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The Great Gatsby (1926)
The Great Gatsby ist ein US-amerikanischer Stummfilm von Herbert Brenon aus dem Jahr 1926. Es handelt sich um die erste Verfilmung des Romans Der große …
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Überblick
The Great Gatsby ist ein US-amerikanischer Stummfilm von Herbert Brenon aus dem Jahr 1926. Er ist die erste Verfilmung des Romans Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald. Der Film hatte am 21. November 1926 Premiere, war 80 Minuten lang und wurde auf Englisch produziert. Heute gilt er als verschollen; erhalten ist nur noch ein einminütiger Trailer.
Zum Stab gehörten Herbert Brenon als Regisseur, Becky Gardiner und Elizabeth Meehan als Drehbuchautorinnen, Jesse L. Lasky und Adolph Zukor als Produzenten sowie Leo Tover als Kameramann. Die Hauptrollen spielten Warner Baxter als Jay Gatsby, Lois Wilson als Daisy Buchanan, Neil Hamilton als Nick Carraway, Georgia Hale als Myrtle Wilson, William Powell als George Wilson, Hale Hamilton als Tom Buchanan und Carmelita Geraghty als Jordan Baker.
Handlung
Im Mittelpunkt steht Nick Carraway, ein Mann aus dem Mittleren Westen. Er gerät in die verschwenderische Welt seines Nachbarn Jay Gatsby. Diese Welt wirkt zunächst reich und glänzend, doch Carraway erkennt bald die Brüche in Gatsbys neureicher Existenz.
Die Handlung verbindet Gatsbys Reichtum und gesellschaftliche Auftritte mit Besessenheit, Wahnsinn und Tragödie. Der Artikel gibt nur eine knappe Inhaltsangabe, betont aber den Gegensatz zwischen äußerem Luxus und innerer Zerrissenheit.
Entstehung
Das Drehbuch wurde von Becky Gardiner und Elizabeth Meehan geschrieben. Es beruhte nicht direkt nur auf Fitzgeralds Roman, sondern auf Owen Davis’ Bühnenstückfassung von The Great Gatsby. Dieses Stück wurde von George Cukor inszeniert und am 2. Februar 1926 am Broadway im Ambassador Theatre uraufgeführt.
Kurz nach der Aufführung des Bühnenstücks kauften Famous Players-Lasky und Paramount Pictures die Filmrechte für 45.000 US-Dollar. Regisseur Herbert Brenon legte den Film als leichte, beliebte Unterhaltung an. Dabei stellte er besonders die Partyszenen in Gatsbys Villa heraus und betonte deren skandalöse Elemente.
Reaktionen
F. Scott Fitzgerald und seine Frau Zelda Sayre waren nach Fitzgeralds Berichten sehr unzufrieden mit Brenons Verfilmung. Sie verließen während der Vorstellung das Kino. Zelda schrieb später an einen Bekannten: „Wir haben The Great Gatsby im Kino gesehen. Es ist schrecklich und wir sind gegangen.“ Der Film war die vierte Verfilmung eines Werkes von Fitzgerald und die letzte vor seinem Tod 1940, wenn man seine späteren Drehbucharbeiten in Hollywood nicht berücksichtigt.
Die zeitgenössische Kritik fiel unterschiedlich aus. Mordaunt Hall, der erste reguläre Filmkritiker der New York Times, nannte den Film zwar „gute Unterhaltung“, meinte aber, er hätte von einfallsreicherer Regie profitiert. Er kritisierte mangelnde Subtilität und fand, dass die Schauspieler ihre Figuren nicht vollständig überzeugend entwickelten. Abel Green bewertete den Film in Variety im November 1926 positiver. Er sah darin „brauchbares Filmmaterial“ und eine gute, interessante und packende Kinoausstellung für ein durchschnittliches Publikum. Er lobte besonders Warner Baxter als Gatsby und Neil Hamilton als Nick Carraway, fand aber Lois Wilsons Daisy unnötig unsympathisch.