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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Industriegeographie

Die Industriegeographie bezeichnet einen Teilbereich der Wirtschaftsgeographie. Hauptsächlich befasst sie sich mit den Standortbedingungen und -folgen bzw.

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Gegenstand der Industriegeographie
  2. 2. Theoretische Erklärungsansätze
  3. 3. Forschungsthemen

Gegenstand der Industriegeographie

Die Industriegeographie ist ein Teilbereich der Wirtschaftsgeographie. Sie untersucht vor allem, unter welchen Bedingungen Industrie an bestimmten Standorten angesiedelt ist, welche Folgen dies für Regionen hat und wie Produktionsprozesse in verschiedenen Weltregionen organisiert sind. Wichtig sind dabei die Zusammenhänge mit globalen Produktionssystemen und Wertschöpfungsketten, also mit den Schritten, durch die bei Herstellung und Vertrieb eines Produkts Wert entsteht.

Theoretische Erklärungsansätze

Wichtige Ansätze sind globale Produktionsnetzwerke und globale Wertschöpfungsketten. Weitere Erklärungsansätze sind die Regulationstheorie, institutionenorientierte und evolutionsorientierte Ansätze beziehungsweise die Evolutionsökonomik. Außerdem werden Industriedistrikte, das kreative Milieu und organisationale Lerntheorien berücksichtigt.

Forschungsthemen

Die Forschung befasst sich unter anderem mit dem räumlich-organisationalen Wandel von Industrieunternehmen im Kontext der Globalisierung und dessen regionalen Folgen, etwa der Industriesuburbanisierung. Weitere Themen sind Industrie und Umwelt, Industriebetriebe in der „Dritten Welt“, in „Schwellenländern“ und in „Transformationsländern“ sowie unternehmensbezogene Dienstleistungen für Industrieunternehmen und ihre Internationalisierung.

Auch Industrielogistik, der Einfluss der Finanzmärkte auf regionale Industriestrukturen sowie Industrie und Arbeit („labour geography“) gehören zu den Forschungsthemen.

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