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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Residuum (Verwitterung)

Residuum (Plural Residuen, lat. „das Zurückgebliebene“) bezeichnet in der Geologie Stoffe, die bei hoher Feuchtigkeit in einem Bodenhorizont verbleiben,

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Definition und Entstehung
  2. 2. Beispiel aus tropischen Böden

Definition und Entstehung

Ein Residuum bezeichnet in der Geologie Stoffe, die in einem Bodenhorizont zurückbleiben. Das geschieht besonders bei hoher Feuchtigkeit: Wasser führt bestimmte Stoffe aus dem oberen Bodenbereich in tiefere Schichten ab, während andere Stoffe wegen ihrer schlechten Löslichkeit im ursprünglichen Bodenhorizont verbleiben.

Beispiel aus tropischen Böden

In tropischen Böden bleiben schlecht lösliche Eisen- und Aluminiumverbindungen im Oberboden zurück. Gut lösliche Salze werden dagegen durch die vielen Niederschläge in tiefere Bodenhorizonte verlagert. Dazu gehören zum Beispiel Natrium-, Calcium-, Magnesium- oder Kaliumsalze.

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