Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Pentatonik, pentatonische Tonleiter, Wie bilde ich eine pentatonische Tonleiter

Digitale Schule6:49 591 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 42 Zeilen
Herunterladen
  1. Die pentatonische Tonleiter ist eine ganz faszinierende Tonleiter, wobei das Wort Tonleiter eigentlich falsch gewählt ist, denn wie alle Tonleitern ist es ja
  2. eher ein Tonvorrat, dessen sich die Melodien bedienen. Man kann sagen, sie besteht aus fünf Tönen. Das Wort Penta bedeutet ja nun einmal fünf. Und was ich
  3. so faszinierend finde, ist, dass es eine unfassbar alte Tonleiter ist, die mit Sicherheit mehrere 1000 Jahre alt ist. Das ist deswegen bemerkenswert, weil
  4. unsere heutigen Dual Moll Tonlittern ja viel viel jünger sind. Außerdem ist hervorzuheben, dass es eine ganz weit verbreitet, wenn nicht sogar universell
  5. verbreitete Tonleiter ist. Es gibt Melodien aus Asien, Amerika, Afrika, Europa, die pentatonisch oder pentatonisch geprägt sind. Das trifft
  6. eben nicht auf die du und Molton dann zu. Zur Klanglichkeit lässt sich sagen, es gibt keine scharfen Dissonanzen. Dadurch sind die Melodien insgesamt
  7. relativ leicht singbar. Wir haben also ganz viele Spotverse, na na na sowas in der Art oder Kinderlieder oder eben auch natürlich einfache Melodien in
  8. der Kunstmusik oder im Blues und so weiter. Dadurch, dass es keine scharfen Dissonanzen gibt, haben die Zusammenklänger ganz häufig einen
  9. schwebenden Charakter. Wie bekommt man das Ganze jetzt produziert? Wie kann man selbst eine pentatonische Tonlätter herstellen?
  10. Der Partytrick wäre, man spielt nur auf schwarzen Tasten auf dem Klavier, dann hat man automatisch die fünf Töne, die zu einer pentatonischen Tonhalleiter
  11. gehören. Und der Witz dabei ist, man kann nicht falsch spielen. Wer das mal ausprobieren möchte, nur schwarze Tasten auf dem Klavier und egal wie man drückt,
  12. es hört sich niemals richtig fies an. Die anderen Methoden werde ich im folgenden vorstellen. Man kann die pentatonische Tonter bilden aus
  13. übereinander geschichteten Quinten. Man kann sie natürlich wie alle anderen Tonleidern auch als Folge von Ganztönen und in dem Fall einer kleinen Terz
  14. bilden. Und für diejenigen, die eine ganz schnelle Abkürzung brauchen, den zeige ich, wie man über die Durtonleiter eine Ableitung schafft, um die Pentatone
  15. zuustellen. So, jetzt also zur Produktion. Eine Möglichkeit ist es einen Ton
  16. festzulegen als Grundton und dann darüber Quinten zu bilden. Das habe ich jetzt mal schon mal ein bisschen vorbereitet. Wir nehmen als Ausgangston
  17. den Ton C an und jetzt werden lauter reine Quinten darüber gebildet. Von C die erste reine Quinte nach oben ist das G. Von G die nächste Quinte ist das D.
  18. Von D die nächste Quinte ist das A. Und ähm man sieht, das wird jetzt hier geht ziemlich in die Höhe. Und ich erlaube mir gleich jetzt an dieser Stelle das zu
  19. oktavieren. Ob ich das hohe A nehme oder dieses A ist jetzt völlig wurscht. Die nächste reine Quinte von Ausgerechnet ist das E. Und dann haben
  20. wir die Sache schon. Jetzt sieht das nur überhaupt noch gar nicht nach einer Tonleiter aus. Deswegen müssen die Töne, die jetzt so wild herumstehen, erst
  21. einmal in eine Lage gebracht werden. Anders gesagt, wir oktavieren sie, so dass es zumindest annährungsweise wie einer Tonleiter aussieht. Wenn man das
  22. so macht, stellt man fest, ja, die Töne sind jetzt näher bei, aber richtig, in der Reihenfolge stehen sie noch nicht. Das kann man aber relativ schnell
  23. machen. Man stellt die Töne um und dann kommt so etwas wie eine Tonletter heraus. Wir stellen sofort fest, ja, da gibt es
  24. eine Terz in der Mitte oder an zumindest an einer Stelle wird es eine Terz geben. Ein Terzprung ist über übertrieben, ist ja eine kleine Terz, ein etwas größerer
  25. Schritt. Noch einmal kurz zusammengefasst, diese Technik beruht darauf, man hat einen Ausgangston, bildet reine Quinten
  26. darüber, bis man insgesamt fünf Töne hat. Dann oktaviert man sie nach unten und bringt sie in einer Reihenfolge, die etwa nach einer Tonette ausschaut. Dabei
  27. gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Terz, die kann mal in der Mitte sein, mal am Anfang, mal am Ende. Man spricht dann von verschiedenen Modi, das ist ja
  28. aber nicht mein Thema. Es geht einfach nur darum, das ist auf jeden Fall eine bewährte Methode. So kann man eine pentatonische Tonnetter
  29. bilden. Eine andere Möglichkeit ist es, sich die Struktur dieser Tonletter anzuschauen.
  30. Analog zu denjenigen, die wir bei der D und bei der Moltonletter kennengelernt haben. Da ging es ja immer um die Verteilung von Ganz und Halbtonen. Hier
  31. geht es um die Verteilung von Ganzton, Ganztönen und einer Terz. Wenn man die Struktur einmal erkannt hat, kann man sie ja immer wieder neu
  32. übertragen, egal wie der Anfangston lautet. Und wenn wir das jetzt hier einmal anwenden, dann sehen wir, von C zu D ist es ein Ganzton, von D zu E ist
  33. es ein Ganzton, von E zu G ist es eine kleine Terz und von G zu A ist es ein Ganzton. Diese hiermit gewonnene Struktur können wir natürlich auf jeden
  34. anderen Ton übertragen und damit andere pentatonische Tonleitern bilden. Spielen wir das Ganze doch einmal für eine pentatonische Tonleiter auf dem Ton
  35. F durch, dann ergibt sich folgendes: Von F zu G haben wir einen Ganztonschritt, von G zu A haben wir einen Ganztonschritt. Von A zu C ist es eine
  36. kleine Terz und von C zu D ist es wiederum ein Ganztundschritt. Das ist exakt die Struktur, die wir eben hatten und damit ist das natürlich wieder eine
  37. pentatonische Tonheiter. So und dann hatte ich noch versprochen, dass man ausgehend von einer Dutonleiter
  38. ebenfalls eine pentatonische Tonleiter ableiten kann. Und das ist ganz einfach. Man streicht den vierten, 7 und achten Ton einer Donleiter und was dann übrig
  39. bleibt ist automatisch eine pentatonische Tonitter. Das ist jetzt hier für Cedur natürlich denkmal einfach. Ich möchte aber zu Bedenken
  40. geben, dass man bei allen anderen pentatonischen Tonleiter, die man auf dieser Art und Weise gewinnen will, dass man natürlich bei der entsprechenden
  41. Duronleiter die entsprechenden Vorzeichen auch setzen muss. Dazu habe ich aber ein anderes Video gemacht über Dorton Leitern und insofern sage ich
  42. jetzt vielen Dank fürs Zuschauen. Bis zum nächsten Mal.

Zum Nachlesen