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Überblick Stadtgeographie | Klausur Oberstufe Geographie | Stadt

Geographie Abitur31:52 434 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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  1. Hi, ich bin Steffi und Geografielehrerin. In diesem Video geht's um Versätterung und Stadtentwicklung. Es dient zur
  2. Klausurvorbereitung und ist ein grober Überblick über die beiden Themen. Los geht's. Es geht um die Frage, warum wachsen Städte weltweit? Wie verändern
  3. sie sich und warum wird nachhaltige Stadtentwicklung immer wichtiger? Dazu gibt's super viele Themenbereiche, die man sich genauer anschauen kann. Wie
  4. schon gesagt, es ist wirklich ein grober Überblick über die ganzen Themen und in der Klausur ist es vor allem wichtig, dass du die Begriffe zwar als
  5. Fachsprache auch sehr gut anwenden kannst. Es geht aber primär darum, dass du erklären kannst, warum Städte wachsen, wie sie sich verändern, welche
  6. Probleme, Herausforderungen, aber auch Lösung Lösungsmöglichkeiten, Chancen für die Zukunft entstehen und vor allem musst du die Materialien, die du in der
  7. Klausur bekommst, ordentlich anschauen und sauber herausarbeiten. Starten wir mit dem Grundbegriff der Verstäterung. Die Verstätterung beschreibt die Zunahme
  8. der städtischen Bevölkerung und die Ausbreitung einer städtischen Lebens, Wirtschafts- und Siedlungsform im räumlichen und zahlenmäßigen Sinn in
  9. Abgrenzung zum Umland. Die Urbanisierung dagegen meint den Prozess, durch den städtische Strukturen lebensweisen und Funktion an Bedeutung gewinnen. Dazu
  10. gehört eben nicht nur das Wachstum von Städten, sondern wie auch gerade schon bei der Verstäterung als Definition die Verbreitung städtischer Lebensformen,
  11. wie etwa Konsumverhalten, Mobilität, Dienstleistungen oder Arbeitsweisen. Der Unterschied ist sehr fein, aber wichtig, denn Verstätterung meint stärker das
  12. zahlenmäßige und vor allem auch räumliche Wachstum der Stadt in Abgrenzung zum Umland. Und die Urbanisierung meint zusätzlich vor allem
  13. den gesellschaftlichen Wandel hin zur städtischen Lebensform. Weltweit ist dieser Prozess eine globale Herausforderung, weil Städte immer
  14. stärker wachsen und auch in vielen Ländern besonders schnell wachsen. Die Herausforderung dabei ist eben vor allem, dass die Infrastruktur nicht in
  15. gleichem Tempo mitwächst. Das bedeutet wiederum, es entstehen Herausforderungen bei Wohnraum, Verkehr, Wasser und Abwasserversorgung, Müllentsorgung,
  16. Gesundheitsversorgung, Bildung, Arbeitsplätzen und auch soziale Integration. Verstäterung ist aber nicht automatisch schlecht, denn Städte bieten
  17. auch viele, viele Chancen, sonst würden ja auch nicht so viele Menschen dorthinziehen wollen, nämlich Arbeitsplätze, Bildung, höherwertige
  18. Bildung, die medizinische Versorgung, Innovation, Kultur und politische Teilhabe. Aber hier ist eben das Hauptproblem, wenn Wachstum ungeplant
  19. oder zu schnell abläuft, entstehen massive Herausforderungen, die man bewältigen muss. Was ist eine Stadt überhaupt? Eine Stadt
  20. ist aus geographischer Sicht nicht einfach nur ein Ort mit vielen Einwohnern. Das heißt eine quantitative Messung. Es besitzt mehrere typische
  21. Merkmale. Z.B. eine geschlossene Siedlungsform. Gebäude stehen relativ dicht beieinander, eine hohe Bebauungsdichte. Vor allem im Zentrum
  22. wird der Boden sehr intensiv genutzt, weil er eben auch sehr teuer ist. eine funktionale Gliederung, unterschiedliche Bereiche für Wohnen, Arbeit, Versorgung,
  23. Verkehr, Bildung, Verwaltung, Freizeit oder Industrie. Eine differenzierte sozialräumliche Gliederung. Das heißt, soziale Gruppen wohnen häufig in
  24. unterschiedlichen Stadtteilen mit unter ohne, dass es eben gewollt geplant ist, eine hohe Arbeitsplatz und Bevölkerungsdichte,
  25. Zentralität und somit erfüllt eine Stadt Funktionen eben nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohnern, sondern vor allem auch für das Umland. Dazu gehören
  26. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Behörden, Krankenhäuser, Dienstleistung und Verkehrsknotenpunkte. Ich gehe davon aus, dass ihr alle, wenn ich jetzt sag,
  27. denk mal an die nächst größere Stadt in eurer Umgebung, wenn ihr jetzt nicht selbst in der größeren Stadt wohnt, dann fällt euch mit Sicherheit eine ein, wo
  28. ihr einkaufen geht, wo ihr z.B. zur Universität gehen könntet und so weiter. Für die Klausur solltest du verschiedene Stadtbegriffe unterscheiden können. Es
  29. gibt aber, Achtung, keine allgemeingültige Definition für den Begriff Stadt. Wenn ihr im Unterricht eine Definition genauer besprochen habt
  30. oder eine notiert habt, dann nutze unbedingt diese hier. Ich habe mich jetzt an dieser Definition orientiert, nämlich eine Stadt ist eine größere,
  31. dichtbute und funktional differenzierte Siedlung mit hoher Bevölkerungs- und Arbeitsplatzdichte, vielfältigen Versorgungs- und
  32. Dienstleistungensfunktion sowie einer Bedeutung für Ihr Umland. Der statistische Stadtbegriff orientiert sich an der Einwohnerzahl. Je nach Land
  33. gelten unterschiedliche Schwellenwerte. In Deutschland gelten Gemeinden ab einer bestimmten Einwohnerzahl als Stadt oder werden weiter in Kleinmittel und
  34. Großstadt unterschieden. Der rechtlich historische Stadtbegriff bezieht sich auf Stadtrechte, also historische und rechtliche Kriterien. Der soziologische
  35. Stadtbegriff betrachtet Städte als besondere Lebensformen wie Anonymität, Vielfalt, soziale Differenzierung, die Spezialisierung und größere individuelle
  36. Freiheit. Der geographische Stadtbegriff kombiniert mehrere Kriterien, wie eben hier auch dargestellt die Lage, Bebauung, Funktion, Sozialstruktur,
  37. Zentralität und Verflechtung mit dem Umland. Eine Stadt erkennt man also nicht nur an ihrer Größe, sondern an der Dichte, der Funktion, der inneren
  38. Gliederung und der Bedeutung für das Umland. Städte sind nicht überall gleich auf der Welt aufgebaut. Je nach Lage, Bodenpreis, Verkehrsanbindung und
  39. historischer Entwicklung unterscheiden sich die Nutzung deutlich voneinander. Im Zentrum befindet sich häufig Funktion mit hoher Zentralität wie Einzelhandel,
  40. Banken, Verwaltungen, Büros, Fachärzte, Kulturangebote und Verkehrsknotenpunkte. Der Boden ist dort sehr teuer, deshalb wird dort dichter und höher gebaut als
  41. außerhalb. Am Stadtrand findet man großflächige Nutzung wie Industrie, Logistik, Einkaufszentren und Gewerbegebiete oder auch Wohnsiedlungen
  42. mit geringerer Bebauungsdichte. Und der Grund ist relativ einfach. Dort gibt's mehr Platz, niedrigere Bodenpreise und somit können z.B. Familien ein
  43. Einfamilienhaus beziehen. Auch der Verkehr beeinflusst die funktionale Gliederung. Entlang großer Straßen, Bahnlinien oder Ausfallachsen sieden
  44. sich oft Gewerbeindustrie oder Einkaufszentren ein, weil sie gut erreichbar sind und weil dort eben viele Menschen auch aufgrund der ähm
  45. Belastung, ob das jetzt Lärm oder Luftverschmutzung ist, eben nicht wohnen möchten. Man unterscheidet zentral drei
  46. verschiedene Stadtstrukturmodelle. Das Kreismodell oder auch Zonenmodell beschreibt eine Stadt, die sich ringförmig um ein Zentrum ausdehnt. Im
  47. Kern liegt die City oder das zentrale Geschäftsgebiet. Nach außen folgen unterschiedliche Nutzungszonen, z.B. Übergangsbereiche,
  48. Wohngebiete, verschiedener sozialer Gruppen und Pendlerbereiche. Das Sektorenmodell geht davon aus, dass sich Stadtteile nicht nur ringförmig, sondern
  49. entlang auch verschiedene Verkehrsachsen entwickeln. Bestimmte Nutzung breiten sich also strahlenförmig vom Zentrum nach außen aus. Das Mehrkernmodell
  50. geht davon aus, dass Städte mehrere Zentren haben und neben der eigentlichen City entstehen weitere Teilzentren, z.B. Einkaufszentren, Industriegebiete,
  51. Bürostandorte und verschiedene Wohnvorte. Wichtig ist, dass diese Modelle immer nur Idealtypen darstellen. In der
  52. Realität sieht also keine Stadt exakt so aus, aber sie helfen verschiedene Orientierungsmuster zu erkennen und zu erklären. Die funktionale Gliederung
  53. einer Stadt entsteht also durch das Zusammenwirken von Bodenpreisen, Erreichbarkeit, historischen Strukturen, wirtschaftlichen Interessen und auch
  54. planerischen Vorgaben. Die City ist der funktionale Kernbereich einer Stadt. Sie ist vor allem durch zentrale Dienstleistungen, Einzelhandel,
  55. Verwaltung, Kultur, Banken, Büros und hohe Erreichbarkeit geprägt. Im amerikanischen Raum spricht man häufig von Central Business Districts
  56. Kurz CBD. Damit ist das Hauptgeschäft Geschäfts- und Dienstleistungszentrum einer Großstadt gemeint. Die Citybildung beschreibt den Prozess, bei dem sich in
  57. der Innenstadt immer stärker zentrale Geschäfts, Dienstleistungsverwaltungs und Versorgungsfunktion konzentrieren. In größeren Städten sind die meist durch
  58. Hochhäuser zu erkennen. Die City ist also nicht unbedingt eine Altstadt. Eine Altstadt ist eher historisch geprägt. Eine City dagegen
  59. ist funktional geprägt. In europäischen Städten unterscheiden unterscheiden sich Altstadt und City oft gar nicht so stark voneinander, sondern überschneiden sich.
  60. Dennoch sind sie oft im Stadtbild deutlich voneinander abgegrenzt, da eben die Baubebaauungsstruktur eine andere ist. Jetzt zu den typischen Merkmalen
  61. einer City. Es ist eine hohe Bebauungsdichte, dadurch hohe Bodenpreise, viele Bürogebäude, viele Geschäfte und Dienstleistungsangebote,
  62. eine starke Verkehrsbelastung, eine hohe Tagesbevölkerung. Wir haben weniger Wohnfunktionen, gute Erreichbarkeit und die Konzentration von Banken,
  63. Versicherung, Verwaltungen, Fachgeschäften und kulturellen Einrichtungen. Durchaus Herausforderungen einer Citybildung
  64. gehen mit den Merkmalen ja schon einher. die Verdrängung der Wohnfunktion. Wenn Bodenpreise nämlich steigen, wird Wohnen im Zentrum immer teurer. Wohnraum wird
  65. durch Büros, Geschäfte, Hotels oder Gastronomie mit sehr hohen Einnahmen verdrängt. Außerdem haben wir eine hohe Verkehrsbelastung. Viele Menschen
  66. pendeln täglich in die Cities und daraus entsteht eben Lärm und Luftbelastung. Und das dritte, die dritte Herausforderung ist definitiv auch
  67. Monofunktionalität, denn wenn Innenstädte fast nur noch aus Einkaufsmöglichkeiten, Büros und Dienstleistungen bestehen, wirken sie
  68. nach Geschäftsschluss häufig sehr leer, wenig lebendig und auch ein bisschen gruselig. Und das ist ein Strukturwandel, den man auch aktuell
  69. sehr stark im Einzelhandel erkennen kann, denn Einkaufszentren am Stadtrand und vor allem auch der Onlinehandel wachsen sehr schnell und schwächen diese
  70. klassischen Innenstadtlagen. Dadurch äh verlieren immer mehr Innenstädte an Attraktivität und haben auch einen Funktionswandel in Bezug auf den
  71. Einzelhandel. Eine weitere Herausforderung ist die Gentrifizierung. Es ist die Aufwertung und Sanierung, wodurch Innenstädte attraktiver gemacht
  72. werden, aber gleichzeitig einkommenschwächere Gruppen dadurch verdrängt werden, da es dann natürlich auch immer teurer wird. Städte
  73. konkurrieren international um Unternehmen, Investoren, Touristen, Fachkräfte und Prestigeprojekte und Innenstädte werden häufig dadurch immer
  74. mehr auf Konsumdienstleistung, Kulturevents und internationale Sichtbarkeit ausgerichtet. Terziarisierung bedeutet, dass der
  75. Dienstleistungssektor an Bedeutung gewinnt. Immer mehr Beschäftigte arbeiten nicht mehr in der Landwirtschaft oder Industrie, sondern
  76. in Bereichen wie Handel, Verwaltung, Verkehr, Bildung, Gesundheit, Banken, Versicherung, Tourismus, Gastronomie oder Kultur. Die Terziarisierung
  77. verändert städtisch stark, denn alte Industrieflächen verlieren ihre ursprüngliche Funktion. Häfen, Fabriken oder Lagerflächen werden umgenutzt und
  78. daraus entstehen z.B. Büroviertel, Wohnquartiere, Kulturstandorte, Einkaufszentren, Freizeitbereiche oder Gastronomieangebote.
  79. Ein typisches Beispiel ist der ehemalige Industrie oder Hafenstandort, der zu einem modernen Dienstleistungswohn und Freizeitquartier umgestaltet wurde. Das
  80. gibt es mittlerweile in sehr, sehr vielen Städten. Wenn ihr mal in einer größeren Stadt unterwegs seid, die einen ehemaligen Hafen hat, schaut euch den
  81. mal ein bisschen genauer an. Dort entstehen häufig Luxusappartments mit sehr viel äh verschiedenen Angeboten wie eben Freizeit und Gastronomie.
  82. Die Quartisierung beschreibt die zunehmende Bedeutung Wissens und Informationsbasierter Tätigkeiten. Dazu gehören vor allem Forschung,
  83. Entwicklung, Management, Medien, Informationstechnologie, Beratung, Kreativwirtschaft und hochspezialisierte Dienstleistungen. Der Unterschied
  84. zwischen diesen beiden ist sehr wichtig. Terziarisierung meint allgemein die Zunahme von Dienstleistungen. Quarterisierung meint besonders
  85. hochwertige wissensbasierte und Informationsorientierte Dienstleistungen. Das führt dazu, dass Städte als Wissens und
  86. Innovationsstandorte immer wichtiger werden und dann gerade sowas wie Universitäten, Forschungsinstitute, Technologieparks, Medienzentren,
  87. kreative Milieus, jetzt auch KIZentren z.B. an Bedeutung gewinnen. Dadurch verändert sich eine Stadt sichtbar, denn alte Industrieflächen werden
  88. aufgewertet, neue Büro und Forschungsstandorte entstehen, Kultur und Eventangebote werden ausgebaut und Städte versuchen dann eben besonders
  89. attraktiv für sehr gut ausgebildete Fachkräfte zu sein, wodurch wiederum Herausforderungen entstehen, denn die Mietpreise steigen deutlich an.
  90. Einkommenschwächere Gruppen werden verträngt. Die Stadtentwicklung wird also nicht automatisch gerechter, sondern eben moderner. Und moderner geht
  91. häufig mit finanziellen Mitteln einher, wodurch es auch teurer wird. Das führt zu insgesamt zu einem Funktionswandel, wodurch eben diese Industrieflächen an
  92. Bedeutung verlieren. Auch die Wohnlagen um diese Gebiete werden eben deutlich teurer, werden gentrifiziert und so weiter. Die Suburbanisierung bezeichnet
  93. die Verlagerung von Bevölkerung und Arbeitsplätzen, Handel und Dienstleistungen aus der Kernstadt in das städtische Umland. Menschen ziehen
  94. also aus der Innenstadt oder Kernstadt an den Stadtrand oder ins Umland und dadurch ziehen auch die Funktionen mit. Ursache von Suburbanisierung sind
  95. steigende Boden und Mietpreise in der Innenstadt, der Wunsch nach größerem Wohnraum, der Wunsch nach einem Eigenheim im Grünen, eine wachsende
  96. Kaufkraft, eine bessere Verkehrsanbindung, eine zunehmende Motorisierung, damit da ist man z.B. dann bereiter eine halbe Stunde in die
  97. Stadt zu pendeln zur Arbeit mehr Platz für Gewerbe und Einzelhandel im Umland. Suburbanisierung betrifft nicht nur Wohnen, sondern gerade auch sowas wie
  98. Einkaufszentren, Büroparks, Freizeiteinrichtungen, Industrie und Gewerbestandorte. Dadurch entstehen neue Siedlungsformen,
  99. nämlich einmal Suberbs ist eine verstätterte Vorort im Umland einer Stadt, häufig geprägt durch Wohnutzung, geringe bei Bauungsdichte und starken
  100. Pendelverkehr. Eine Edge Edge City ist ein Nebenzentrum am Rand einer Großstadt, das neben Wohnfunktion auch Arbeitsplätze, Einkaufsangebote,
  101. Freizeitangebote und Dienstleistungen bietet. Die sozialräumliche Differenzierung bedeutet, dass sich verschiedene soziale Gruppen ungleich im
  102. Stadtraum verteilen. Einkommen, Bildung, Herkunft, Lebensstil oder sozialer Status prägen, wer wohnt. Das ist in Stens sehr deutlich sichtbar. Es gibt
  103. wohlhabende Wohnviertel, einkommensschwache Wohnviertel, migrantisch geprägte Quartiere, häufig auch Slams. Wir haben einen
  104. aufgewerteten Innenstadtbereich und auch Marginalsiedlungen und möglicherweise auch abgeschottete Wohnanlagen, die sogenannten Gated
  105. Communities. Segregation kann freiwillig oder unfreiwillig sein. Freiwillige Segregation entsteht, wenn Menschen mit
  106. ähnlichem Einkommen, ähnlicher Herkunft oder ähnlichen Lebensstilen bewusst in räumlicher Nähe zueinander wohnen möchten. Unfreiwillige Segregation
  107. entsteht, wenn Menschen durch hohe Mieten, Diskriminierung, Armut oder fehlende Zugangsmöglichkeiten zu bestimmten Wohngebieten räumlich
  108. ausgeschlossen werden. Folgen davon können sein: ungleiche Bildungschancen, eine ungleiche Infrastruktur, soziale Spannungen, Stigmatisierung bestimmter
  109. Stadtteile, eine geringe Teilhabe und eine räumliche und soziale Verfestigung von Ungleichheit. Gendrifizierung ist die Aufwertung eines
  110. Stadtviertels durch Sanierung, Modernisierung, neue Investitionen und den Zuzug einkommensstärkerer Gruppen. Dadurch steigen Boden und Mietpreise und
  111. einkommensschwächere Bewohnerinnen und Bewohner werden nach und nach verdrängt. Wir sehen hier als Beispiel die Meinzerstraße in Berlin Friedrichshein.
  112. Einmal im Jahr 1990 und einmal im Jahr 2006. Dort hat eben die Gentrifizierung klassische Aufwertung stattgefunden, was eben auch eine Verträngung zurfolge
  113. hatte. Der Prozess der Gentrifizierung ist super spannend und läuft in verschiedenen Phasen ab. Zunerst ziehen sogenannte Pioniere in ein günstiges,
  114. oft instattnahes Viertel. Das können studierende, kreative oder andere Milieus sein. Sie machen das Viertel kulturell attraktiv. Dann folgen
  115. Investoren und einkommensstärkere Gruppen. Gebäude werden saniert, Caféses, Galerien und hochwertige Geschäfte entstehen. Die Mieten steigen
  116. an und am Ende ziehen immer mehr wohlhabendere Gruppen zu, während ursprüngliche Bewohnerinnen und Bewohner verdrängt werden. Genrifizierung hat
  117. zwei Seiten, einmal die positive, denn Gebäude werden saniert, Quartiere werden attraktiver und die Infrastruktur verbessert sich deutlich. Die negative
  118. Seite hingegen ist, dass die Mieten deutlich ansteigen, soziale Zusammensetzung verändert wird, die Verdrängung stattfindet und gewachsene
  119. Nachbarschaften verloren gehen. Genrifizierung ist also definitiv ein ambivalenter Stadtentwicklungsprozess, weil bauliche und wirtschaftliche
  120. Aufwertung mit sozialer Verträngung verbunden ist. Gaded Communities sind Ausdrucks sozialer Abschottung. Sie zeigen, dass ich wohlhabende Gruppen
  121. räumlich abgrenzen und private Sicherheit, private Infrastruktur und exklusive Wohnqualität bevorzugen. Gated Communities, wie man hier auch im Bild
  122. aus einem Beispiel von Mexiko sieht, sind abgeschlossene bewachte Wohnanlagen, die eben meist wohlhabendere Bevölkerungsgruppen
  123. bewohnen und durch Mauern, Zäune, Tore oder Sicherheitsbedienstete vom übrigen Stadtraum trennen. Solche Wohnformen schwächen das Gemeinwesen, weil die
  124. Stadt nicht mehr als gemeinsamer Raum verstanden wird. Es entstehen private Inseln innerhalb von der Stadt und es zeigt ja letztlich auch diese
  125. Verunsicherung, Angst, ähm dass einem etwas weggenommen werden kann und dass man sich in der Stadt eigentlich auch nicht sicher fühlt. Marginalisierung
  126. bedeutet, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen sozial, wirtschaftlich oder räumlich an den Rand geträngt werden. Sie haben schlechteren
  127. Zugang zur Wohnraumarbeit, Bildung, Infrastruktur und politischer Teilhabe. Diese Marginalsiedlungen werden auch informelle Siedlungen genannt. Das
  128. bedeutet, sie haben eben keine Baugenehmigungen und eben auch häufig keine richtigen Baustoffe, um ihre Wohnung Wohnungen zu bauen. Und hier
  129. sieht man z.B. eine informelle Siedlung einer Vorstadt von Lima im Jahr 2013. Heftig ist auch, dass sie häufig von Regierungen dann nach einer gewissen
  130. Zeit, wo sie geduldet werden, mit Baggern abgerissen werden, wenn eine Umnutzung stattfindet. das total krass. Das heißt, man hat sowieso schon eine
  131. Bevölkerungsgruppe an den Rand von der Stadt getränkt und dann eben wieder die Verträngung. Dort sind auf jeden Fall typische
  132. Probleme, die fehlende Trinkwasserversorgung, Abwasser, Entsorgung, unzureichende Hygiene, unsichere Eigentumsverhältnisse. Also
  133. wie gesagt, den Menschen, die dort wohnen, gehört der Boden nicht. Ähm und auch das Haus, das dort gebaut wurde, ist eben inoffiziell informell gebaut
  134. worden. Es äh die Menschen gehen dort auch häufig informellen Arbeiten nach. Das heißt, Arbeiten, die nicht gemeldet sind und teilweise dann eben auch
  135. illegal sind, hohe Verwundbarkeit gegenüber Überschwemmung, Erdrutschen und anderen Gefahren. Kommen wir zum informellen Sektor. Er umfasst
  136. wirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht offiziell registriert, reguliert oder sozial abgesichert sind. Dazu gehören z.B. will auch Straßenverkauf, kleinere
  137. Reparaturen, Transportdienste oder Gelegenheitsarbeiten. Für viele Menschen ist der informelle Sektor überlebenswichtig, bietet aber eben
  138. meist keine soziale Sicherheit, kein stabiles Einkommen und auch keine langfristige Absicherung. Hier sieht man z.B. so ein informellen Markt in der
  139. Stra in der Stadt Bolivien. Diesen ähm Stand kann man komplett einpacken und dann sind die Menschen quasi tagsüber dort und nachts wieder weg. Und wenn
  140. eben Kontrollen stattfinden, stellt sich häufig heraus, dass es ein informeller Verkauf ist, wird aber in der Regel geduldet. Sozialräumliche
  141. Differenzierung zeigt, dass Stadtentwicklung nie nur baulich ist, sie ist immer auch sozial. Die entscheidende Frage lautet: Wer
  142. profitiert denn von Stadtentwicklung? Wer wird verdrängt und wer wird ausgeschlossen? Eine fragmentierte Stadt besteht aus sehr unterschiedlichen
  143. Inseln, denn Fragmentierung bedeutet die Aufsplitterung ehemals zusammenhängender städtischer Strukturen in voneinander getrennte Teilräume, die sich
  144. sozialwirtschaftlich oder funktional stark voneinander unterscheiden. Es entstehen also hochwertige Wohnquartiere, Gated Communities,
  145. Marginalsiedlungen, Büroparks, Industrieflächen, Einkaufszentren, Slams, aufgewertete Innenstadtbereiche und sind sozial kaum
  146. miteinander verbunden. Megastädte sind eine Stadt oder Agglomeration mit mehr als 10 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Megastätte entstehen
  147. besonders durch starkes Bevölkerungswachstum, eine Landstadtwanderung und wirtschaftliche Konzentration.
  148. Megastädte gibt es heute besonders viele in Asien, aber auch Lateinamerika und Afrika. Sie wachsen oft viel schneller, als Infrastruktur geplant und gebaut
  149. werden kann und typische Herausforderungen sind aus diesem Grund der Wohnraummangel, Verkehrsüberlastung, Luftverschmutzung, Wasserversorgung,
  150. Abwasserentsorgung, informelle Siedlungen, soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit, informelle Arbeit und hohe Vulnerabilität gegenüber
  151. Naturgefahren. Auf der anderen Seiten bieten sie natürlich auch vieles, wie z.B. eine Zukunft in Bezug auf Bildung und Arbeit. Mega Cities haben eine sehr
  152. starke funktionale Bedeutung und sind häufig die einzige Chance für junge Erwachsene überhaupt aus im Prinzip dem Landleben, sei ähm aus der
  153. Landwirtschaft, aus Kinderarbeit, aus Bildungsfernen Schichten etc. herauszukommen. Metropolisierung
  154. bezeichnet die Konzentration von Bevölkerung, Wirtschaftpolitische Funktion, Dienstleistung, Verkehrkultur, Entscheidungsfunktion in großen
  155. Metropolen. Metropolen ist eine Großstadt mit herausragender Bedeutung für ein größeres Gebiet, also vor allem für das Umland. Eine Global City ist
  156. eine Stadt mit herausragender Bedeutung im globalen Wirtschafts- und Finanzsystem. Sie ist ein Standort internationale Unternehmen, Banken,
  157. Börsen, hochrangiger Dienstleistungen, Medien, Forschung, Kultur und Verkehrsknotenpunkte. Eine Stadt mit 8 Millionen Einwohnern
  158. kann global bedeutsamer sein als eine Stadt mit 15 Millionen Einwohnern, wenn sie eben stärker international in Finanz, Handels- und
  159. Entscheidungsnetzwerke eingebunden ist. Typische Merkmale sind Sitzinternationale Unternehmen, Finanz- und Verkehrsdienstleistungen,
  160. Börsenbanken, internationale Flughäfen, hochqualifizierte Arbeitskräfte, Universitäten und Forschungseinrichtungen, Medien und
  161. Kulturangebote sowie politische und wirtschaftliche Steuerungsfunktionen. Jetzt schauen wir uns die europäische, nordamerikanische, lateinamerikanische
  162. und orientalische Stadt ein bisschen genauer an, um eben verschiedene Stadtmodelle in verschiedenen Kulturräumen einordnen zu können. Die
  163. europäische Stadt ist meistorisch gewachsen. Daher ist typisch ein historischer Stadtkern, eine Altstadt, zentrale Plätze, enge Straßen im Kern
  164. und eine Funktionsmischung von Wohnhandeln und Verwaltung. Später wurden die Städte erweitert durch Industrie, Wohnviertel und
  165. Verkehrsachsen. In europäischen Städten überlagern sich historische, funktionale und soziale Strukturen und häufig findet man im
  166. Zentrum eine Mischung aus Altstadt, Cityfunktion, Einzelhandel, Kultur und Verwaltung. Die nordamerikanische Stadt ist stärker durch den Rastergrundriss
  167. von CBD Hochhäusern Suburbanisierung und Autoverkehr geprägt. Typisch ist das Central Business District mit Hochhauskonzentration,
  168. Downtown als Geschäfts- und Dienstleistungszentrum, eine Übergangszone mit älteren Wohn und Gewerbegebieten, ausgedehnte Suberbs,
  169. Malls, Commercial Shirips und Edge Cities, starke Autonutzung und teilweise auch Gated Communities und eine sozialräumliche
  170. Fragmentierung. Die lateinamerikanische Stadt hat häufige koloniale Wurzeln. Typisch ist eine Stadt ein Stadtkern mit Plaza,
  171. Major, schabrettartigen Grundrissen und Verwaltungskirchenbauten im Zentrum. Außerdem entwickelten sich vor allem dann später starke soziale Gegensätze.
  172. Wohlhabendere Gruppen nutzen häufig Gated Communities. Wir haben eine starke soziale Segregation, Fragmentierung, der informelle Sektor, Marginalsiedlungen
  173. und die Cityerweiterung. Die orientalisch islamische Stadt ist traditionell eine Stadt, die sehr stark durch den Medina geprägt ist. Die Medina
  174. ist die traditionelle Altstadt orientalisch islamischer Städte. Sie ist meist durch eine Enge verwinkelten Gassen, Sackgassen, Wohnquartiere, die
  175. Moschee und Stadtmauern geprägt. Typisch, wie gesagt, sind schon die eng verwinkelten Städte. Wohnquartiere nach religiösen, ethnischen oder sozialen
  176. Gruppen, Innenhofhäuser, spätere Erweiterungen durch Neustadtbereiche nach westlichem Vorbild und die moderne Entwicklung führt häufig zu so einer
  177. dualen Stadtstruktur, dass wir eben den traditionellen Bereich und eine moderne neue Stadt haben. Die nachhaltige Stadtentwicklung.
  178. Nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet Städte so zu gestalten, daß sie ökologisch, ökonomisch und soziale Ziele miteinander vereinbaren. Eine Stadt soll
  179. also umweltverträglich, wirtschaftlich tragfähig und sozialgerecht entwickelt werden. Die drei Dimensionen dabei sind eben die Ökologie,
  180. Ressourcen sparen, Flächenverbrauch reduzieren, Emission senken, Grünflächen erhalten, die Biodiversität schützen, die Energieeffizienten nutzen, die
  181. Ökonomie Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern, die lokale Wirtschaft fördern, Infrastruktur sinnvoll nutzen und sozial bezahlbaren
  182. Wohnraum schaffen, die Teilhabe ermöglichen, soziale Mischung fördern, Lebensqualität verbessern, und Bürgerinnen und Bürgern an verschiedenen
  183. Prozessen in der Stadt beteiligen. Ein wichtiges Leitbild ist die kompakte Stadt oder die Stadt der Kurzwege. Die schauen wir uns jetzt genauer an. Also
  184. drei verschiedene Stadtmodelle bzw. 4. Einmal die kompakte Stadt. Es ist ein mögliches Leitbild einer nachhaltigen Stadtentwicklung, bei dem
  185. Siedlungsflächen verdichtet werden, bestehende Flächen wiederverwendet werden und Wege zwischen Arbeit, Wohnen, Versorgung, Bildung und Freizeit so kurz
  186. wie möglich gehalten werden. Dadurch wird einerseits der Flächenverbrauch reduziert, aber vor allem eben auch Verkehr und somit Emissionen.
  187. Es kann auf nachhaltige Bebauung geachtet werden und Begrünung, wie man hier im Bild ja beispielsweise auch sieht. Die funktionale Mischung
  188. bedeutet, dass verschiedene Nutzung wie Wohnen, Arbeit, Einkaufen, Bildung, Erholung und Dienstleistungen innerhalb eines Stadtteils miteinander kombiniert
  189. werden können und somit man z.B. nicht angewiesen ist auf ein Auto. Das Gegenteil davon haben wir auch die funktionale Trennung. Das führt häufig
  190. zu mehr Verkehr und aus dem Grund wird eben bei der nachhaltigen Stadtentwicklung darauf geachtet, eine funktionale Mischung zu erreichen. Die
  191. Polizentralität bedeutet, dass eine Stadt oder Stadtregion nicht nur ein einziges Zentrum hat, sondern mehrere Zentren mit Versorgungs, Arbeits- und
  192. Dienstleistungsfunktion und auch dadurch können eben entsprechend Wege verkürzt und einzelne Zentren auch entlastet werden. Wichtige Maßnahmen von
  193. nachhaltiger Stadtentwicklung gibt es sehr, sehr viele. Z.B., dass man eine Innenentwicklung statt eine Außenentwicklung hat. Das heißt, nicht
  194. neue Flächen werden bebaut, sondern man schaut, wie man z.B. leerstehende Flächen benutzen kann, wie man Flächen recyceln kann, wie man bestehende
  195. Gebäude sanieren oder umnutzen kann, wie man eine Verdichtung oder Erhöhung bestehender Gebäude planen kann, aber vor allem auch Ausbau des öffentlichen
  196. Nahverkehrs, Rad und Fußverkehr fördern und dann gleichzeitig eben auch möglichst den Autoverkehr zu vermindern. Erhalt und Ausbau von Grünflächen als
  197. Erholungsanlagen und auch für das Stadtklima und die verminderte CO2 eben z.B. Hausbegrünungen dann bezahlbaren Wohnraum schaffen, um soziale Aspekte
  198. ähm abzudecken, mehr Bürgerbeteiligung, die Energieeffizienz, lokale Wirtschaftskreisläufe und die Anpassungsmöglichkeiten Maßnahmen an den
  199. Klimawandel. Ein Konzept ist noch sehr spannend, aber durchaus diskutiert, denn Smart City Konzepte gehören häufig zu modernen Stadtentwicklungsstrategien.
  200. Eine Smart City nutzt digitale Technologien und Daten, um städtische Prozesse effizienter, ressourcenschonender und lebenswerter zu
  201. gestalten. Beispiele sind eine intelligente Verkehrssteuerung, digitale Verwaltung, Energiemanagement, Sensoren zur Luftqualität, eine intelligente
  202. Beleuchtung oder digitale Beteiligungsangebote. Aber Smart Cities sind eben nicht automatisch nachhaltig und vor allem mit
  203. Themen wie Datenschutz, soziale Teilhabe und Zugang zu digitalen Angeboten müssen hier in Bezug auf die soziale Nachhaltigkeit immer sehr sehr stark
  204. mitgedacht werden. Städte sind besonders verwundbar. Vulnerabilität bedeutet Verwundbarkeit und in der Stadtgeographie beschreibt der Begriff,
  205. wie anfällig Menschengruppen oder Räume gegenüber Gefahren sind und wie gut sie mit diesen Gefahren umgehen können. Vulnerabilität hängt dabei nicht nur von
  206. der Gefahr selbst ab, sondern entscheidend ist, wie gut Menschen geschützt sind. Z.B. Überschwemmung trifft nicht alle Menschen gleich, wer
  207. in einem stabilen Haus lebt, Zugang zu Warnsystem hat und versichert ist, ist weniger verwundbar als menschen in informellen Siedlungen ohne Schutz,
  208. Infrastruktur oder finanziellen Rücklagen. Die städtische Vulnerabilität entsteht z.B. durch die Bevölkerungsdichte, Armut, mangelhafte
  209. Infrastruktur, schlechte Wohlagen, fehlende Schutzmaßnahmen, Klimawandel, Versiegelung, Luftverschmutzung und soziale Ungleichheit. Eine städtische
  210. Wärmeinsel entsteht, wenn Städte deutlich wärmer sind als ihr Umland. Ursachen sind dichte Bebauung, versiegelte Flächen, dunkle Oberflächen,
  211. wenig Vegetation, Abwärme von Verkehr und Gebäuden und eine geringe Durchlüftung. Folgen sind Hitzestress, höhere Gesundheitsbelastung, mehr
  212. Energieverbrauch, Durchkühlung und geringere Lebensqualität. Ein Riesenproblem ist die Flächenversieglung. Das bedeutet, dass
  213. Böden durch Gebäude, Straßen, Parkplätze oder andere befestigte Oberflächen abgedeckt werden und Wasser schlechter versickern kann, der Oberflächenabfluss
  214. deutlich ansteigt und das Risiko von Überschwemmungen zunimmt. Nachhaltige Stadtentwicklung muss deshalb nicht nur schönere Städte schaffen, die lebenswert
  215. sind, sondern die Städte auch widerstandsfähiger machen und extrem wirte Ereignisse der Zukunft mitdenken. Städte wachsen weltweit. Sie verändern
  216. ihre Funktion. Sie gliedern sich sozial und räumlich immer stärker aus. Dienstleistungen und Mobilität verstärken diese Prozesse weiter und
  217. genau deshalb wird nachhaltige Stadtentwicklung zur zentralen Zukunftsaufgabe. Wenn du eine Sache hier mit nimmst aus
  218. diesem Video, dann definitiv das Stadtentwicklung immer ein Zusammenspiel aus Bevölkerung, Wirtschaft, Verkehr, Raumstruktur, sozialen Ungleichheiten
  219. und Nachhaltigkeit ist. Wenn du die Zusammenhänge erklären kannst, bist du für eine Klausur sehr gut aufgestellt. Wenn du noch mehr Videos möchtest, like
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