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Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft
Der Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (englisch Digital Economy and Society Index, DESI) fasste von 2014 bis 2022 verschiedene Indikatoren …
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Kernidee und Zweck
Der Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft, auf Englisch Digital Economy and Society Index (DESI), war von 2014 bis 2022 ein EU-Index zur Digitalisierung. Er fasste verschiedene Indikatoren zusammen und zeigte, wie weit die Mitgliedstaaten der Europäischen Union bei der Digitalisierung fortgeschritten waren.
Seit 2023 wird der DESI nicht mehr als eigener Gesamtindex veröffentlicht. Er ist nun in den Bericht über die Digitale Dekade integriert, der zum EU-Strategieprogramm Digitale Dekade 2030 gehört. Die EU bewertet damit die digitale Leistung der Mitgliedstaaten in vier Dimensionen: digitale Kompetenzen, digitale Infrastruktur, digitale Transformation von Unternehmen und digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung.
Methodik seit 2023
Seit 2023 veröffentlicht die EU die DESI-Methodik nicht mehr als Gesamtindex, sondern nur noch in Einzelindikatoren. Der Branchenverband Bitkom erstellt deshalb seit 2023 den „Bitkom-DESI“ auf Basis der offiziellen DESI-Methodik der EU.
Für Lernende ist wichtig: Der ursprüngliche DESI diente dem Vergleich der EU-Staaten in der Digitalisierung. Nach 2022 wird dieser Vergleich im Rahmen der Digitalen Dekade weitergeführt, aber anders dargestellt.
Rangliste 2022
Im DESI 2022 lag Deutschland unter den 27 Mitgliedstaaten auf Platz 13, Österreich auf Platz 10.
Die ersten Plätze belegten Finnland auf Platz 1, Dänemark auf Platz 2, die Niederlande auf Platz 3, Schweden auf Platz 4 und Irland auf Platz 5. Am Ende der Rangliste standen Polen auf Platz 24, Griechenland auf Platz 25, Bulgarien auf Platz 26 und Rumänien auf Platz 27.
Rangliste 2025
Im Bitkom-DESI 2025 lag Deutschland auf Platz 15 und Österreich auf Platz 13.
Die Spitzenplätze belegten Finnland auf Platz 1, Dänemark auf Platz 2, die Niederlande auf Platz 3, Malta auf Platz 4 und Schweden auf Platz 5. Die letzten Plätze waren Italien auf Platz 23, die Slowakei auf Platz 24, Bulgarien auf Platz 25, Griechenland auf Platz 26 und Rumänien auf Platz 27.