Englisch · Klasse 5–6 · aktualisiert
Going-to-Future: Bildung, Verwendung und Übungen
Lerne, wie du mit Going-to-Future feste Absichten und Vorhersagen mit aktuellen Anzeichen ausdrückst und die Form sicher bildest.
0 von 13 Aufgaben gelöst
Kurz gesagt
Das Going-to-Future verwendest du für einen schon gefassten Plan oder eine Vorhersage mit gegenwärtigen Anzeichen. Du bildest es mit am, is oder are + going to + Grundform: „We are going to bake cupcakes tonight.“
Mit dem Going-to-Future sprichst du über einen vorher gefassten Plan oder eine Zukunftsprognose, für die es jetzt konkrete Anzeichen gibt. Du bildest es mit einer Form von „to be“, danach „going to“ und dem Infinitiv des Vollverbs.
Deine Lernziele
Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.
4 Abschnitte
Ein schon gefasster Plan oder eine feste Absicht passt zum Going-to-Future. Auch eine Vorhersage aus konkreten gegenwärtigen Anzeichen kannst du damit ausdrücken. Ein Wort wie „tomorrow“, „soon“ oder „next week“ nennt nur den Zeitpunkt; es entscheidet die Form nicht allein.
Beispiel: Beispiel
- 1We are going to bake cupcakes tonight.
- 2Wir haben das Backen bereits geplant. Deshalb steht „are going to bake“: Wir werden heute Abend Cupcakes backen.
Merke: Plan oder gegenwärtiges Anzeichen: Häufig passt das Going-to-Future. Eine Zeitangabe allein bestimmt die Form nicht.
Definition
Going-to-Future
Eine englische Zukunftsform aus einer Form von „to be“, „going to“ und der Grundform des Verbs. Sie zeigt hier einen schon gefassten Plan oder eine begründete Vorhersage.
Teste dich
Für Aussagen gilt: Subjekt + am/is/are going to + Grundform. Die Form von „to be“ richtet sich nach dem Subjekt: „I am“, „he/she/it is“ und „you/we/they are“. Nach „going to“ steht der Infinitiv ohne zusätzliche Endung. Im Gespräch kannst du „I'm“, „you're“, „he's“, „she's“, „it's“, „we're“ und „they're“ verwenden.
Für die Verneinung setzt du „not“ direkt hinter „am“, „is“ oder „are“: „I am not going to read.“ „I'm not“ ist möglich; „I amn't“ gehört nicht zu den üblichen Kurzformen. Für eine Frage stellst du „am“, „is“ oder „are“ vor das Subjekt: „Are you going to read?“ Ein zusätzliches „do“ brauchst du nicht.
| Subjekt | Form von „to be“ | Beispiel |
|---|---|---|
| I | am | I am going to read. |
| you | are | You are going to read. |
| he, she, it | is | She is going to read. |
| we, you, they | are | They are going to read. |
Beispiel: Aus den Bausteinen „she – visit – her friends“ entsteht:
- 1Das Subjekt „she“ verlangt „is“.
- 2Danach folgen „going to“ und der Infinitiv „visit“.
- 3Der vollständige Satz lautet: „She is going to visit her friends.“
- 4Kurzform: „She's going to visit her friends.“
Beispiel: Aussage: „Tom is going to help with the project.“
- 1Verneinung: „Tom is not going to help with the project.“
- 2Mögliche Kurzformen sind „Tom isn't going to help“ und „Tom's not going to help“.
Teste dich
Vergleiche die Vollverben: „He's going to read the book.“ kündigt eine Handlung an; auf „going to“ folgt „read“. „He's reading the book.“ beschreibt hier eine Handlung, die gerade läuft; „reading“ trägt die Endung „-ing“. Das Present Progressive kann in anderem Zusammenhang auch eine konkrete künftige Verabredung ausdrücken.
Für einen vorab gefassten Plan passt beispielsweise „I'm going to build a model plane tomorrow.“ Bei sichtbaren dunklen Wolken passt „It's going to rain.“ Entscheide ich mich erst jetzt, passt „I'll carry this box.“ Eine allgemeine Einschätzung lautet etwa „I think the weather will improve.“ Ein Versprechen kann „I will return the book.“ sein. Das Will-Future besteht aus „will“ und der Grundform; „will“ bleibt bei allen Personen gleich. Die Kurzformen sind „'ll“ und für „will not“ häufig „won't“.
Merke: Bei „is going to read“ kündigt „going to“ die Zukunft an. Bei „is reading“ beschreibt das Verb mit „-ing“ im Beispiel den gegenwärtigen Verlauf; mit einem vereinbarten Zukunftstermin kann Present Progressive auch zukünftig sein.
Teste dich
Prüfe zuerst die Situation: Gibt es einen vorher gefassten Plan oder ein konkretes Anzeichen? Entscheide dann, ob du eine Aussage, eine Verneinung oder eine Frage brauchst. Kontrolliere zuletzt, ob „am“, „is“ oder „are“ zum Subjekt passt und ob auf „going to“ die Grundform folgt.
Beispiel: Situation: Ben hat bereits beschlossen, am Wochenende Fußball zu spielen.
- 1Plan erkannt: Das Going-to-Future passt.
- 2Subjekt: „Ben“ entspricht „he“, also brauchst du „is“.
- 3Vollverb: Der Infinitiv lautet „play“.
- 4Ergebnis: „Ben is going to play football this weekend.“
- 5Als Frage lautet der Satz: „Is Ben going to play football this weekend?“
Teste dich
Alles auf einen Blick
Going-to-Future
Verwendung
vorher gefasster Plan; Prognose mit konkretem Anzeichen
Bildung
am, is oder are; going to; Infinitiv
Satzarten
Aussage; Verneinung mit not; Frage mit vorangestelltem to be
Abgrenzung
Present Progressive kann einen gegenwärtigen Verlauf oder eine vereinbarte Zukunft meinen; Will-Future passt oft zu spontanen Entschlüssen oder allgemeinen Vermutungen
Musteraufgabe · Schritt für Schritt
Bilde aus einem Plan Aussage, Verneinung und Frage
- 1Der Plan steht schon fest: Wir möchten am Sonntag einen Kuchen backen.
- 2Mit „we“ brauchst du „are“ und danach „going to bake“.
- 3Aussage: „We are going to bake a cake on Sunday.“
- 4Verneinung: „We are not going to bake a cake on Sunday.“
- 5Frage: „Are we going to bake a cake on Sunday?“
Fehler finden
Prüfe den geplanten Ausflug In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.
Fehler in Zeile 2In der zweiten Zeile fehlt „are“: „We are going to walk in the park on Saturday.“ Das Going-to-Future braucht eine passende Form von „to be“.
Lückentext
Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.
I going to read this letter. She going to meet her friends. They going to travel next summer. Das Vollverb steht als Infinitiv hinter „going to“.
Karteikasten
Erst selbst überlegen, dann umdrehen.
Übung mit Feedback