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Der Buddhismus HÖRBUCH 13 "Der Theravada-Buddhismus, die fünf Länder des Theravada"
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Transkriptautomatisch erstellt · 95 Zeilen
- der terravada Buddhismus die fünf Länder des terravada als die fünf Länder des terravada Buddhismus bezeichnet man
- Thailand Birma seit 1999 Myanmar Sri Lanka Laos und Kambodscha es sind die Länder des palikanons von denen Sri Lanka und Birma
- nach der Überlieferung von den Missionaren aschokas für den Buddhismus gewonnen worden waren und se her eine durchaus wechselvolle Geschichte
- erlebten die ersten Vertreter des terravada in Südostasien waren in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten die Kleinstaaten der Mon und Pio im
- heutigen Birma und im zentralen und nördlichen Thailand in Kambodscha im Reich von Ankor seit dem 9 jahrhundert und auf
- Java herrschten zunächst neben dem Hinduismus Formen des Mahayana erst durch den Einfluss der Mon und den Austausch mit Sri Lanka wurde der
- terravada im 11 jahrhundert zur vorherrschenden Form des Buddhismus in Birma die im jahrhundert auf das festländische Südostasien vordringenden
- Thai kamen durch die mon und bermesen in Kontakt mit dem terrawada und lösten das Reich V Ankor als dominierende Macht in der Region ab so machte sich dem
- jahrhundert auch in kambodch der zunehmende Einfluss des terravada bemerkbar der Sohl vom Hof als auch von der einfachen Bevölkerung akzeptiert
- wurde die großen zesuren waren danach die islamische Eroberung und dann die Kolonisierung durch die europäischen
- Mächte doch fast überall gab es im Zuge der Entkolonialisierung Erneuerungsbewegungen die allerdings in einigen Ländern durch sozialistische
- Bewegungen gelegentlich verbunden mit Militärdiktaturen überformt oder stark geschwächt wurden so ist es auch zu erklären dass der Buddhismus in Laos und
- Kambodscha seit der Mitte des 20 Jahrhundert das offiziell keine Bedeutung mehr hat in Thailand aber bis heute Staatsreligion ist dort ist der
- sankha nach dem Vorbild der Staatsverwaltung hierarchisch organisiert und erkennt den Primat des Staates an ebenso wie in Birma verbringt
- ein großer Teil der jungen Männer zumindest einmal im Leben eine kurze Zeit in einem Kloster in Birma wie auch in Sri Lanka bekennt sich die Mehrheit
- der Bevölkerung zum Buddhismus der Hintergrund ist dass historisch in allen Ländern der sankka mit den gesellschaftlichen Verhältnissen aufs
- Engste verknüpft ist Sri Lanka nach der Missionierung Sri Lankas in der Mitte des dritten Jahrhunderts vor Christus durch den Mönch Mahinda der
- ein Sohn aschokas gewesen sein soll wurde diese Insel ein buddhistisches Königreich mit großer Homogenität hier bereits zeigt sich der starke Einfluss
- Indiens der später allerdings insbesondere durch indische Eroberungskriege Sowi wie die Einwanderung einer großen tamilischen
- Bevölkerungsgruppe zu erheblichen Problemen führte von Sri Lanka gingen auch zahlreiche missionsbewegungen aus und von hier soll Buddha gosa der
- bedeutendste Kommentator der Lehren des terraavada Buddhismus im frühen fün jahrhundert nach Christus nach Birma gekommen
- sein wegen der führenden Rolle die der sankha seit jener Zeit spielte stand er vor dem Dilemma sich einerseits rein zu erhalten und den vinaja Vorschriften zu
- folgen andererseits aber zentrale Aufgaben im Staat zu übernehmen dies führte zu einer rollenvelfalt und damit zu im Wesentlichen vier mönchgruppen
- eine Gruppe war für die Aufrechterhaltung der Lehre und die Durchführung bestimmter Zeremonien zuständig bei der anderen handelte es
- sich um Grundherren und wieder andere waren regelrechte Politiker das heißt Berater der Herrscher schließlich gab es als vierte Gruppe die
- Waldbewohner welche sich der ursprünglichen aufgab eines Mönches widmeten nämlich dem Streben nach der eigenen Erlösung dem Ideal des
- terravada diese Waldbewohner die in den letzten Jahrzehnten des 20 Jahrhunderts überwiegend eine mönchische Reformbewegung repräsentieren machen
- etwa nur 2 bis 3% der heute registrierten Mönche in Sri Lanka etwa 20.000 aus durch die klassische Periode des singalesischen Buddhismus die bis
- zum Beginn des 13 jahrhunderts dauerte wurde die Struktur des Sanka wie sie bis heute besteht in Sri Lanka und von dort ausgehend in ganz Südostasien geprägt in
- jener Zeit gelangten religiöse Impulse aus Sri Lanka aber auch in viele andere Regionen nicht nur nach Südostasien sondern beispielsweise auch
- nach China allerdings gibt es in Sri Lanka in der Geschichte des Buddismus auch erhebliche Brüche zu nennen sind hier
- vor allem die Zerstörung der alten sing esischen Kultur durch einen rücksichtslosen Eroberungsfeldzug indischer Eroberer im Jahre 1214 die im
- Jahre 1815 abgeschlossene britische Eroberung sowie schließlich der Beginn der nationalen Unabhängigkeit im Jahre 1947 in der Folge dieser Brüche bildeten
- sich zumeist mit dem Anspruch der Erneuerung Mönchsorden mit eigenen Lehr und ordinationstraditionen eine besondere
- Herausforderung war die Weigerung der britischen Kolonialverwaltung die Angelegenheiten des sankka staatlich zu beaufsichtigen wodurch der sankha im
- Ergebnis allerdings wieder näher an die ursprüngliche Idee der buddhistischen mönchgemeinde herangeeführt wurde die dadurch ausgelösten
- Erneuerungsbewegungen und die immer wieder unter Beweis gestellte Glaubwürdigkeit auch vieler sogenannter dorfmönche haben dazu geführt dass noch
- heute die Mehrheit der Bevölkerung Sri Lankas singalesische Buddhisten sind der buddhistische Klerus dagegen dessen wichtigste Orden ihren Hauptsitz
- in der alten Königstadt Kandi haben ist erer konservativ und trägt wenig zur Lösung der ethnischen Konflikte zwischen Tamilen und singalesen bei die Mehrheit
- der Mönche die sich als Hüter der buddhistischen Nation verstehen sieht ihren Einfluss nur durch eine starke politische zentrale garantiert allein
- die beiden Orden von asgiria und malwatte mit über 6000 Mönchen und 250 Klöstern sind neben dem Staat die größten
- Grundbesitzer Birma Myanmar wie in Sri Lanka und Thailand und dann doch in ganz eigener Weise hat er auf den inali abgefassten Schriften Fußende terravada
- Buddhismus Birma geprägt die Missionierung dieses Landes zunächst von einer ganz anderen Bevölkerung den mon und noch nicht von den heutigen bermanen
- besiedelt geht ein späteren Legende nach ebenfalls auf eine Initiative aschokas zurück doch ist die politische Geschichte des heutigen Birma ebenso wie
- die Siedlungs und Religionsgeschichte lange Jahrhunderte eigene Wege gegangen nach ersten tibeto bermanischen Staatsgründungen im dritten Jahrhundert
- nach Christus gerieten diese zunächst unter starken indischen und damit auch hinduistischen Einfluss erst im 9 jahrhundert gründeten die Vorfahren der
- heutigen bermanen das Volk in der irabadi die Ebene ein eigenes Reich im Jahre 849 sollen sie die Hauptstadt pagan heute Bagan gegründet haben aber
- erst im 11 jahrhundert nach Christus führte der König anoruda den terravada Buddhismus in seinem Reich ein den er von dem Volk der zurückgedrängten m
- übernommen haben soll heute noch Zeugen die Überreste der großartigen Tempelbauten Birmas in pagan das Ende des 13 jahrhunderts von China aus durch
- die Mongolen zerstört wurde von dieser Glanzzeit des Buddhismus dagegen stellen die Schweder gonpagode in Rangun und die Bauten und inschriftenelen in der
- 1857 von dem birmanischen Herrscher mindon gegründeten Hauptstadt Mandalay im Norden Birmas nur noch einen schwachen Abglanz dieser Hochzeit des
- Buddhismus da trotz formaler Bindung an die kanonischen Schriften des vina pitaka und strenger Befolgung der Lehren des
- teravada wurde die religiöse Entwicklung in Birma durch vielfältige religiöse Auseinandersetzungen geprägt aber auch durch einen Synkretismus und
- Verbindungen mit vorbuddhistischen religiösen Elementen der Birmanen insbesondere mit den sich auf lokale Genien oft Geister verstorbener Menschen
- beziehenden natkulten nach der Verdrängung ursprünglicher tantristischer Elemente wurde seit dem zwö jahrhundert der
- Einfluss des zilonesischen sankha besonders stark doch ausgelöst durch den Einfall der Mongolen änderten sich die Machtverhältnisse und es fand eine Reihe
- von Reformen statt bis in die Gegenwart spielt in Birma die Beziehung zwischen Mönchen und Leien eine besondere Rolle dies hängt
- damit zusammen dass in den Ländern hinter Indiens der zeitweilige gelegentlich auch wiederholte Aufenthalt männlicher Leinen in der
- Klostergemeinschaft üblich ist beruht aber auch auf der Rolle der Klöster als Schulen gemeinsam nahmen beide Gruppen vorzugsweise an der Lektüre des ab
- pitaka teil und auch gemeinsame Meditationsübungen sind durchaus üblich bis ins 13 jahrhundert spielten in der terravada Tradition auch Nonnen eine
- Rolle etwa in Birma während es in Sri Lanka bereits seit dem 11 jahrhundert keine Nonnen Orden mehr gibt erst in neuerer Zeit wird an die alten nonnentr
- Traditionen zaghaft wieder angeknüpft nach der endgültigen Eingliederung oberbirmas als des letzten Teiles Birmas in das britisch indische
- Kolonialreich im Jahre 1885 führten anhaltende Konflikte mit den englischen und indischen Kolonialherren zu einer gesteigerten
- Identifikation der birmanischen Bevölkerung mit dem Buddhismus die bis hin zu einer Gleichsetzung von Birma und Buddhismus reichte die inneren
- Verwerfungen des antikolonialen Kampfes wirkten über die kurze Besetzung durch Japan 1942 bis 1945 und die 1948 erfolgte äigkeit
- hinaus so gab es Versuche einer Verbindung von Marxismus und Buddhismus und der Berufung auf die Lehre von der doppelten Wahrheit danach war die
- marxistische Lehre die niedere Wahrheit zur Regelung irdischer wirtschaftlicher Verhältnisse während der Buddhismus die höchste Wahrheit
- darstelle in diesem Zusammenhang fand 194 bis 1956 auch das sechste buddhistische Konzil in der Nähe von rangstadt
- doch der Versuch unus der bereits erster Ministerpräsident des freien Birma gewesen war nach erneuter Übernahme der Regierungsgeschäfte am 4 april
- 1960 eine neue staatsreligionsgesetzgebung zu verwirklichen scheiterte schließlich und führte zum Eingreifen der Militärs denen
- bis heute keine Stabilisierung der politischen sozialen und religiösen Verhältnisse
- gelingt Thailand Laos und Kambodscha die frühen Einwohner des benachbarten Thailand waren wie diejenigen Birmas Dimon von denen die aost Südchina nach
- Thailand Laos und Birma einwandernden Thai den terravada Buddhismus übernahmen den sie nach der Überwindung der kmerherrschaft Ende des 13 jahrhunderts
- zur Staatsreligion erklärten aus dieser Zeit stammen auch die ältesten thainchriften das Königreich von ayudua
- das von 1350 bis 1767 bestand als birmanische Eroberer es zerschlugen und von dessen Hauptstadt noch heute einige eindrucksvolle Ruinen zu sehen sind
- übernahm viele Kulte und verwaltungsformen von den kmer ein nachfolgereich der Thai unter König Taxin wählte als Hauptstadt Ton Buri
- amenam dieser Herrscher wurde von König Rama dem 1 1782 bis 189 entrtront dem ersten König der heute noch herrschenden chakre Dynastie die ihre Hauptstadt auf
- die andere Seite des Flusses nach Bangkok verlegte die Erneuerung des tha buuddhismus ging von König Rama dem VI auch bekannt als monkut
- 1851 bis 1868 aus der vor seiner Thronbesteigung 27 Jahre als Mönch gelebt hatte und durch grundlegende Reformmaßnahmen die Beziehungen zwischen
- dem Buddhismus und dem Teilstaat intensivierte diese enge Beziehung zwischen zankka und stat die in Thailand dadurch be kräftigt wurde dass Mönche
- denen im terravada allein der Weg ins Nirvana offen steht erst auf dem Wege von Staatsprüfungen einen offiziellen Status erlangten Schnitt den
- buddhistischen Klerus von allen innovativen Strömungen insbesondere von politischen umsturzbestrebungen ab das Volk der KME das in Kambodscha
- die Bevölkerungsmehrheit bildet ist mit der in Birma und Thailand siedelnden munbevölkerung sprachlich und ethnisch verwandt und für alle drei Länder gilt
- das seit der Frühzeit der kulturelle Einfluss Indiens prägend war dies gilt auch für die kmerkultur wie sie sich seit dem jahrhundert besonders
- sinnfällig in Ankor manifestierte und die von dort aus in jener Zeit das größte Reich der Region etablierte dessen macht jedoch am Ende des 14
- jahrhunderts deutlich abgenommen hatte in jener Zeit erst wichen die bis dahin praktizierten verschiedenen Formen des indischen Buddhismus darunter auch
- Elemente des an dem terravada Buddhismus der seit der Mitte des 13 jahrhunderts dort Fuß zu fassen begann und sowohl im Kult als auch in den bildenden Künsten
- einen spezifischen kmerbuddhismus hervorbrachte auch in Kambodscha war bis zur Machtübernahme durch die roten KME 1975 die Verbindung zwischen zankha und
- stat ebenso eng wie in den anderen terravada Ländern frühe Verbreitung fand der Buddhismus auch im südlichen Vietnam
- Königreich Champa das dort bis ins 13 jahrhundert eine Blüte erlebte und vielerlei Kulte entfaltete dann aber durch die Expansion der südwärts
- drängenden Vorfahren der heutigen Vietnamesen zerrieben wurde die handelsnetzwerke hatten die Lehre früh auch schon bis weit in die
- südostasiatische Inselwelt getragen nach Sumatra auf die malayische Halbinsel und in andere Gebiete am eindrucksvollsten aber hat
- sich die Verbreitung des Mahayana auf niedergeschlagen wovon das buddhistische Heiligtum borobudor in der heutigen Gestalt aus der Mitte des Jahrhunderts
- stammend bis heute Zeugnis ablegt später ging in diesen Ländern der Buddhismus vielfältige und zum Teil eigentümliche Mischformen mit
- einheimischen ebenso wie mit hinduistischen Kulten ein
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