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Empfindlichkeit (Analytik)

Je genauer ein Gerät einen Wert, z. B. die Konzentration eines Stoffes, messen kann, desto größer seine Empfindlichkeit. Das Ziel in der analytischen Chemie ist …

Empfindlichkeit in der Analytik

In der analytischen Chemie beschreibt die Empfindlichkeit den Messbereich und die Genauigkeit eines Messgerätes. Je genauer ein Gerät beispielsweise die Konzentration eines Stoffes bestimmen kann, desto größer ist seine Empfindlichkeit. Ziel ist es, Geräte einzusetzen, die auch bei möglichst geringer Stoffmenge möglichst genaue Messungen ermöglichen.

Die Empfindlichkeit hängt mit der Kalibrierung zusammen. Eine Kalibriergerade stellt den Zusammenhang zwischen der Konzentration eines Stoffes und dem gemessenen Signal dar. Bei einer großen Steigung führt bereits eine kleine Konzentrationsänderung zu einer verhältnismäßig großen Signaländerung. Bei einer Kalibriergeraden mit geringer Steigung ist die Signaländerung bei gleicher Konzentrationsänderung geringer; solche Signaländerungen lassen sich genauer feststellen.

Sehr kleine Signaländerungen können jedoch in einen Bereich fallen, in dem das Signal nicht mehr eindeutig vom unvermeidbaren Rauschen des Messgerätes unterschieden werden kann. Dadurch wird die zuverlässige Messung begrenzt.

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