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Hebel-Gymnasium Pforzheim

Das Hebel-Gymnasium ist das größte von fünf allgemeinbildenden, städtischen Gymnasien in Pforzheim. Benannt wurde es nach dem badischen Mundartdichter …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Geschichtliche Entwicklung
  3. 3. Schulprofile und Sprachen
  4. 4. Internationale Kontakte
  5. 5. Ehemalige Schüler

Überblick

Das Hebel-Gymnasium ist ein allgemeinbildendes städtisches Gymnasium in Pforzheim, Baden-Württemberg. Es ist das größte von fünf allgemeinbildenden, städtischen Gymnasien der Stadt. Die Schule befindet sich in der Simmlerstraße 1 in 75172 Pforzheim und wird von der Stadt Pforzheim getragen.

Benannt ist das Gymnasium nach Johann Peter Hebel (1760–1826), einem badischen Mundartdichter. Im Jahr 2020 hatte die Schule 583 Schüler und 50 Lehrkräfte. Die Schulleitung liegt bei Bernhard Steger.

Geschichtliche Entwicklung

Auf dem Gelände des heutigen Hebel-Gymnasiums stand früher die Oberrealschule „Friedrichschule“, die am 28. Juli 1911 eingeweiht wurde. Am 23. Februar 1945 wurde dieses Schulgebäude zerstört.

Nach dem Krieg wurde das Schulgebäude stark verändert wiederaufgebaut. Dieses Gebäude beherbergt heute das Hebel-Gymnasium. Weil das benachbarte Reuchlin-Gymnasium nicht wiederaufgebaut wurde, war es von 1948 bis 1968 im Hebel-Gymnasium zu Gast.

Im Jahr 1976 wurde das Hebel-Gymnasium in Hebel I und Hebel II geteilt. Hebel II wurde später zum Theodor-Heuss-Gymnasium. Dieter Lang leitete bis zum Schuljahr 1978/79 noch beide Gymnasien.

Schulprofile und Sprachen

Das Hebel-Gymnasium bietet drei Profile an. Ein Profil ist ein Schwerpunkt, den Schülerinnen und Schüler im Verlauf ihrer Schullaufbahn wählen können.

Die drei Profile sind Sprachen, Musik und IMP. Im sprachlichen Profil werden Russisch und Spanisch genannt. IMP steht für Informatik, Mathematik und Physik, also für einen naturwissenschaftlich-technischen Schwerpunkt.

Außerdem ist das Hebel-Gymnasium eine DELF-Schule. DELF bezeichnet ein französisches Sprachdiplom.

Internationale Kontakte

Die Schule pflegt Schüleraustausch mit mehreren Orten im Ausland. Genannt werden Tschenstochau in Polen, Nevşehir in der Türkei, Amersfoort in den Niederlanden, Albacete in Spanien und Linköping in Schweden.

Ein Schüleraustausch ermöglicht Schülerinnen und Schülern, eine andere Schule, Sprache und Kultur direkt kennenzulernen.

Ehemalige Schüler

Zu den bekannten ehemaligen Schülern gehören Jürgen Elsässer (* 1957), Journalist, Publizist und politischer Aktivist, Freia Hoffmann (* 1945), Musikwissenschaftlerin und Professorin, Bastian Rosenau (* 1980), Politiker und Landrat, Harald Schuh (* 1956), Geodät und Professor, sowie Klaus Spürkel (1948–2016), Schauspieler und Hörspielsprecher.

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