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Entrepreneurship Summit 2019: Prof. Günter Faltin - Wir können Ökonomie besser

EntrepreneurshipTV37:11 3.104 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 221 Zeilen
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  1. gehen wir mal 150 jahren schaffts geschichte und gucken wir uns an was da passiert ist der gibt es zwei akteure kapital und arbeit und die
  2. schaffen eine menge an wohlstand und ringen um die verteilung des wohlstands wobei das kapital meisten ein bisschen besser abschneidet als die arbeit aber
  3. die arbeit hat sich im laufe der zeit gut organisiert und hält so einigermaßen mit was wir heute feststellen ist da ist noch ein dritter akteur und dieser
  4. dritte akteur der ist unser letzter zeit aufgefallen also nämlich anfängt probleme zu machen und anfängt möglicherweise zu kippen und vielleicht
  5. das ganze schöne wohlstandsmodell kaputt macht vielleicht kommt man meinen die andere richtung gedacht 150 jahren den wirtschaftshistoriker und sagt mein gott
  6. die waren nahe dran die hatten eigentlich fast alles die hätten beinahe paradiesisch arbeiten können leben können und dann haben sie
  7. einfach immer weiter gemacht immer mehr wachstum und immer mehr bedürfnisse und dann ist schief gegangen dann haben sie alles verspielt kann sein dass das so
  8. ausgeht sieht im moment gar nicht so unrealistisch aus wenn man das anguckt dieser dritte akteur der so schwach ist und der beinahe dabei zerstört wird bei
  9. dem handeln der anderen beiden akteure dann wird klar wir brauchen andere regeln wir brauchen der anteil konami wir können nicht einfach diesen dritten
  10. der ja irgendwo doch unsere lebensgrundlage ist und natur und naturverbundenheit als unserer evolutionsgeschichte
  11. wir brauchen andere regeln um diese natur zu erhalten aber vielleicht auch noch mehr um sie wieder auf die beine zu stellen und damit wir diese regeln
  12. finden und verstehen wie die aussehen müssen müssen wir glaube ich noch weiter zurückgehen an den beginn der wirtschaftsgeschichte
  13. und da wird klar von aristoteles bis in die neuzeit diese ökonomie als dienerin des menschen hat die aufgabe mangel zu beseitigen
  14. harte körperliche arbeit nahrungsmittel schwere krankheiten also bedingungen zu schaffen dass wir in einer angenehmeren weise leben können in den lehrbüchern
  15. heißt das immer mangel das thema der ökonomie in diesen jahren seit aristoteles mangel mangel und dann gibt es leute relativ früh die
  16. sagen na ja wenn wir mit dieser ökonomie so weitermachen produktivitätsgewinne und das immer angenehmer wird zu leben dann werden wir irgendwann einen punkt
  17. erreichen wo wir sagen können der mangel ist beseitigt er ist ein menschheitstraum davon haben die ökonomen immer geträumt
  18. dass irgendwann der punkt kommt der mangel ist beseitigt und wir können sagen in den reichen ländern so in den 70er 80er jahren ist das eingetreten der
  19. mangel war beseitigt und was ist passiert nichts es wäre ja eine zäsur notwendig gewesen meinte die glocken läuten können oder
  20. man hätte sagen können jetzt sind wir in der menschheitsgeschichte an einem punkt wo wir neu überlegen können wie sie das aus mit der ökonomie brauchen wir die
  21. noch wohl zu bauen und wer sie noch aber sie hat ihre aufgabe erfüllt lassen sie mich noch mehr distanz gewinnen und nehmen wir einen anderen bereich um zu
  22. verstehen was da passiert ist medizin nehmen wir an dass es den medizinern den ärzten gelingt die krankheiten zu besiegen
  23. wie sieht die situation dann aus dann werden die ärzte arbeitslos ein paar gegen vielleicht noch in die vorbeugung oder massage oder so etwas
  24. aber im großen und ganzen wird die mediziner arbeitslos sie hat ihre aufgabe erfüllt ein menschheitstraum geht in erfüllung keine krankheiten mehr
  25. was würden wir machen wenn ein arzt käme und sagte ich akzeptiere nicht dass ich arbeitslos werde die ganzen ärzte sollten nicht akzeptieren dass wir
  26. arbeitslos werden wir brauchen krankheiten ja wenn es keine mehr gibt schaffen wir künstlich krank halten und am besten
  27. solche krankheiten die richtig infektiös sind die ansteckend sind damit möglichst viele krank werden weil wir sonst nicht genügend arbeit haben ich glaube am
  28. beispiel der medizin würde man sagen vor gericht stellen einsparen wenn sie sagen ja aber so ein bisschen was passiert in der medizin schon so die erfinden auch
  29. so ein bisschen krankheiten und das ritalin und diese verhaltensgestörten kinder und manche solche sache dass man das mal weg aber sagen am beispiel
  30. medizin wird deutlich wir haben ein menschheitstraum erfüllt krankheiten sind weg wir können uns anderen schöneren vielleicht auch wichtigeren
  31. aufgaben zuwenden und da kommt ein satz in den sinn von ludwig erhard der nicht im verdacht ist besonders radikal gewesen zu sein oder
  32. besonders links oder revolutionär gewesen zu sein und dass sein satz der eigentlich genau das was viele ökonomen gesagt haben keine andere
  33. es wird der punkt kommen wo wir einen menschheitstraum erfüllt haben wir haben den mangel beseitigt und dann zieht iwe ludwig erhard sollten wir uns anderen
  34. themen zuwenden mehr zeit für familie für kinder für natur und so weiter dieser satz ist heute ein aufruf andere ökonomie zu machen
  35. als die die wir machen was machen wir stattdessen erst neulich aufgefallen im spiegel so nebenbei einsatz über archäologie ich lese das gerne
  36. und dann steht plötzlich überraschend nicht irgendwas da ausgegraben wurde sondern dieses volk biblisches volk hat in seiner kultur die hälfte der zeit
  37. feiertage und ich dachte ich läge es nicht richtig und ich dachte wenn antwort das lesen die müssen anfangen zu schreien
  38. die müssen aus dem raume rinnen und sagen was ist da passiert da hat er einen kultur schon so viel freie zeit und wie ist es denn bei uns wo sie denn
  39. die letzten 2000 jahre was ist denn da passiert also das ist doch das thema ein
  40. menschheitstraum geht in erfüllung und stadt dass wir diesen traum nutzen um etwas neues zu machen in eine neue zukunft zu gehen machen wir
  41. weiter wachstum und alle reden von nachhaltigkeit und im nächsten moment dreht sie sich um und werden von wachstum
  42. die neue chefin des internationalen währungsfonds in ihrer antrittsrede gesagt wir brauchen mehr wachstum etwas fürchterliches steht bevor eine
  43. rezession eine katastrophe rezession etwas weniger wachstum oder mal vorübergehend ein kleiner rückgang eine katastrophe und dann kommt der chef der
  44. oecd und pflichtet ihr bei und sagt wir wir ermorden den aufschwung weil wir nicht genügend geld ausgeben weil wir nicht genügend konsumiert wie ermordet
  45. in den oft und nehmen wir diese bilder und der mann es präsident der der oecd aber bestimmt würden demnächst moment vor dem mächtigen publikum sagen
  46. nachhaltigkeit nachhaltigkeit nachhaltigkeit also dieser begriff nachhaltigkeit muss man auch ein bisschen vorsichtig sein der klingt so
  47. angenehm aber natürlich verharmlost wenn wir unser konsum niveau nachhaltig erstellen hält dass der planet trotzdem nicht aus es sei denn wir machen alle
  48. das was braungart er sagt was möglich ist nämlich ganz schnell eine radikale an der ökonomie mit radikale anderen produkten lassen wir mal so
  49. dahingestellt so ein bisschen skeptisch bin ich an der stelle aber zunächst mal wir haben die situation die ökonomie hat ihre aufgabe erfüllt sie sollte
  50. eigentlich überlegen was kommt jetzt was sind unsere weiteren aufgaben und das gucken wir uns jetzt mal ein bisschen weiter an dass mit der medizin haben wir
  51. geguckt wir gehen in die falsche richtung wir machen einfach so weiter als sei nichts geschehen
  52. es kommt ja noch dazu dass wir mit unserem konsum vorbild sind für den rest der welt und das die bevölkerungsreichen länder ja erst am beginn eines konsum
  53. booms stehen sieht man einen automobil für schwenken er konnte und so weiter also die grow die große konsum welle steht uns erst noch bevor und wir sind
  54. das vorbild dafür also wäre eigentlich angezeigt etwas anderes an dieser stelle zu machen und wenn wir uns angucken was passiert
  55. und diese messe jungs zwischen politik und in dubai beide wollen wachstum die politik hat angst dass sie abgewählt wird wenn wachstum nicht mehr
  56. stattfindet die industrie will er weiter gemacht werden wie die ärzte die keine krankheiten mehr bekämpfen können sagen wir müssen sie künstlich erzeugen
  57. das ist das was passiert jetzt gehen wir mal genau in die andere richtung gehen sehr genau an was passiert da eigentlich
  58. der mangel es beseitigt ich muss mangel können erzeugen und das heißt ich muss eine verkaufsmaschinerie an bringen damit das
  59. zeug auch verkauft wird die betriebe sind hoch rationelle sie sind zum teil automatisch also produktion ist überhaupt nicht mehr das
  60. problem produktion ist da aber ich muss die dinge verkaufen und da ist etwas entstanden glaube ich in der öffentlichen diskussion unbemerkt
  61. das nehme ich dieses verkaufen diese verkaufsmaschinerie nennen das marketing immer größer geworden ist auch marketing ist harmloser begriff
  62. naja man muss die dinge doch zum markt bringen es reicht ja nicht sie zu produzieren und man muss sie beschreiben natürlich
  63. ein bisschen schön machen darf man sie auch weil man nicht so poetisch sein also marketing klingt zunächst vernünftig aber hinter diesem martin ist
  64. doch was ganz anderes eine dunkle seite nämlich der druck wir müssen verkaufen wir müssen das zeug herausbringt und da wird eine maschinerie in gang gesetzt
  65. mit hilfe von wissenschaft mit hilfe von kunst mit hilfe aller mittel die zur verfügung stehen um verkaufen verkaufen verkaufen
  66. bitte nicht den aufschwung ermorden das ist der punkt und wenn wir uns das im detail angucken dann erkennt man dass auch sie sehen da man die herstellung
  67. fast nichts es geht praktisch alles in das marketing und es gibt zurecht leute die diese ganzen aufbau kritisieren unter dem
  68. gesichtspunkt der welt da ist es ein bisschen bekannter fairtrade oder oxfam oder solche organisation sagen mensch guckt mal hin also die die eigentlich
  69. das ding herstellen so weit dann überhaupt noch arbeiten mit dem spiel es gibt ja auch fast vollautomatischen textilfabriken die kriegen aber sehr
  70. wenig und das meiste geht in den westlichen teil des marketing und das gilt nicht nur für kleidung das gilt auch für die meisten
  71. anderen sagen es gibt jetzt gerade eine neue untersuchung von oxfam da kann kommt das sehr schön heraus also die produktion 6,6 prozent davon kriegen
  72. die mitarbeiter 1,4 prozent so 6,6 prozent produktion der rest ist marketing wissen sie so ich glaube im allgemeinen verständnis von ökonomie
  73. denkt man na ja so 80 prozent ist herstellung und dann muss man ein bisschen das ding auch verkaufen das sind vielleicht so 10 20 prozent nein es
  74. ist eine absurde situation eingetreten das eigentliche herstellers nur noch ganz wenig die verkaufsmaschinerie ist das teure und da ist der entscheidende
  75. punkt das ist ressourcenverbrauch das ist ja nicht auf leisen sohlen und nicht sondern das in die werbeplakate das in werbebroschüren
  76. das ist transport von einem händler zum anderen das ist markenaufbau markenpflege alles das also ein großer teil des marketing ist
  77. ressourcenverbrauch marken sind ressourcen fresser und dann muss man das nicht so hinnehmen als sei das selbstverständlich dass das marketing
  78. ebenso groß geworden ist sondern man kann sagen da ist etwas aufgeblasen aufgrund dieser entwicklung dass wir mangel künstlich erzeugen müssen
  79. und die sind diese produkte die eigentlich niemand so richtig braucht dann auch in den markt bringen natürlich spielen wir auch mit das handy
  80. oder das neue ding oder dieser behörde inzwischen mittelgang bei aldi muss lauter zeug gibt das so ein bisschen nach oberschicht aus sieht der garten
  81. schirm noch mit irgendeinem catcher dazu und dinge die eigentlich so mehr im bereich sind aber wenn man nicht gerade auf stößt wenn man gar nicht aufgekommen
  82. dass man so was auf brauchen kann also dieses den mangel künstlich erzeugen und damit eine maschinerie in gang halten die eigentlich ihre aufgabe erfüllt hat
  83. es gibt ein marketing menschen der zur anderen seite übergelaufen ist und über marketing schimpft und sagt eigentlich erfolgt was da passiert wie lange wollen
  84. wir uns noch gefallen lassen dass wir für sachen die ganz wenig geld kosten große beträge bezahlen weil wir das marketing mitfinanzieren müssen
  85. ich nenne das den marketing rucksack in analogie zum ökologischen rucksack ökologischen rucksack ist ein klarer begriff das marketing ist etwas was sehr
  86. viel größer ist als die herstellungskosten des produkts geradezu erdrückt ist das produkt und so sieht das in der praxis aus markenaufbau das
  87. ist ressourcenverschwendung also sie jedenfalls crossen verbraucher können sie sagen ist doch großartig wir uns für städte aussehen wir sparen an
  88. beleuchtung stadtverwaltung war auch keine laternen mehr aufstellen das ist noch viel heller und das sind doch ein tolles straßenbild also großartig nicht
  89. kunst kultur und werbung so werden dann irgendwann die städte aussehen das ist unsere zukunft großartig
  90. das wird nicht von allein verschwinden niemand gibt seine eigenen interessen auf industrie gibt es nicht auf natürlich sagen die meisten manager owen
  91. problem dieser umweltschutz und die kreter thunberg und alle anderen wir haben ein problem glauben sie dass die eigenen interessen aufgeben
  92. glauben sie dass die werbeleute sagen jetzt packen wir ein und gehen golf spielen und hoffen dass uns jemand das bezahlt wir müssen die opposition gehen
  93. hier müssten die opposition gegen eine ökonomie die einfach weitermacht die weitermacht ohne zu sehen dass sie eigentlich einem wendepunkt stand und
  94. steht und heute kommt eben das argument dazu das ja nicht nur moralisch zu sagen da geht auch viel zu viel in werbung sondern wir können es uns auch nicht
  95. mehr leisten anders als kollege baumgart denke ich das haus brennt wir stehen vor einer reihe von punkten wir müssen an dieser stelle stoppen wir müssen
  96. eingreifen wir müssen nur an sie eine kühne behauptung zu sagen wir können ökonomie besser können überhaupt ökonomie wollen
  97. wir überhaupt ökonomie machen sind wir nicht lieber lehrer oder therapeuten oder was immer und wie können wir es überhaupt besser
  98. ich sage es gibt gar keine andere wahl es ist niemand da der ihr opposition leiste es ist dieses wischiwaschi aus wachstum und wachstum und nachhaltigkeit
  99. geredet als wir müssen die opposition gehen wir brauchen andere akteure jetzt wird immer gesagt mehr halt in ihrem büro
  100. woher wissen sie denn ob die nicht später wenn wir mal gewachsen sind nicht genau so werden wie diese volkswagen deutsche bank und co ja da ist was dran
  101. aber es gibt ein anderes argument und da können sie die analogie zur politik nehmen früher haben die fürsten politik gemacht
  102. mit ihren generellen zusammen und dann kamen die bürger und haben mitsprache gefordert und später die arbeiter und zum schluss gerichten auch die
  103. frauen das stimmrecht waren das die besseren menschen waren die bürger und die arbeiter und die frauen die besseren menschen nein aber sie haben andere
  104. interessen eingebracht der fürst träumt von machterhalt oder ausdehnung seiner macht der general träumt von gewonnenen schlachten und denkmal auf dem er steht
  105. eine mutter mit ihren kindern denkt über krieg anders nicht weil sie der bessere mensch ist sondern schlicht weil sie andere
  106. interessen hat weil sie antwort werte hat als der general oder der fürst und die bürger und die arbeit haben andré werte wenn wir in die ökonomie andere
  107. werte einbringen nicht nur umsatzwachstum oder gewinnmaximierung sondern sagen wir machen so viel wie wir brauchen dann machen wir eine antwort
  108. können und müssen nicht unbedingt in diesen wahn verfahren wie die anderen mit immer mehr umsatz immer mehr wachstum
  109. wir haben andere sichtweisen diamante bedürfnisse und wir haben wahrscheinlich auch sind aufgeschlossener gegenüber anderen lösungen als die die schon
  110. mittendrin sind in dem rad und einfach weitermachen wollen und das tut mir immer so wie wenn wir kurse machen zum antrieb und dann kommen die teilnehmer
  111. sagen ja ich habe überlegt was gibt es denn noch nicht wo könnte ich denn was machen nein hören war oft damit machen wird die produkte besser machen wir die
  112. vorhandenen produkte besser da bin ich wieder bei baumgarten und sagt ja wir können natürlich das sehr viel besser machen mehr geld in die qualität des ein
  113. skandal dass die herstellung so wenig kostet lassen sie uns mehr in die herstellung stecken bessere stoffe wieder gewinnbare stoffe bessere
  114. qualität bessere haltbarkeit verträglicher umgang mit der natur da müssen wir überhaupt nicht ansparen
  115. das können wir verdoppeln das können wir verdreifachen wir können auch die löhne verdoppeln wir müssen nicht in bangladesch oder irgendwann das
  116. ausbeuten das ist so wenig sie haben gesehen bei dem hemd die lohnkosten die können sie verdoppeln ohne dass das hemd überhaupt
  117. hier irgendwas mehr kostet aber was wir machen müssen ist müssen einsteigen wir müssen selber machen und wenn wir händler aus bangladesch oder aus vietnam
  118. beziehen wollen und das ist richtig wir sollten worden dass auch arbeitsplätze schaffen ich bin dabei willy brandt und olof palme vor 30 jahren die haben
  119. gesagt wir müssen arbeitsplätze im ausland schaffen heute heißt es wir müssen mit deutschland arbeitsplätze wir müssen ein
  120. arbeitsplatz im ausland schaffen und in den ländern die arm sind was sie sonst wenn sie dort keine arbeitsplätze haben die arbeitsplätze hier suchen also das
  121. flüchtlingsproblem angehen mit einer lösung die heißt dort produzieren aber nicht zu hungerlöhnen und auch nicht zu bedingungen dass die ganze umwelt
  122. verschmutzt wird also da haben wir sehr viel raum ein stück weit weg zu nehmen von dem marketing hin in bessere produktion in bessere behandlung der
  123. arbeitnehmer und statt zu sagen was gibt es denn noch nicht sagen was brauchen wir wirklich und das was wir wirklich brauchen in einer besseren qualität in
  124. einer besseren haltbarkeit in der besseren verträglichkeit und da komme ich zu dem punkt ich nenne das freundschafts ökonomie wir können das
  125. und ein teil von uns macht es auch schon kontakt aufnehmen zum hersteller das heißt erst einmal ausfindig machen wäre es der hersteller
  126. kontakt aufnehmen sagen wir sind kunden von ihm wir sind bereit wenn sie bessere qualität herstellen wenn sie mit ihren
  127. beschäftigten besser umgehen wenn sie mit ihrer mit der umwelt besser umgehen bezahlen wir dass wir bezahlen ihnen deutlich mehr als es die großen konzerne
  128. tun aber wir wollen dass sie direkt mit uns operieren und dass wir auch mitsprechen können in der qualität wir wollen saubere produkte wir wollen
  129. anständige produkte wir wollen nicht aufgrund eines dritten welt bei leute dort schlecht behandelt und freundschaft zu erkennen
  130. heißt wir nehmen es selber in die hand die herstellung gibt es die die hersteller gibt es pakt mit den herstellern neues thema wie können wir
  131. zusammen mit den herstellern etwas machen und am gesamten oder am größten teil des marketing vorbei natürlich transport aber der transport ist im
  132. laufe der zeit viele rationeller geworden auch vieles an der technik von handels rationeller geworden ist rationelle als
  133. der tante-emma-laden aber dieses dieser marken aufbau dieses emotionale aufladen von produkten diese verschwendungen der werbung nehmen sie diese straßen bilder
  134. mit diesen vielen logos und firmen an die können wir vermeiden und das heißt selber in die ökonomie einsteigen das hat den großen vorteil dass wir deutlich
  135. preiswerter einkaufen und dass wir vernünftige ökonomie machen und auch im blick auf social entrepreneurship ich weiß hat ja viel zu schnell eine banane
  136. oder leute die gerne in diesem bereich gehen die hängen dann immer von den spenden geben ab oder von den sponsoren sichern sie sich doch eine eigene basis
  137. machen sie so etwas mit ihren freunden machen sie bessere punkte aber diesen riesenteil diese 90 prozent die verteilen sie anders
  138. für zur finanzierung ihrer eigenen projekte aber machen sie die waren auch billiger preiswerter damit sie auch mehr leute finden die mitmachen also mit
  139. seinen freunden mit seinen bekannten zusammen sich zusammen zu tun mit den herstellern zusammen agieren und diese art von wirtschaft betreiben ohne dieses
  140. massive marketing monster und da kommt immer die frage aufmerksamkeit wie glücklich der aufmerksamkeit muss ich dann nicht das gleiche machen wie die
  141. großen in so eine materialschlacht gehen da kann ich sagen wenn sie in die materialschlacht gehen mit den großen ist es völlig klar dass wir verlieren
  142. er steht vorne vorneweg klar sie können nicht in eine materialschlacht mit siemens mit toyota wie die alle heißen sie müssen an das vorgehen und gucken
  143. uns das noch mal kurz an ich nenne das dinosaurier marketing also das meiste geld haben wir gesehen ins marketing stecken damit ich ordentlich
  144. verkaufen kann das andere ist den firmennamen das logo in die köpfe hängen wenn sie in bangkok von der stadt zum
  145. airport zum neuen airport fahren riesige schilder wirklich riesige schilder nicht zwei mal fünf meter oder sowas sondern 30 meter x 15 meter
  146. und dann steht da auf philips oder honda oder suzuki oder acer oder siemens und die philosophie ist wenn wir oft genug den namen in den kopf hämmern honda
  147. honda honda und das nächste mal geht der menschen auto kaufen an diese mission schlafwandelt landet automatisch bei honda ich habe meinen sozialpsychologen
  148. gefragt ist das eine moderne art von psychologie also entspricht das der psychologischen forschung die sagen eigentlich nicht aber natürlich wenn man
  149. nur 50 sieht also honda volkswagen bmw und toyota dann ist es in der tat so dass man glaubt dass viele menschen glauben wir
  150. sind auch keine götter oder jenseits von beeinflussung dass das eben die hauptmarken sind aber es ist natürlich eine strategie die viel geld kostet und
  151. viel verschwendung hat und die eigentlich so richtig nicht einleuchtet und vor allem wenn wir diesen zusammenhang verstehen dann müssten
  152. eigentlich das nächste mal wenn wir der honda oder philips oder siemens lesen sagen verschwendung das muss nicht sein hört auf damit und es geht noch weiter
  153. etwas problematisches thema shops also einzelhandel stationäre einzelhandel ist ein ressourcen fresser das muss nicht sein
  154. internet e-commerce aber bitteschön als sammelbestellung nicht jeder einzelne ein produkt bestellen aber e commerce als sammelbestellung ist ökonomisch und
  155. ökologisch sehr viel besser als dieses einzelhandel selbst bei den discountern aber bitteschön sammelbestellung und manchmal gibt sich das von selber bei
  156. der teekampagne wir haben gut ein viertel sammelbesteller die nicht nur zusammen bestellen also in die schule sondern auch kleinen jahresvorrat das
  157. macht sinn das ist ökologisch besser wohl des e-commerce ist wenn man da immer an diese vielen dieser autos denkt es ist ökologisch besser als beim
  158. discounter also gründen heißt nicht unbedingt ich brauchte einen shop wo ich mein zeug verkaufen das kann man intelligenter und einfacher und last not
  159. least die alte vorstellung ist natürlich der kunde ist so ein bisschen doof vor allem die frauen rote farben blumen gute düfte wir werden ja oft manipuliert und
  160. wird das merken die richtige musik der richtige duft und dann macht man spontankäufe die man eigentlich gar nicht braucht
  161. und die andere richtung eine richtung der aufklärung heißt es geht auch anders wir müssen uns nicht in diesem zug von dummheit setzen und den auch noch
  162. verstärken sondern wir können es anders und wie können wir es gucken was uns mal an was kann der david gegen goliath sich für eine sache einsetzen purpose nicht
  163. irgendein sowie schoss aber den mann mit gewinn und mit gewalt und viel kapital und marketing in das volk gibt sondern sich für etwas einsetzen
  164. der schadcode wirtschaft sympathie da kommt man auch anders an die menschen heran als mit diesem riesigen marketingaufwand und ich sage immer ein
  165. gutes business modell muss das drin haben gutes business modell muss aufmerksamkeit döner aufmerksamkeitsökonomie ist ein teil des
  166. ökonomischen teils des business model hat noch andere teile ökologie natürlich aber dieses go for a cause schafft auch so etwas wie sympathie und selber
  167. versuchen etwas zu machen was aufmerksamkeit bekommen das haben wir über die sozialen medien waldemar ist ein experte in der art wie
  168. schaffe ich aufmerksamkeit ohne dass sie viel geld ohne dass sich viele ressourcen ausgeben muss hier sehen sie jemanden das ist der gründer von
  169. sonnentor der ist selber sein bestes marketing er hat eine lederhose an von seinem großvater dies 90 jahre alt da ist er stolz dorf und das allein schafft
  170. schon aufmerksamkeit er hebt sich ab von anderen und wir können noch ein paar andere sachen machen menschen wollen nicht einsam sein auch das mit damit
  171. manipuliert und werbung sehr gut wir müssen formen finden wie wir selber diese konnektivität herstellen und da ist natürlich social media genau der
  172. richtige ansatzpunkt und natürlich nicht den kunden für dumm verkaufen und auf dieser von daf spielen und manipulation und und
  173. überraschungseffekt und spontankäufen sondern ihn als partner gewinnen mitsprechen prosumer ist das modewort dafür also ein stück weit mit dem
  174. produzenten zusammen mit dem startup zusammen mit den kunden diskutieren zusammen arbeiten und dann wird sich herausstellen dass sie die beste
  175. aufmerksamkeit bekommen diese überhaupt haben können nämlich dass ihre kunden botschafter werden beinahe evangelisten werden
  176. die kampagne werden umfrage gemacht 94 prozent unserer neukunden sind durch empfehlungen von altkunden entstanden die haben gesagt mensch de der schilling
  177. der musste teekampagne die sind besser also man kann auch mit aufklärung gewinnen und ich glaube es ist der intelligenten auf dauer bessere weg wir
  178. können ökonomie besser und wir sollten das auch wirklich ausspielen wir können es besser die anderen sind gar nicht so gut wir treten gegen
  179. ziemlich schlechte konkurrenten an die die unsere lebensbedingungen zerstören wir können nicht weitermachen wie bisher das haus brennt wir brauchen andere
  180. regeln und die regeln zeichnen sich ab wir müssen nicht künstlich weiter konsum anstacheln und das mit gewalt mit viel kapital in den markt schieben ist ja oft
  181. einfach nur marktanteilssteigerungen und wenn dann die eine gruppe marktanteil gewonnen hat dann kommt die andrucke bei sagen so geht das nicht da müssen wir
  182. was tun da müssen wir gegen an und dann schaukelt sich das gegenseitig hoch das ist das problem mit dieser
  183. konventionellen art von marketing es ist immer einer da der eine neue runde eingeläutet noch größere plakate noch mehr fernsehwerbung noch manipulativer
  184. noch unauffälliger und dann müssen die anderen irgendwie mit ziehen wir müssen eine gegenreaktion produzieren wir müssen zu einer art von
  185. aufmerksamkeitsökonomie kommen die nicht ressourcen fest und nicht verschwenden de wir können in ökonomie besser wir müssen
  186. es sogar es gibt niemanden es gibt von den etablierten akteuren niemanden der ein interesse hat davon abzugehen wir müssen das machen wir können
  187. ökonomie besser wir brauchen eine andere con me es ist wir brauchen einen aufbruch in eine andere kono mit anderen akteuren mit anderen unternehmen anderen
  188. akteuren anderen werten anderen ausrichtung wir müssen etwas dagegen tun wir müssen mit dem unsinn von marketing aufhören wir müssen es gemeinsam tun wir
  189. schaffen das nicht jeder für sich gemeinsam und wir müssen es tun es reicht nicht nur darüber zu reden oder zu demonstrieren auch da stimme ich zu
  190. wir müssen über das demonstrieren hinaus auch alternativen schafften alternativen die sinnlich wahrnehmbar sind die sinnlich erfahren war sind die zeigen
  191. wir sind die bessere alternative wir wollen nicht wieder auf irgendeine neue ideologie oder 1 9 und sind oder nur als naturkosmetik ist und 12 95
  192. kostet und 50 cent in der herstellung das wollen wir nicht wir wollen eine bessere ökonomie wir wollen etwas was diesen kriterien die ich genannt habe
  193. stand hält und wir müssen es tun und zu diesem tun gehört dass wir selber können dass wir selber eingreifen als freundschafts ökonomie als start up oder
  194. wie immer tun wir es tun wir es bitte die nächsten zwei tage nutzen dass wir das in eine wichtige neue richtung bringen
  195. vielen dank sie lieben dank wir haben noch ein paar fragen das ist das gute die interaktion
  196. hat funktioniert also leider haben jetzt fast alle begriffen wir haben glaube ich knapp 40 fragen da drin und die meisten fragen an sie drehen sich um dasselbe
  197. thema das ich auch hatte wir hatten einen langen spaziergang glaube ich vor ein paar monaten und waren alles in allem einig aber in einem thema da habe
  198. ich gesagt dass da passt irgendwie zusammen weil wenn man nämlich keine kein marketing macht und ich starte sein produkt nicht bewirbt in runter
  199. verschwimmen manchmal die grenzen zwischen marketing werbung was heißt das alles da habe ich das nicht verstanden weil wir also ich habe ein horn
  200. gegründet und wir machen im klassischen sinne wahrscheinlich ganz ganz viel marketing zwar anders und reden ganz viel darüber und ich glaube dass noch
  201. mal wichtig dass man herauszustellen unter den unterschied auch zu benennen also wie soll wie soll ich dann meine nachhaltiges produkt bekannt machen wenn
  202. ich kein marketing machen also ich muss das produkt bekannt machen dass überhaupt keine frage dass aufmerksamkeitsökonomie und ich muss
  203. möglichst weil ich ja klein wenn und nur geringe mittel ab und nicht die materialschlacht mit den grossen gewinnen kann muss ich anders vorgehen
  204. ich muss anderes marketing macht ich finde man darf nicht die begriffe der gegner verwenden deswegen sage ich spreche ungern von anderes oder
  205. alternatives marketing sondern wir müssen es anders angehen wir müssen dieses ressourcen fressende wegkriegen und deswegen spreche ich von
  206. aufmerksamkeitsökonomie wie krieg ich aufmerksamkeit das ist wichtig das ist lebensnotwendig aber die kann ich eben heute mit
  207. moderner technologie social media anders erreichen und besser an war ich noch da ist predator berg natürlich ein hervorragendes beispiel innerhalb von
  208. einem jahr kennt die welt dieses mädchen und ihre botschaft also besser kann man marketing gar nicht machen und wir haben diese chance wir sind
  209. nicht dumm esel die man manipulieren muss und mit all diesen alten methoden versuchen zu beeinflussen wir können und da bin ich natürlich als universitäts
  210. mensch jemand der sagt aufklärung und nicht verdummen und wir haben in hohem maße verdummung nicht nur durch trump und ähnliche figuren sondern auch
  211. insgesamt in unser kern ökonomie auch mit angesehen in großen firmen ist viel verdummung im spiel und aufmerksamkeitsökonomie auf eine fähre
  212. auf eine aufklärende art und ich sehe nicht ein warum wir mit dieser aufmerksamkeitsökonomie aller thunberg ihre firma ist ein gutes beispiel dafür
  213. dass wir da nicht durchkommen können absolut ich glaube dass wichtig dass noch mal wirklich zu betonen weil das man kann man muss das produkt man muss
  214. das produkt bewerben und das ist egal wie man es nennt das ist praktisch marketing noch heutzutage haben die möglichkeit kostenloses marketing zu
  215. bekommen und früher musste man wahnsinnig viel geld ausgeben um irgendeinen sport in dem fernsehsender im radio und weiter zu haben heute haben
  216. wir das fernsehen dabei das nennt sich zum beispiel in star- und man kann der installateur ii machen man kann sich eine community aufbauen und das kostet
  217. zero also das ganz ganz wichtig eben das zu unterscheiden natürlich muss man diese materialschlacht nicht mitmachen die kohle haben wir auch nicht wehren
  218. mit einer unglaublich wie noch nicht mal 10.000 euro marketingbudget in sechs jahren ausgegeben aber trotzdem haben sind wir eine massive marketingmaschine
  219. zumindest sagen dass leute von außen also heute die ist die beste zeit die es gibt um kostenlos marketing zu machen man muss eben sehr viel kanäle nutzen
  220. die auch erst jetzt da sind und vor fünf sechs sieben jahren leben noch nicht da waren vielen lieben dank
  221. [Applaus]

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