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The Devil’s Coach-Horses

The Devil's Coach-Horses ist ein Essay des britischen Schriftstellers und Philologen J. R. R. Tolkien aus dem Jahr 1925. In diesem befasst er sich mit der …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Gegenstand und Kernaussage
  2. 2. Tolkiens sprachliche Untersuchung
  3. 3. Name eines Käfers

Gegenstand und Kernaussage

„The Devil’s Coach-Horses“ ist ein Essay des britischen Schriftstellers und Philologen J. R. R. Tolkien aus dem Jahr 1925. Darin untersucht Tolkien das mittelenglische Wort „eaueres“. Seine zentrale These lautet, dass es nicht „Eber“, sondern „Pferde“ beziehungsweise „Kutschpferde“ bedeutet.

Tolkiens sprachliche Untersuchung

Tolkien betrachtet eine Passage aus der „Hali Meiðhad“, einem Text der Katherine Group, einer Sammlung von fünf Schriften. Frederick James Furnivall hatte „eaueres“ mit dem mittelenglischen „boars“ übersetzt, auf Deutsch „Eber“. Danach beschreibt die Textstelle Menschen als „Eber des Teufels“, auf denen dieser reitet und die er zu seinem Willen antreibt.

Tolkien hielt diese Übersetzung und die sprachliche Herleitung von „eaueres“ über „eofor“ zu „boar“ aus phonologischer Sicht für unwahrscheinlich. Stattdessen sah er eine Verbindung zum altenglischen „ealfara“, das ein Packpferd bezeichnet. Dieses Wort erscheint in der „Epistola Alexandri“ neben Zugochsen und Kamelen.

Nach Tolkien könnte „ealfara“ mit den französischen Formen „alferan“ oder „auferan“ sowie mit „eafor“ und „afevian“ zusammenhängen; Letzteres bezeichnet die Durchführung von Transporten. Aufgrund dieser sprachlichen Überlegungen setzt Tolkien „eaueres“ mit „aver“, also „Pferd“, gleich. Die Passage handelt seiner Deutung zufolge daher von den „Kutschpferden des Teufels“ und nicht von dessen Ebern.

Name eines Käfers

„Devil’s Coach Horse“ ist außerdem eine englische Bezeichnung für den Schwarzen Moderkäfer. Sein wissenschaftlicher Name wird als „Ocypus olens“, auch „Staphylinus olens“, angegeben; eine weitere englische Bezeichnung lautet „Cocktail Beetle“.

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