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Deutsche Literatur: „Ideal und Wirklichkeit“ – Kurt Tucholsky (mit Sonja „SONNI“ Hubmann)

Sonja Hubmann5:24 1.992 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 30 Zeilen
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  1. ideal und wirklichkeit von kurz gehäus key unter dem pseudonym theobald tiger seid gegrüßt meine lieben freunde der
  2. deutschen dichtkunst heute beschäftigen wir uns mit einem gedicht von kurt tucholsky oder sollte
  3. ich lieber sagen theobald tiger kaspar hauser peter panter kurt tucholsky schrieb unter vielen pseudonymen er war
  4. schriftsteller kritiker dichter aber vor allem ein pazifist und zeitzeuge der weimarer republik womit die jahre
  5. zwischen 1918 und 1933 gemeint sind damals endete das zeitalter des deutschen kaiserreichs und jenes der
  6. republik begann nun aber zurück zu tucholsky der das gedicht ideal und wirklichkeit im jahre 1929 unter dem
  7. pseudonym theobald tiger veröffentlicht hatte vorgetragen von sommer sonne hubmann in stiller nacht und monogamen
  8. betten denkst du dir aus was dir am leben fehlt die nerven knistern wenn wir das doch hätten was uns weil es
  9. nicht da ist leise quält du präpariert die rim gedankengang das was du willst und machen
  10. kriegst du es nie man möchte immer eine große lange dann kommt man eine kleine pkw
  11. sie muss sich wie in einem kugellager in ihren hüften biegen groß und blond ein punkt zu wenig und sie mir ihre mager
  12. wie heiß sie in diesen hahn sich gesund nachher liegst du dem verfluchten hange der eile und der phantasie
  13. man möchte immer eine große lange dann kommt man eine kleine dicke wie man möchte eine helle pfeiffer kauft und
  14. kauft die dunkle anderen sind nicht wahr man möchte jeden morgen dauer laufen und tut es nicht einmal
  15. wir beachten und bei kaiserlichem zwang an einer republik nun ist die man möchte immer eine große
  16. lange dann bekommt man eine kleine pizza salami als sohn des jüdischen bankiers alex tucholsky wuchs der kleine kurz in
  17. relativem wohlstand auf mit 15 jahren verstarb jedoch sein geliebter vater und somit war er der erziehung seiner
  18. gestrengen mutter unterworfen er absolvierte 1914 sein rechtsstudium mit was der heutigen benotung gut
  19. entsprechen würde den ersten weltkrieg erlebte er in polen an der ostfront stets versuchen nicht
  20. erschossen zu werden und auf niemanden schießen zu müssen nach kriegsende schrieb er häufig für
  21. das wochenblatt weltbühne daher beiträge für die unterschiedlichsten rubriken verfasste schien es ihm angebracht sich
  22. dafür passende app sei dung die mir auszudenken tucholsky litt unter den politischen zuständen wie in deutschland
  23. herrschten auch seinen bezug zum judentum verlief nicht ohne spannungen ertrag aus dem
  24. glauben aus und ließ sich zum protestanten taufen ein selbstmordversuch im jahr 1922
  25. scheiterte sein gedicht ideal und wirklichkeit spiegelt seine ohnmacht wieder war es
  26. ihm nicht gelingen wollte eine bessere welt herbei zu schreiben es zog ihn nach paris und später nach
  27. schweden ein ausbruch der wohl typisch für seine zerrissenheit war lautet wenn alle
  28. stricke reißen dann hänge ich mich auf im übertragenen sinn hatte er dies auch getan wenn er starb an einer überdosis
  29. schlaftabletten und mit absicht oder aus versehen das wird uns wohl für immer verborgen bleiben
  30. c'est la vie [Musik] [Musik]

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