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Off Beat – Laßt die Bullen tanzen
Off Beat – Laßt die Bullen tanzen (Originaltitel: Off Beat) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1986. Regie führte Michael Dinner, …
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Überblick
Off Beat – Laßt die Bullen tanzen ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1986. Der Originaltitel lautet Off Beat. Regie führte Michael Dinner, das Drehbuch schrieb Mark Medoff. Der Film ist 88 Minuten lang und hat in Deutschland die Altersfreigabe FSK 16.
Im Mittelpunkt steht eine Verwechslungskomödie: Ein Bibliothekar gibt sich als Polizist aus, weil er für einen befreundeten Polizisten bei einer Tanzshow-Probe einspringt. Daraus entstehen romantische, komische und kriminalistische Situationen.
Handlung
Joe Gower arbeitet als Bibliothekar in der New York Public Library und ist mit seinem Leben unzufrieden. Sein Chef behandelt ihn schlecht, und seine Freundin verlässt ihn. Sein Freund Abe Washington, ein Polizist, bittet ihn, für ihn bei einer Probe für eine Tanzshow einzuspringen. Diese Show wird von der Polizei für wohltätige Zwecke organisiert.
Bei der Probe lernt Gower die Polizistin Rachel Wareham kennen. Er gibt sich als Polizist aus und wird zufällig mit ihr in die Verfolgung eines Verbrechers verwickelt. Um Rachel näherzukommen, nimmt er weiter an den Proben teil. Schließlich wird er zum Solotänzer bestimmt, um den die Show aufgebaut werden soll. Sein Freund warnt ihn jedoch vor den möglichen Folgen, weil er sich fälschlicherweise als Polizist ausgibt.
Später gerät Gower in Polizeiuniform in einen Banküberfall. Als die Polizei das Gebäude umstellt, lenkt er den Räuber mit Tanzschritten ab und überwältigt ihn. Am Ende sieht man Gower in der Show auftreten.
Produktion und Besetzung
Der Film wurde in New York City gedreht. In den USA spielte er im Kino etwa 4,8 Millionen US-Dollar ein.
Zu den wichtigsten Darstellern gehören Judge Reinhold als Joe Gower, Meg Tilly als Rachel Wareham, Cleavant Derricks als Abe Washington, Joe Mantegna als Pete Peterson, Jacques d’Amboise als August, John Turturro als Neil Pepper, Fred Gwynne als Kommissar und Harvey Keitel als Mickey. Die Musik stammt von James Horner, die Kamera führte Carlo Di Palma.
Kritische Einschätzung
Roger Ebert schrieb am 11. April 1986 in der Chicago Sun-Times, er empfinde die Figuren als besonders sympathisch. Die Handlung sei „ausgeklügelter“ als in den meisten Komödien und gebe „kleine Einblicke in die menschliche Natur“. Zwar enthalte sie vorhersehbare Elemente, die aus anderen Filmen entlehnt seien, diese wirkten aber „überraschend originell“. Ebert lobte außerdem die starke Chemie zwischen den Hauptdarstellern und fand Meg Tilly „10mal oder 20mal interessanter“ als in Agnes – Engel im Feuer, für den sie eine Oscar-Nominierung erhielt.
Der Film-Dienst bezeichnete den Film als „sympathische Verwechslungskomödie mit guten Darstellerleistungen“. In einigen Momenten strahle er etwas vom Charme alter Komödien von Capra oder Lubitsch aus.