Englisch · Klasse 7–13 · aktualisiert
Social Media Englisch: Vokabeln und Argumente
Du lernst Social-Media-Wortschatz, prüfst Chancen und Risiken und übst PEE-Argumente sowie eine Cartoonanalyse.
0 von 13 Aufgaben gelöst
Kurz gesagt
Social media bezeichnet digitale Dienste zum Vernetzen, Kommunizieren und Teilen von Inhalten. Auf Englisch heißt es „on social media“, aber „access to social media“. Bei Argumenten unterscheidest du Chancen, Risiken und Belege; ein Zusammenhang beweist noch keine Ursache.
Mit den passenden englischen Begriffen kannst du erklären, wie soziale Medien funktionieren, Chancen und Risiken abwägen und eine begründete Position formulieren. Entscheidend ist eine differenzierte Sprache: Soziale Medien können bestimmte Folgen begünstigen, doch eine Ursache ist damit noch nicht bewiesen.
Deine Lernziele
Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.
4 Abschnitte
Soziale Medien sind weder ausschließlich nützlich noch ausschließlich schädlich. Eine gute Beurteilung fragt: Für wen entsteht unter welchen Bedingungen welche Folge? Online harassment bedeutet Onlinebelästigung. Screen time bezeichnet die Zeit vor einem Bildschirm. FOMO (Fear of Missing Out) ist die Angst, etwas zu verpassen. Misinformation bezeichnet falsche oder irreführende Informationen. Mit disinformation ist die gezielte Verbreitung irreführender oder falscher Informationen gemeint. Eine echo chamber ist ein Kommunikationsraum, in dem ähnliche Meinungen dominieren und Gegenpositionen wenig sichtbar werden. Bei Aussagen über psychische Gesundheit musst du Ursache und Zusammenhang unterscheiden. Wenn zwei Entwicklungen gemeinsam auftreten, besteht eine Korrelation. Daraus folgt noch nicht automatisch, dass die eine Entwicklung die andere verursacht. Auch Plattformen, Nutzerinnen und Nutzer, Eltern, Schulen, Unternehmen und staatliche Stellen können unterschiedliche Interessen haben. Schutz vor Hassrede oder gefährlichen Inhalten kann beispielsweise mit Meinungsfreiheit, Teilhabe und der praktischen Umsetzbarkeit von Regeln in Spannung geraten.
| Bereich | mögliche Chance | mögliches Risiko |
|---|---|---|
| Kommunikation | „global communication“: Kontakt über große Entfernungen | Missverständnisse oder „online harassment“ |
| Gemeinschaft | „community building“: Austausch mit Menschen mit ähnlichen Interessen | „echo chambers“: überwiegend ähnliche Ansichten |
| Selbstdarstellung | „self-expression“: kreative Inhalte veröffentlichen | „social comparison“: Vergleich mit inszenierten Bildern |
| Information | „information sharing“ und „awareness raising“ | „misinformation“ oder „disinformation“ |
| Nutzung | schneller und oft kostengünstiger Zugang | schwer kontrollierbare „screen time“ oder „FOMO“ |
Teste dich
Für ein begründetes Urteil prüfst du vier Fragen: Welche Gruppen sind betroffen? Welche Interessen verfolgen sie? Welche Folgen sind wahrscheinlich oder möglich? Wie zuverlässig sind die Belege?
Für den Vergleich kannst du „On the one hand ...“ und „On the other hand ...“ verwenden. „This example suggests that ...“ verbindet Beleg und Schluss; „However, it could be argued that ...“ öffnet eine Gegenposition. Mit „The available information does not prove that ...“ markierst du eine Grenze der Belege. „Overall, the benefits depend on ...“ eignet sich für ein bedingtes Urteil.
Beispiel: Point: „Social media can support creative self-expression.“
- 1Evidence: „For example, content creators can publish their own videos, pictures or texts and share them with an audience.“
- 2Explanation: „This gives users an opportunity to present their ideas and receive responses from other people.“
- 3Das Beispiel zeigt eine nachvollziehbare Möglichkeit. Es beweist aber nicht, dass jede Nutzung kreativ oder hilfreich ist. Eine differenzierte Fortsetzung könnte lauten:
- 4However, public feedback can also create pressure, especially when users compare themselves with highly edited or staged content.
Beispiel: Die PEE-Methode gibt einem englischen Argument eine klare Struktur
- 1Point: Formuliere deine Behauptung.
- 2Evidence: Nenne einen überprüfbaren Beleg oder ein klar gekennzeichnetes Beispiel.
- 3Explanation: Erkläre, wie der Beleg deine Behauptung stützt.
Teste dich
Alles auf einen Blick
Social Media
Wortschatz
platform, feed, algorithm, privacy
Kommunikation
fehlende nonverbale Signale, Emojis als Kontexthinweis
Beurteilung
Chancen, Risiken, betroffene Gruppen, Belegqualität
Argumentation
Point, Evidence, Explanation, Gegenposition
Cartoonanalyse
Beschreibung, Deutung, Bewertung
Musteraufgabe · Schritt für Schritt
Ein PEE-Argument über einen Klassenchat
- 1Point: Ein Klassenchat kann den Austausch über Hausaufgaben erleichtern.
- 2Evidence: Eine Frage kann dort mehrere Mitschülerinnen und Mitschüler erreichen.
- 3Explanation: Antworten und Hinweise können dadurch für die Gruppe sichtbar werden.
- 4Einschränkung: Das Beispiel zeigt eine Möglichkeit; ob der Chat hilft, hängt von seiner Nutzung ab.
Fehler finden
Was zeigt die Untersuchung? In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.
Fehler in Zeile 3Eine Korrelation beweist weder die Ursache noch deren Einzigkeit. Richtig: Die Merkmale hängen in dieser Untersuchung zusammen; mögliche Ursachen müssen gesondert geprüft werden.
Lückentext
Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.
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Karteikasten
Erst selbst überlegen, dann umdrehen.
Übung mit Feedback