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Dolina Sucha Stawiańska
1700 bis 1850 m n.p.m.. Klima, Hochgebirgsklima. Vorlage:Infobox Gletscher ... Geographie. Bearbeiten. Das Tal ist ca. 2 km lang und von über 2000 Meter …
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Lage und Bedeutung
Die Dolina Sucha Stawiańska ist ein eiszeitlich durch Gletscher geformtes Hängetal in Polen. Ein Hängetal ist ein Seitental, dessen Talboden höher liegt als der Boden des Haupttals. Das Tal liegt in der Woiwodschaft Kleinpolen in der Tatra, genauer in der polnischen Hohen Tatra und Westtatra.
Es ist eine südöstliche Verlängerung der Dolina Zielona Gąsienicowa. Diese ist wiederum ein Seitental der Dolina Suchej Wody Gąsienicowej. Das Tal liegt unterhalb der Gipfel Uhrocie Kasprowe, Kasprowy Wierch und Beskid sowie unterhalb des Bergpasses Sucha Przełęcz. Seine Höhe reicht von 1700 bis 1850 m n.p.m.
Geographische Merkmale
Das Tal ist etwa 2 km lang und von Bergen umgeben, die über 2000 Meter hoch sind. Besonders wichtig ist dabei das Massiv des Kasprowy Wierch. Über der Dolina Sucha Stawiańska liegt das Hängetal Kocioł Kasprowy.
Im Tal verläuft die Grenze zwischen der Hohen Tatra im Osten und der Westtatra im Westen. Dadurch gehört es zu einem Übergangsbereich innerhalb der Tatra.
Name, Klima und Natur
Der Name Dolina Sucha Stawiańska hängt damit zusammen, dass in diesem Abschnitt der seenreichen Dolina Gąsienicowa keine Seen vorkommen. Er lässt sich als „Trockenes Seental“ übersetzen.
Im Tal herrscht Hochgebirgsklima, also ein Klima, das durch die große Höhe geprägt ist. Das Tal liegt teils unterhalb und teils oberhalb der Baumgrenze. Es ist mit Bergkiefern bewachsen und dient Gämsen und Murmeltieren als Rückzugsgebiet.
Nutzung durch Almwirtschaft
Seit dem 17. Jahrhundert wurde das Tal für die Almwirtschaft genutzt. Almwirtschaft bedeutet, dass Weideflächen im Gebirge saisonal für Viehhaltung verwendet werden. Die Dolina Sucha Stawiańska gehörte zur Alm Hala Gąsienicowa.
Nach der Errichtung des Tatra-Nationalparks im Jahr 1954 wurden die ehemaligen Eigentümer enteignet oder zum Verkauf gezwungen. Seit die Almwirtschaft nicht mehr betrieben wird, wächst das Tal zunehmend mit Bergkiefern zu.
Tourismus und Verkehr
Für den Tourismus ist das Tal vor allem durch Wander- und Wintersportangebote wichtig. Durch das Tal führt ein gelb markierter Wanderweg von der Berghütte Schronisko PTTK Murowaniec auf den Gipfel des Kasprowy Wierch.
Außerdem verläuft durch das Tal die etwa 8,5 km lange Skipiste Gąsienicowa. Sie führt vom Kasprowy Wierch hinab bis in den Zakopaner Stadtteil Kuźnice. Eine Sesselbahn, die Sesselbahn Hala Gąsienicowa, verbindet die Talsohle mit dem Kasprowy Wierch.