Englisch · Klasse 5–10 · aktualisiert
Zukunftsformen Englisch: will, going to & mehr
Überblicke die englischen Zukunftsformen: Wähle nach spontaner Entscheidung, Plan, Verabredung, Fahrplan, Verlauf oder Abschluss.
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Kurz gesagt
Für Zukünftiges gibt es im Englischen mehrere Formen: „will“ für spontane Entschlüsse oder Einschätzungen, „going to“ für bestehende Pläne oder aktuelle Anzeichen, Present Progressive für konkrete Verabredungen und Simple Present für feste Fahrpläne. Die Situation entscheidet.
Im Englischen entscheidet nicht nur der Zeitpunkt über die Zukunftsform. Wichtig ist, wie du die Zukunft meinst: als spontane Entscheidung, Plan, Verabredung, Fahrplan, Vorhersage oder Verlauf. Auf dieser Seite lernst du zuerst die vier häufigsten Möglichkeiten. Danach kannst du seltenere Formen in Texten erkennen.
Deine Lernziele
Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.
4 Abschnitte
Zeitangaben wie „tomorrow“ oder „next week“ nennen den Zeitpunkt, aber keine sichere Form. Frage, welche Bedeutung du ausdrücken willst. Für einen spontanen Entschluss, ein Versprechen oder eine persönliche Einschätzung passt oft will + Grundform; „will“ bleibt bei allen Personen gleich. „Will not“ wird zu „won't“ verkürzt. Für einen schon bestehenden Plan oder eine Vorhersage aus aktuellen Anzeichen passt oft am/is/are + going to + Grundform. Die Form von „be“ richtet sich nach dem Subjekt.
Zwei Gegenwartsformen können ebenfalls auf die Zukunft verweisen: Present Progressive für eine konkrete persönliche Verabredung und Simple Present für einen festen Ablauf. Weitere Formen zeigen später einen Verlauf, einen Abschluss oder eine Dauer. Die deutsche Übersetzung „werden“ entscheidet nicht über diese Unterschiede.
Merke: Nicht das deutsche Wort „morgen“ entscheidet über die englische Form. Die gemeinte Situation entscheidet.
Beispiel: Vier Aussagen über denselben Freitag
- 1Spontanes Angebot: „I'll bring the posters on Friday.“
- 2Schon gefasster Plan: „I'm going to paint on Friday.“
- 3Vereinbartes Treffen: „I'm meeting my friends on Friday.“
- 4Festgelegter Ablauf: „The library closes at six on Friday.“
Definition
Zukunftsformen
Englische Formen mit Zukunftsbezug. Sie zeigen neben dem Zeitpunkt auch, ob etwas etwa spontan entschieden, vorher geplant, vereinbart oder festgelegt ist.
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Gegenwartsformen können durch den Zusammenhang etwas Zukünftiges meinen. Das Present Progressive besteht aus am/is/are + Verb-ing. Es passt zu einer schon organisierten persönlichen Verabredung oder einem konkreten nahen Plan: „I'm meeting my tutor at five.“ Das ist mehr als eine allgemeine Absicht.
Das Simple Present steht oft bei Fahrplänen, Stundenplänen und anderen festen Abläufen: „The ferry leaves at nine.“ Bei „he“, „she“ und „it“ erhält das Verb normalerweise „-s“. In Fragen und Verneinungen brauchst du beim Simple Present meist „do“ oder „does“; nach „does“ steht die Grundform. Eine Zeitangabe in der Zukunft verhindert diese Gegenwartsformen nicht.
Beispiel: Eine konkrete Verabredung
- 1I'm meeting my tutor at five on Tuesday.
- 2Der Termin ist bereits vereinbart.
- 3„Am meeting“ steht im Present Progressive und meint hier Zukünftiges.
Beispiel: Eine festgelegte Abfahrt
- 1The ferry leaves at nine tomorrow morning.
- 2Die Abfahrt steht im Fahrplan.
- 3„Leaves“ steht trotz „tomorrow“ im Simple Present.
Merke: Present Progressive: persönlich vereinbart oder konkret organisiert. Simple Present: durch einen offiziellen Plan oder festen Ablauf vorgegeben.
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Für das erste Verstehen in Texten helfen drei Bedeutungen. Future Progressive besteht aus „will be + Verb-ing“ und zeigt eine Handlung, die zu einem künftigen Zeitpunkt gerade läuft: „At eight, we will be rehearsing.“ Future Perfect besteht aus „will have + Past Participle“ und zeigt einen Abschluss bis zu einem künftigen Bezugspunkt: „By eight, we will have finished rehearsal.“ Bei regelmäßigen Verben endet das Participle meist auf „-ed“; bei unregelmäßigen Verben brauchst du die dritte Verbform, etwa „write – wrote – written“. Eine Angabe mit „by“ kann auf den Abschluss hinweisen, erzwingt die Form aber nicht allein.
Future Perfect Progressive besteht aus „will have been + Verb-ing“. Es richtet den Blick auf die Dauer einer bis zum künftigen Bezugspunkt andauernden Handlung: „By eight, we will have been rehearsing for two hours.“ Der Unterschied ist Verlauf zu diesem Zeitpunkt, Abschluss bis dahin oder schon erreichte Dauer.
Beispiel: Handlung zu einem künftigen Zeitpunkt im Verlauf
- 1At eight, we will be rehearsing.
- 2Um acht läuft die Probe gerade.
- 3„Will be rehearsing“ ist Future Progressive.
Beispiel: Bis zu einem künftigen Zeitpunkt abgeschlossen
- 1By eight, we will have finished rehearsal.
- 2Um acht ist die Probe schon beendet.
- 3„Will have finished“ ist Future Perfect; „by“ allein erzwingt die Form nicht.
Merke: Future Progressive: zu einem künftigen Zeitpunkt im Verlauf. Future Perfect: bis dahin abgeschlossen. Future Perfect Progressive: bis dahin bereits eine gewisse Zeit im Verlauf.
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Beim Will-Future steht „will“ vor der Grundform: „She will call.“ Für die Verneinung setzt du „not“ dahinter: „She will not call.“ oder „She won't call.“ Für die Frage rückt „will“ vor das Subjekt: „Will she call?“
Bei Going-to-Future und Present Progressive verschiebst du die Form von „be“: „They are going to travel.“ wird zu „They are not going to travel.“ und „Are they going to travel?“; „He is meeting his tutor.“ wird zu „He is not meeting his tutor.“ und „Is he meeting his tutor?“ Beim Simple Present verwendest du meist „do“ oder „does“: „The ferry leaves at six.“ wird zu „The ferry does not leave at six.“ und „Does the ferry leave at six?“ Nach „does“ entfällt das „-s“ am Vollverb.
Beispiel: Eine Going-to-Aussage umformen
- 1Aussage: „We are going to visit the gallery.“
- 2Frage: „Are we going to visit the gallery?“
- 3Verneinung: „We are not going to visit the gallery.“
- 4„Are“ wechselt in der Frage nach vorn; „not“ folgt in der Verneinung auf „are“.
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Alles auf einen Blick
Zukunftsformen
Will-Future
spontaner Entschluss, Versprechen oder persönliche Einschätzung
Going-to-Future
bestehender Plan oder Prognose aus aktuellen Anzeichen
Present Progressive
konkrete persönliche Verabredung
Simple Present
fester Ablauf oder Fahrplan
Future Progressive
Handlung zu einem Zukunftspunkt im Verlauf
Spätere Formen
Abschluss oder Dauer bis zu einem Zukunftspunkt
Musteraufgabe · Schritt für Schritt
Ordne Aussagen zu einer Schulaufführung
- 1Die Probe steht im Plan: „The rehearsal starts at four.“ Das ist Simple Present.
- 2Du triffst die Gruppe am Eingang: „I'm meeting the group at three.“ Das ist Present Progressive.
- 3Du bietest gerade Hilfe an: „I'll carry the props.“ Das ist Will-Future.
- 4Du hast vorab beschlossen, das Bühnenbild zu malen: „I'm going to paint the set.“ Das ist Going-to-Future.
- 5Prüfe jeweils, ob ein Ablauf festliegt, ein Treffen vereinbart ist oder ein Entschluss neu oder alt ist.
Fehler finden
Prüfe vier Aussagen zum Aufführungstag In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.
Fehler in Zeile 4In der letzten Zeile fehlt „are“: „We are going to paint the set tomorrow.“ Going-to-Future braucht die passende Form von „be“.
Lückentext
Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.
Eine konkrete Verabredung steht oft im . Ein Fahrplan steht oft im . Eine Handlung, die künftig gerade läuft, erkennst du am .
Karteikasten
Erst selbst überlegen, dann umdrehen.
Übung mit Feedback