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Redoxkette

Eine Redoxkette ist eine Verkettung mehrerer Redoxreaktionen mit dem Zweck, Elektronen, die in einer bestimmten ersten Redoxreaktion freigesetzt werden …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Grundprinzip der Redoxkette
  2. 2. Bedeutung in Chloroplasten

Grundprinzip der Redoxkette

Eine Redoxkette ist eine Verkettung mehrerer Redoxreaktionen. Ihr Zweck besteht darin, Elektronen, die bei einer ersten Redoxreaktion freigesetzt werden, über mehrere nachgeschaltete Redoxzyklen bis zu einer zweiten, abschließenden Redoxreaktion weiterzugeben. Dort reduzieren die Elektronen das endgültige Empfängermolekül.

Dabei wird zunächst ein Molekül durch eine chemische Reaktion reduziert. In einer folgenden Redoxreaktion reduziert dieses Molekül ein weiteres Molekül und wird dabei selbst wieder oxidiert. Das nun reduzierte Elektronenempfängermolekül wiederholt denselben Vorgang mit einem weiteren Empfängermolekül. So werden die Elektronen schrittweise weitergereicht, bis sie das Kettenende erreichen. Redoxketten sind wichtige Bestandteile biochemischer Mechanismen, unter anderem der Photosynthese und der Atmungskette.

Bedeutung in Chloroplasten

In den Chloroplasten wird die Elektronenweitergabe genutzt, um H^{+}-Ionen gegen das Konzentrationsgefälle aus dem Stroma in den Thylakoidraum zu transportieren oder dort zunächst ein solches Konzentrationsgefälle zu erzeugen.

Der dadurch entstehende Protonengradient führt anschließend zu einem Elektronenfluss: Die H^{+}-Ionen streben danach, von der hohen zur niedrigen Stoffkonzentration zurückzuwandern. Als einzige Durchlass-Stelle dient dabei ein Tunnelprotein, die ATP-Synthase. Strömen die H^{+}-Ionen durch dieses Protein, geben sie Energie ab. Diese Energie wird zur Bildung von ATP genutzt.

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