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Liste der Kulturgüter in Fischenthal
Die Liste der Kulturgüter in Fischenthal enthält alle Objekte in der Gemeinde Fischenthal im Kanton Zürich, die gemäss der Haager Konvention zum Schutz von …
Inhalt5 Abschnitte
Überblick
Die Liste der Kulturgüter in Fischenthal erfasst geschützte Objekte in der Gemeinde Fischenthal im Kanton Zürich. Grundlage sind die Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten, das Bundesgesetz vom 20. Juni 2014 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten und die Verordnung vom 29. Oktober 2014 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten.
Im Gemeindegebiet sind keine Objekte der Kategorie A ausgewiesen. Kategorie A bedeutet nationale Bedeutung. Die Objekte der Kategorie B sind vollständig aufgeführt; Kategorie B bedeutet regionale oder kantonale Bedeutung. Objekte der Kategorie C, also von lokaler Bedeutung, fehlen in der Kulturgüterliste zurzeit, Stand 1. Januar 2022. Zusätzlich nennt der Artikel weitere geschützte Baudenkmäler, die im Verzeichnis der Objekte von überkommunaler Bedeutung der kantonalen Denkmalpflege stehen und nicht bereits in der Kulturgüterliste enthalten sind.
Geschützte Kulturgüter
Die eigentliche Kulturgüterliste enthält in Fischenthal fünf Objekte. Alle gehören zur Kategorie B und zum Typ G. Typ G bedeutet Gebäude oder sonstiges Bauobjekt.
Aufgeführt sind die Flarzhäuser Ennerlänzen in Steg, Ennerlenzen 1–4, mit der KGS-Nr. 7454 und den Koordinaten 712321 / 246220. Ein Flarzhaus ist hier als Objektname genannt; der Artikel beschreibt es nicht näher. Ebenfalls in Steg im Tösstal liegt das Bauernhaus Roswiesli, Roswisli 1, KGS-Nr. 7455, Koordinaten 713250 / 245461. Die Drechslerei im Kleintal mit Wasserkraftanlage steht in Steg im Tösstal, Chlital 3, KGS-Nr. 7456, Koordinaten 714391 / 245339. Weiter aufgeführt ist das Fabrikantenwohnhaus zum Waldheim mit Waschhaus an der Bahnhofstrasse 19 in Steg im Tösstal, KGS-Nr. 12558, Koordinaten 712942 / 245791. Das fünfte Objekt ist die Reformierte Kirche an der Kirchstrasse 2, KGS-Nr. 12559, Koordinaten 711902 / 243341.
Aufbau der Tabelle
Die Legende erklärt, wie die Tabelle zu lesen ist. Die KGS-Nr. ist die Nummer des Kulturgutes in den KGS-Listen des Bundes und der Kantone; KGS steht für Kulturgüterschutz. Die Spalte Foto zeigt eine Fotografie des Kulturgutes und verweist auf vergrösserte Ansichten, weitere Bilder auf Wikimedia Commons, das Hochladen eines eigenen Bildes und den Wikidata-Datensatz.
Die Spalte Objekt nennt den Namen des Objekts; in Einzelfällen kann ein bekannterer Name verwendet werden. Die Kategorie gibt die Bedeutung an: A = nationale Bedeutung, B = regionale oder kantonale Bedeutung, C = lokale Bedeutung. Der Typ beschreibt die Art des Kulturgutes: G = Gebäude oder sonstiges Bauobjekt, S = Sammlung wie Archive, Bibliotheken oder Museen, F = archäologische Fundstelle, K = kleines Kulturobjekt wie Brunnen, Wegkreuze oder Denkmäler, X = Spezialfall. Adresse und Koordinaten geben den Standort an; die Koordinaten folgen dem Schweizer Landeskoordinatensystem CH1903. Die Tabelle ist absteigend nach der Kulturgüterkategorie und innerhalb dieser numerisch aufsteigend sortiert. Über die Kartenfunktion können alle Koordinaten gemeinsam angezeigt werden.
Weitere Baudenkmäler
Die übrigen Baudenkmäler umfassen zahlreiche weitere geschützte Objekte in Fischenthal, besonders im Ortsteil Steg und entlang der Tösstalstrasse, der Kirchstrasse sowie in Strahlegg. Statt einer KGS-Nummer verwendet diese Liste als Objekt-Identifikator die Inventarnummer im Verzeichnis der Objekte von überkommunaler Bedeutung des kantonalen Denkmalschutzamtes. Bei den Kategorien unterscheidet sie unter anderem B kant. für Objekte von kantonaler Bedeutung im Kanton Zürich und B reg. für Objekte von regionaler Bedeutung im Kanton Zürich.
Zu den genannten Objekten gehören Wohnhäuser, Bauernhäuser, Scheunen, ein Wohnhaus mit Stall, ein Bauernwohnhaus, ein Kantonsgrenzstein sowie mehrere Gebäudegruppen. Beispiele sind das Doktorhaus an der Stegweidstrasse 5–7 als B kant., die Pilgerherberge Zum Steg an der Tösstalstrasse 70 als B reg., das reformierte Pfarrhaus an der Kirchstrasse 1, das Schulhaus Strahlegg in Vorderstrahlegg 1 und der Bahnhof Fischenthal mit Aufnahmegebäude und Güterschuppen an der Stationsstrasse 4. Einige Objekte sind als Kategorie C eingestuft, etwa das Wohnhaus an der Storcheneggstrasse 1, das Wohnhaus mit Stall in Strick 1 und das Bauernwohnhaus Oberaurüti 1.
Schwerpunkte der übrigen Liste
Ein deutlicher Schwerpunkt der übrigen Baudenkmäler liegt auf der ehemaligen Weberei Steg und ihrer Umgebung. Aufgeführt sind unter anderem das Garnmagazin am Bodenweg 20, das Hauptgebäude an der Tösstalstrasse 96, der Kohlenschuppen, das Meisterhaus am Bodenweg 23 und die Trafostation D 280-Turm. Dazu kommen mehrere Wohnbauten der Arbeitersiedlung Weberei Steg: Reihenhäuser 1 bis 6, Doppelwohnhäuser mit einzelnen Hausteilen sowie ein Waschhaus. Diese Einträge zeigen, dass nicht nur einzelne Hauptgebäude, sondern auch zusammengehörige Anlagen und Nebengebäude geschützt sein können.
Ein weiterer Schwerpunkt sind ländliche und kirchliche Bauten. Dazu zählen Bauernhäuser mit Scheune oder Schopf, Hof Fürschwand mit Scheune und Bauernhaus, das Bauernhaus mit Wirtschaft Alpenrösli, das Bauernhaus Peter mit Scheune und ein Doppelbauernhaus mit Scheune. Im Bereich der Kirchstrasse stehen neben dem reformierten Pfarrhaus auch ein Versammlungsgebäude, Teile des ehemaligen Sigristenhauses, eine Stallscheune sowie eine ehemalige Sennhütte beziehungsweise ein Brennhaus. Als kleines Kulturobjekt ist ausserdem ein Kantonsgrenzstein verzeichnet; er hat den Typ K.