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Nachromantik
Unter Nachromantik, auch Spätromantik genannt, versteht man in der Musikgeschichte die Übergangs- bzw. Umbruchzeit zwischen Romantik und Neuer Musik.
Begriff und Einordnung
Die Nachromantik, auch Spätromantik genannt, bezeichnet in der Musikgeschichte die Übergangs- und Umbruchzeit zwischen der Romantik und der Neuen Musik. Die Romantische Musik des 19. Jahrhunderts wird in Frühromantik, Hochromantik und Nachromantik beziehungsweise Spätromantik unterteilt.
Musikalische Merkmale
In der Nachromantik werden traditionelle musikalische Formen und Elemente weiter aufgelöst. Dabei entstehen unterschiedliche Kompositionsstile und -techniken, die zum Teil noch in der zeitgenössischen Musik verwendet werden.
Die Tonalität, also die Ordnung der Musik um einen Grundton und eine Tonart, wird bis an ihre Grenzen ausgereizt. Zugleich gewinnt der Individualismus der Komponisten an Bedeutung. Beides bereitet den Übergang zur musikalischen Moderne vor.
Verhältnis zur Neuen Musik
Nicht alle nachromantischen Komponisten vollzogen den Übergang zur Neuen Musik. Einige komponierten noch weit über die Epoche der Nachromantik hinaus, ohne sich der Neuen Musik zuzuwenden.