Zum Inhalt springen

Geschichte · Klasse 5–8 · aktualisiert

Kloster im Mittelalter: Leben, Arbeit und Wissen

Du lernst, was Klöster und Orden sind, wie Regeln das Leben ordneten und warum Klöster Wissen und wirtschaftlichen Einfluss gewinnen konnten.

0 von 9 Aufgaben gelöst

Kloster im Mittelalter: Leben, Arbeit und Wissen

Kurz gesagt

Ein Kloster ist eine Anlage für eine religiöse Gemeinschaft. Im mittelalterlichen Kloster gehörten Gebet, Arbeit und Lernen zum Leben. Klöster bewahrten Wissen und betrieben eigene Landwirtschaft und Handwerk.

Zusammen wohnen, arbeiten und beten: In einem Kloster war vieles miteinander verbunden. Regeln bestimmten das Zusammenleben. Du untersuchst, was solche Regeln verlangten und warum Klöster auch außerhalb ihrer Mauern wichtig waren.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Ein Kloster ist eine Anlage mit Gebäuden für eine religiöse Gemeinschaft. Die Bewohner richten ihr Leben auf ihren Glauben aus. In manchen Orden heißen die Männer Mönche und die Frauen Nonnen. Zum Kloster gehören in der Regel Gebäude für Gebet, Wohnen und Wirtschaft, etwa Landwirtschaft.

Ein Orden ist eine religiöse Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Regel für ihre Lebensweise. Im Westen ist ein Kloster meist einem Orden zugeordnet. Kloster und Orden bedeuten also nicht dasselbe: Das Kloster bezeichnet die Anlage, der Orden die Gemeinschaft. In der östlichen christlichen Tradition sind Klöster eigenständiger und nicht wie im Westen in Orden zusammengefasst.

Ein Abt oder eine Äbtissin leitet bestimmte Klöster. Ein christliches Kloster mit einer solchen Leitung heißt Abtei. Die Regeln und Lebensweisen waren nicht überall gleich.

Definition

Orden

Eine religiöse Gemeinschaft, deren Regel die gemeinsame Lebensweise bestimmt.

Merke: Kloster meint die bauliche Anlage, Orden meint die religiöse Gemeinschaft. Im Westen gehört ein Kloster meist zu einem Orden.

Teste dich

LeichtWelche Erklärung unterscheidet Kloster und Orden richtig?

Alles auf einen Blick

Kloster

  • Begriffe

    Ein Kloster ist eine bauliche Anlage, ein Orden eine religiöse Gemeinschaft.

  • Regeln

    Die untersuchten Vorschriften ordneten Besitz, Gehorsam, Gebet, Arbeit und religiöse Lesung.

  • Grenze

    Eine vorgeschriebene Lebensweise beweist nicht, wie jeder Klostertag tatsächlich ablief.

  • Räume

    Speisesaal, Schlafräume und Versammlungsraum erfüllten unterschiedliche Aufgaben.

  • Wissen und Wirtschaft

    Klöster sammelten Bücher, bildeten ihren Nachwuchs aus und betrieben Handwerk und Landwirtschaft.

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Eine Regel zum Gottesdienst Schritt für Schritt auswerten

  1. 1Aufgabe: Erkläre, was das Zeichen zum gemeinsamen Gottesdienst nach der untersuchten Regel für eine laufende Arbeit bedeutete.
  2. 2Vorschrift festhalten: Beim Zeichen sollten die Mönche alles aus der Hand legen und zum Gottesdienst kommen.
  3. 3Folge ableiten: Eine begonnene Arbeit musste dafür unterbrochen werden. Der gemeinsame Gottesdienst hatte Vorrang.
  4. 4Grenze nennen: Damit ist erklärt, was die Regel verlangte. Ob jeder Mönch sie jedes Mal befolgte, ist dadurch nicht bewiesen.

Fehler finden

Prüfe die Aussagen zu Besitz und Betrieben In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Je nach Ausrichtung des Klosters gab es ein Skriptorium als . Die ausgewählten Vorschriften Benedikts richten sich an eine . Für ihren eigenen Nachwuchs unterhielten mittelalterliche Klöster .

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Kloster

LeichtWas bezeichnet das Wort Abtei?
MittelWas lässt sich aus den festgelegten Zeiten für Handarbeit und religiöse Lesung ableiten?
SchwerWarum änderte sich die Bedeutung der klassischen Klöster mit dem wachsenden Einfluss der Städte?

Weiterlesen in Geschichte