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Deutsche Literatur: „Ideal und Wirklichkeit“ – Kurt Tucholsky (mit Sonja „SONNI“ Hubmann)
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 30 Zeilen
- ideal und wirklichkeit von kurz gehäus key unter dem pseudonym theobald tiger seid gegrüßt meine lieben freunde der
- deutschen dichtkunst heute beschäftigen wir uns mit einem gedicht von kurt tucholsky oder sollte
- ich lieber sagen theobald tiger kaspar hauser peter panter kurt tucholsky schrieb unter vielen pseudonymen er war
- schriftsteller kritiker dichter aber vor allem ein pazifist und zeitzeuge der weimarer republik womit die jahre
- zwischen 1918 und 1933 gemeint sind damals endete das zeitalter des deutschen kaiserreichs und jenes der
- republik begann nun aber zurück zu tucholsky der das gedicht ideal und wirklichkeit im jahre 1929 unter dem
- pseudonym theobald tiger veröffentlicht hatte vorgetragen von sommer sonne hubmann in stiller nacht und monogamen
- betten denkst du dir aus was dir am leben fehlt die nerven knistern wenn wir das doch hätten was uns weil es
- nicht da ist leise quält du präpariert die rim gedankengang das was du willst und machen
- kriegst du es nie man möchte immer eine große lange dann kommt man eine kleine pkw
- sie muss sich wie in einem kugellager in ihren hüften biegen groß und blond ein punkt zu wenig und sie mir ihre mager
- wie heiß sie in diesen hahn sich gesund nachher liegst du dem verfluchten hange der eile und der phantasie
- man möchte immer eine große lange dann kommt man eine kleine dicke wie man möchte eine helle pfeiffer kauft und
- kauft die dunkle anderen sind nicht wahr man möchte jeden morgen dauer laufen und tut es nicht einmal
- wir beachten und bei kaiserlichem zwang an einer republik nun ist die man möchte immer eine große
- lange dann bekommt man eine kleine pizza salami als sohn des jüdischen bankiers alex tucholsky wuchs der kleine kurz in
- relativem wohlstand auf mit 15 jahren verstarb jedoch sein geliebter vater und somit war er der erziehung seiner
- gestrengen mutter unterworfen er absolvierte 1914 sein rechtsstudium mit was der heutigen benotung gut
- entsprechen würde den ersten weltkrieg erlebte er in polen an der ostfront stets versuchen nicht
- erschossen zu werden und auf niemanden schießen zu müssen nach kriegsende schrieb er häufig für
- das wochenblatt weltbühne daher beiträge für die unterschiedlichsten rubriken verfasste schien es ihm angebracht sich
- dafür passende app sei dung die mir auszudenken tucholsky litt unter den politischen zuständen wie in deutschland
- herrschten auch seinen bezug zum judentum verlief nicht ohne spannungen ertrag aus dem
- glauben aus und ließ sich zum protestanten taufen ein selbstmordversuch im jahr 1922
- scheiterte sein gedicht ideal und wirklichkeit spiegelt seine ohnmacht wieder war es
- ihm nicht gelingen wollte eine bessere welt herbei zu schreiben es zog ihn nach paris und später nach
- schweden ein ausbruch der wohl typisch für seine zerrissenheit war lautet wenn alle
- stricke reißen dann hänge ich mich auf im übertragenen sinn hatte er dies auch getan wenn er starb an einer überdosis
- schlaftabletten und mit absicht oder aus versehen das wird uns wohl für immer verborgen bleiben
- c'est la vie [Musik] [Musik]