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Zielonki (Stary Targ)
Zielonki (deutsch Grünfelde, Hubert Roetteken (1860–1943), deutscher Germanist, Satzverbindungen bei Berthold von Regensburg,
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Überblick
Zielonki, deutsch Grünfelde, früher auch Grünfeld oder Gronfeld, ist eine Ortschaft in der Landgemeinde (Gmina) Stary Targ im Powiat Sztumski der polnischen Woiwodschaft Pommern. Die Geschichte des Ortes ist durch eine frühe Besiedlung, seine Entwicklung zu einem Gut und mehrere Verwaltungsänderungen geprägt.
Geographische Lage
Zielonki liegt im ehemaligen Westpreußen. Die Ortschaft befindet sich etwa zehn Kilometer nordöstlich von Sztum, fünf Kilometer ostsüdöstlich von Dąbrówka Malborska und anderthalb Kilometer südlich von Szropy.
Geschichte und Verwaltung
Funde von Steinkistengräbern aus der Bronzezeit belegen, dass das Gebiet bereits in vorgeschichtlicher Zeit bewohnt war. Die Gründung der Ortschaft geht auf den Deutschordens-Landmeister Meinhard von Querfurt zurück. Er verlieh den Ort dem ersten Besitzer zu kulmischem Recht. Am 31. März 1316 erneuerte der oberste Trappier Luther von Braunschweig die Handfeste für die damaligen Besitzer, die Enkel des Erstbesitzers.
Zielonki blieb seit dieser Zeit stets ein Gut. Um 1896 war es als Rittergut Grünfelde mit Ziegelei und Molkerei im Besitz von Hubert Carl Anton Rötteken, einem Privatdozenten für Germanistik an der Universität Würzburg. 1906 wurde das Gut Grünfelde königliche Domäne.
Am 1. April 1927 umfasste der Gutsbezirk Grünfelde eine Fläche von 335 Hektar. Am 30. September 1928 wurde er in die Landgemeinde Schroop im Landkreis Stuhm eingegliedert. Grünfelde war außerdem Sitz des Amtsbezirks Grünfelde. Dieser umfasste die drei Landgemeinden Iggeln, Jordansdorf und Schroop und bestand bis 1945.
Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Die Einwohnerzahl und die konfessionelle beziehungsweise sprachliche Zusammensetzung sind für mehrere Jahre überliefert:
- 1783 wird der Ort als adliges Dorf und Vorwerk mit 14 Feuerstellen, also Haushaltungen, beschrieben; eine Einwohnerzahl ist nicht angegeben.
- 1818 hatte das Hauptgut beziehungsweise die adlige Besitzung 88 Einwohner.
- 1864 lebten im Rittergut 191 Menschen, darunter 49 Evangelische und 142 Katholiken.
- 1910 hatte der Gutsbezirk am 1. Dezember 197 Einwohner. Davon waren 40 Evangelische und 157 Katholiken; 69 Personen hatten Polnisch als Muttersprache.
- 1925 wurden im Gutsbezirk am 16. Juni 181 Einwohner gezählt.
Kirche und bekannte Person
Die Protestanten der bis 1945 in Grünfelde ansässigen Dorfbevölkerung gehörten zur evangelischen Pfarrei Losendorf.
In Grünfelde geboren wurde Hubert Roetteken (1860–1943), ein deutscher Germanist.