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Informatik · Klasse 6–10 · aktualisiert

Abakus einfach erklärt: Aufbau und Rechenprinzip

Du lernst, wie ein Abakus Zahlen zeigt, wie du Stellen in Fünfer- und Einersteine zerlegst und wie Teilprodukte eine Multiplikation ergeben.

0 von 13 Aufgaben gelöst

Abakus einfach erklärt: Aufbau und Rechenprinzip

Kurz gesagt

Ein Abakus ist ein Rahmen mit Kugeln oder Steinen, deren Lage eine Zahl zeigt, normalerweise nach Stellenwerten. Auf dem römischen Abakus hat jede Stelle einen Fünferstein und vier Einersteine, also Zahlen bis 9. Eine Multiplikation wird auf Teilprodukte zurückgeführt, die man addiert.

Lange vor dem Taschenrechner haben Menschen mit Kugeln und Steinen gerechnet. Der Abakus ist so ein Rechenhelfer. Er zeigt dir, wie Zahlen aus Stellen aufgebaut sind. Und er zeigt, wie man große Aufgaben in kleine Schritte zerlegt.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Ein Abakus besteht aus einem Rahmen mit Kugeln oder Steinen. Die Kugeln sind meist aus Holz oder Glas. Sie sind auf Stäbe aufgefädelt, oder sie laufen in Rillen und Schlitzen. Man nennt den Abakus auch Zählrahmen oder Rechenrahmen.

Die Kugeln zeigen eine Zahl durch ihre Lage. Dahinter steckt normalerweise ein Stellenwertsystem, meist das Dezimalsystem. Dort bestimmt die Stelle einer Ziffer, wie viel sie zählt. Bei 1234 steht die 2 an der Hunderterstelle und zählt deshalb 200.

Jeder Stab oder jede Spalte gehört zu einer Stelle. So kannst du mit wenigen Kugeln auch große Zahlen zeigen.

Definition

Abakus

Ein Abakus ist ein einfaches mechanisches Rechenhilfsmittel. Seine Kugeln oder Steine zeigen durch ihre Lage eine Zahl.

Beispiel: Die Zahl 1234 nach Stellen

  1. 11234 bedeutet 1 · 1000 + 2 · 100 + 3 · 10 + 4
  2. 2Die 2 steht an der Hunderterstelle und zählt 200
  3. 3Auf dem römischen Abakus gehört jede Spalte zu einer Stelle

Teste dich

LeichtWodurch zeigt ein Abakus eine Zahl?
MittelWas bestimmt im Dezimalsystem, wie viel eine Ziffer zählt?

Alles auf einen Blick

Abakus

  • Darstellung

    Die Lage der Kugeln oder Steine zeigt eine Zahl, normalerweise in einem Stellenwertsystem.

  • Zerlegung

    Pro Stelle gibt es einen Fünferstein und vier Einersteine, das reicht für die Ziffern 0 bis 9.

  • Null

    Für die Ziffer 0 zählt auf dem römischen Abakus kein Stein.

  • Multiplikation

    Zerlegen, Teilprodukte mit Nullen nach der Position bilden, alle addieren.

  • Geschichte

    Der Abakus gehört zu den ältesten bekannten Rechenhilfsmitteln, in Europa wurde er bis etwa ins 17. Jahrhundert benutzt.

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

24 · 13 mit Teilprodukten rechnen (erfundenes Beispiel)

  1. 1Zerlege 13 in 10 + 3
  2. 2Letzte Ziffer 3, keine Null: 24 · 3 = 72 (als Addition: 24 + 24 + 24 = 72)
  3. 3Ziffer 1 steht für 10: 24 · 1 = 24, mit einer Null 240
  4. 4Addiere die Teilprodukte: 72 + 240 = 312
  5. 5Probe: 24 · 13 = 24 · 10 + 24 · 3 = 240 + 72 = 312

Fehler finden

Prüfe die Aussagen zu 35 · 21 (erfundenes Beispiel) In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Mit einem Fünferstein und vier Einersteinen zeigt eine Stelle höchstens die Zahl . Für die Ziffer 0 zählt auf dem römischen Abakus . Bei der Multiplikation mit Teilprodukten werden die Teilergebnisse am Ende .

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Abakus

LeichtWas ist ein Abakus?
MittelAuf dem römischen Abakus gehörte die Spalte „C“ zu den …
SchwerDu rechnest 12 · 5 und zerlegst 12 in 10 + 2. Welche Teilprodukte entstehen?

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