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Der Buddhismus HÖRBUCH 13 "Der Theravada-Buddhismus, die fünf Länder des Theravada"

Buddhas Lehre15:39 3.405 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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  1. der terravada Buddhismus die fünf Länder des terravada als die fünf Länder des terravada Buddhismus bezeichnet man
  2. Thailand Birma seit 1999 Myanmar Sri Lanka Laos und Kambodscha es sind die Länder des palikanons von denen Sri Lanka und Birma
  3. nach der Überlieferung von den Missionaren aschokas für den Buddhismus gewonnen worden waren und se her eine durchaus wechselvolle Geschichte
  4. erlebten die ersten Vertreter des terravada in Südostasien waren in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten die Kleinstaaten der Mon und Pio im
  5. heutigen Birma und im zentralen und nördlichen Thailand in Kambodscha im Reich von Ankor seit dem 9 jahrhundert und auf
  6. Java herrschten zunächst neben dem Hinduismus Formen des Mahayana erst durch den Einfluss der Mon und den Austausch mit Sri Lanka wurde der
  7. terravada im 11 jahrhundert zur vorherrschenden Form des Buddhismus in Birma die im jahrhundert auf das festländische Südostasien vordringenden
  8. Thai kamen durch die mon und bermesen in Kontakt mit dem terrawada und lösten das Reich V Ankor als dominierende Macht in der Region ab so machte sich dem
  9. jahrhundert auch in kambodch der zunehmende Einfluss des terravada bemerkbar der Sohl vom Hof als auch von der einfachen Bevölkerung akzeptiert
  10. wurde die großen zesuren waren danach die islamische Eroberung und dann die Kolonisierung durch die europäischen
  11. Mächte doch fast überall gab es im Zuge der Entkolonialisierung Erneuerungsbewegungen die allerdings in einigen Ländern durch sozialistische
  12. Bewegungen gelegentlich verbunden mit Militärdiktaturen überformt oder stark geschwächt wurden so ist es auch zu erklären dass der Buddhismus in Laos und
  13. Kambodscha seit der Mitte des 20 Jahrhundert das offiziell keine Bedeutung mehr hat in Thailand aber bis heute Staatsreligion ist dort ist der
  14. sankha nach dem Vorbild der Staatsverwaltung hierarchisch organisiert und erkennt den Primat des Staates an ebenso wie in Birma verbringt
  15. ein großer Teil der jungen Männer zumindest einmal im Leben eine kurze Zeit in einem Kloster in Birma wie auch in Sri Lanka bekennt sich die Mehrheit
  16. der Bevölkerung zum Buddhismus der Hintergrund ist dass historisch in allen Ländern der sankka mit den gesellschaftlichen Verhältnissen aufs
  17. Engste verknüpft ist Sri Lanka nach der Missionierung Sri Lankas in der Mitte des dritten Jahrhunderts vor Christus durch den Mönch Mahinda der
  18. ein Sohn aschokas gewesen sein soll wurde diese Insel ein buddhistisches Königreich mit großer Homogenität hier bereits zeigt sich der starke Einfluss
  19. Indiens der später allerdings insbesondere durch indische Eroberungskriege Sowi wie die Einwanderung einer großen tamilischen
  20. Bevölkerungsgruppe zu erheblichen Problemen führte von Sri Lanka gingen auch zahlreiche missionsbewegungen aus und von hier soll Buddha gosa der
  21. bedeutendste Kommentator der Lehren des terraavada Buddhismus im frühen fün jahrhundert nach Christus nach Birma gekommen
  22. sein wegen der führenden Rolle die der sankha seit jener Zeit spielte stand er vor dem Dilemma sich einerseits rein zu erhalten und den vinaja Vorschriften zu
  23. folgen andererseits aber zentrale Aufgaben im Staat zu übernehmen dies führte zu einer rollenvelfalt und damit zu im Wesentlichen vier mönchgruppen
  24. eine Gruppe war für die Aufrechterhaltung der Lehre und die Durchführung bestimmter Zeremonien zuständig bei der anderen handelte es
  25. sich um Grundherren und wieder andere waren regelrechte Politiker das heißt Berater der Herrscher schließlich gab es als vierte Gruppe die
  26. Waldbewohner welche sich der ursprünglichen aufgab eines Mönches widmeten nämlich dem Streben nach der eigenen Erlösung dem Ideal des
  27. terravada diese Waldbewohner die in den letzten Jahrzehnten des 20 Jahrhunderts überwiegend eine mönchische Reformbewegung repräsentieren machen
  28. etwa nur 2 bis 3% der heute registrierten Mönche in Sri Lanka etwa 20.000 aus durch die klassische Periode des singalesischen Buddhismus die bis
  29. zum Beginn des 13 jahrhunderts dauerte wurde die Struktur des Sanka wie sie bis heute besteht in Sri Lanka und von dort ausgehend in ganz Südostasien geprägt in
  30. jener Zeit gelangten religiöse Impulse aus Sri Lanka aber auch in viele andere Regionen nicht nur nach Südostasien sondern beispielsweise auch
  31. nach China allerdings gibt es in Sri Lanka in der Geschichte des Buddismus auch erhebliche Brüche zu nennen sind hier
  32. vor allem die Zerstörung der alten sing esischen Kultur durch einen rücksichtslosen Eroberungsfeldzug indischer Eroberer im Jahre 1214 die im
  33. Jahre 1815 abgeschlossene britische Eroberung sowie schließlich der Beginn der nationalen Unabhängigkeit im Jahre 1947 in der Folge dieser Brüche bildeten
  34. sich zumeist mit dem Anspruch der Erneuerung Mönchsorden mit eigenen Lehr und ordinationstraditionen eine besondere
  35. Herausforderung war die Weigerung der britischen Kolonialverwaltung die Angelegenheiten des sankka staatlich zu beaufsichtigen wodurch der sankha im
  36. Ergebnis allerdings wieder näher an die ursprüngliche Idee der buddhistischen mönchgemeinde herangeeführt wurde die dadurch ausgelösten
  37. Erneuerungsbewegungen und die immer wieder unter Beweis gestellte Glaubwürdigkeit auch vieler sogenannter dorfmönche haben dazu geführt dass noch
  38. heute die Mehrheit der Bevölkerung Sri Lankas singalesische Buddhisten sind der buddhistische Klerus dagegen dessen wichtigste Orden ihren Hauptsitz
  39. in der alten Königstadt Kandi haben ist erer konservativ und trägt wenig zur Lösung der ethnischen Konflikte zwischen Tamilen und singalesen bei die Mehrheit
  40. der Mönche die sich als Hüter der buddhistischen Nation verstehen sieht ihren Einfluss nur durch eine starke politische zentrale garantiert allein
  41. die beiden Orden von asgiria und malwatte mit über 6000 Mönchen und 250 Klöstern sind neben dem Staat die größten
  42. Grundbesitzer Birma Myanmar wie in Sri Lanka und Thailand und dann doch in ganz eigener Weise hat er auf den inali abgefassten Schriften Fußende terravada
  43. Buddhismus Birma geprägt die Missionierung dieses Landes zunächst von einer ganz anderen Bevölkerung den mon und noch nicht von den heutigen bermanen
  44. besiedelt geht ein späteren Legende nach ebenfalls auf eine Initiative aschokas zurück doch ist die politische Geschichte des heutigen Birma ebenso wie
  45. die Siedlungs und Religionsgeschichte lange Jahrhunderte eigene Wege gegangen nach ersten tibeto bermanischen Staatsgründungen im dritten Jahrhundert
  46. nach Christus gerieten diese zunächst unter starken indischen und damit auch hinduistischen Einfluss erst im 9 jahrhundert gründeten die Vorfahren der
  47. heutigen bermanen das Volk in der irabadi die Ebene ein eigenes Reich im Jahre 849 sollen sie die Hauptstadt pagan heute Bagan gegründet haben aber
  48. erst im 11 jahrhundert nach Christus führte der König anoruda den terravada Buddhismus in seinem Reich ein den er von dem Volk der zurückgedrängten m
  49. übernommen haben soll heute noch Zeugen die Überreste der großartigen Tempelbauten Birmas in pagan das Ende des 13 jahrhunderts von China aus durch
  50. die Mongolen zerstört wurde von dieser Glanzzeit des Buddhismus dagegen stellen die Schweder gonpagode in Rangun und die Bauten und inschriftenelen in der
  51. 1857 von dem birmanischen Herrscher mindon gegründeten Hauptstadt Mandalay im Norden Birmas nur noch einen schwachen Abglanz dieser Hochzeit des
  52. Buddhismus da trotz formaler Bindung an die kanonischen Schriften des vina pitaka und strenger Befolgung der Lehren des
  53. teravada wurde die religiöse Entwicklung in Birma durch vielfältige religiöse Auseinandersetzungen geprägt aber auch durch einen Synkretismus und
  54. Verbindungen mit vorbuddhistischen religiösen Elementen der Birmanen insbesondere mit den sich auf lokale Genien oft Geister verstorbener Menschen
  55. beziehenden natkulten nach der Verdrängung ursprünglicher tantristischer Elemente wurde seit dem zwö jahrhundert der
  56. Einfluss des zilonesischen sankha besonders stark doch ausgelöst durch den Einfall der Mongolen änderten sich die Machtverhältnisse und es fand eine Reihe
  57. von Reformen statt bis in die Gegenwart spielt in Birma die Beziehung zwischen Mönchen und Leien eine besondere Rolle dies hängt
  58. damit zusammen dass in den Ländern hinter Indiens der zeitweilige gelegentlich auch wiederholte Aufenthalt männlicher Leinen in der
  59. Klostergemeinschaft üblich ist beruht aber auch auf der Rolle der Klöster als Schulen gemeinsam nahmen beide Gruppen vorzugsweise an der Lektüre des ab
  60. pitaka teil und auch gemeinsame Meditationsübungen sind durchaus üblich bis ins 13 jahrhundert spielten in der terravada Tradition auch Nonnen eine
  61. Rolle etwa in Birma während es in Sri Lanka bereits seit dem 11 jahrhundert keine Nonnen Orden mehr gibt erst in neuerer Zeit wird an die alten nonnentr
  62. Traditionen zaghaft wieder angeknüpft nach der endgültigen Eingliederung oberbirmas als des letzten Teiles Birmas in das britisch indische
  63. Kolonialreich im Jahre 1885 führten anhaltende Konflikte mit den englischen und indischen Kolonialherren zu einer gesteigerten
  64. Identifikation der birmanischen Bevölkerung mit dem Buddhismus die bis hin zu einer Gleichsetzung von Birma und Buddhismus reichte die inneren
  65. Verwerfungen des antikolonialen Kampfes wirkten über die kurze Besetzung durch Japan 1942 bis 1945 und die 1948 erfolgte äigkeit
  66. hinaus so gab es Versuche einer Verbindung von Marxismus und Buddhismus und der Berufung auf die Lehre von der doppelten Wahrheit danach war die
  67. marxistische Lehre die niedere Wahrheit zur Regelung irdischer wirtschaftlicher Verhältnisse während der Buddhismus die höchste Wahrheit
  68. darstelle in diesem Zusammenhang fand 194 bis 1956 auch das sechste buddhistische Konzil in der Nähe von rangstadt
  69. doch der Versuch unus der bereits erster Ministerpräsident des freien Birma gewesen war nach erneuter Übernahme der Regierungsgeschäfte am 4 april
  70. 1960 eine neue staatsreligionsgesetzgebung zu verwirklichen scheiterte schließlich und führte zum Eingreifen der Militärs denen
  71. bis heute keine Stabilisierung der politischen sozialen und religiösen Verhältnisse
  72. gelingt Thailand Laos und Kambodscha die frühen Einwohner des benachbarten Thailand waren wie diejenigen Birmas Dimon von denen die aost Südchina nach
  73. Thailand Laos und Birma einwandernden Thai den terravada Buddhismus übernahmen den sie nach der Überwindung der kmerherrschaft Ende des 13 jahrhunderts
  74. zur Staatsreligion erklärten aus dieser Zeit stammen auch die ältesten thainchriften das Königreich von ayudua
  75. das von 1350 bis 1767 bestand als birmanische Eroberer es zerschlugen und von dessen Hauptstadt noch heute einige eindrucksvolle Ruinen zu sehen sind
  76. übernahm viele Kulte und verwaltungsformen von den kmer ein nachfolgereich der Thai unter König Taxin wählte als Hauptstadt Ton Buri
  77. amenam dieser Herrscher wurde von König Rama dem 1 1782 bis 189 entrtront dem ersten König der heute noch herrschenden chakre Dynastie die ihre Hauptstadt auf
  78. die andere Seite des Flusses nach Bangkok verlegte die Erneuerung des tha buuddhismus ging von König Rama dem VI auch bekannt als monkut
  79. 1851 bis 1868 aus der vor seiner Thronbesteigung 27 Jahre als Mönch gelebt hatte und durch grundlegende Reformmaßnahmen die Beziehungen zwischen
  80. dem Buddhismus und dem Teilstaat intensivierte diese enge Beziehung zwischen zankka und stat die in Thailand dadurch be kräftigt wurde dass Mönche
  81. denen im terravada allein der Weg ins Nirvana offen steht erst auf dem Wege von Staatsprüfungen einen offiziellen Status erlangten Schnitt den
  82. buddhistischen Klerus von allen innovativen Strömungen insbesondere von politischen umsturzbestrebungen ab das Volk der KME das in Kambodscha
  83. die Bevölkerungsmehrheit bildet ist mit der in Birma und Thailand siedelnden munbevölkerung sprachlich und ethnisch verwandt und für alle drei Länder gilt
  84. das seit der Frühzeit der kulturelle Einfluss Indiens prägend war dies gilt auch für die kmerkultur wie sie sich seit dem jahrhundert besonders
  85. sinnfällig in Ankor manifestierte und die von dort aus in jener Zeit das größte Reich der Region etablierte dessen macht jedoch am Ende des 14
  86. jahrhunderts deutlich abgenommen hatte in jener Zeit erst wichen die bis dahin praktizierten verschiedenen Formen des indischen Buddhismus darunter auch
  87. Elemente des an dem terravada Buddhismus der seit der Mitte des 13 jahrhunderts dort Fuß zu fassen begann und sowohl im Kult als auch in den bildenden Künsten
  88. einen spezifischen kmerbuddhismus hervorbrachte auch in Kambodscha war bis zur Machtübernahme durch die roten KME 1975 die Verbindung zwischen zankha und
  89. stat ebenso eng wie in den anderen terravada Ländern frühe Verbreitung fand der Buddhismus auch im südlichen Vietnam
  90. Königreich Champa das dort bis ins 13 jahrhundert eine Blüte erlebte und vielerlei Kulte entfaltete dann aber durch die Expansion der südwärts
  91. drängenden Vorfahren der heutigen Vietnamesen zerrieben wurde die handelsnetzwerke hatten die Lehre früh auch schon bis weit in die
  92. südostasiatische Inselwelt getragen nach Sumatra auf die malayische Halbinsel und in andere Gebiete am eindrucksvollsten aber hat
  93. sich die Verbreitung des Mahayana auf niedergeschlagen wovon das buddhistische Heiligtum borobudor in der heutigen Gestalt aus der Mitte des Jahrhunderts
  94. stammend bis heute Zeugnis ablegt später ging in diesen Ländern der Buddhismus vielfältige und zum Teil eigentümliche Mischformen mit
  95. einheimischen ebenso wie mit hinduistischen Kulten ein

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