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Social Commerce

Unter Social Commerce (Empfehlungshandel, oder auch Social Shopping) wird eine konkrete Ausprägung des elektronischen Handels (bzw. Electronic Commerce) …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Definition und Bedeutung
  2. 2. Bewertungen und soziale Navigation
  3. 3. Individuelle Gestaltung und Vertrieb

Definition und Bedeutung

Social Commerce, auch Empfehlungshandel oder Social Shopping genannt, ist eine konkrete Ausprägung des elektronischen Handels (Electronic Commerce). Im Mittelpunkt stehen die aktive Beteiligung der Kunden, ihre persönliche Beziehung und die Kommunikation untereinander. Die dafür verwendeten Systeme gehören zur Sozialen Software.

Kunden wirken am Design, Verkauf und/oder Marketing von Produkten und Dienstleistungen mit. Besonders wichtig sind Kaufempfehlungen und Kommentare anderer Kunden. Dadurch unterstützen sich Nutzer gegenseitig bei der Suche und Auswahl von Angeboten.

Bewertungen und soziale Navigation

Ein typisches Beispiel sind Social-Commerce-Portale wie Mydealz. Dort können Händler und Produkte bewertet werden. Die Erfahrungen und Empfehlungen anderer Nutzer dienen als Hilfestellung bei der Suche nach geeigneten Produkten und Dienstleistungen.

Erste Elemente des Social Commerce gab es bereits im Online-Shopping, etwa bei eBay durch die gegenseitige Bewertung von Käufern und Verkäufern sowie bei Amazon.com durch Buchbewertungen von Käufern und Recommendation Engines, also Systeme für automatische Empfehlungen. Diese direkte oder indirekte gegenseitige Hilfe bei Auswahlprozessen wird als Soziale Navigation (Social Navigation) bezeichnet.

Individuelle Gestaltung und Vertrieb

Ein weiteres Kennzeichen des Social Commerce ist, dass Nutzer selbst Produkte gestalten und sie über Shopsysteme auf privaten Websites vertreiben können. Sie legen beispielsweise die Motive und die Art der Merchandisingartikel fest.

Der Anbieter übernimmt nahezu alle notwendigen Funktionen, darunter Lagerhaltung, Produktion, Versand und Zahlungsabwicklung. Die Betreiber der Shops übernehmen die eigentliche Aufgabe des Produktdesigns, während der Anbieter im Hintergrund Produktions- und Logistikkapazitäten bereitstellt. Dieses Verfahren ist eine Form der individualisierten Massenfertigung.

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