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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Dunkelkeimer

Dunkelkeimer sind Pflanzen, deren Samen (Saatgut) nur in ausreichender Dunkelheit keimen, da ihre Keimung durch Licht gehemmt wird.

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Grundprinzip
  2. 2. Wahrnehmung von Licht
  3. 3. Beispiele

Grundprinzip

Dunkelkeimer sind Pflanzen, deren Samen, also ihr Saatgut, nur bei ausreichender Dunkelheit keimen. Licht hemmt bei ihnen die Keimung. Deshalb müssen die Samen nach der Aussaat genügend mit Erde abgedeckt werden.

Wahrnehmung von Licht

Pflanzensamen besitzen Photorezeptor-Proteine, sogenannte Phytochrome. Diese können das Verhältnis verschiedener Wellenlängen des Lichts messen. Bei Dunkelkeimern wird vermutet, dass sie sehr langwelliges Licht registrieren, das die obersten Bodenschichten durchdringen kann.

Beispiele

Typische Dunkelkeimer sind Christrose, Eisenhut, Lupinen, Persischer Ehrenpreis, Rainfarn-Phazelie, Rittersporn, Storchschnäbel, Schefflera und die meisten Getreidesorten.

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