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Sparta Göttingen

Sparta Göttingen ist ein Sportverein aus Göttingen. Die erste Fußballmannschaft der Frauen nahm zweimal an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil.

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Verein im Überblick
  2. 2. Gründung und Entwicklung
  3. 3. Frauenmannschaft
  4. 4. Männermannschaft
  5. 5. Bekannte Persönlichkeit

Verein im Überblick

Sparta Göttingen e. V. ist ein 1970 gegründeter Sportverein aus Göttingen in Niedersachsen. Die Vereinsfarben sind Himbeerrosa und Weiß. Vorsitzender ist Bernard Marks. Der Verein hat zwei Abteilungen und bietet Fußball sowie Darts an.

Die Fußballmannschaften tragen ihre Heimspiele auf der BZA Greitweg aus, die 1.000 Plätze bietet. Sportlich besonders bedeutend waren die Frauen mit zwei Teilnahmen an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Die Männer spielten vier Jahre in der höchsten niedersächsischen Amateurliga.

Gründung und Entwicklung

Der Verein entstand 1970 aus einer von Fans des 1. SC Göttingen 05 gebildeten Thekenmannschaft. Weil Freizeitmannschaften keine kommunalen Sportplätze nutzen durften, gründete die Gruppe einen offiziellen Verein. Die Mitglieder verstanden sich dabei bewusst als wenig ernsthafte Gemeinschaft und wählten Himbeerrosa und Weiß als ungewöhnliche Vereinsfarben.

Frauenmannschaft

Sparta Göttingen gehörte in den frühen 1970er Jahren zu den Pioniervereinen des niedersächsischen Frauenfußballs. 1972 gewann die Mannschaft die erstmals ausgetragene niedersächsische Meisterschaft. Weitere Meistertitel folgten 1973, 1974 und 1976. Außerdem gewann Sparta 1975 und 1976 den Niedersachsenpokal.

Bei der erstmals 1974 ausgetragenen deutschen Meisterschaft verlor Sparta in der Vorrunde gegen den SC 07 Bad Neuenahr und den Bonner SC, besiegte aber zum Abschluss den Wiker SV. Den größten Erfolg erreichte die Mannschaft zwei Jahre später: Nach Siegen über den SV Schlierstadt und den KBC Duisburg verlor sie das Halbfinale gegen Tennis Borussia Berlin mit 1:3 nach Verlängerung. Im Spiel um Platz drei gewann Sparta mit 2:1 gegen den späteren Serienmeister TSV Siegen.

Danach verlor die Mannschaft den Anschluss an die deutsche Spitze und gehörte 1986 nicht zu den Gründungsmitgliedern der Oberliga Nord. 2003 stieg sie in die damals zweitklassige Regionalliga Nord auf, blieb dort jedoch ohne Sieg und stieg sofort wieder ab. Anschließend spielte sie in der viertklassigen Oberliga Niedersachsen-Ost. Dort wurde Sparta 2015 Meister, verlor aber das Endspiel um die Niedersachsenmeisterschaft mit 2:4 gegen den TV Jahn Delmenhorst. 2022 folgte der Abstieg in die Landesliga, drei Jahre später der Abstieg in die Bezirksliga. In der Saison 2025/26 nimmt die Frauenmannschaft nicht am Spielbetrieb teil.

Männermannschaft

Die Männermannschaft stieg 1991 erstmals in die Bezirksoberliga Braunschweig auf. Weil sie wiederholt wichtige Leistungsträger an andere Vereine verlor, stieg sie vier Jahre später ab. In den Spielzeiten 1994/95 und 2000/01 spielte Sparta jeweils kurzzeitig in der Landesliga Braunschweig. 2002 gelang die Rückkehr dorthin, 2003 folgte der direkte Aufstieg in die Niedersachsenliga Ost. Das entscheidende Spiel gegen Blau-Weiß Bornreihe gewann Sparta mit 6:1.

Nach der Insolvenz des 1. SC Göttingen 05 wurde Sparta kurzfristig zur sportlichen Nummer eins der Stadt. In der Aufstiegssaison 2003/04 belegte die Mannschaft in der Niedersachsenliga Ost den sechsten Platz. Danach kämpfte sie gegen den Abstieg, der 2007 folgte. Zwei Jahre später stieg sie auch aus der Bezirksoberliga ab; als Vizemeister hinter dem FC Grone verpasste sie anschließend den direkten Wiederaufstieg.

2011 wurde Sparta Bezirksligameister und stieg erneut in die Landesliga Braunschweig auf, musste jedoch sofort wieder absteigen. Dasselbe geschah nach dem nächsten Aufstieg im Jahr 2022. Insgesamt gelangen Aufstiege in die Landesliga Braunschweig 1991, 1994, 2000, 2002, 2011 und 2022. In der Saison 2025/26 spielt die von Jan Lohmann trainierte Mannschaft in der Bezirksliga Braunschweig 4 und belegt den 9. Platz.

Bekannte Persönlichkeit

Als Persönlichkeit des Vereins wird Deji Beyreuther genannt.

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