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Festkörperchemie

Die Festkörperchemie ist ein Teilgebiet der Chemie, das sich mit der Darstellung, der Struktur, den Eigenschaften und den Anwendungen von Stoffen im festen …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Gegenstand und Bedeutung
  2. 2. Arten und Beispiele von Festkörpern
  3. 3. Verwandte Fachgebiete

Gegenstand und Bedeutung

Die Festkörperchemie ist ein Teilgebiet der Chemie. Sie untersucht die Darstellung, die Struktur, die Eigenschaften und die Anwendungen von Stoffen im festen Aggregatzustand, den sogenannten Festkörpern.

Eine zentrale Aufgabe besteht darin, die mikroskopische Struktur eines Festkörpers aufzuklären und ihren Zusammenhang mit seinen makroskopischen, also äußerlich messbaren Eigenschaften zu verstehen.

Arten und Beispiele von Festkörpern

Festkörperchemie beschäftigt sich meist mit anorganischen Verbindungen. Viele Festkörper sind kristallin: Ihre kleineren Bausteine – Atome, Ionen oder Moleküle – sind periodisch in drei Dimensionen angeordnet.

Auch amorphe Festkörper gehören zum Fachgebiet. Bei ihnen fehlt eine solche regelmäßige, weitreichende Anordnung; ein Beispiel sind Gläser. Typische anorganische Festkörper sind Mineralien, Salze, Metalle und Legierungen.

Verwandte Fachgebiete

Die Festkörperchemie lässt sich nicht eindeutig von mehreren benachbarten Disziplinen abgrenzen. Es bestehen Überschneidungen mit der Festkörperphysik, der Werkstoffwissenschaft, der Mineralogie, der Metallurgie und der Kristallographie.

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