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Europäische Struktur- und Investitionsfonds
Europäische Struktur- und Investitionsfonds. Förderprogramme der EU zur Stärkung der EU-Regionalpolitik, der Gemeinsamen Agrarpolitik und der Gemeinsamen …
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Überblick und Zweck
Die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds), auch EU-Strukturfonds genannt, sind fünf indirekte Förderprogramme der Europäischen Union. Für alle gelten gemeinsame Regeln. Sie unterstützen die EU-Regionalpolitik sowie die strukturpolitischen Säulen der Gemeinsamen Agrarpolitik und der Gemeinsamen Fischereipolitik.
Zu den fünf ESI-Fonds gehören:
- der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE),
- der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+),
- der Kohäsionsfonds (KF),
- der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER),
- der Europäische Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF).
Förderfähigkeit und Umsetzung in Deutschland
Seit der Förderperiode 2007–2013 ist jede europäische Region grundsätzlich förderfähig. Allerdings kann nicht jede Region Mittel aus jedem der fünf Fonds erhalten.
In Deutschland koordiniert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die EU-Strukturpolitik und die EU-Strukturfonds. Für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist es federführend zuständig.
Der Just Transition Fund (JTF) läuft parallel zur dritten Förderperiode des EFRE von 2021 bis 2027. Er ergänzt den EFRE und unterstützt Gebiete, die vom wirtschaftlichen Wandel zur Klimaneutralität besonders betroffen sind. In Nordrhein-Westfalen werden EFRE und JTF beispielsweise gebündelt; große Teile der Durchführung übernimmt dort der Projektträger Jülich.