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Robert Sedgewick (Informatiker)

Sedgewick wurde 1975 bei Donald Knuth an der Stanford University mit einer Arbeit über Quicksort promoviert. Danach war er bis 1985 an der Brown University …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Person und Bedeutung
  2. 2. Algorithms und Schriften

Person und Bedeutung

Robert Sedgewick (* 20. Dezember 1946) ist ein US-amerikanischer Informatiker und Autor der Bücherreihe „Algorithms“. 1975 wurde er bei Donald Knuth an der Stanford University mit einer Arbeit über Quicksort promoviert. Anschließend arbeitete er bis 1985 an der Brown University. Danach wurde er Professor und Gründungsvorsitzender der Informatik-Abteilung der Princeton University. Als Gastwissenschaftler war er bei Xerox PARC, am Institute for Defense Analyses und am INRIA tätig.

Sedgewick ist außerdem Mitglied des Aufsichtsrats der Softwarefirma Adobe Inc. Gemeinsam mit Philippe Flajolet erhielt er für 2019 den Leroy P. Steele Prize für das Buch „Analytic Combinatorics“.

Algorithms und Schriften

In der Reihe „Algorithms“ werden die wichtigsten nichtnumerischen und halbnumerischen Algorithmen der Informatik vorgestellt und erläutert. Algorithmen sind dabei systematische Verfahren zur Lösung von Problemen. Sedgewick analysiert außerdem ihren Rechenzeit- und Speicherbedarf. Wenn mehrere Algorithmen für dasselbe Problem existieren, werden ihre Leistungsfähigkeit und ihr optimaler Anwendungsbereich miteinander verglichen.

Die Reihe erschien in verschiedenen Programmiersprachen: „Algorithms“ in Pascal sowie „Algorithms in C“, „Algorithms in Modula-3“, „Algorithms in C++“ und „Algorithms in Java“. Zu Sedgewicks wichtigen Veröffentlichungen gehören „Quicksort“ (1980), „Algorithms“ (1988; 4. Auflage mit Kevin Wayne 2011), „Algorithms in Modula-3“ (1993) sowie gemeinsam mit Philippe Flajolet „An introduction to the analysis of algorithms“ (1995) und „Analytic Combinatorics“ (2009). Mit Kevin Wayne veröffentlichte er außerdem Einführungen in die Programmierung mit Java (2007) und Python (2015) sowie „Computer Science: An Interdisciplinary Approach“ (2016).

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