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Wasserstoffkorrosion
Die Wasserstoff- oder Säurekorrosion ist eine Form der Korrosion bei Metallen, die in Anwesenheit von Wasser, jedoch unter Sauerstoffmangel, zur Bildung von …
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Grundidee
Wasserstoffkorrosion, auch Säurekorrosion, ist eine Form der Korrosion von Metallen. Sie tritt auf, wenn Wasser vorhanden ist, aber Sauerstoffmangel herrscht. Dabei entsteht elementarer Wasserstoff (H₂). Neben der Sauerstoffkorrosion beteiligt sie sich an der Rostbildung.
Reaktion mit Eisen
Am Beispiel von Eisen läuft die Reaktion in zwei Schritten ab:
-
Das Eisen wird beim Kontakt mit Wasser oxidiert. Es geht als Eisen(II)-Ion in Lösung und gibt Elektronen ab: Fe → Fe²⁺ + 2 e⁻.
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In einem wässrigen sauren Milieu nehmen die Oxoniumionen (H₃O⁺) diese Elektronen auf. Die Protonen werden dadurch zu Wasserstoff reduziert; außerdem entsteht Wasser: 2 H₃O⁺ + 2 e⁻ → H₂ + 2 H₂O.
Oxidation bedeutet hier die Abgabe von Elektronen durch das Metall. Reduktion bedeutet die Aufnahme dieser Elektronen durch die Oxoniumionen.
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