. die Grundlagen unter den Grundlagen. Bei den restlichen ist es einfacher zu verstehen, wenn wir uns gleich die
  21. Formel dazu anschauen. Gut, neben allem gibt's natürlich auch die Konzentration, die ihr in vielen Aufgaben immer
  22. ausrechnen sollt. Dafür nehmt ihr am besten diese Formel C = N V. Dabei bleiben wir bei der Einheit Mol pro
  23. Liter. Mit dieser Formel könnt ihr natürlich wieder etwas rumbasteln. Das bedeutet, je nach Umstellung bekommt ihr
  24. auch dementsprechend die Stoffmenge und das Volumen. Da hätten wir mit einer Formel schon drei Sachen abgehakt.
  25. Neben der eigentlichen Masse gibt es auch die molare Masse. Die könnt ihr von der Atommassenzahl, also der Zahl oben
  26. rechts vom Elementsymbol aus dem Periodensystem ablesen. Brauchen tut ihr sie, um z.B. Masse oder
  27. Stoffmenge rauszufinden. Die Formel, über die sie definiert ist, lautet nämlich m = m dur n. Also molare Masse
  28. ist gleich Masse durch Stoffmenge. Daraus folgt: Die Einheit ist Gramm pro Mol. Und wenn es eine molare Masse gibt,
  29. dann gibt es auch ein molares Volumen. Die setzt dich aus dem normalen Volumen und der Stoffmenge zusammen. Die Formel
  30. lautet VM = V dur n, also molares Volumen g Volumen durch Stoffmenge. Viel zu verstehen gibt es hier eigentlich
  31. nicht. So wie der Name uns schon sagt, beschreibt es das Volumen, das ein Mol einer Substanz einnimmt.
  32. Als nächstes steht auf dem Plan die Dichte mit dem Symbol klein roh. Und damit mal sondern wie dicht einzelne
  33. Teile in einem Stoff nebeneinander stehen. Demnach ist die Dichte von der Masse und von dem Volumen abhängig.
  34. Vielleicht habt ihr diese Formel ja schon in Physik gesehen. R = M dur V, also Dichte ist gleich Masse durch
  35. Volumen. Die Einheit der Dichte ist dabei Kilogramm pro Kubikmeter. Hier noch ein kleiner Fakt. Die Dichte
  36. von Wasser ist 1000 kg durch Kubikmeter. Das ist nicht schwer zu merken. Also immer im Kopf behalten. So, das waren
  37. erstmal die grundlegenden Basics. Hier habt ihr eine Liste, wo die einfachsten Formeln erstmal drauf stehen. Außerdem
  38. findet ihr noch ein paar Umstellungen und Umrechnungen von Größen. Haltet das Video am besten an und schreibt euch
  39. kurz die coole Liste ab. Denn wenn ihr fertig seid, dann schauen wir uns nämlich spezifische Reformen zu
  40. bestimmten Themen an, die ihr auch drauf haben solltet. Fangen wir mal mit dem Thema Säuren und
  41. Basen an. Berechnen können wir ja hier z.B. die pH bzw. die PO Werte. Für starke Säuren und Basen gelten diese
  42. Formeln. PH ist gleich der negative dekadische Logarithmus der Anfangskonzentration der Säure. Und p g=
  43. der negative dekadische Logarithmus der Anfangskonzentration der Base. Wollt ihr zusätzlich den POWert der Base in
  44. pHW-Wert umrechnen, müsst ihr einfach nur den Wert von 14 abziehen. Als nächstes kommen die schwachen Säuren und
  45. Basen dran. Woher man weiß, ob eine Säure oder Basis stark oder schwach ist, könnt ihr noch mal in unserem Säurebase
  46. Crashkurs Video erfahren. Die beiden Formeln sehen so aus. Wie ihr seht, brauchen wir noch den PKS bzw. den
  47. PKB-Wert, also die Säure und die Basenkonstante. Aber keine Sorge, die meisten Lehrer sind so nett und geben
  48. diese Werte in der Aufgabenstellung an. Als nächstes schauen wir uns mal das Massenwirkungsgesetz an. Was war das
  49. denn noch mal? Ah ja, hier geht es erstmal um Reaktionen, die reversibel sind. Das sind die Reaktionen, die einen
  50. Doppelfall haben. Das heißt, dass eine Reaktion auch wieder zurück in ihre Edukte reagieren kann mit oder aber auch
  51. ohne äußere Einflüsse. Schauen wir uns mal die Formel an. Man sieht, dass wir immer jeweils die Konzentrationen der
  52. Edukte sowie der Produkte brauchen. Dabei stehen die Exponenten für die Anzahl der Moleküle. Würde man alles
  53. einsetzen und ausrechnen, wenn sich das Reaktionsgleichgewicht eingependelt hat, bekommen wir eine Zahl. Diese Zahl ist
  54. genau unsere Gleichgewichtskonstante KC. Und was sagt ihr uns? Wenn die Konstante einen Wert von über ein hat, dann
  55. bedeutet das, dass das Gleichgewicht auf der Produktseite ist, also mehr Produkte als Edukte im Gleichgewicht vorhanden
  56. sind. Umgekehrt, wenn die Gleichgewichtskonstante kleiner als 1 ist, dann liegt das Gleichgewicht auf
  57. der Eduktseite. Also gibt es mehr Edukte als Produkte im Gleichgewicht. Ganz eng verwandt mit dem
  58. Massenwirkungsgesetz haben wir noch eine Formel für das Löslichkeitsprodukt KL. Diese beschreibt nämlich die maximale
  59. Löslichkeit L eines Salzes in einem Lösungsmittel. Nachdem ihr das Löslichkeitsprodukt ausgerechnet habt,
  60. müsst ihr jetzt noch die Löslichkeit herausfinden. Schaut zuerst, in welchem Verhältnis die einzelnen Ionen
  61. zueinander stehen. Ist es z.B. ein ein zu ein Verhältnis, da müsst ihr nichts weiter machen, als die Wurzel des
  62. Löslichkeitsprodukts zu ziehen. Was müsst ihr aber machen, wenn es nicht der Fall ist und eure Lehrer euch ärgern
  63. wollen? Das Löslichkeitsprodukt besteht ja, wie der Name schon sagt, aus dem Produkt der Löslichkeiten. Wenn wir z.B.
  64. Spiel ein Verhältnis von 2: D haben, dann haben wir ja insgesamt fünf Teile. Also brauchen wir die fünfte Wurzel.
  65. Dann steht in der Wurzel Einbruch. Im Zähler kommt wie gewohnt unser Löslichkeitsprodukt hin. Unten aber
  66. kommt jetzt das Produkt der Anteile mit sich selbst multipliziert hin. In Worten ausgedrückt klingt das ziemlich scheiße.
  67. Was? Schaut euch einfach mal an, dann wisst ihr wahrscheinlich, was ich meine. Und wenn ihr das dann schön Brei von
  68. eurem Taschenrechner eintippt, dann habt ihr eure wunderbare Löslichkeit des Salzes.
  69. Kommen wir nun zum Abschluss der Zusammenfassung. Wir schauen uns ganz kurz noch mal an, was denn diese
  70. Reaktionsenthalpie Delta RH war. Also erstens Scheißname. Wer überlegt sich denn solche Wörter? Aber das ist einfach
  71. nur die Reaktionswärme, die entweder frei wird oder für die Reaktion selbst verbraucht wird. Und wie berechnet man
  72. die? Die Reaktionsenthalpie setzt sich aus der Differenz der Standartbildungsenthalthpien
  73. Delta FH der Produkte und Eukte zusammen. Dabei müsst ihr noch auf die Anzahl der Moleküle achten. Also, wenn
  74. zwei Kohlenstoffdioxid reagieren, dann bitte auch die Standartbildungsenthalpie von Kohlenstoffdioxid mal 2 nehmen. Wenn
  75. ihr nach der ganzen Rechnerei etwas Negatives rausbekommt, dann wundert euch nicht. Das bedeutet nicht, dass ihr
  76. falsch gerechnet habt, sondern dass bei der Reaktion die Wärme frei geworden ist. also Exotherm war. Bei positiven
  77. Werten ist es dann genau andersrum. Da wird dann Wärme für die Reaktion verbraucht und somit Enderm. Da Wärme ja
  78. auch eine Form von Energie ist, drückt man sie in der Einheit Joule oder Kilojoule aus.
  79. So Leute, am besten ist, wenn ihr die ganzen Formeln mitgeschrieben habt. Für die, die nicht mitgekommen sind, haben
  80. wir die ganzen Formeln noch mal aufgeschrieben mit kleinen Nebeninfos, die ihr vielleicht noch dazu braucht.
  81. Wenn euch das Video gefallen hat, dann empfehlt uns auf jeden Fall euren Kumpels weiter. Ansonsten sehen wir uns
  82. gleich im nächsten Video. Macht's gut und bis gleich. Co?

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