Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Pentatonik, pentatonische Tonleiter, Wie bilde ich eine pentatonische Tonleiter
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 42 Zeilen
- Die pentatonische Tonleiter ist eine ganz faszinierende Tonleiter, wobei das Wort Tonleiter eigentlich falsch gewählt ist, denn wie alle Tonleitern ist es ja
- eher ein Tonvorrat, dessen sich die Melodien bedienen. Man kann sagen, sie besteht aus fünf Tönen. Das Wort Penta bedeutet ja nun einmal fünf. Und was ich
- so faszinierend finde, ist, dass es eine unfassbar alte Tonleiter ist, die mit Sicherheit mehrere 1000 Jahre alt ist. Das ist deswegen bemerkenswert, weil
- unsere heutigen Dual Moll Tonlittern ja viel viel jünger sind. Außerdem ist hervorzuheben, dass es eine ganz weit verbreitet, wenn nicht sogar universell
- verbreitete Tonleiter ist. Es gibt Melodien aus Asien, Amerika, Afrika, Europa, die pentatonisch oder pentatonisch geprägt sind. Das trifft
- eben nicht auf die du und Molton dann zu. Zur Klanglichkeit lässt sich sagen, es gibt keine scharfen Dissonanzen. Dadurch sind die Melodien insgesamt
- relativ leicht singbar. Wir haben also ganz viele Spotverse, na na na sowas in der Art oder Kinderlieder oder eben auch natürlich einfache Melodien in
- der Kunstmusik oder im Blues und so weiter. Dadurch, dass es keine scharfen Dissonanzen gibt, haben die Zusammenklänger ganz häufig einen
- schwebenden Charakter. Wie bekommt man das Ganze jetzt produziert? Wie kann man selbst eine pentatonische Tonlätter herstellen?
- Der Partytrick wäre, man spielt nur auf schwarzen Tasten auf dem Klavier, dann hat man automatisch die fünf Töne, die zu einer pentatonischen Tonhalleiter
- gehören. Und der Witz dabei ist, man kann nicht falsch spielen. Wer das mal ausprobieren möchte, nur schwarze Tasten auf dem Klavier und egal wie man drückt,
- es hört sich niemals richtig fies an. Die anderen Methoden werde ich im folgenden vorstellen. Man kann die pentatonische Tonter bilden aus
- übereinander geschichteten Quinten. Man kann sie natürlich wie alle anderen Tonleidern auch als Folge von Ganztönen und in dem Fall einer kleinen Terz
- bilden. Und für diejenigen, die eine ganz schnelle Abkürzung brauchen, den zeige ich, wie man über die Durtonleiter eine Ableitung schafft, um die Pentatone
- zuustellen. So, jetzt also zur Produktion. Eine Möglichkeit ist es einen Ton
- festzulegen als Grundton und dann darüber Quinten zu bilden. Das habe ich jetzt mal schon mal ein bisschen vorbereitet. Wir nehmen als Ausgangston
- den Ton C an und jetzt werden lauter reine Quinten darüber gebildet. Von C die erste reine Quinte nach oben ist das G. Von G die nächste Quinte ist das D.
- Von D die nächste Quinte ist das A. Und ähm man sieht, das wird jetzt hier geht ziemlich in die Höhe. Und ich erlaube mir gleich jetzt an dieser Stelle das zu
- oktavieren. Ob ich das hohe A nehme oder dieses A ist jetzt völlig wurscht. Die nächste reine Quinte von Ausgerechnet ist das E. Und dann haben
- wir die Sache schon. Jetzt sieht das nur überhaupt noch gar nicht nach einer Tonleiter aus. Deswegen müssen die Töne, die jetzt so wild herumstehen, erst
- einmal in eine Lage gebracht werden. Anders gesagt, wir oktavieren sie, so dass es zumindest annährungsweise wie einer Tonleiter aussieht. Wenn man das
- so macht, stellt man fest, ja, die Töne sind jetzt näher bei, aber richtig, in der Reihenfolge stehen sie noch nicht. Das kann man aber relativ schnell
- machen. Man stellt die Töne um und dann kommt so etwas wie eine Tonletter heraus. Wir stellen sofort fest, ja, da gibt es
- eine Terz in der Mitte oder an zumindest an einer Stelle wird es eine Terz geben. Ein Terzprung ist über übertrieben, ist ja eine kleine Terz, ein etwas größerer
- Schritt. Noch einmal kurz zusammengefasst, diese Technik beruht darauf, man hat einen Ausgangston, bildet reine Quinten
- darüber, bis man insgesamt fünf Töne hat. Dann oktaviert man sie nach unten und bringt sie in einer Reihenfolge, die etwa nach einer Tonette ausschaut. Dabei
- gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Terz, die kann mal in der Mitte sein, mal am Anfang, mal am Ende. Man spricht dann von verschiedenen Modi, das ist ja
- aber nicht mein Thema. Es geht einfach nur darum, das ist auf jeden Fall eine bewährte Methode. So kann man eine pentatonische Tonnetter
- bilden. Eine andere Möglichkeit ist es, sich die Struktur dieser Tonletter anzuschauen.
- Analog zu denjenigen, die wir bei der D und bei der Moltonletter kennengelernt haben. Da ging es ja immer um die Verteilung von Ganz und Halbtonen. Hier
- geht es um die Verteilung von Ganzton, Ganztönen und einer Terz. Wenn man die Struktur einmal erkannt hat, kann man sie ja immer wieder neu
- übertragen, egal wie der Anfangston lautet. Und wenn wir das jetzt hier einmal anwenden, dann sehen wir, von C zu D ist es ein Ganzton, von D zu E ist
- es ein Ganzton, von E zu G ist es eine kleine Terz und von G zu A ist es ein Ganzton. Diese hiermit gewonnene Struktur können wir natürlich auf jeden
- anderen Ton übertragen und damit andere pentatonische Tonleitern bilden. Spielen wir das Ganze doch einmal für eine pentatonische Tonleiter auf dem Ton
- F durch, dann ergibt sich folgendes: Von F zu G haben wir einen Ganztonschritt, von G zu A haben wir einen Ganztonschritt. Von A zu C ist es eine
- kleine Terz und von C zu D ist es wiederum ein Ganztundschritt. Das ist exakt die Struktur, die wir eben hatten und damit ist das natürlich wieder eine
- pentatonische Tonheiter. So und dann hatte ich noch versprochen, dass man ausgehend von einer Dutonleiter
- ebenfalls eine pentatonische Tonleiter ableiten kann. Und das ist ganz einfach. Man streicht den vierten, 7 und achten Ton einer Donleiter und was dann übrig
- bleibt ist automatisch eine pentatonische Tonitter. Das ist jetzt hier für Cedur natürlich denkmal einfach. Ich möchte aber zu Bedenken
- geben, dass man bei allen anderen pentatonischen Tonleiter, die man auf dieser Art und Weise gewinnen will, dass man natürlich bei der entsprechenden
- Duronleiter die entsprechenden Vorzeichen auch setzen muss. Dazu habe ich aber ein anderes Video gemacht über Dorton Leitern und insofern sage ich
- jetzt vielen Dank fürs Zuschauen. Bis zum nächsten Mal.
Zum Nachlesen
PentatonikSkalen aus fünf Tönen kennzeichnen seit etwa 3000 v. Chr. – vermutlich ausgehend von Mesopotamien – die Musik vieler indigener Völker Asiens, Afrikas, Amerikas …
TonleiterWeit verbreitet sind diatonische Tonleitern in Dur und Moll oder die Kirchentonleitern. Tonleitern sind durch Tonabstände definiert. Die in der konkreten …
Blue NoteAls Blue Notes (englisch blue notes) oder Bluestöne bezeichnet man Töne, die in besonderem Maß den Bluescharakter von Melodien prägen. Im engeren Sinne …
BluestonleiterDie Bluestonleiter ist eine Tonleiter, die aus der Blues-Musik stammt und die charakteristischen Blue Notes (Bluestöne) enthält.