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BROCKHAUS: "Ich war heute wirklich entsetzt! Ein Verlierer-Move!" MEINUNGSFREIHEIT - ganze Sendung

WELT Nachrichtensender38:42 118.819 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 319 Zeilen
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  1. Herzlich willkommen, meine Damen und Herren, zu einer neuen Folge Meinungsfreiheit. Meine Gäste heute sind und sie sehen sie jetzt hier schon im
  2. Bild, Susanne Schröter. Sieht man sie jetzt? Ja, man sieht sie. Sie ist Professorin, Ethnologin und Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler
  3. Islam. Neben ihr sitzt Bern Sigelko, Gründer vom christlichen Kinder und Jugendwerk Die Arche, der seit 30 Jahren gegen Kinderarmut kämpft und ich hoffe,
  4. das ist mir gestattet. Wenn Sie etwas spenden wollen, gerne an die Arche. Es ist einfach eine tolle Sache, wo wir auch immer wieder aufmerksam drauf
  5. machen wollen. Und auch neben mir Imam Shari Khali, der seit 2022 auch Mitglied der deutschen Islamkonferenz ist. Jeder von uns hat wie immer eine These
  6. mitgebracht, die sie hoffentlich informiert, aber auch unterhält. Und ich hoffe, wir haben wie immer eine respektvolle Debattenkultur. Ich möchte
  7. direkt mit meiner These starten. Meine These heute dreht sich um die CDU. Ich war heute wirklich entsetzt, als ich gesehen habe, dass sich die 8 CDU
  8. Ministerpräsidenten in einem gemeinsamen Schreiben hinter Friedrich Merz gestellt haben. Was für ein Verlierermove, denn das passiert natürlich nicht aus
  9. Überzeugung, sondern aus Kalkül, denn wir sind wir jetzt mal alle hier ganz ehrlich, die sind sich doch gar nicht mehr so eins und sie stehen auch gar
  10. nicht mehr alle hinter März. Es ist reines Kalkül, denn in vier Tagen sind die nächsten Landtagswein in Mecklingburg Vorpommern und in Berlin
  11. und die CDU hat nach der Sachsenheit wein natürlich eines Angst. Und dann zeigt auch noch die Inservreisprojektion im Auftrag von Bild würde heute gewählt
  12. werden. Das müssen Sie sich wirklich überlegen. Die AfD hätte 144 von 299 Wahlkreisen würde sie direkt gewinnen. Zur Einordnung [räuspern] bei der
  13. Bundestagswahl 2025 waren es nur 46 Direktmandate. Das ist mehr als eine Verdreifachung für die AfD. Schon wieder treibt also die AfD die CDU vor sich
  14. her. [räuspern] Was die CDU einfach nicht begreift. Um gewählt zu werden, muss sie mehr sein als der Antifd Block. Und dann ist das Schreiben der
  15. Ministerpräsidenten auch noch sehr halbgar. Nicht einmal seinen Namen bringen sie über die Lippen. Es heißt nur der Bundeskanzler. Im Schreiben
  16. heißt es dann wörtlich: "Der Weg zu neuem Vertrauen der Menschen in die Christdemokratie führt über das Zuhören und politisches Handeln, nicht über
  17. Personaldiskussionen. Man würde an dieser Stelle den Politikern am liebsten zurufen. Wir wollen nicht mehr zuhören. Keiner möchte ihnen mehr zuhören. Wir
  18. wollen, dass sich was ändert." Ich wäre sogar dafür. Die Politiker machen jetzt mal ein Monat gar keine Pressekonferenz mehr. Ziehen sich einfach zurück und
  19. arbeiten und das Land, das sagen die auch in dem Schreiben, brauche eine stabile und handlungsfähige Bundesregierung mit eigener Mehrheit im
  20. Bundestag. Das ganze Schreiben schreit einfach nur weiter so, während das ganze Land ruft: "Wir brauchen Veränderung." Die CDU war immer dann stark, wenn sie
  21. aktiv gehandelt hat, wie unter Konrad Adenauer. In diesen Tagen handelt sie aber nur reaktiv. Und genau da liegt das Problem. Was wäre denn eigentlich das
  22. Problem an einer Minderheitsregierung mit wechseln Mehrheiten? Das möchte ich jetzt gerne wissen von Herrn Sieelko. Sie kandidieren nämlich ja gerade ähm in
  23. Berlin Marzahn für die CDU und da ist mir natürlich wichtig Sie mal zu fragen, wie stehen Sie denn gerade eigentlich zu dem CDU-Kurs und warum nicht meine
  24. Minderheitsregierung probieren? Sie machen das gleiche mit mir, was die Wähler auf der Straße machen. Sie gießen mir den einmal Schlamm über den Kopf für
  25. alles, wofür ich eigentlich gar nichts kann. Ich habe mein ganzes Leben lang dafür gekämpft, für Menschen einzustehen, für Glaubwürdigkeit zu
  26. stehen, für Gerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit zu stehen. Jeden Tag geh ich auf die Straße und denk, hoffentlich macht die Bundesregierung nicht wieder
  27. irgendeinen Vorpa, den ich anschließend auf der Straße ausbügeln muss. Natürlich will die CDU Stabilität und deswegen kommen die Ministerpräsidenten zusammen
  28. und stellen sich hinter Friedrich März. ob sie das so meinet oder nicht, er hat ja schließlich das seine Leute zusammengerufen für den nächsten Sonntag
  29. am Wahlsonntag, um dann mit ihnen noch mal zu sprechen, weil wahrscheinlich die Befürchtung auch da ist, es könnte jetzt ein anderer Henrik Wüst oder Markus
  30. Söder an die Regierung kommen, aber ich wünsche mir viel mehr, dass man nicht mehr nur darüber redet, seit Sachsenanhalt über die AfD, sondern dass
  31. wir mal die Inhalte rausstellen als CDU und ich stehe auch für die CDU, das ja auch meine Partei und sind so viele Kandidaten auch neue Gesichter auf der
  32. Straße, die aus der Basis kommen, die ihre CD EU nach vorne bringen wollen, die hinter diesen Werten stehen, aber vielleicht auch nicht immer hinter ihrem
  33. Kan bleiben wir einmal nur noch ganz kurz und übrigens, ich möchte Ihnen keine Schlamm übergießen. Ich wollte Ihnen das, also ich ich sie
  34. wissen ja, dass ich ihre Arbeit sehr schätze und sehr bewundere, was sie tun, vor allem auch im Kampf über 30 Jahr gegen Kinderarmut, nur dass sie für die
  35. CDU Kandidieren, da können wir noch mal äh drüber diskutieren, aber bleiben wir mal bei Wüst und Söder. Mein Job besteht ja nicht nur im moderieren vor allem,
  36. sondern auch im mich umhören und schauen, was im politischen Berlin los ist. Und daher ist es natürlich ganz klar, Markus Söder ist leider extrem
  37. unbeliebt in der CDU. Dementsprechend bräuchte er natürlich einen Verbündeten. Der Verbündete könnte Wüst sein. Wüst hat jetzt aber zurückgezogen und sich
  38. gemeinsam natürlich mit dem Ministerpräsidenten da als Front aufgestellt. Aber da muss man doch auch wieder sagen, es kann doch nicht immer
  39. nur darum gehen, wer unbeliebt ist. Ich glaube wirklich, dass die Bürger gerade Markus Söder lieber hätten als Friedrich März. Und was Herrn Wüst betrifft, da
  40. hat man wirklich [räuspern] das Gefühl, er zieht die Karte einfach nicht. Die Kinder sind klein, er will in NRW bleiben und man muss sich ja aktuell
  41. auch das Amt des Kanzlers erstmal zutrauen, weil da müssen wir ehrlich sein am Tisch innenpolitisch und außenpolitisch ist es keine leichte
  42. Zeit. Natürlich will keiner der Kanzlerkiller sein. Ich meine, das muss uns allen klar sein. Da wird jetzt kein Politiker einstellen, kein
  43. Ministerpräsident und sagen, ich will das Amt des Kanzlers haben. Und wenn der der neue Kanzler jetzt kommen sollte, wenn es das gibt, hat erstmal ein
  44. schweres Erbe zu tragen, muss man klar sein. Aber die Menschen auf der Straße haben eher das Gefühl, wir wollen andere Gesichter, wir wollen andere, wir wollen
  45. Unbelckte, wir wollen nicht die, die da sind, wir wollen dieses nicht weitersuchen. Und [räuspern] da ist die Frage, wenn es tatsächlich dazu kommen
  46. sollte, eigentlich müsste sich der Kanzler jetzt vor die Nation stellen und mal klare Worte sprechen, sich vielleicht auch für die ein oder anderen
  47. Dinge entschuldigen, die er vielleicht auch fälschig gesagt hat. Er versucht ja das Richtige zu sagen, aber im falschen Paket und das kommt eben bei den
  48. Menschen [räuspern] nicht an. Und deswegen glaube ich nicht, dass weder Wüst noch Söder irgendwie ähm da die Alternative sind für die Menschen auf
  49. der Straße, damit die Glaubwürdigkeit zurückkommt. Man muss auch nicht Politik erklären, das ist ganz furchtbar. Das muss der Bürger weiß schon, was er will,
  50. aber er will mitgenommen werden. Er will verstanden werden. Und auf der Straße merke ich ganz oft, dass die Leute zu mir kommen und sagen, ich kenne dich,
  51. dir vertraue ich, aber du hast die falsche Parteianhacke. Und sage ich, bitte mach das Kreuz an der richtigen Stelle. Du weißt, wofür ich stehe. Aber
  52. das ist im Moment in diesem ganzen Kuddel Muddel so schwierig geworden und davon profitieren die Ränder. Unglaublich gerade in Berlin, die jetzt
  53. am Sonntag wählen. Also es wird eine große Herausforderung am Ende des Tages, wenn ich am Sonntag nicht gewählt werde, dann muss ich sagen, es lag nicht an
  54. mir, sondern dann liegt es tatsächlich daran, dass da irgendjemand verkackt hat. Auf Deutsch gesagt, ich würde gerne darauf reagieren, weil
  55. ich glaube, Glaubwürdigkeit war ein ganz zentraler Begriff, der gerade gesagt wurde auf beiden Seiten wurde der genannt und ich glaube, das Problem ist
  56. ein viel tiefschürfenderes, ne? Sie haben jetzt also gesagt, dass auch die anderen Kandidaten vielleicht nicht diese Glaubwürdigkeit ausstrahlen
  57. werden. Ich glaube ähm Friedrich Schmerz, unser Bundeskanzler, steht für etwas, was sinnbildlich ist, generell für die Parteientwicklung. Wir haben
  58. jetzt über Werte gesprochen, haben sie beispielsweise gesagt, wenn CDU die wirklich glaubweitig vertreten würde, wenn wir jetzt auf die Bundestagswahl
  59. zurückschauen, gleich am nächsten Tag hat Merz Netano angerufen und hat gesagt, ich werde Wege finden, um dich hier reinzurufen. Also das, was die
  60. Leute besorgt, das einfach die regelbasierte Werteordnung, dass sie jetzt brüchig wird, dass man da, wo ein Haftbefehl gegen jemanden vorliegt, in
  61. direkt dann auch noch einlädt, das ist etwas, was für ihn von dem Kopf stößt. Und dann weil sie auch noch gesagt haben, dass also da also auch die das
  62. was die Menschen umtreibt ist vor allem Krieg und Frieden. Wir sehen jetzt z.B. bei der Gaza Frage Nord Ostfrage, dass 80% der Deutschen nicht einverstanden
  63. sind mit dem Kurs, sogar 60% sogar bei den AfD-Wlern sagen, dass es ein Genozid ist und wir sind weiterhin dabei da uns durchzulavieren und so wankelmütige
  64. Aussagen wie bei Venezuela. Die AfD steht ja eh eigentlich nie an der, also AfD ist ja klar, dass die jetzt eher für Palin,
  65. ne? Bei alle anderen war sogar noch höher, ne? Also ich meine, wenn sich die Zahlen anschauen, es geht nur darum, egal ob es jetzt Venezuela war, ob es
  66. Iran war, es ist kompliziert, man äußert sich wankelmytig und dann ist doch klar, dass auf der anderen Seite dieses Bild entsteht, was z.B. wie der jüdische
  67. Sozialphilosoph Sigmund Baumann gesagt hat, dass in der Moderne der Eindruck entsteht, als würde Solidarität nur mit dem Verbündeten gelten und dann ist
  68. klar, dass ein großer Vertrauensbruch in der Gesellschaft entsteht und es zeigt sich in den Wert und ich weiß nicht, ob ein Personalwechsel diesen
  69. Vertrauenswechsel wirklich so vollziehen kann, wenn auf der Basis und auf der Parteiebene sich da nicht wirklich jemandiert und gehöder,
  70. also ich finde es schon ziemlich krass, was Sie da gerade bringen. Die Frage Israel ist nicht die Frage, die die Bürger umtreibt. Die Bürger treibt um
  71. Migration an erster Stelle, Islamismus an zweiter Stelle. An dritter Stelle ähm das Sozialsystem, dass diejenigen, die arbeiten, das ganze System stemmen und
  72. diejenigen, die nicht arbeiten, davon profitieren. Das sind die großen Themen, dass die Wirtschaft mittlerweile absolut schwächelt, dass unser Bildungssystem,
  73. das ja ihr Thema, dass das äh die Bachgas runtergeht, um das mal auf Häsisch zu sagen, aber Migration ist das Topthema, ja, und
  74. nicht Israel. Also, sie bauen da einen Strommann auf. Äh, das da fällt mir ja schon gar nichts mehr zu ein. Bürger interessiert ja im Moment viel mehr die
  75. Innenpolitik als die Außenpolitik. Die Menschen sind im Moment interessiert, was passiert in diesem Land. Da geht's um Reformen, da geht's um die Angst der
  76. Zukunft, da geht's um die Kinder, da geht's um die Rentner, da geht's um das Wohnen, da geht's nicht in erster Linie um Israel, um natürlich die Preise
  77. steigen ja, weil wir Kriege in der Welt haben und weil wir uns aber ihr also der der Parteivorsitzend der Partei, für die Sie ja kandidieren,
  78. hat ja diese Woche mehrfach betont, dass die Außenpolitik ja eigentlich quasi, wir haben ja einen Topkanzler, der im in Europa gut da steht, der die Politik
  79. nach außen bringt, aber er hat hier keinen würdigen Vertreter der das Innland vertritt. Das hat Jens Sparen gemacht, der hat ja auch an
  80. Glaubwürdigkeit verloren. So, also wir hängen hier schon bisschen in der Kurve. Wir stehen für vernünftige Werte. Wir verstehen stehen eigentlich für eine
  81. gute Politik, aber wir haben keinen Helmut Schmidt, der jetzt wahrscheinlich in der CDU besser aufgehoben wä als damals in der SP.
  82. Ich glaub, da zeig ich auch, wie groß der Riss ist, ne? Weil Friedrich Schmerz wurde immer als Außenkanzler bezeichnet und ich würde da Frau Schröter widers
  83. sprechen, weil die evidenzbasierte Forschung empirisch Sozialforschung zeigt ganz klar, dass gerade bei der Bundestagswahl Außenpolitik sehr
  84. vordergründig war. An zweiter Stelle war eben Krieg und Frieden vor allemost gerade doch doch klar natürlich wenn sich klar gibt die neueste Studie jetzt
  85. sagt ja klar das das Topthem das auf der AfD die Stimmen zutreibt ist Migration da muss ich uns Frau Schulter recht geben. Die Studienlage zeigt ganz klar
  86. das Popemonnaie der deutschen, also soziale Sicherheit Migration und so weiter und Sachsenanhalt war es z.B. auch so. Also es ist
  87. ja klar, aber jetzt bei der Bundestagswe, ich habe ja damit angefangen, weil gerade an zweite Stelle Krieg und Frieden, da war es sehr
  88. dominant und da hat schon die Krise begonnen, dass er gleich am nächsten Tag danau anruft und als dritt größter Geldgeber für das internationale
  89. Strafgerichtshof dann sagt, okay, hier uns ist quasi das Völkerrecht egal. Aber das Schöne ist, sie haben eigentlich die perfekte Brücke gebaut,
  90. da muss ich gar nicht moderieren. [gelächter] Zu der These von Frau Schröter jetzt. Ja, ich meine These ist die, dass der
  91. Aufstieg der AfD auf einer Repräsentationslücke basiert. äh eine Lücke, die entstanden ist vor etwa 10 Jahren, äh konkret mit der Kanzlerschaft
  92. von Angela Merkel, die Politik als alternativlos bezeichnet hat und dadurch ist sie unfreiwillige Namensgeber der Alternative für Deutschland geworden.
  93. Und wenn man sich mal anschaut, was ist eigentlich diese Repräsentationslücke, [räuspern] die von der ähm etablierten Politik nicht mehr behandelt wird, dann
  94. dann ist das Migration immer noch unter den Teppich gekehrt, nicht mehr ganz so schlimm noch wie vor einigen Jahren. Aber auch da, Herr Mer hat vieles
  95. versprochen, wenig gehalten. Das hat ihm Vertrauensverlust eingebracht. Das Thema Islamismus, das passt passen alle nur mit Spitzenfingern an. Da punktet die
  96. AfD ganz ganz sicher und dann eben auch Nachfolgeme, die auch zum Teil natürlich mit der Migration in Verbindung gebracht werden, äh wie Sozialausgaben, wie äh
  97. Bildungssystem. Also, dass unser Bildungssystem immer schlechter wird, hat natürlich auch etwas mit einer dysfunktionalen Migrations- und
  98. Integrationspolitik zu tun. Und solange die Politik das nicht angeht, ja, solange auch vor allem die Politik der Mitte das nicht angeht, erstarken die
  99. Ränder mit die sich beide auf diese Dinge kaprizieren. die Linke Politik der offenen Grenzen, Verwandelung mit islamistischen Organisationen, sagen das
  100. mal ganz klar, bis hin dazu, dass da Hamasparolen gebrüllt werden und die AfD, die genau das Gegenprogramm hat, Grenzen zu und ähm eine Islam
  101. Verteufelung letztendlich nicht durchgehend, aber doch in beiden Teilen. Das heißt, diese beiden Pole äh bespielen das Feld, was da durch die
  102. Repräsentationslücke entstanden ist. Und die Mitte ist zeigt sich als relativ schwach, ja, argumentationsschwach und auch als Handlungsschwach. Ja,
  103. selbst wenn man mal das richtige Argument gefunden hat, wenn da nichts folgt, dann wendet sich der Bürger natürlich ab. Man kann ja nicht sagen,
  104. okay, alles versprochen, aber nichts gehalten. Wo soll das denn hinführen? Ich würde gerne darauf auf zweierlei Arten reagieren. Einmal
  105. eine grundsätzliche Erwiderung und zweit w eine Antithese. Und sie können dann dialektisch versuchen eine Synthese zu bilen. Also die grundsätzliche Frage
  106. ist, weil sie immer wieder über Islamismus sprechen, ich glaube einfach, wir müssen viel stärker im Kontext von religiös begründeten Extremismus darüber
  107. sprechen. Es kann nicht sein, dass wir durch einen Begriff wie Ismus, also durch ein Anhängsel, eine ganze Religion zum Schreckgespenst machen. Wir sehen
  108. gerade in der Welt, dass immer stärker religiös begründeter Extremismus steigt und gerade weil sie von Gefahr sprechen, wir haben über 61 bewaffnete Konflikte
  109. in der Welt und zwei sind solche, wo ganz explizit religiöse Texte auch verwendet werden, ne? Wir haben jetzt beispielsweise in Amerika ein
  110. Kriegsminister mit Hexet, der dann von Christian Warriorem heiligen Krieg spricht gegen innere Feinde und äußere Feinde, der im Pentagon für eine
  111. überwältigende Gewalt betet, der im Kontext vom Irankrieg Bibelverse zitiert, dann wo dann US-Truppen rekrutiert werden sollen für Iran. Dann
  112. gesagt wird, ja, dann ist die Rückkehr von Jesus da. Also da wird immer wieder auch das christlich konnotiert. Wir haben dann auf israelischer Seite, wo
  113. immer wieder Amalek gesagt wird, wo auf Erz Israel verwiesen wird, wo mit Brüllender Löwe, also auf den Iran verwiesen wird. Da müsste man eigentlich
  114. das auch viel also viel stärker anprangern. Also das heißt, wieso sprechen wir da nicht z.B. von Christianismus oder Judaismus? Also wir
  115. müssen das als intersektionelles Problem sehen, nämlich als religiös begründeter Extremismus. Da meine Antithese ist, wenn wir das Problem lösen wollen, sie
  116. haben jetzt ein eine beschrieben, ich sehe nicht, dass äh Migration das deutlich verbessern wird. Wir haben jetzt z.B. vom Gesis Leibnitstitut für
  117. Sozialwissenschaften äh eine Erhebung, dass wenn Leute vor allem diese antimigrantische Rhetorik stärken, dass das dann vor allem der AfD zugute kommt.
  118. Die Leute wählen es original, nicht dann die Fälschung. So wird das dann oft gesagt. Und wir sehen, wie stark das jetzt auch stärker, also auch was
  119. Abschiebung betrifft und ähnliches und auch eine Migrationsverschärfung, die zu sehen ist, letztendlich die AfD nur stärker gemacht hat. Wir müssen viel
  120. stärker die migrantischen Committees und die muslimischen Committees als Partner in diesem Kampf sehen. Der also gerade wenn wir wir reden von Brandmauen und
  121. alles mögliche, es hat nichts gebracht. Ich denke der Gamechanger, dass die Antithese im Kampf gegen Rechtsextremismus ist vor allem
  122. muslimisches Leben zu stärken. Also ich gebe ih ein kurzes Beispiel. Meine Moschee ist die erste Moschee, erste Minermoschee in Ostdeutschland und in
  123. Ostberlin. Und sobald die Moschee gebaut wurde, haben sich breite Bündnisse gebildet von links nach rechts, ne? War Linke, FDP, CDU alle in einem Bündnis
  124. gerade in der Zeit, wo wir Bündnisschwäche haben und haben zusammen demonstriert für eine werhafte Demokratie. Wir haben jede Woche eine
  125. Plakataktion samstags mit dem Titel Muslime für Frieden. Wir gehen auf die AfD-Wehler zu, ne? Manchmal laufen die Pöbeln vorbei, aber wenn wir mit denen
  126. sprechen, sehen wir, dass diese Wahlentscheidung sich einzig und allein teilweise monokausal aus dem Islam Hass speist. Wenn man das dann teilweise
  127. einordnet und dann noch widerlegt, dann sagen die: "Ey, dann ist ja die AfD doch nicht richtig." Also allein wegen Islam wird dann die Wahlentscheidung
  128. überdacht. Dann drittes Beispiel, wir haben drei bis vier Schulklassen, die uns jedes Mal besuchen. Manchmal kommen die Lehrer und sagen, das sind Kinder
  129. ausnahmslos von AfD-WLAN und dann beim nächsten Besuch, wenn die Lehrer wieder da sind mit einer anderen Klasse, dann sagen sie, das war so eine schöne
  130. Erfahrung, weil die Schüler haben dann zu Hause gegen ihre Eltern debattiert, weil sie hier etwas Neues gelernt haben. Also ich glaube gerade da müssen wir
  131. einfach viel mehr ein Paradigmenwechsel verziehen. Ja, sorry, ich habe so lange geredet. Nicht schlimm. Ich [gelächter] finde ja
  132. gut, wenn man Leidenschaft für sein Argument hat, aber ich habe gemerkt, meine anderen beiden Gäste hat es auf ihren Stühlen. Ich würde jetzt sagen
  133. Herr Sigelko, Frau Schröter, weil sie hatten jetzt auch viel Redezeit, sie können sich den aufteilen untereinander. [gelächter]
  134. Also, ich möchte jetzt nicht irgendeinen Religionsstreit vom kam brechen. Ich habe andere Erfahrung als sie. Ähm 2015, als die vielen Geflüchteten aus Syrien,
  135. Afghanistan kam, waren viele Muslime auch in meinen Einrichtungen, die gesagt haben, wir haben Angst vor dem, was passiert. viel ganz starker politischer
  136. Islamismus, der in unserer Stadt, in unserem Land sich ausgebreitet hat. Die Angst von Muslimen, dass sowas weiter passiert, das dürfen wir nicht schön
  137. reden und wir haben eine große Gefahr, was das betrifft, weil das müssen Sie auch zugeben, wir haben immer mehr Hassprediger, die versuchen über TikTok
  138. Kanäle junge Leute zu beeinflussen und zwar extrem schlimm und wir haben auf der äh politisch gesehen auf der linken Seite und auf der rechten Seite sehr
  139. extreme Parolenschreier. Wir haben aber niemand in der Mitte, der deutlich die Themen benennt, weil man immer Angst hatte, diesen Stempel auf den Kopf zu
  140. bekommen. Wir sind migrationsunfähig oder sonst irgendwas. Ich habe schon 2016 gesagt, ich konnte es auch sagen, weil die ganzen Menschen ja auch in
  141. meiner Einrichtung war, wir haben ein Problem mit der Integration. Wir haben ein Krankenhaus, das hat 50 Betten und wir versuchen 5000 Patienten
  142. aufzunehmen, das geht nicht. Und natürlich haben wir auch in unserer Gesellschaft ein Vakuum geschaffen, indem wir die Menschen unter sich
  143. gelassen haben, auch die Religion unter sich gelassen haben. Wir haben Subkulturen geschaffen und da entstehen im da entsteht auch Hass und da entsteht
  144. auch Hetze und da entsteht auch dieses, was Sie nennen, nämlich Islamismus, politischer Islamismus, der gefährlich ist für unsere Demokratie und das kann
  145. man nicht schön reden und da muss man auch mit Muslimen drüber reden, auch mit den Muslimen, die es gut meinen, die ähm wir wollen sie nicht alle unter
  146. Generalvertracht stellen. Unser Land lebt ja nun auch davon, dass viele Menschen gekommen sind in den 60er, 70er Jahren und dieses Land mit aufgebaut
  147. haben. Aber wir haben eben ein Vakuum und das ist gefährlich und das können wir nicht abtun, weil in der Welt überall Kriege sind. Das ist gar keine
  148. Frage, sondern wir müssen die Themen benennen, wenn wir sie nicht benennen. Wir müssen auch aufpassen, dass wir eben nicht versuchen ähm die Menschen den
  149. Menschen ein Feuer unterzuhalten und seid, ihr seid schuld an dieser Sache, sondern wir müssen in einer Demokratie darauf achten, dass der Expentremismus
  150. aus links, aus rechts und auch vom Islamismus oder religiös geprägt äh bekämpft wird und sehr deutlich bekämpft wird. Ich will Ihnen recht geben, dass
  151. jede Religion eine politisierte Form herausbilden kann, dass es das auch gibt. Ähm ist lange untersucht und haben auch sehr ähnliche Formen, die
  152. entwickelt werden. Wir müssen aber jetzt ganz klar mal sagen, in Europa gibt es keinen christlichen Extremismus. Äh, wir müssen die Weihnachtsmärkte nicht
  153. schützen vor Christen, äh, die da mit dem Maschinengewehr oder mit Messern rumlaufen. Wir müssen keine Angst haben in Zügen, auf in Kaufhäusern, in Parks,
  154. dass wir von ähm äh christlichen Extremisten oder jüdischen Extremisten äh getötet werden, sondern das sind alles und ausnahmslos muslimische
  155. Extremisten, wenn wir jetzt die Rechts, also wenn wir vom religiös begründeten Extremismus sprechen, ja, von daher ist das Thema Islamismus in der Tat ein
  156. drängendes und man kann auch nicht ständig alles relativieren. Das führt definitiv in die Irre, meiner Meinung nach. Und das zweite, was Sie gesagt
  157. haben, man muss mit den muslimischen Gemeinden zusammenarbeiten, das ist meiner Meinung nach auch eine hohle Phrase, mit welchen Gemeinden denn und
  158. in welchem in welchem in welcher Hinsicht. Sie haben jetzt gleich mal einge ihr Statement auf Frau Bokos mit Israel begonnen. Ja, ich meine, die
  159. Ahmadia ist eine Gruppe, die schon vor der Gründung Israel gegen Israel war. Sie beschreiten das Existenzrecht Israels. Ähm, sie sind sozusagen ein
  160. wirklicher Schafmacher. Und dann muss man mal schauen, jetzt sind wir hier in Berlin. In Berlin hat man vor allem ein Problem, dass jüdisches Leben kaum noch
  161. möglich ist, ja, sichtbar möglich ist. Äh Juden werden, wenn sie erkennbar sind, angegriffen, persönlich angegriffen. Jüdische Lokale äh erleben,
  162. äh das Fensterscheiben eingeschmissen werden. In den Universitäten sind jüdische Studenten nicht mehr sicher. Wir haben ein massives
  163. Antisemitismusproblem und dazu fällt Ihnen bislang überhaupt nichts ein. Herr Kar äh darf ich direkt darauf reagieren? Ich
  164. we ich habe schon sehr lange geredet, aber ich müsste darauf jetzt unbedingt reagieren. Also einmal direkt zu der Israelf Frage. Wir sind die einzige
  165. muslimische Gemeinschaft, den Israel auch eine Gemeinschaft hat. Wir haben in Heifer eine große Religionsgemeinschaft. Ja, direkt nach dem 7. Oktober hat sie
  166. mit 600 jüdischen Nachbarn hat sie ein Friedensgebet verrichtet. Wir haben in Deutschland 20 an 20 Orten Friedensgebete mit jüdischen Gemeinden
  167. organisiert. Ich war selbst am Brandenburger Tor, haben mit den drei Imam und anderen Religionsgemeinden für Frieden demonstriert. Wir haben in
  168. meiner Moschee in Khadija Moschee dreimal im Jahr Besuchergruppen aus Israel, interreligiöse Gruppen. Eine Organisation, der NGO Sharaka in Israel
  169. hat aus verschiedenen Ländern Imame geholt, die sich besonders für Antisemitismus einsetzen. Raten Sie mal, welchen er von hier genommen hat, der
  170. vor ihnen sitzt und der von der Ahmedia Muslimat ist. Also, wir machen sehr, sehr viel gegen Antisemitismus. Deswegen ist ein falscher falscher Vorwurf. Heute
  171. geschaut, was ihr Kalif sagt zu dem Anschlag, zu dem Massaker der Hammers. Da sagt er wirklich: "Dieser Anschlag hat mehr Schaden als Nutzen
  172. angerichtet." Ich meine, hallo, bei einem Massaker habe ich auch ganz ruhig gelesen, wo wo Frauen vergewaltigt worden sind, Kinder
  173. verbrannt worden sind, so etwas zu schreiben ist ein grandios lesen lesen sie. Also das was er gesagt hat, ist genau das was sich danach
  174. erfüllt hat. Wir sehen ein Gen seines gleichen, was dort in Gaza und Libanon gerade stattfindet. Aber jedenfalls, ich will dazu zurückkommen, wir haben so
  175. viel also für jüdisches Leben gemacht. Ich habe bei jedem Empfang immer einen Rabi bei mir dabei. Ich habe nach dem 7. Oktober Rabbiner besucht, der inen
  176. Familien besucht. Also das ist ein haltloser Vorwurf, den sie da reingebracht haben. Wir hatten jetzt am Wochenende in Israel unsere
  177. Jahresversammlung, das ein Tag nur jüdisch-muslimische Begegnung. Vielleicht sollte man das auch prominent machen. Ganz letzter Punkt, sorry, das
  178. was Sie gesagt hatten zu TikTok und allem. Genau deswegen sage ich, weil sich die Radikalisierung in den digitalen Raum verschoben habe, müssen
  179. wir die analogen Kräfte nutzen. Ich gebe ihn Beispiel aus Studien, wir haben beispielsweise eine Metaanalyse von 60 Studien zu Research of Crime, die gesagt
  180. hat, dass gerade Religion Kriminalitätshemd ist. Und dann hat die Universität in Köln geschaut, dass insbesondere bei Muslim
  181. Kriminalitätshemd wirkend ist. Und die University of Harvard hat gesagt, dass Leute, die regelmäßig Moscheen besuchen, glaubens praktizieren sind, dass die am
  182. stärksten sich auch also unter dem Muslimen demokratisieren, also teilhaben kommt die Mosche auf die Attentäter des 11. September waren alle brav in der
  183. Moschee. Aber ich habe trotzdem eine Frage. Sie haben gerade viel sie haben gerade viel über Israel gesprochen und dass sie in
  184. Israel waren. In wie viele muslimischen Ländern dürfen Juden auch die Moscheen besuchen oder mit ihren Imanen reden? Ja, wir haben wir haben weil
  185. sie bringen gerade das Gegenbeispiel von den ich weiß, dass Israel auch sehr offen ist, wenn sie Verwundete aus dem Gaza haben oder Palästinenser, dann
  186. pflegen sie die in ihren Krankenhäusern. Umgekehrt ist das nicht immer. Wir haben jetzt gestern erst ein Bericht bekommen von Bitzelem, die gesagt haben,
  187. das dann Aphalzeitsregime ist, auch im Westorderland. Also so ein eindeutig ist nicht, aber ist ganz kurz sorry. Nein, nein, nein, ich bin hier die
  188. [gelächter] Frau der Zeit. Wir werden noch mal darüber debattieren, aber wir müssen jetzt zu ihrer These kommen, weil sonst kommt Herr Sigel am Ende nicht
  189. mehr dran. Aber Sieelkurstese muss ich beibehalten. Möchte ich auch beibehalten. Also ihre These
  190. ja, also meine These ist, dass wir in der moderne individuelle Autonomie ermöglicht haben, aber gleichzeitig gemeinschaft gemeinschaftliche Bindungen
  191. geschwächt wurden. Und der Islam bietet aus meiner Sicht die Lösung beides zu versöhen. Wenn wir genauer hinschauen, dann stoßen wir dabei auf ein Zitat von
  192. Lä, der gesagt hat, dass ich Beifall bei den Verständigen darin finden werde, sehr leicht Beifall darin finden werde, dass alles Wesentliche in Mohammeds
  193. Lehre auf eine natürliche Religion hinausläuft. Wenn wir uns die moderne anschauen, dann sprechen wir immer von der Fortschrittserzählung, ne? Es gab
  194. viel Errungenschaften, Demokratie, Wohlstand, Wissenschaftsfreiheit, aber gleichzeitig ist auch die Soziologie als eine Krisenwissenschaft entstanden, die
  195. gesagt hat, wir haben Industrialisierung, wir haben Domestizierung, wir haben Rationalisierung und wir haben
  196. Schwäschung von gemeinschaftlichen Bindungen. Und gerade Haber hat dann sehr schönes Zitat gesagt, dass er gesagt hat, die Moderne ist ein
  197. unvollendetes Projekt und er hat gesagt, dass gerade durch die Verschiebung von Wertrationalität zu Zweckrationalität gemeinschaftliche Bindungen geschwächt
  198. wurden, hat dann ein Dürheim angek, der gesagt hat, in der Moderne gab es einen gesellschaftlichen Wandel, wodurch das Kollektivbewusstsein, die der
  199. gesellschaftliche Zusammenhalt geschwächt wurde und ein Zustand der Anomie droht. Und das wurde dann von Weber auch noch mal präzisiert, er
  200. gesagt hat, wir haben ein Polismus der Werte und ein Grundkonsens von Werten wird sehr schwierig werden. Und es interessant ist, wenn man dann z.B.
  201. selbst scharfe Religionskritiker sieht, wie Marx oder Nietz, die dann auch gesagt haben, dass also Marx z.B. dass Religion seufzer der bedrängten Kreatur
  202. ist oder dass das Gemüt einer herzlosen Welt und Nietz als er gesagt hat Gott ist tot direkt danach gesagt hat, dass er befürchtet, dass wir durch ein
  203. unendliches nichts irren und Hheim hat es dann sehr gut auf den Punkt gebracht und gesagt, wenn das Theologische verschwindet wird wahrscheinlich auch
  204. das, was wir Sinn nennen, verschwinden. Und deshalb das interessante ist, um auch zu Lessing zurückzukommen, der wohl renommierteste Religionssoziologe zur
  205. heutigen Zeitrose Casanova hatte gesagt, dass es dann eine Ironie wäre, dass ausgerechnet das, was Habam sagt, diese Vollendung des Versprechens der Moderne
  206. die Religion erfüllen würde und hat dann gesagt, dass wir in der Moderne sehen, dass es zwei oszillierende Therapievorschläge gibt. einmal
  207. Differenzierung und auf der anderen Seite Uniformierung und [schnauben] ne, wenn wir jetzt Reckwitz und Haw und DKheim beispielsweise sehen, die sagen
  208. das auch immer wieder, dass zwei Stränge gibt nach Individualität und nach Gemeinschaft und dass wir eine Ethik brauchen, wie Paul Verhag sagt, die
  209. beides kombiniert. Und wenn wir uns die islamische Ethik anschauen, die Liturgie anschauen, ist sie genau auf diese zwei Prinzipien angelegt. Das Gebet, was fünf
  210. mal am Tag stattfindet, ist einmal individuell und in Gemeinschaft. Wenn man die Hatsch, die Pilgerfahrt im Maker anschaut, ist man ein große kollektive
  211. Einheit eingebettet, aber vollzieht das ganze für sich. Und zum Schluss ein letzter Punkt und noch mal zu Lin zurückzukommen, eine zweite Sehnsucht
  212. wurde in der moderne artikuliert, beispielsweise durch Schiller, der gesagt hat, wir haben jetzt ein Phnunf Priat und wir brauchen wieder quasi eine
  213. Harmonie zu der Sinnlichkeit. Und dann, wenn wir uns jetzt wieder Lessing anschauen, der gesagt hat, dass es auf eine natürliche Religion hinausläuft, er
  214. hat noch einen zweiten Satz gesagt. Er hat gesagt, wirf einen Blick auf die Lehre Mohammed und sag mir, was ist darin, was nicht mit der allerstrengsten
  215. Vernunft übereinkommt. Und wenn jetzt die großen Dichter und Denker, die wir immer wieder zitieren, auch die AfD und ähnliche zitieren, so ein Bild hatten,
  216. müssen wir dann nicht wie Läing sagt, vielleicht auch einen weiteren Blick auf die islamische Lehre werfen, wenn sogar Gohtee sagt, dass der dass der Koran das
  217. Buch der Bücher sei, glaube ich, aus Musliminenpflicht, ne? Also so eine, also ein Zitat. Also vielleicht wir hier bald mal bei den Verständigen, wie
  218. Lessing sagt. Ja, [gelächter] bin ich jetzt mal gespannt, was Frau Schröter sagt, aber ich muss noch eine Sache, Frau Schöter
  219. merken bitte Argument. Herr Kid, wenn man jetzt nicht ganz so klug und belesen ist wie Sie, würden Sie für mich die These noch mal in einem Satz
  220. zusammenfassen? Ich habe so viel Ha und Schilling und dann kann er und ich fand das sehr sehr sehr philosophisch. Ich werde mir das zu
  221. Hause auch noch mal anhören. Ganz aber jetzt für mich auf die schnelle in einem Satz. Ich glaube, wir haben in der modernen auch eine Krise, gerade auch
  222. politisch, dass wir besprochen haben und der Islam bietet eine Lösung, diese Krise der Moderne zu erfüllen und auch die Sehnsüchte der Moderne, die die
  223. großen Dichter und Denker artikuliert haben, die zu erfüllen. Okay. Das heißt, Islam versöhnt und bietet gemeinschaftliche Bindung und
  224. Rückkehr zur Religion. So ein bisschen. Ja, ich denke die Vollendung des Versprechens der moderne, wie Haber gesagt hat.
  225. Okay. Ja, das hört sich jetzt [gelächter] auch intelligenter an als wie ich rede. Also auch gemeint hat, dass der Islam die veränderte moderne
  226. ist. Das habe ich bis [gelächter] jetzt no hab ich bis jetzt noch nicht gelesen. Sehr eigenwillige Interpretation davorgelegt haben. Aber ja, eine Sache
  227. äh ist tatsächlich wahr. Die Moderne ist ja ein äh ein Projekt, das die Freiheit des Einzelnen geschaffen hat. Ein großartiges zivilisatorisches
  228. Projekt äh das dem einzelnen Rechte gegeben hat. Dabei sind und das ist immer die Kritik natürlich auch die kommunitären Aspekte ein bisschen hinten
  229. runtergefallen. Die werden jetzt aber adressiert ausgerechnet von den Rändern vom Linksextremismus ganz starkes kommunitäres Programm, vom
  230. Rechtsextremismus [räuspern] ein genauso starkes kommunitäres Programm und von ihnen, von von den Muslimen, wobei sie sprechen jetzt nicht für die Muslime,
  231. die meisten Muslime, die meisten Suniten erkennen ja die Achmed überhaupt nicht als Religion an. Für die sind sie ja Heretiker. Auch in Palästina sind wissen
  232. sie ja, dass sie selber unterdrückt sind. Ja, sie machen da immer brechen eine Lanze. Aber die Achmadier ist ja überhaupt nicht wohl gelitten. Da in
  233. Israel ist ja wohl gelitten, aber nicht in den palästinensischen Gebieten. Also von daher äh der Islam, den gibt es nicht. Es gibt auch nicht die eine
  234. Auslegung der Texte, sondern es gibt sehr, sehr viele unterschiedliche Auslegung der Texte, sehr viele unterschiedliche
  235. Formen der Praxis. Äh und da ist die Aadier eben auch nur eine kleine äh Gruppe davon und deshalb muss man differenzieren. Ja, was kann denn was
  236. können denn Muslime beitragen? Wenn sie jetzt bei der Achmadia sind und ihr kommunitäres Projekt sozusagen äh anbieten, da muss ich sagen, habe ich
  237. meine deutlichen Zweifel auf, dass der eine Versöhnung in der Moderne anbieten kann. Sie sind ja sozusagen ein Close Chop. Man könnte auch sagen so eine
  238. wandelnde Parallelgesellschaft. Ja, richtet sich alles nach innen. Es wird untereinander geheiratet. Die Ehen sind arrangiert, da kann keiner aussteigen.
  239. Sie haben einen Kalifen, der gibt ihnen vor, was sie zu tun haben. Das wird alles befolgt. Ja, dieses Programm 100 Moscheen zu bauen, das kommt von ihrem
  240. Kalifen. Selbst da, wo es kaum Ahmadis gibt, die jetzt da irgendwie beten wollten, da wird eine Moschee gebaut. Also da muss ich sagen, ja, Gemeinschaft
  241. schön und gut, aber diese Form autoritär strukturierter, führerzentrierter Gemeinschaft, die ist sozusagen die Antithese zur Moderne und ist auch die
  242. Antithese zur Aufklärung, die Antithese zu dem, was äh ja, sagen wir auch mal, bei uns ähm diese säkulare Rechtsstaat, dieser liberale Rechtsstaat bedeutet.
  243. Und von daher muss ich sagen, also das überzeugt mich nun wirklich und wir einmal Herr Segelko auch rein. Ich will jetzt einfach nur mal sagen,
  244. wir reden hier über viele Fremdworte, die die Zuschauer gar nicht alle verstehen, die sich nicht mit Religion abgeben. M bisschen aufpassen, dass wir
  245. da ein bisschen auf dem Teppich bleiben. Leute, ich bin übrigens ganz vorhersägek, ich bin nicht der einzige, der sich heute
  246. etwas dämlich fühlt in der Sendung. Ich fühle mich nicht, aber Theologiestudie bisschen we, [gelächter]
  247. aber ich möchte ich möchte ein Stück weiterkommen. Ich habe so ein bisschen die Angst davor, dass man da so ein bisschen so ein ein
  248. Alleinstellungsmerkmal herstellt. Ja. Ähm, wenn ein Muslim konvertiert als Christ, dann haben wir schon ein Problem mit dem, was sie gerade gesagt haben.
  249. Ich gehe noch ein Stück weiter. Ich habe in meiner Einrichtung ähm ein Kind gehabt, das sollte zwangs verheiratet werden. Dann ist meine Mitarbeiterin mit
  250. dem Kind zum Jugendamt gegangen. Dann wurde es der Familie weggenommen, weil es in Deutschland ja nicht erlaubt ist. Daraufhin stand an der Wand unserer
  251. Einrichtung, dass meine Mitarbeiter umgebracht werden sollen. Und da fängt es schon an für mich, wo die Freiheit äh beim Islamismus oder bei beim Islam,
  252. nicht beimismus nicht falsch verstehen, ähm nicht nur eine Auslegungssache [räuspern] ist, sondern wo es klare
  253. Regeln gibt, die man nicht äh verstoßen darf, wenn man Muslim ist. Und da ist die Freiheit für mich ein bisschen in Gefahr. Und das ist die Angst, die viele
  254. Bürger haben, die den Islam nicht verstehen. Und als Angela Merkel gesagt hat oder ich weiß nicht wer es war, gesagt hat, der Islam gehört zu uns,
  255. hatte ich ein bisschen Bauchschmerzen. Da habe ich gesagt, äh die Muslime gehören zu Deutschland, weil in letzter Instanz haben wir sie hierherge geholt,
  256. ein Teil unserer Bevölkerung und unsere Toleranz auch als christlich jüdisch geprägtes Abendland ist eine andere Toleranz als der Islam lebt.
  257. Und das müssen wir uns auch vor Augen halten. Wir müssen, ich glaube, wir müssen noch mal die Runde machen und dann etwas weiter auch erklären. Aber
  258. ja, jetzt [gelächter] brauchen wir aber Herrn Siegelko mit seiner These, wir sind schon nur noch 8 Minuten in der Sendung. Das ist nicht um Ihnen das Wort
  259. nicht zu erteilen, sondern wir wollen auch Herrn Siegel, aber da waren viele Vorilfe, die nicht richtig waren. Das müssen wir noch mal
  260. einorden. Wir werden es noch mal einordnen. Los. Gut, ich habe es aufgeschrieben, damit es kurz und knapp ist. Das Land
  261. [gelächter] der Dichter und Denker gehen erst die Kinder und dann die Denker aus. Deutschland schafft seine Zukunft ab, demografisch und intellektuell. immer
  262. weniger Nachwuchst trifft auf immer größere Bildungsdefizite, eine gefährliche Kombination, die Deutschlands Wohlstand
  263. und Innovationskraft und gesellschaftliche Stabilität Stabilität langfristig bedroht. Die Hütte brennt. Es werden immer weniger Deutsche
  264. geboren. Und wenn wir uns die letzte Piserastudie angucken, die haut uns den Boden unter den Füßen weg, denn unsere Bildung von den Kindern war noch nie so
  265. schlecht, wie wir sie haben jetzt haben. Wir haben unglaublich viele 15-jährige, ich glaube 30%, die wir da richtig lesen noch rechnen können. Bei der Polizei,
  266. beim Diktat, wenn man da seinen Einstellungstest macht, hauen wirklich viele durch. Und wenn das so weitergeht, dann schafft Deutschland sich ab. Nicht
  267. nur wie Tilo Sarazin das sagt, sondern wir sterben aus und wir schaffen es einfach nicht mehr die jungen Leute dort abzuholen, wo sie sind. Wir haben in
  268. Berlin das Schulgesetz ein bisschen verändert. Wir haben die Vorschule eingeführt. Super. Nach der Schule 65 000 Schulabgängerschaften in Deutschland
  269. ihren Schulabschluss nicht. Da versucht man in Berlin zumindest durch ein weiteres Jahr sie noch an die Schule zu binden, noch die Möglichkeiten geben,
  270. die Ausbildung zu machen. Wir haben Schulen, in dem 14% der Schüler gar nicht zur Schule gehen. Wir kommen den gar nicht mehr hinterher. Also möchte
  271. ich fast die These aufstellen, wir verdummen und wir sterben aus und das ist ein gewaltiges Problem für uns. Her Segelko, das Problem ist absolut
  272. klar und für mich auch das drängendste Problem unserer Zeit, aber ich habe direkt eine Frage an Sie. Warum interessiert es die Deutschen so wenig?
  273. Weil ich kann Ihnen heute eine Sache sagen, die jetzt in der Livequote passieren wird. Ist ganz schlimm und wir machen es trotzdem. Wir werden das Thema
  274. immer wieder hier machen in meiner Sendung, aber bei Migration geht die Livequote so hoch und bei Bildungsgerechtigkeit geht die Quote so
  275. runter. Da mus anderen zu tun. Klar, aber warum interessiert es die Deutschen nicht? Also jetzt mal weg von der Politik. Warum interessiert es
  276. unsere Gesellschaft nicht das Thema? Da müsste doch eigentlich jeder infalls hat wurde die Wahl gewonnen, weil das Thema Bildung ganz oben stand. Wir haben immer
  277. andere Themen, die wir nach oben schreien, die wir in die Welt possauen, aber es muss uns doch klar sein, wir haben keine Kraft mehr im Land unds
  278. fehlen die Fachkräfte, aber im Bildungssystem da hauen wir in Sack, sage ich mal. Es werden keine Kinder mehr geboren, weil wir kein
  279. familienfreundliches Land sind. Die Leute fühlen sich unsicher auf den Straßen, die Infrastruktur fehlt, wir haben kein Baukindergeld mehr, wir haben
  280. keine Wohnung mehr. Natürlich möchten sich Mann und Frau auch verwirklichen, aber im Grunde wünscht sich jemand jeder ja auch Familie und da müssen wir wieder
  281. zurückkommen. Deswegen ist Bildung das der Schlüssel überhaupt. Ähm John F. Kennedy hat mal gesagt, das einzige was teurer ist als Bildung ist keine
  282. Bildung. Und wenn wir darüber nicht reden, dann haben [räuspern] wir ein Problem, dass wir nicht nur über die fehlenden Renten sprechen, sondern wir
  283. haben ja niemand, der in die Rentenkasten einzahlt, wenn keiner mehr geboren wird. Und deswegen müssen wir dieses Thema ganz deutlich machen und da
  284. muss man nicht abschalten, sondern muss man zuhören. Absolut. Deswegen direkt die Frage, was kann man tun? Was könnte die Politik
  285. tun? Ich meine, sie seit 30 Jahren ja beschäftigen sich mit diesem Thema. Warum ist es so? Wir sind eins der reichsten Länder der Welt und trotzdem
  286. sind wir da so prekär. Warum? Weiß ich nicht. Ich habe sechs Kinder und ich bin froh, [gelächter] dass ich sechs Kinder hab und ich bin glücklich
  287. mit meinen sechs Kind. Ich meine, warum haben wir z.B. in in Düsseldorf, wo ich wo ich lebe, da wächst jedes siebte Kind in Armut auf. Ich meine, wie können
  288. diese Zahlen sein? Wir sorgen schlechter für die Kinder in unserem Land als Slowenien beispielsweise. Nein, wir sind ja auch beim Kindesw auf
  289. Platz 25 bei abgesto eins ist ganz wichtig, wir haben immer mehr Menschen in unserem Land, die die Sprache nicht können
  290. und wir haben die Hälfte der Schüler sprechen gar nicht richtig Deutsch, wenn sie in die Schule kommen. Und wir haben das Problem und das ist meine Forderung.
  291. Wir brauchen Deutsch als Pflichtsprache für alle Menschen, die in Deutschland leben, weil Sprache ist Integration. Wir haben gerade gesehen, dass bei der
  292. UNICEF Studie die Niederländer auf Platz 1 sind und wir auf Platz 25. selbst Rumänien und andere Länder kommen noch vor uns. Und in diesen Ländern ist die
  293. Landessprache die Pflichtsprache. Ich saß, ich bin ja auf in Hamburg St. Pauli aufgewachsen und sehr viel Türken, bisschen türkisch verstehe ich und dann
  294. saß ich im Flieger nach Stockholm, bin ausgestiegen, bin in die Bahn eingestiegen, da saß eine Gruppe von türkischen Männern und ich dachte mal
  295. gucken, ob ich noch ein bisschen türkisch verstehe. Da haben die flie fließen Schwedisch gesprochen. Das kannte ich überhaupt nicht, aber das ist
  296. Integration. Und dahin müssen wir kommen, weil das führt die Menschen schneller in Arbeit und wenn die Kinder zu Hause auch Deutsch sprechen und ihre
  297. Familien auch, denn 67% aller Jugendlichen sprechen zu Hause nicht Deutsch, sondern eben die andere Sprache und sprechen dadurch auch nur gebrochen
  298. Deutsch. Und das ist eins der Gründe. Da sind wir wieder beim Thema Migration. Aber wir müssen auch in Deutschland Kindern wieder mehr Perspektiven geben
  299. und Familien mehr fördern, denn das ist die Gruppe, die am wenigsten gefördert wird von unserer Politik. Ja, vor allem die Familie, die die äh
  300. die mittelständische Familie, die nicht reich ist. Ja, also die alles bezahlen, keine Zuschüsse kriegen und trotzdem viel arbeiten müssen. Das sind das sind
  301. die Leute, die sich Kinder wünschen, die Familie aufbauen wollen und die dann auch an materielle Grenzen stoßen. Ganz klar. Die andere Sache ist aber die, wir
  302. haben äh seit ja bestimmt seit 30 Jahren haben wir ein Ideal, das extrem ein gesellschaftliches Ideal, auch ein Frauenideal, auch ein Männerideal, das
  303. absolut individuell ist, sich individuell selbst zu verwirklichen. Äh das geht nicht in Richtung Familie. Kinder werden als Bürde betrachtet. Wenn
  304. eine Frau schwanger wird, dann heißt es: "Hast du dir überlegt, was das für deinen Job und für deine Figur bedeutet?" Ja, und
  305. da sagt man nicht, wie wunderbar das ist. Da muss ich übrigens sagen, da kann man von den Muslimen noch ein bisschen lernen.
  306. Ich hab nur einen Sohn [gelächter] nicht se also [gelächter] darf nicht. Also ich habe auch mehr Kinder und mehr
  307. Enkelkinder. Also von daher äh da müssen wir einfach noch mal eine ganz andere Idee haben von Leben. Was ist denn ein gutes Leben? Und meiner Meinung nach
  308. sind Kinder keine Bürde, sondern die Zukunft auch für die Menschen, die heute jung sind. Aber dazu muss ich was in der Gegenwart tun, damit ich die Zukunft
  309. hab. Ich würde dazu, weil die Pisa Studie jetzt auch erwähnt wurde, Andrea Schleicher, ne, der quasi Mr. Pisa, der
  310. Finder davon war, hat auch gesagt, wir haben ein Problem, dass da soziale Disparität auch vor allem steig soziale Ungleichheit sehr stark steigt. Das hat
  311. auch wieder festgestellt ein großes Problem ist und er hat gesagt, wir verstehen Bildung immer mehr als Transaktion und es muss mehr als
  312. Beziehungsarbeit verstanden werden. Es gibt diesen also bekannten jetzt Berliner direk kurz unterbrechen, es gibt gar keine Beziehung in der Bildung
  313. und das ist das Problem. Wir haben keine Vertrauenspersonen mehr im Bildungssystem. Hätten wir da mehr Leute, die verlässlich da sind. Der
  314. Grundschullehrer wechselt in der Hälfte der Grundschulzeit und alle Kinder brauchen diese Vertrauenspersonen, wenn die Familie immer mehr
  315. auseinanderbricht. Wir sehen jetzt übrigens, wir sind zum Ende der Sendung angekommen. Man sieht es, [gelächter] wir sind alle vier im
  316. Bild. Ganz lieben Dank an meine Gäste heute. Ich hatte zwar wirklich 15 Punkte in Religion, aber heute war es auch mir etwas hoch. Ich werde noch mal zu Ihnen
  317. eine Vorlesung kommen, Frau Schröter, nächste Woche, nee, wir sind diesen Sonntag für Sie da, mit einer Sondersendung zur Wahl Mecklingburg
  318. Vorpann 12:10 Uhr am Sonntag. Schalten Sie ein, machen Sie es gut, bleiben Sie kritisch und überfordern Sie sich auch gerne mal in der Debatte, wie es mir
  319. heute ging. Bis Sonntag. Tschüss.

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