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Vegetationsgeographie
Ihr Schwerpunkt ist die Bestimmung der Verbreitungsgebiete der Flora – sowohl der einzelnen Arten als auch ganzer Pflanzengesellschaften – sowie die Kartierung …
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Definition und Bedeutung
Die Vegetationsgeographie, auch Phytogeographie oder Pflanzengeographie genannt, ist ein Teilgebiet der Biogeographie. Sie untersucht die Pflanzendecke der Erde in ihrer Beziehung zu geographischen Räumen, vor allem in größerem Maßstab. Damit fragt sie danach, wie Pflanzen und Pflanzengemeinschaften über die Erde verteilt sind und wie diese Verteilung mit Landschaften und Räumen zusammenhängt. Als Begründer der Pflanzengeographie gilt Alexander von Humboldt.
Abgrenzung zur Geobotanik
Eng verwandt ist die Geobotanik, eine Forschungsrichtung der Botanik. Sie bestimmt die Verbreitungsgebiete der Flora, also der Pflanzenwelt eines Gebietes. Dabei betrachtet sie sowohl einzelne Arten als auch ganze Pflanzengesellschaften und kartiert ihre Areale, also ihre Verbreitungsräume. Während die Vegetationsgeographie eher großräumig und geographisch arbeitet, beginnt die Geobotanik bei einzelnen Pflanzen und untersucht meist engere Räume.
Teilgebiete
Die allgemeine Vegetationsgeographie verarbeitet Ergebnisse der Geobotanik unter geographischen Gesichtspunkten. Sie beschreibt großräumig die Landschaftsgürtel der Erde, zum Beispiel Florenreiche und Vegetationszonen.
Die spezielle Vegetationsgeographie befasst sich mit Teilräumen. Sie unterstützt die Landschaftskunde und die Landschaftsökologie.
Die angewandte Vegetationsgeographie untersucht auf der Grundlage praktischer Geländearbeit noch kleinere Einheiten, sogenannte Physiotope.