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Überblick Stadtgeographie | Klausur Oberstufe Geographie | Stadt
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Transkriptautomatisch erstellt · 222 Zeilen
- Hi, ich bin Steffi und Geografielehrerin. In diesem Video geht's um Versätterung und Stadtentwicklung. Es dient zur
- Klausurvorbereitung und ist ein grober Überblick über die beiden Themen. Los geht's. Es geht um die Frage, warum wachsen Städte weltweit? Wie verändern
- sie sich und warum wird nachhaltige Stadtentwicklung immer wichtiger? Dazu gibt's super viele Themenbereiche, die man sich genauer anschauen kann. Wie
- schon gesagt, es ist wirklich ein grober Überblick über die ganzen Themen und in der Klausur ist es vor allem wichtig, dass du die Begriffe zwar als
- Fachsprache auch sehr gut anwenden kannst. Es geht aber primär darum, dass du erklären kannst, warum Städte wachsen, wie sie sich verändern, welche
- Probleme, Herausforderungen, aber auch Lösung Lösungsmöglichkeiten, Chancen für die Zukunft entstehen und vor allem musst du die Materialien, die du in der
- Klausur bekommst, ordentlich anschauen und sauber herausarbeiten. Starten wir mit dem Grundbegriff der Verstäterung. Die Verstätterung beschreibt die Zunahme
- der städtischen Bevölkerung und die Ausbreitung einer städtischen Lebens, Wirtschafts- und Siedlungsform im räumlichen und zahlenmäßigen Sinn in
- Abgrenzung zum Umland. Die Urbanisierung dagegen meint den Prozess, durch den städtische Strukturen lebensweisen und Funktion an Bedeutung gewinnen. Dazu
- gehört eben nicht nur das Wachstum von Städten, sondern wie auch gerade schon bei der Verstäterung als Definition die Verbreitung städtischer Lebensformen,
- wie etwa Konsumverhalten, Mobilität, Dienstleistungen oder Arbeitsweisen. Der Unterschied ist sehr fein, aber wichtig, denn Verstätterung meint stärker das
- zahlenmäßige und vor allem auch räumliche Wachstum der Stadt in Abgrenzung zum Umland. Und die Urbanisierung meint zusätzlich vor allem
- den gesellschaftlichen Wandel hin zur städtischen Lebensform. Weltweit ist dieser Prozess eine globale Herausforderung, weil Städte immer
- stärker wachsen und auch in vielen Ländern besonders schnell wachsen. Die Herausforderung dabei ist eben vor allem, dass die Infrastruktur nicht in
- gleichem Tempo mitwächst. Das bedeutet wiederum, es entstehen Herausforderungen bei Wohnraum, Verkehr, Wasser und Abwasserversorgung, Müllentsorgung,
- Gesundheitsversorgung, Bildung, Arbeitsplätzen und auch soziale Integration. Verstäterung ist aber nicht automatisch schlecht, denn Städte bieten
- auch viele, viele Chancen, sonst würden ja auch nicht so viele Menschen dorthinziehen wollen, nämlich Arbeitsplätze, Bildung, höherwertige
- Bildung, die medizinische Versorgung, Innovation, Kultur und politische Teilhabe. Aber hier ist eben das Hauptproblem, wenn Wachstum ungeplant
- oder zu schnell abläuft, entstehen massive Herausforderungen, die man bewältigen muss. Was ist eine Stadt überhaupt? Eine Stadt
- ist aus geographischer Sicht nicht einfach nur ein Ort mit vielen Einwohnern. Das heißt eine quantitative Messung. Es besitzt mehrere typische
- Merkmale. Z.B. eine geschlossene Siedlungsform. Gebäude stehen relativ dicht beieinander, eine hohe Bebauungsdichte. Vor allem im Zentrum
- wird der Boden sehr intensiv genutzt, weil er eben auch sehr teuer ist. eine funktionale Gliederung, unterschiedliche Bereiche für Wohnen, Arbeit, Versorgung,
- Verkehr, Bildung, Verwaltung, Freizeit oder Industrie. Eine differenzierte sozialräumliche Gliederung. Das heißt, soziale Gruppen wohnen häufig in
- unterschiedlichen Stadtteilen mit unter ohne, dass es eben gewollt geplant ist, eine hohe Arbeitsplatz und Bevölkerungsdichte,
- Zentralität und somit erfüllt eine Stadt Funktionen eben nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohnern, sondern vor allem auch für das Umland. Dazu gehören
- Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Behörden, Krankenhäuser, Dienstleistung und Verkehrsknotenpunkte. Ich gehe davon aus, dass ihr alle, wenn ich jetzt sag,
- denk mal an die nächst größere Stadt in eurer Umgebung, wenn ihr jetzt nicht selbst in der größeren Stadt wohnt, dann fällt euch mit Sicherheit eine ein, wo
- ihr einkaufen geht, wo ihr z.B. zur Universität gehen könntet und so weiter. Für die Klausur solltest du verschiedene Stadtbegriffe unterscheiden können. Es
- gibt aber, Achtung, keine allgemeingültige Definition für den Begriff Stadt. Wenn ihr im Unterricht eine Definition genauer besprochen habt
- oder eine notiert habt, dann nutze unbedingt diese hier. Ich habe mich jetzt an dieser Definition orientiert, nämlich eine Stadt ist eine größere,
- dichtbute und funktional differenzierte Siedlung mit hoher Bevölkerungs- und Arbeitsplatzdichte, vielfältigen Versorgungs- und
- Dienstleistungensfunktion sowie einer Bedeutung für Ihr Umland. Der statistische Stadtbegriff orientiert sich an der Einwohnerzahl. Je nach Land
- gelten unterschiedliche Schwellenwerte. In Deutschland gelten Gemeinden ab einer bestimmten Einwohnerzahl als Stadt oder werden weiter in Kleinmittel und
- Großstadt unterschieden. Der rechtlich historische Stadtbegriff bezieht sich auf Stadtrechte, also historische und rechtliche Kriterien. Der soziologische
- Stadtbegriff betrachtet Städte als besondere Lebensformen wie Anonymität, Vielfalt, soziale Differenzierung, die Spezialisierung und größere individuelle
- Freiheit. Der geographische Stadtbegriff kombiniert mehrere Kriterien, wie eben hier auch dargestellt die Lage, Bebauung, Funktion, Sozialstruktur,
- Zentralität und Verflechtung mit dem Umland. Eine Stadt erkennt man also nicht nur an ihrer Größe, sondern an der Dichte, der Funktion, der inneren
- Gliederung und der Bedeutung für das Umland. Städte sind nicht überall gleich auf der Welt aufgebaut. Je nach Lage, Bodenpreis, Verkehrsanbindung und
- historischer Entwicklung unterscheiden sich die Nutzung deutlich voneinander. Im Zentrum befindet sich häufig Funktion mit hoher Zentralität wie Einzelhandel,
- Banken, Verwaltungen, Büros, Fachärzte, Kulturangebote und Verkehrsknotenpunkte. Der Boden ist dort sehr teuer, deshalb wird dort dichter und höher gebaut als
- außerhalb. Am Stadtrand findet man großflächige Nutzung wie Industrie, Logistik, Einkaufszentren und Gewerbegebiete oder auch Wohnsiedlungen
- mit geringerer Bebauungsdichte. Und der Grund ist relativ einfach. Dort gibt's mehr Platz, niedrigere Bodenpreise und somit können z.B. Familien ein
- Einfamilienhaus beziehen. Auch der Verkehr beeinflusst die funktionale Gliederung. Entlang großer Straßen, Bahnlinien oder Ausfallachsen sieden
- sich oft Gewerbeindustrie oder Einkaufszentren ein, weil sie gut erreichbar sind und weil dort eben viele Menschen auch aufgrund der ähm
- Belastung, ob das jetzt Lärm oder Luftverschmutzung ist, eben nicht wohnen möchten. Man unterscheidet zentral drei
- verschiedene Stadtstrukturmodelle. Das Kreismodell oder auch Zonenmodell beschreibt eine Stadt, die sich ringförmig um ein Zentrum ausdehnt. Im
- Kern liegt die City oder das zentrale Geschäftsgebiet. Nach außen folgen unterschiedliche Nutzungszonen, z.B. Übergangsbereiche,
- Wohngebiete, verschiedener sozialer Gruppen und Pendlerbereiche. Das Sektorenmodell geht davon aus, dass sich Stadtteile nicht nur ringförmig, sondern
- entlang auch verschiedene Verkehrsachsen entwickeln. Bestimmte Nutzung breiten sich also strahlenförmig vom Zentrum nach außen aus. Das Mehrkernmodell
- geht davon aus, dass Städte mehrere Zentren haben und neben der eigentlichen City entstehen weitere Teilzentren, z.B. Einkaufszentren, Industriegebiete,
- Bürostandorte und verschiedene Wohnvorte. Wichtig ist, dass diese Modelle immer nur Idealtypen darstellen. In der
- Realität sieht also keine Stadt exakt so aus, aber sie helfen verschiedene Orientierungsmuster zu erkennen und zu erklären. Die funktionale Gliederung
- einer Stadt entsteht also durch das Zusammenwirken von Bodenpreisen, Erreichbarkeit, historischen Strukturen, wirtschaftlichen Interessen und auch
- planerischen Vorgaben. Die City ist der funktionale Kernbereich einer Stadt. Sie ist vor allem durch zentrale Dienstleistungen, Einzelhandel,
- Verwaltung, Kultur, Banken, Büros und hohe Erreichbarkeit geprägt. Im amerikanischen Raum spricht man häufig von Central Business Districts
- Kurz CBD. Damit ist das Hauptgeschäft Geschäfts- und Dienstleistungszentrum einer Großstadt gemeint. Die Citybildung beschreibt den Prozess, bei dem sich in
- der Innenstadt immer stärker zentrale Geschäfts, Dienstleistungsverwaltungs und Versorgungsfunktion konzentrieren. In größeren Städten sind die meist durch
- Hochhäuser zu erkennen. Die City ist also nicht unbedingt eine Altstadt. Eine Altstadt ist eher historisch geprägt. Eine City dagegen
- ist funktional geprägt. In europäischen Städten unterscheiden unterscheiden sich Altstadt und City oft gar nicht so stark voneinander, sondern überschneiden sich.
- Dennoch sind sie oft im Stadtbild deutlich voneinander abgegrenzt, da eben die Baubebaauungsstruktur eine andere ist. Jetzt zu den typischen Merkmalen
- einer City. Es ist eine hohe Bebauungsdichte, dadurch hohe Bodenpreise, viele Bürogebäude, viele Geschäfte und Dienstleistungsangebote,
- eine starke Verkehrsbelastung, eine hohe Tagesbevölkerung. Wir haben weniger Wohnfunktionen, gute Erreichbarkeit und die Konzentration von Banken,
- Versicherung, Verwaltungen, Fachgeschäften und kulturellen Einrichtungen. Durchaus Herausforderungen einer Citybildung
- gehen mit den Merkmalen ja schon einher. die Verdrängung der Wohnfunktion. Wenn Bodenpreise nämlich steigen, wird Wohnen im Zentrum immer teurer. Wohnraum wird
- durch Büros, Geschäfte, Hotels oder Gastronomie mit sehr hohen Einnahmen verdrängt. Außerdem haben wir eine hohe Verkehrsbelastung. Viele Menschen
- pendeln täglich in die Cities und daraus entsteht eben Lärm und Luftbelastung. Und das dritte, die dritte Herausforderung ist definitiv auch
- Monofunktionalität, denn wenn Innenstädte fast nur noch aus Einkaufsmöglichkeiten, Büros und Dienstleistungen bestehen, wirken sie
- nach Geschäftsschluss häufig sehr leer, wenig lebendig und auch ein bisschen gruselig. Und das ist ein Strukturwandel, den man auch aktuell
- sehr stark im Einzelhandel erkennen kann, denn Einkaufszentren am Stadtrand und vor allem auch der Onlinehandel wachsen sehr schnell und schwächen diese
- klassischen Innenstadtlagen. Dadurch äh verlieren immer mehr Innenstädte an Attraktivität und haben auch einen Funktionswandel in Bezug auf den
- Einzelhandel. Eine weitere Herausforderung ist die Gentrifizierung. Es ist die Aufwertung und Sanierung, wodurch Innenstädte attraktiver gemacht
- werden, aber gleichzeitig einkommenschwächere Gruppen dadurch verdrängt werden, da es dann natürlich auch immer teurer wird. Städte
- konkurrieren international um Unternehmen, Investoren, Touristen, Fachkräfte und Prestigeprojekte und Innenstädte werden häufig dadurch immer
- mehr auf Konsumdienstleistung, Kulturevents und internationale Sichtbarkeit ausgerichtet. Terziarisierung bedeutet, dass der
- Dienstleistungssektor an Bedeutung gewinnt. Immer mehr Beschäftigte arbeiten nicht mehr in der Landwirtschaft oder Industrie, sondern
- in Bereichen wie Handel, Verwaltung, Verkehr, Bildung, Gesundheit, Banken, Versicherung, Tourismus, Gastronomie oder Kultur. Die Terziarisierung
- verändert städtisch stark, denn alte Industrieflächen verlieren ihre ursprüngliche Funktion. Häfen, Fabriken oder Lagerflächen werden umgenutzt und
- daraus entstehen z.B. Büroviertel, Wohnquartiere, Kulturstandorte, Einkaufszentren, Freizeitbereiche oder Gastronomieangebote.
- Ein typisches Beispiel ist der ehemalige Industrie oder Hafenstandort, der zu einem modernen Dienstleistungswohn und Freizeitquartier umgestaltet wurde. Das
- gibt es mittlerweile in sehr, sehr vielen Städten. Wenn ihr mal in einer größeren Stadt unterwegs seid, die einen ehemaligen Hafen hat, schaut euch den
- mal ein bisschen genauer an. Dort entstehen häufig Luxusappartments mit sehr viel äh verschiedenen Angeboten wie eben Freizeit und Gastronomie.
- Die Quartisierung beschreibt die zunehmende Bedeutung Wissens und Informationsbasierter Tätigkeiten. Dazu gehören vor allem Forschung,
- Entwicklung, Management, Medien, Informationstechnologie, Beratung, Kreativwirtschaft und hochspezialisierte Dienstleistungen. Der Unterschied
- zwischen diesen beiden ist sehr wichtig. Terziarisierung meint allgemein die Zunahme von Dienstleistungen. Quarterisierung meint besonders
- hochwertige wissensbasierte und Informationsorientierte Dienstleistungen. Das führt dazu, dass Städte als Wissens und
- Innovationsstandorte immer wichtiger werden und dann gerade sowas wie Universitäten, Forschungsinstitute, Technologieparks, Medienzentren,
- kreative Milieus, jetzt auch KIZentren z.B. an Bedeutung gewinnen. Dadurch verändert sich eine Stadt sichtbar, denn alte Industrieflächen werden
- aufgewertet, neue Büro und Forschungsstandorte entstehen, Kultur und Eventangebote werden ausgebaut und Städte versuchen dann eben besonders
- attraktiv für sehr gut ausgebildete Fachkräfte zu sein, wodurch wiederum Herausforderungen entstehen, denn die Mietpreise steigen deutlich an.
- Einkommenschwächere Gruppen werden verträngt. Die Stadtentwicklung wird also nicht automatisch gerechter, sondern eben moderner. Und moderner geht
- häufig mit finanziellen Mitteln einher, wodurch es auch teurer wird. Das führt zu insgesamt zu einem Funktionswandel, wodurch eben diese Industrieflächen an
- Bedeutung verlieren. Auch die Wohnlagen um diese Gebiete werden eben deutlich teurer, werden gentrifiziert und so weiter. Die Suburbanisierung bezeichnet
- die Verlagerung von Bevölkerung und Arbeitsplätzen, Handel und Dienstleistungen aus der Kernstadt in das städtische Umland. Menschen ziehen
- also aus der Innenstadt oder Kernstadt an den Stadtrand oder ins Umland und dadurch ziehen auch die Funktionen mit. Ursache von Suburbanisierung sind
- steigende Boden und Mietpreise in der Innenstadt, der Wunsch nach größerem Wohnraum, der Wunsch nach einem Eigenheim im Grünen, eine wachsende
- Kaufkraft, eine bessere Verkehrsanbindung, eine zunehmende Motorisierung, damit da ist man z.B. dann bereiter eine halbe Stunde in die
- Stadt zu pendeln zur Arbeit mehr Platz für Gewerbe und Einzelhandel im Umland. Suburbanisierung betrifft nicht nur Wohnen, sondern gerade auch sowas wie
- Einkaufszentren, Büroparks, Freizeiteinrichtungen, Industrie und Gewerbestandorte. Dadurch entstehen neue Siedlungsformen,
- nämlich einmal Suberbs ist eine verstätterte Vorort im Umland einer Stadt, häufig geprägt durch Wohnutzung, geringe bei Bauungsdichte und starken
- Pendelverkehr. Eine Edge Edge City ist ein Nebenzentrum am Rand einer Großstadt, das neben Wohnfunktion auch Arbeitsplätze, Einkaufsangebote,
- Freizeitangebote und Dienstleistungen bietet. Die sozialräumliche Differenzierung bedeutet, dass sich verschiedene soziale Gruppen ungleich im
- Stadtraum verteilen. Einkommen, Bildung, Herkunft, Lebensstil oder sozialer Status prägen, wer wohnt. Das ist in Stens sehr deutlich sichtbar. Es gibt
- wohlhabende Wohnviertel, einkommensschwache Wohnviertel, migrantisch geprägte Quartiere, häufig auch Slams. Wir haben einen
- aufgewerteten Innenstadtbereich und auch Marginalsiedlungen und möglicherweise auch abgeschottete Wohnanlagen, die sogenannten Gated
- Communities. Segregation kann freiwillig oder unfreiwillig sein. Freiwillige Segregation entsteht, wenn Menschen mit
- ähnlichem Einkommen, ähnlicher Herkunft oder ähnlichen Lebensstilen bewusst in räumlicher Nähe zueinander wohnen möchten. Unfreiwillige Segregation
- entsteht, wenn Menschen durch hohe Mieten, Diskriminierung, Armut oder fehlende Zugangsmöglichkeiten zu bestimmten Wohngebieten räumlich
- ausgeschlossen werden. Folgen davon können sein: ungleiche Bildungschancen, eine ungleiche Infrastruktur, soziale Spannungen, Stigmatisierung bestimmter
- Stadtteile, eine geringe Teilhabe und eine räumliche und soziale Verfestigung von Ungleichheit. Gendrifizierung ist die Aufwertung eines
- Stadtviertels durch Sanierung, Modernisierung, neue Investitionen und den Zuzug einkommensstärkerer Gruppen. Dadurch steigen Boden und Mietpreise und
- einkommensschwächere Bewohnerinnen und Bewohner werden nach und nach verdrängt. Wir sehen hier als Beispiel die Meinzerstraße in Berlin Friedrichshein.
- Einmal im Jahr 1990 und einmal im Jahr 2006. Dort hat eben die Gentrifizierung klassische Aufwertung stattgefunden, was eben auch eine Verträngung zurfolge
- hatte. Der Prozess der Gentrifizierung ist super spannend und läuft in verschiedenen Phasen ab. Zunerst ziehen sogenannte Pioniere in ein günstiges,
- oft instattnahes Viertel. Das können studierende, kreative oder andere Milieus sein. Sie machen das Viertel kulturell attraktiv. Dann folgen
- Investoren und einkommensstärkere Gruppen. Gebäude werden saniert, Caféses, Galerien und hochwertige Geschäfte entstehen. Die Mieten steigen
- an und am Ende ziehen immer mehr wohlhabendere Gruppen zu, während ursprüngliche Bewohnerinnen und Bewohner verdrängt werden. Genrifizierung hat
- zwei Seiten, einmal die positive, denn Gebäude werden saniert, Quartiere werden attraktiver und die Infrastruktur verbessert sich deutlich. Die negative
- Seite hingegen ist, dass die Mieten deutlich ansteigen, soziale Zusammensetzung verändert wird, die Verdrängung stattfindet und gewachsene
- Nachbarschaften verloren gehen. Genrifizierung ist also definitiv ein ambivalenter Stadtentwicklungsprozess, weil bauliche und wirtschaftliche
- Aufwertung mit sozialer Verträngung verbunden ist. Gaded Communities sind Ausdrucks sozialer Abschottung. Sie zeigen, dass ich wohlhabende Gruppen
- räumlich abgrenzen und private Sicherheit, private Infrastruktur und exklusive Wohnqualität bevorzugen. Gated Communities, wie man hier auch im Bild
- aus einem Beispiel von Mexiko sieht, sind abgeschlossene bewachte Wohnanlagen, die eben meist wohlhabendere Bevölkerungsgruppen
- bewohnen und durch Mauern, Zäune, Tore oder Sicherheitsbedienstete vom übrigen Stadtraum trennen. Solche Wohnformen schwächen das Gemeinwesen, weil die
- Stadt nicht mehr als gemeinsamer Raum verstanden wird. Es entstehen private Inseln innerhalb von der Stadt und es zeigt ja letztlich auch diese
- Verunsicherung, Angst, ähm dass einem etwas weggenommen werden kann und dass man sich in der Stadt eigentlich auch nicht sicher fühlt. Marginalisierung
- bedeutet, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen sozial, wirtschaftlich oder räumlich an den Rand geträngt werden. Sie haben schlechteren
- Zugang zur Wohnraumarbeit, Bildung, Infrastruktur und politischer Teilhabe. Diese Marginalsiedlungen werden auch informelle Siedlungen genannt. Das
- bedeutet, sie haben eben keine Baugenehmigungen und eben auch häufig keine richtigen Baustoffe, um ihre Wohnung Wohnungen zu bauen. Und hier
- sieht man z.B. eine informelle Siedlung einer Vorstadt von Lima im Jahr 2013. Heftig ist auch, dass sie häufig von Regierungen dann nach einer gewissen
- Zeit, wo sie geduldet werden, mit Baggern abgerissen werden, wenn eine Umnutzung stattfindet. das total krass. Das heißt, man hat sowieso schon eine
- Bevölkerungsgruppe an den Rand von der Stadt getränkt und dann eben wieder die Verträngung. Dort sind auf jeden Fall typische
- Probleme, die fehlende Trinkwasserversorgung, Abwasser, Entsorgung, unzureichende Hygiene, unsichere Eigentumsverhältnisse. Also
- wie gesagt, den Menschen, die dort wohnen, gehört der Boden nicht. Ähm und auch das Haus, das dort gebaut wurde, ist eben inoffiziell informell gebaut
- worden. Es äh die Menschen gehen dort auch häufig informellen Arbeiten nach. Das heißt, Arbeiten, die nicht gemeldet sind und teilweise dann eben auch
- illegal sind, hohe Verwundbarkeit gegenüber Überschwemmung, Erdrutschen und anderen Gefahren. Kommen wir zum informellen Sektor. Er umfasst
- wirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht offiziell registriert, reguliert oder sozial abgesichert sind. Dazu gehören z.B. will auch Straßenverkauf, kleinere
- Reparaturen, Transportdienste oder Gelegenheitsarbeiten. Für viele Menschen ist der informelle Sektor überlebenswichtig, bietet aber eben
- meist keine soziale Sicherheit, kein stabiles Einkommen und auch keine langfristige Absicherung. Hier sieht man z.B. so ein informellen Markt in der
- Stra in der Stadt Bolivien. Diesen ähm Stand kann man komplett einpacken und dann sind die Menschen quasi tagsüber dort und nachts wieder weg. Und wenn
- eben Kontrollen stattfinden, stellt sich häufig heraus, dass es ein informeller Verkauf ist, wird aber in der Regel geduldet. Sozialräumliche
- Differenzierung zeigt, dass Stadtentwicklung nie nur baulich ist, sie ist immer auch sozial. Die entscheidende Frage lautet: Wer
- profitiert denn von Stadtentwicklung? Wer wird verdrängt und wer wird ausgeschlossen? Eine fragmentierte Stadt besteht aus sehr unterschiedlichen
- Inseln, denn Fragmentierung bedeutet die Aufsplitterung ehemals zusammenhängender städtischer Strukturen in voneinander getrennte Teilräume, die sich
- sozialwirtschaftlich oder funktional stark voneinander unterscheiden. Es entstehen also hochwertige Wohnquartiere, Gated Communities,
- Marginalsiedlungen, Büroparks, Industrieflächen, Einkaufszentren, Slams, aufgewertete Innenstadtbereiche und sind sozial kaum
- miteinander verbunden. Megastädte sind eine Stadt oder Agglomeration mit mehr als 10 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Megastätte entstehen
- besonders durch starkes Bevölkerungswachstum, eine Landstadtwanderung und wirtschaftliche Konzentration.
- Megastädte gibt es heute besonders viele in Asien, aber auch Lateinamerika und Afrika. Sie wachsen oft viel schneller, als Infrastruktur geplant und gebaut
- werden kann und typische Herausforderungen sind aus diesem Grund der Wohnraummangel, Verkehrsüberlastung, Luftverschmutzung, Wasserversorgung,
- Abwasserentsorgung, informelle Siedlungen, soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit, informelle Arbeit und hohe Vulnerabilität gegenüber
- Naturgefahren. Auf der anderen Seiten bieten sie natürlich auch vieles, wie z.B. eine Zukunft in Bezug auf Bildung und Arbeit. Mega Cities haben eine sehr
- starke funktionale Bedeutung und sind häufig die einzige Chance für junge Erwachsene überhaupt aus im Prinzip dem Landleben, sei ähm aus der
- Landwirtschaft, aus Kinderarbeit, aus Bildungsfernen Schichten etc. herauszukommen. Metropolisierung
- bezeichnet die Konzentration von Bevölkerung, Wirtschaftpolitische Funktion, Dienstleistung, Verkehrkultur, Entscheidungsfunktion in großen
- Metropolen. Metropolen ist eine Großstadt mit herausragender Bedeutung für ein größeres Gebiet, also vor allem für das Umland. Eine Global City ist
- eine Stadt mit herausragender Bedeutung im globalen Wirtschafts- und Finanzsystem. Sie ist ein Standort internationale Unternehmen, Banken,
- Börsen, hochrangiger Dienstleistungen, Medien, Forschung, Kultur und Verkehrsknotenpunkte. Eine Stadt mit 8 Millionen Einwohnern
- kann global bedeutsamer sein als eine Stadt mit 15 Millionen Einwohnern, wenn sie eben stärker international in Finanz, Handels- und
- Entscheidungsnetzwerke eingebunden ist. Typische Merkmale sind Sitzinternationale Unternehmen, Finanz- und Verkehrsdienstleistungen,
- Börsenbanken, internationale Flughäfen, hochqualifizierte Arbeitskräfte, Universitäten und Forschungseinrichtungen, Medien und
- Kulturangebote sowie politische und wirtschaftliche Steuerungsfunktionen. Jetzt schauen wir uns die europäische, nordamerikanische, lateinamerikanische
- und orientalische Stadt ein bisschen genauer an, um eben verschiedene Stadtmodelle in verschiedenen Kulturräumen einordnen zu können. Die
- europäische Stadt ist meistorisch gewachsen. Daher ist typisch ein historischer Stadtkern, eine Altstadt, zentrale Plätze, enge Straßen im Kern
- und eine Funktionsmischung von Wohnhandeln und Verwaltung. Später wurden die Städte erweitert durch Industrie, Wohnviertel und
- Verkehrsachsen. In europäischen Städten überlagern sich historische, funktionale und soziale Strukturen und häufig findet man im
- Zentrum eine Mischung aus Altstadt, Cityfunktion, Einzelhandel, Kultur und Verwaltung. Die nordamerikanische Stadt ist stärker durch den Rastergrundriss
- von CBD Hochhäusern Suburbanisierung und Autoverkehr geprägt. Typisch ist das Central Business District mit Hochhauskonzentration,
- Downtown als Geschäfts- und Dienstleistungszentrum, eine Übergangszone mit älteren Wohn und Gewerbegebieten, ausgedehnte Suberbs,
- Malls, Commercial Shirips und Edge Cities, starke Autonutzung und teilweise auch Gated Communities und eine sozialräumliche
- Fragmentierung. Die lateinamerikanische Stadt hat häufige koloniale Wurzeln. Typisch ist eine Stadt ein Stadtkern mit Plaza,
- Major, schabrettartigen Grundrissen und Verwaltungskirchenbauten im Zentrum. Außerdem entwickelten sich vor allem dann später starke soziale Gegensätze.
- Wohlhabendere Gruppen nutzen häufig Gated Communities. Wir haben eine starke soziale Segregation, Fragmentierung, der informelle Sektor, Marginalsiedlungen
- und die Cityerweiterung. Die orientalisch islamische Stadt ist traditionell eine Stadt, die sehr stark durch den Medina geprägt ist. Die Medina
- ist die traditionelle Altstadt orientalisch islamischer Städte. Sie ist meist durch eine Enge verwinkelten Gassen, Sackgassen, Wohnquartiere, die
- Moschee und Stadtmauern geprägt. Typisch, wie gesagt, sind schon die eng verwinkelten Städte. Wohnquartiere nach religiösen, ethnischen oder sozialen
- Gruppen, Innenhofhäuser, spätere Erweiterungen durch Neustadtbereiche nach westlichem Vorbild und die moderne Entwicklung führt häufig zu so einer
- dualen Stadtstruktur, dass wir eben den traditionellen Bereich und eine moderne neue Stadt haben. Die nachhaltige Stadtentwicklung.
- Nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet Städte so zu gestalten, daß sie ökologisch, ökonomisch und soziale Ziele miteinander vereinbaren. Eine Stadt soll
- also umweltverträglich, wirtschaftlich tragfähig und sozialgerecht entwickelt werden. Die drei Dimensionen dabei sind eben die Ökologie,
- Ressourcen sparen, Flächenverbrauch reduzieren, Emission senken, Grünflächen erhalten, die Biodiversität schützen, die Energieeffizienten nutzen, die
- Ökonomie Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern, die lokale Wirtschaft fördern, Infrastruktur sinnvoll nutzen und sozial bezahlbaren
- Wohnraum schaffen, die Teilhabe ermöglichen, soziale Mischung fördern, Lebensqualität verbessern, und Bürgerinnen und Bürgern an verschiedenen
- Prozessen in der Stadt beteiligen. Ein wichtiges Leitbild ist die kompakte Stadt oder die Stadt der Kurzwege. Die schauen wir uns jetzt genauer an. Also
- drei verschiedene Stadtmodelle bzw. 4. Einmal die kompakte Stadt. Es ist ein mögliches Leitbild einer nachhaltigen Stadtentwicklung, bei dem
- Siedlungsflächen verdichtet werden, bestehende Flächen wiederverwendet werden und Wege zwischen Arbeit, Wohnen, Versorgung, Bildung und Freizeit so kurz
- wie möglich gehalten werden. Dadurch wird einerseits der Flächenverbrauch reduziert, aber vor allem eben auch Verkehr und somit Emissionen.
- Es kann auf nachhaltige Bebauung geachtet werden und Begrünung, wie man hier im Bild ja beispielsweise auch sieht. Die funktionale Mischung
- bedeutet, dass verschiedene Nutzung wie Wohnen, Arbeit, Einkaufen, Bildung, Erholung und Dienstleistungen innerhalb eines Stadtteils miteinander kombiniert
- werden können und somit man z.B. nicht angewiesen ist auf ein Auto. Das Gegenteil davon haben wir auch die funktionale Trennung. Das führt häufig
- zu mehr Verkehr und aus dem Grund wird eben bei der nachhaltigen Stadtentwicklung darauf geachtet, eine funktionale Mischung zu erreichen. Die
- Polizentralität bedeutet, dass eine Stadt oder Stadtregion nicht nur ein einziges Zentrum hat, sondern mehrere Zentren mit Versorgungs, Arbeits- und
- Dienstleistungsfunktion und auch dadurch können eben entsprechend Wege verkürzt und einzelne Zentren auch entlastet werden. Wichtige Maßnahmen von
- nachhaltiger Stadtentwicklung gibt es sehr, sehr viele. Z.B., dass man eine Innenentwicklung statt eine Außenentwicklung hat. Das heißt, nicht
- neue Flächen werden bebaut, sondern man schaut, wie man z.B. leerstehende Flächen benutzen kann, wie man Flächen recyceln kann, wie man bestehende
- Gebäude sanieren oder umnutzen kann, wie man eine Verdichtung oder Erhöhung bestehender Gebäude planen kann, aber vor allem auch Ausbau des öffentlichen
- Nahverkehrs, Rad und Fußverkehr fördern und dann gleichzeitig eben auch möglichst den Autoverkehr zu vermindern. Erhalt und Ausbau von Grünflächen als
- Erholungsanlagen und auch für das Stadtklima und die verminderte CO2 eben z.B. Hausbegrünungen dann bezahlbaren Wohnraum schaffen, um soziale Aspekte
- ähm abzudecken, mehr Bürgerbeteiligung, die Energieeffizienz, lokale Wirtschaftskreisläufe und die Anpassungsmöglichkeiten Maßnahmen an den
- Klimawandel. Ein Konzept ist noch sehr spannend, aber durchaus diskutiert, denn Smart City Konzepte gehören häufig zu modernen Stadtentwicklungsstrategien.
- Eine Smart City nutzt digitale Technologien und Daten, um städtische Prozesse effizienter, ressourcenschonender und lebenswerter zu
- gestalten. Beispiele sind eine intelligente Verkehrssteuerung, digitale Verwaltung, Energiemanagement, Sensoren zur Luftqualität, eine intelligente
- Beleuchtung oder digitale Beteiligungsangebote. Aber Smart Cities sind eben nicht automatisch nachhaltig und vor allem mit
- Themen wie Datenschutz, soziale Teilhabe und Zugang zu digitalen Angeboten müssen hier in Bezug auf die soziale Nachhaltigkeit immer sehr sehr stark
- mitgedacht werden. Städte sind besonders verwundbar. Vulnerabilität bedeutet Verwundbarkeit und in der Stadtgeographie beschreibt der Begriff,
- wie anfällig Menschengruppen oder Räume gegenüber Gefahren sind und wie gut sie mit diesen Gefahren umgehen können. Vulnerabilität hängt dabei nicht nur von
- der Gefahr selbst ab, sondern entscheidend ist, wie gut Menschen geschützt sind. Z.B. Überschwemmung trifft nicht alle Menschen gleich, wer
- in einem stabilen Haus lebt, Zugang zu Warnsystem hat und versichert ist, ist weniger verwundbar als menschen in informellen Siedlungen ohne Schutz,
- Infrastruktur oder finanziellen Rücklagen. Die städtische Vulnerabilität entsteht z.B. durch die Bevölkerungsdichte, Armut, mangelhafte
- Infrastruktur, schlechte Wohlagen, fehlende Schutzmaßnahmen, Klimawandel, Versiegelung, Luftverschmutzung und soziale Ungleichheit. Eine städtische
- Wärmeinsel entsteht, wenn Städte deutlich wärmer sind als ihr Umland. Ursachen sind dichte Bebauung, versiegelte Flächen, dunkle Oberflächen,
- wenig Vegetation, Abwärme von Verkehr und Gebäuden und eine geringe Durchlüftung. Folgen sind Hitzestress, höhere Gesundheitsbelastung, mehr
- Energieverbrauch, Durchkühlung und geringere Lebensqualität. Ein Riesenproblem ist die Flächenversieglung. Das bedeutet, dass
- Böden durch Gebäude, Straßen, Parkplätze oder andere befestigte Oberflächen abgedeckt werden und Wasser schlechter versickern kann, der Oberflächenabfluss
- deutlich ansteigt und das Risiko von Überschwemmungen zunimmt. Nachhaltige Stadtentwicklung muss deshalb nicht nur schönere Städte schaffen, die lebenswert
- sind, sondern die Städte auch widerstandsfähiger machen und extrem wirte Ereignisse der Zukunft mitdenken. Städte wachsen weltweit. Sie verändern
- ihre Funktion. Sie gliedern sich sozial und räumlich immer stärker aus. Dienstleistungen und Mobilität verstärken diese Prozesse weiter und
- genau deshalb wird nachhaltige Stadtentwicklung zur zentralen Zukunftsaufgabe. Wenn du eine Sache hier mit nimmst aus
- diesem Video, dann definitiv das Stadtentwicklung immer ein Zusammenspiel aus Bevölkerung, Wirtschaft, Verkehr, Raumstruktur, sozialen Ungleichheiten
- und Nachhaltigkeit ist. Wenn du die Zusammenhänge erklären kannst, bist du für eine Klausur sehr gut aufgestellt. Wenn du noch mehr Videos möchtest, like
- gerne dieses Video und abonniere den Kanal. Ich freue mich immer über liebe Kommentare und wenn du die beste Vorbereitung auf dein Geografieabitur
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