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Unternehmensrechtsformen Teil 3: Die Kapitalgesellschaft einfach erklärt (explainity® Erklärvideo)

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 19 Zeilen
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  1. Ihr kennt Patrick und Tom schon. Sie wollen eine eigene IT-Agentur gründen und haben sich schon informiert über die Grundlagen der Unternehmens-Rechtsformen in Deutschland und den Unterschied zwischen Einzelunternehmung und Personengesellschaft.
  2. Sie können auch noch eine Kapitalgesellschaft gründen. Darüber informieren Patrick und Tom sich jetzt. Die bekanntesten Kapitalgesellschaften sind die
  3. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und die Aktiengesellschaft (AG). In einer Kapitalgesellschaft geben die Gesellschafter das Geld.
  4. Sie können, aber sie müssen nicht zur Geschäftsführung gehören. Wenn eine GmbH aus mehreren Gesellschaftern besteht, dann wählt die Gesellschafterversammlung die Geschäftsführung.
  5. Patrick und Tom könnten also Gesellschafter und Geschäftsführer ihrer IT-Agentur sein. Ähnlich ist es bei der AG. Die Gesellschafter (Geldgeber) heißen Aktionäre.
  6. Die Geschäftsführung ist der Vorstand. Der Aufsichtsrat ernennt und kontrolliert den Vorstand. Der Aufsichtsrat wird jährlich in der Aktionärsversammlung gewählt. Patrick und Tom könnten eine GmbH oder AG
  7. entweder alleine gründen oder gemeinsam oder mit anderen Gesellschaftern gründen. Eine Kapitalgesellschaft muss ins Handelsregister eingetragen werden. Zusätzlich braucht sie einen Gesellschaftsvertrag(GmbH)
  8. bzw. eine Satzung (AG). Hier werden alle Details zum Unternehmen festgehalten. Auch das Stammkapital spielt eine wichtige Rolle.
  9. Als Gesellschafter ihrer IT-Agentur können Patrick und Tom den Namen frei wählen. Für eine GmbH könnten sie z.B. ihre eigenen Namen wählen. Oder auch (wie bei der AG) einen Branchen- oder Phantasienamen festlegen.
  10. Wichtig sind am Ende die Kürzel GmbH oder AG. Nun zum Stammkapital (Startkapital): Für eine GmbH brauchen Patrick und Tom zusammen mindestens 25.000 €.
  11. Das geht aber auch, wenn andere Gesellschafter Anteile an der IT-Agentur kaufen. Eine AG muss doppelt so viel, mindestens 50.000 €, als Stammkapital haben.
  12. Das schafft man so: Aktionäre kaufen 1 oder mehrere Aktien (Anteile am Unternehmen). Auf diese Anteile erhält man am Ende des Jahres eine Dividende, also einen ausgezahlten Gewinn für jede Aktie.
  13. Wenn es keinen Gewinn gibt, dann gibt es auch keine Dividende. In der GmbH bekommt jeder Gesellschafter den Gewinn für seine Geschäftsanteile. Die Gesellschafterversammlung kann auch etwas
  14. anderes beschließen. Die Gesellschafter in der GmbH und AG haften nur mit dem Geschäftsvermögen. Patrick und Tom können aber als Geschäftsführer bei Verstößen gegen ihre Pflichten besonders haftbar gemacht werden.
  15. Neben der GmbH und AG gibt es weitere Sonderformen der Kapitalgesellschaft wie die Societas Europaea (SE). Die SE heißt auch Europäische Aktiengesellschaft. Es gibt auch die Unternehmens-Gesellschaft haftungsbeschränkt (UG).
  16. Bei der UG gelten die gleichen Rechte und Pflichten wie bei der GmbH. Nur das Startkapital ist geringer. Man kann theoretisch schon mit 1 € eine UG gründen. Aber aus den Gewinnen müssen solange
  17. Rücklagen gebildet werden, bis das Stammkapital der GmbH erreicht ist. Diese "Mini-GmbH" ist also auch gut für Start-Ups und Neugründungen.
  18. Patrick und Tom kennen jetzt alle wichtigen Unternehmens-Rechtsformen in Deutschland. Sie müssen für ihre IT-Agentur jetzt nur noch die richtige Rechtsform finden.
  19. CC by www.spreadthesign.com

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