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Speicherelement
In der technischen Informatik heißt so die kleinste adressierbare Einheit eines Arbeitsspeichers. ... bei dynamischem RAM mittels Speicherkondensator und …
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Definition und Bedeutung
Ein Speicherelement ist die abstrakte Bezeichnung für ein Bauelement, das genau ein Bit speichert. Es besitzt zwei logisch mit 0 und 1 bezeichnete Zustände, die physikalisch beispielsweise als Low und High umgesetzt werden können. Eine mögliche physikalische Realisierung eines solchen Elements ist die Speicherzelle.
Größe und technische Realisierung
In der technischen Informatik bezeichnet Speicherelement außerdem die kleinste adressierbare Einheit eines Arbeitsspeichers. Im Allgemeinen sind Speicherelemente mit einer Größe von 2^{n} Bit und n ≥ 2 sinnvoll. Üblich ist bis heute eine Größe von 8 Bit, also 1 Byte. Früher waren auch Halbbytes mit 4 Bit, sogenannte Nibbles, sowie 7-Bit-Einheiten gebräuchlich.
In 16-, 32- und 64-Bit-Systemen sind normalerweise alle Bytes einzeln adressierbar. Daher ist auch dort ein Byte meist das Speicherelement. In manchen Systemen werden jedoch ausschließlich 16-, 32- oder 64-Bit-Wörter als Speicherelemente adressiert.
Die konkrete technische Umsetzung hängt vom Speichertyp ab: In statischem RAM werden Flipflop-Schaltungen verwendet, in dynamischem RAM ein Speicherkondensator zusammen mit einem Schalttransistor. Für Festwertspeicher gibt es eine Reihe unterschiedlicher Realisierungen.