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Token (Rechnernetz)
Ein Token (engl. für Zeichen, Marke) ist ein Hilfsmittel zur Prozesssynchronisation, insbesondere nebenläufiger Prozesse – wer das Token hat, darf auf die …
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Grundprinzip des Tokens
Ein Token (englisch für „Zeichen“ oder „Marke“) ist ein Hilfsmittel zur Prozesssynchronisation, besonders bei nebenläufigen Prozessen. Es regelt den Zugriff auf eine gemeinsam genutzte Ressource, zum Beispiel einen Speicherbereich oder eine Schnittstelle.
Nur der Prozess, der das Token besitzt, darf auf die Ressource zugreifen. Gibt er das Token frei, kann ein konkurrierender Prozess die Ressource benutzen. Dadurch wird der Zugriff geordnet und exklusiv vergeben.
Token bei Rechnernetzen
In Rechnernetzen wird ein Token eingesetzt, um Kollisionen beim Zugriff auf Datenframes zu verhindern. Außerdem stellt das Verfahren sicher, dass alle angeschlossenen Computer Gelegenheit zum Senden erhalten.
Beim Medienzugriffsverfahren Token-Passing wird das Token zwischen konkurrierenden Prozessen beziehungsweise Netzwerkteilnehmern weitergegeben. Auf diese Weise wird festgelegt, wer jeweils senden darf. Netzwerkarchitekturen, die dieses Verfahren verwenden, sind beispielsweise Token Bus und Token Ring.
Objektzugriffssteuerung mit Token
Wenn ein Prozess exklusiven Zugriff auf ein Objekt benötigt, kann dieser Zugriff durch ein Token modelliert werden. Beispiele für solche Objekte sind eine Datenbanktabelle oder ein Speicherbereich.
Die verschiedenen Verfahren zur exklusiven Zugriffssteuerung werden als Mutex bezeichnet. Ein Mutex sorgt dafür, dass jeweils nur der berechtigte Prozess auf das betreffende Objekt zugreift.