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Deutsch · Klasse 5–6 · aktualisiert

Reflexivpronomen: Formen, Fälle und Verwendung

Mich, dir, sich: Du lernst, worauf Reflexivpronomen verweisen, wann Akkusativ oder Dativ passt, was reziprok heißt und wo sie im Satz stehen.

0 von 12 Aufgaben gelöst

Reflexivpronomen: Formen, Fälle und Verwendung

Kurz gesagt

Reflexivpronomen (rückbezügliche Fürwörter) wie mich, dir, sich, uns und euch verweisen auf das Subjekt zurück: „Lena schminkt sich.“ Ohne weiteres Objekt stehen sie meist im Akkusativ („Ich wasche mich.“), neben einem Akkusativobjekt meist im Dativ („Ich wasche mir die Hände.“).

Reflexivpronomen wie mich, dir oder sich verweisen auf das Subjekt des Satzes. Du brauchst sie vor allem, wenn eine Handlung auf die handelnde Person zurückwirkt oder zwischen mehreren Personen wechselseitig geschieht.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Vergleiche diese Sätze: „Lena schminkt sich.“ und „Lena schminkt Mia.“ Im ersten Satz führt Lena die Handlung aus und ist zugleich davon betroffen. Sich verweist auf das Subjekt Lena. Im zweiten Satz betrifft die Handlung eine andere Person.

Definition

Reflexivpronomen

Ein Reflexivpronomen ist ein rückbezügliches Fürwort. Es richtet sich nach der Person des Subjekts und verweist auf dieses Subjekt zurück.

Beispiel: In „Ich sehe mich im Spiegel“ bezeichnet ich die handelnde Person.

  1. 1Mich bezeichnet dieselbe Person.
  2. 2Das Pronomen ist deshalb reflexiv.

Teste dich

LeichtWelcher Satz enthält ein Reflexivpronomen?
MittelWorauf bezieht sich „sich“ in „Die Kinder setzen sich“?

Alles auf einen Blick

Reflexivpronomen

  • Bezug

    Das Reflexivpronomen verweist auf das Subjekt zurück.

  • Formen

    mich, mir, dich, dir, sich, uns, euch

  • Kasus

    ohne weiteres Objekt meist Akkusativ, neben einem Akkusativobjekt meist Dativ; manche Verben verlangen selbst den Dativ.

  • Reflexive Bedeutung

    sich selbst

  • Reziproke Bedeutung

    einander oder miteinander

  • Wortstellung

    hängt vom Haupt- oder Nebensatz ab

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Setze ein: „Ich kaufe ___ ein Eis. Danach ärgere ich ___ über den Regen.“

  1. 1Subjekt: ich. Möglich sind also mich oder mir.
  2. 2Erster Satz: „ein Eis“ antwortet auf „Wen oder was kaufe ich?“ und ist schon das Akkusativobjekt. Also Dativ: mir.
  3. 3Zweiter Satz: Neben „über den Regen“ steht kein weiteres Akkusativobjekt. Also Akkusativ: mich.
  4. 4Lösung: „Ich kaufe mir ein Eis. Danach ärgere ich mich über den Regen.“

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Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Ich wasche . Ich wasche die Hände. Du schadest . Wir kaufen uns ein Auto.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Reflexivpronomen

LeichtWelche Form gehört im Dativ zum Subjekt „ich“?
MittelWarum heißt es „Ich binde mir die Schuhe zu“?
SchwerIn welchem Satz ist die reziproke Bedeutung durch die Ersatzprobe erkennbar?

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