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Singen und Musizieren: Heilsame Kraft der Musik

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 22 Zeilen
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  1. Wusstest du, dass Singen Endorphine freisetzt? Die Glückshormone unseres Körpers? Schon wenige Minuten Gesang können deine Stimmung heben und Stress
  2. abbauen. Dabei ist es egal, ob du gut singen kannst oder nicht. Der Akt des Singens selbst aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn. Es ist wie
  3. ein kostenloses natürliches Antidepressivum und das ganz ohne Nebenwirkungen. Musiktherapie wird heute in vielen Kliniken eingesetzt, von der
  4. Psychiatrie bis zur Schmerztherapie. Studien zeigen, dass gemeinsames Musizieren bei Depressionen, Angstörungen und sogar bei Demenz helfen
  5. kann. Musik aktiviert mehrere Hirnareale gleichzeitig und fördert so emotionale Verarbeitung und
  6. Gedächtnisleistung. Besonders bei Menschen mit Sprachverlust kann Musik erstaunliche Fortschritte bewirken. Sie singen oft, obwohl sie nicht mehr
  7. sprechen können. Singen in der Gruppe, etwa im Chor, stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern auch das
  8. Immunsystem. Beim gemeinsamen Singen synchronisieren sich Herzschlag und Atmung der Teilnehmer. Das senkt den
  9. Kortisolspiegel, also das Stresshormon und fördert die Ausschüttung von Oxyozin, dem Bindungshormon. Kein Wunder, dass
  10. Chorsänger oft von einem Gefühl tiefer Verbundenheit und innerer Ruhe berichten. Instrumente spielen wirkt ähnlich wie Meditation. Wenn du Gitarre,
  11. Klavier oder ein anderes Instrument spielst, fokussierst du dich ganz auf den Moment. Das beruhigt den Geist und hilft, negative Gedanken loszulassen.
  12. Gleichzeitig trainierst du deine Feinmotorik und Konzentration. Besonders bei Kindern mit Adis oder Erwachsenen mit Burnout kann
  13. regelmäßiges Musizieren erstaunlich positive Effekte zeigen. Musik kann sogar Schmerzen lindern.
  14. Studien belegen, dass Patienten, die während medizinischer Eingriffe Musik hören, weniger Schmerz empfinden und weniger Beruhigungsmittel benötigen. Der
  15. Grund: Musik lenkt ab, beruhigt das Nervensystem und beeinflusst die Schmerzwahrnehmung im Gehirn. Besonders klassische Musik oder Naturklänge zeigen
  16. hier starke Effekte, aber letztlich zählt, was dir persönlich gut tut. Auch für Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Parkinson oder
  17. Schlaganfall ist Musik ein wertvolles Werkzeug. Rhythmische Klänge helfen beim Gehen, Sprechen und sogar beim Schlucken. Musik aktiviert
  18. Bewegungszentren im Gehirn und kann verlorene Funktionen teilweise reaktivieren. In der Neurorehabilitation wird Musik gezielt
  19. eingesetzt, um Bewegungsabläufe zu trainieren und Motivation zu steigern. Du musst kein Profi sein, um von Musik zu
  20. profitieren. Ob unter der Dusche, im Auto oder mit Freunden, singen und Musizieren ist ein Geschenk, das jeder nutzen kann. Es stärkt dein
  21. Wohlbefinden, verbindet dich mit anderen und bringt dich in Einklang mit dir selbst. Also stimme an, greif zum Instrument und spüre, wie Musik dich
  22. heilt.

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