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Traversierung

Die beiden bekanntesten Verfahren sind die Breitensuche und die Tiefensuche. Für Binärbäume existieren spezielle Traversierungen, die man als Linearisierung …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Grundbedeutung und Bewegung
  2. 2. Verfahren in der Graphentheorie
  3. 3. Positionierung in der Messtechnik
  4. 4. Navigation in Hypertexten

Grundbedeutung und Bewegung

Traversierung bedeutet allgemein, etwas zu durchschreiten oder zu überqueren. Im Sport bezeichnet „traversieren“ meist das schräge oder quere Durchqueren einer Fläche.

• Reitsport: Die Reitbahn wird diagonal in einer Vorwärts-Seitwärts-Bewegung durchritten. • Bergsport: Ein Gelände wird waagerecht und ohne wesentliche Höhenänderung gequert. • Fechtsport: Gemeint ist ein seitlicher Ausfall.

Verfahren in der Graphentheorie

In der Graphentheorie bezeichnet Traversierung Verfahren zur Bestimmung einer Route, bei der jeder Knoten und jede Kante eines Graphen genau einmal besucht wird. Ein Graph besteht aus Knoten und den sie verbindenden Kanten. Die bekanntesten Traversierungsverfahren sind die Breitensuche und die Tiefensuche. Für Binärbäume, also Baumstrukturen, bei denen ein Knoten höchstens zwei direkte Nachfolger besitzt, gibt es spezielle Traversierungen, die als Linearisierung bezeichnet werden.

Positionierung in der Messtechnik

In der Messtechnik ist eine Traversierung ein Positionierungssystem für Sensoren und ähnliche Geräte. Sie wird beispielsweise bei der Particle Image Velocimetry zur Vermessung von Strömungsvorgängen eingesetzt. Dabei fährt das System eine Kamera oder einen Laserlichtschnitt präzise an die richtige räumliche Position. Meist kommen 2-Achs-Traversierungen zum Einsatz: Die Position kann vertikal und horizontal gewählt und sehr genau angefahren werden.

Hypertexte enthalten Links mit jeweils einem Ausgangs- und einem Zielpunkt. Beim Aktivieren eines Links erfolgt automatisch eine Traversierung vom Ausgangspunkt zum Zielpunkt.

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